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KASSEL. Unter erschwerten Bedingungen mussten sich Retter und Kräfte der Feuerwehr zu einer Unfallstelle auf der A 44 durchschlagen - nach einem Crash auf der Autobahn hatten Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse bilden können. 

Die Feuerwehr Kassel wurde am Dienstagmorgen um 3.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 44 Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Auf der Bergshäuser Brücke kam es zu einem Verkehrsunfall im Baustellenbereich - beteiligt waren ein Gliederzug, drei Lieferwagen und ein Sattelzug. Aufgrund dessen, dass keine Rettungsgasse gebildet werden konnte, waren die Rettungskräfte nicht in der Lage zur Unfallstelle zu gelangen. Die Einsatzkräfte mussten die Strecke zur Einsatzstelle daher laufen. Im weiteren Verlauf konnten zusätzliche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gegen die Fahrtrichtung zur Einsatzstelle gelangen.

An der Einsatzstelle wurden zwei Personen verletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Da die Einsatzfahrzeuge über längere Zeit im Stau feststeckten, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger zur Besetzung der Feuer- und Rettungswache 1 alarmiert.

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GEISMAR. Am Samstagnachmittag rückten Feuerwehren der Stadt Frankenberg zur Müllumladestation bei Geismar aus - ein dort gelagerter Kompostierungshaufen hatte sich selbst entzündet.

Unter dem Alarmkürzel "F2, unklarer Gasgeruch, unklare Rauchentwicklung" rückten die Wehren Geismar, Frankenberg (Eder) und Dörnholzhausen um 14.12 Uhr mit etwa 30 Einsatzkräften aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurde ein Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg und zur Absicherung der Einsatzkräfte ein Rettungswagen.

Unter Einsatzleitung des Frankenberger Stadtbrandinspektors wurde das Brandgut mittels zweier Radlader auseinandergezogen und zwischengelagert. Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-Rohre in Stellung gebracht und dem Löschwasser Netzmittel beigemischt.

Da das Ausmaß des Einsatzes gering gehalten werden konnte, rückten frühzeitig einige Kräfte ab. Die Einsatzstelle konnte später dem Betreiber übergeben werden. Einsatzende war gegen 16 Uhr.

Im Juli 2019 brannte die Mülldeponie in Flechtdorf - damals waren über 200 Einsatzkräfte für zwei Tage im Einsatz.

Link: Mülldeponie Flechtdorf: Brand weitgehend unter Kontrolle (10. Juli 2019)

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DIEMELSEE. Die Feuerwehr Diemelsee ließ bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag das Jahr 2018 etwas Revue passieren und schaut erwartungsvoll in die Zukunft. 

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Diemelsee fand diesmal am Freitag, den 4. Januar im Dorfgemeinschaftshaus Rhenegge statt, geführt von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Zusammen blickte er mit seinen Stellvertretern Torsten Behle und Uwe Becker auf das Jahr 2018 zurück. Zu Beginn gab er jedoch einen Ausblick zu Investitionen an Feuerwehrhäusern und dem Fahrzeugkonzept 2020. Ein Bewilligungsbescheid für ein LF 10 Kats Hessen für den Standort Vasbeck liegt vor und er rechnet in der ersten Hälfte 2020 mit der Übergabe. Das dortige TSF-W bekommt im Zuge eines Ringtausches einen neuen Standort. Ein Zuwendungsantrag für ein Fahrgestell aus Landesmitteln für Deisfeld wurde gestellt, eine Bewilligung ist in 2019 zu erwarten.

Weiter ist geplant, das LF16/12 in Adorf durch ein HLF 20 zu ersetzen und das LF 16/12 nach Ottlar umzusetzen. Das TSF-W Ottlar bekommt im Zuge dieses Ringtausches einen neuen Standort, für das HLF20 ist mit einer Bewilligung in 2019 zu rechnen. Auch in 2018 konnte ein neues TSF-W am Standort Heringhausen in Dienst gestellt werden, die offizielle Übergabe ist am 16. März 2019 geplant.

Hinzukommend konnte der Anbau am Feuerwehrhaus in Deisfeld eingeweiht werden. Hier wurde mit einer großen Eigenleistung ein tolles Ergebnis vollbracht. Die gute Ausstattung an Fahrzeugen und Feuerwehrhäusern bestätigte auch der Prüfdienst des Landes Hessen, der in seiner Prüfung sehr gute Noten für Diemelsee ausstellte.  

