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HÖRINGHAUSEN/NIEDER-WAROLDERN. Während der Fahrt ist am Mittwoch in einem mit Altpapier beladenen Mülllaster ein Feuer ausgebrochen. Die beiden Männer im Lkw blieben unverletzt, der Schaden hielt sich in Grenzen. Da das Ausmaß des Feuers zunächst nicht klar war, rückten mehrere Feuerwehren aus.

Die Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens aus dem Raum Kassel hatten am Vormittag in Höringhausen die Altpapiertonnen geleert und waren gegen 11.30 Uhr gerade auf dem Weg in Richtung Nieder-Waroldern, als sie eigenen Angaben zufolge im Führerhaus Brandgeruch wahrnahmen. Der Fahrer steuerte den nächsten Feldweg an der Landesstraße 3118 an, die Männer wählten den Notruf und verließen den orangefarbenen Lkw.

Weil die Leitstelle von einem brennenden, mit Papier beladenen Lastwagen ausging, alarmierte der Disponent die Feuerwehren aus Höringhausen, Sachsenhausen, Nieder-Werbe, Ober-Werbe, Meineringhausen und Korbach. "Wir benötigen im Falle eines Lkw-Brandes umgehend mehrere tausend Liter Löschwasser an der Einsatzstelle", erklärte der Waldecker Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing dieses Vorgehen. Im aktuellen Fall brannte aber zum Glück nicht der gesamte Lastwagen, sondern lediglich das geladene Altpapier.

Die Brandschützer öffneten eine Wartungsklappe am Aufbau des Mülllasters und löschten den Brand mit zwei Schnellangriffsrohren. Augenblicke später war auch eine spezielle Rettungsplattform aufgebaut, die in der Regel dazu dient, bei Lkw-Unfällen auf Höhe des Führerhauses arbeiten zu können. Über die Plattform gelangte ein Feuerwehrmann ins Innere des Lasters, um dort abschließend noch gezielt einzelne Glutnester abzulöschen.

Der Lkw war anschließend noch fahrbereit. Angaben über die mögliche Schadenshöhe und den Grund des Feuers konnten die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens nicht treffen. (pfa) 


Ein Fahrzeug desselben Unternehmens hatte vergangenes Jahr im Raum Frankenberg einen Unfall:
Mülllaster bei Geismar umgekippt: Drei Männer verletzt (11.06.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

GEISMAR. Ein Mülllaster ist am Montagmittag auf  der Bundesstraße 253 bei Geismar umgekippt. Die drei Insassen kamen verletzt ins Krankenhaus, die Strecke blieb bis in den Nachmittag hinein voll gesperrt. Der Schaden an Lastwagen und Straße summiert sich auf mindestens 15.000 Euro.

Ein Fahrfehler dürfte die Ursache für den Unfall sein, der sich gegen 12.30 Uhr ereignete: Der 47 Jahre alte Fahrer des Entsorgungsfahrzeugs und seine beiden 32 und 43 Jahre alten Kollegen waren mit dem orangefarbenen Lkw einer Firma aus dem Raum Kassel unterwegs von Frankenberg in Richtung Geismar. Kurz hinter der Zufahrt zur Kompostierungsanlage geriet der mit bereits abgeholten Gelben Säcken beladene Mülllaster auf die rechte Bankette und in den Graben. Der Versuch, den 26-Tonner durch Gegenlenken wieder auf die Straße zurückzubringen, scheiterte - der Lastwagen kippte schließlich auf der Straße um, rutschte noch ein paar Meter auf der Beifahrerseite liegend und kam dann mitten auf der Straße zum Stillstand.

Rettungskräfte rückten zur Unfallstelle aus, versorgten die drei leicht verletzten Insassen - einer der Männer wohnt im Kasseler Raum, die beiden anderen in Ortsteilen der Großgemeinde Haina - und brachten sie vorsorglich in Krankenhäuser. Mitarbeiter von Hessen Mobil streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die Fahrbahn und nahmen den beschädigten Asphalt in Augenschein. Die Fahrbahndecke muss vermutlich an mehreren Stellen ausgebessert werden, nachdem der umgestürzte Lastwagen beim Rutschen über die Straße teils tiefe Furchen hinterlassen hatte.

Mitarbeiter von Hessen Mobil waren es auch, die die Straße zwischen der Ampelanlage an der B 252, Höhe Kläranlage, und der Alten Geismarer Straße komplett sperrten. Trotz der deutlichen Sperrbeschilderung gab es immer wieder Autofahrer, die bis zur Unfallstelle fuhren - und dort dann wenden mussten oder über Feldwege ihre eigene "Umleitung" fuhren.

Am frühen Nachmittag rückte ein Bergungsdienst mit Kran und Schleppwagen an. Eine Schwierigkeit war, dass der Mülllaster genau unter einer Stromleitung lag. Zunächst war vorgesehen, dass der Strom an dieser Trasse abgeschaltet werden sollte, um eine gefahrlose Bergung per Kran zu ermöglichen. Dies sei aber nicht nötig gewesen, hieß es von der Frankenberger Polizei. Ab etwa 16.10 Uhr war die Strecke wieder frei.

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Publiziert in Polizei

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