Einsatzkräfte leisten Hilfe bei 81 Einsätzen

Die Feuerwehr Diemelsee besteht derzeit aus 323 Einsatzkräften in 12 Einsatzabteilungen mit 17 Einsatzfahrzeugen und einem Feuerwehrboot. Insgesamt rückten die Wehren in Diemelsee zu 81 Einsätzen aus, wovon es sich bei 27 Einsätzen um Umwelteinsätze handelte, die besonders durch Sturmtief Friederike zu verzeichnen waren. Zu Brandeinsätzen rückten die Freiwilligen insgesamt 16 mal aus.  

Der Ausbildungsstand und die Teilnahme an Lehrgängen war im vergangenen Jahr ebenfalls sehr gut. Die Teilnahme hat sich gesteigert, was in den Lehrgängen deutlich wurde. In 77 Lehrgängen wurden Kameraden ausgebildet. Somit ist im vergangen Jahr ein Zuwachs von acht Lehrgangsteilnahmen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Diese wurden auf Kreisebene, an den hessischen Landesfeuerwehrschulen Kassel und Marburg-Cappel und auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum in Gründau besucht.

Neben den Standortausbildungen gab es auch in 2018 wieder einige Übungen, an denen mehrere Wehren teilnahmen, was die Zusammenarbeit stärkte. Aufgrund der Trockenheit mussten jedoch einige Übungen verlegt oder ohne Wasser durchgeführt werden. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle hob besonders hervor, dass 17 Kameraden den Grundlehrgang bestanden haben.  

Um Nachwuchs muss weiter intensiv geworben werden

In Diemelsee gibt es zwei Kinderfeuerwehren. In Adorf engagieren sich die Blaulichter mit derzeit zehn Kindern und in Flechtdorf die Feuermäuse mit derzeit neun Kindern. Im Laufe des Jahres haben die Kinder u.a. das Tatzen-Abzeichen und das Pflasterdiplom absolviert. Um das Pflasterdiplom zu erhalten, mussten sie zum Beispiel die 112 wählen, ihren Namen und ihre Anschrift durchgeben, jemanden in die stabile Seitenlage legen und ein Pflaster aufkleben. Insgesamt engagieren sich 63 Jugendliche in sieben Jugendfeuerwehren, was eine weitere Reduzierung zum Vorjahr zeigt, Nachwuchssorgen wurden von allen Wehren bejaht. Neben diversen Aktionen und Teilnahmen an Wettkämpfen, wurde auch in Zusammenarbeit mit der Mittelpunktschule Adorf ein Aktionstag durchgeführt, bei dem Mitgliederwerbung betrieben wurde, um die Stützen der zukünftigen Einsatzabteilung weiter aufzubauen.  

Der Vorsitzende des Spielmanns- und Musikzuges, Alexander Henneke, berichtete zudem von 71 musikalischen Veranstaltungen, unter anderem Frühschoppenunterhaltung, aber auch von Konzerten und Zapfenstreichen. Er hob hervor, dass es heutzutage neben Applaus auch ein noch größeres Lob gibt, nämlich dass alle Zuschauer das Handy zücken und die Veranstaltung filmen. Über diese Anerkennung freuen sie sich und er forderte auf, in Zukunft gerne mal einen Auftritt zu filmen und dies bei Feuerwehreinsätzen dafür zu unterlassen.  

Willi Emde berichtete, dass die Ehren- und Altersabteilung auch in 2018 wieder sehr aktiv war. Neben des Besuchs bei der Partnergemeinde Geschwenda fand wieder eine obligatorische Betriebsbesichtigung statt, außerdem ging es auf der Tagesfahrt diesmal nach Hameln. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Volker Becker die Arbeit der Feuerwehr und bedankte sich auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger, dass sich jeder neben Familie, Freunden, Freizeit und Job für die Feuerwehr nach seinen Bedürfnissen engagiert, im Einsatzfall aber der Verpflichtung umgehend nachkomme. Die Feuerwehr wäre als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Die Gemeinde Diemelsee bemühe sich, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten die notwendige technische Ausrüstung und Fahrzeuge, aber auch die richtig ausgestatteten Feuerwehrhäuser zur Verfügung zu stellen.

Hannelore Behle von der Gemeindevertretung überbrachte den Dank der Bevölkerung an die gut ausgebildete Feuerwehr. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hatte in seiner weiteren Position als Verbandsvorsitzender Grüße und Dank an der Teilnahme an den Terminen im abgelaufenen Jahr ausgesprochen. Außerdem berichtete er über Veranstaltungen und Termine im Jahr 2019. Als Kreisbrandinspektor berichtete er über die mobile Brandsimulationsanlage, die in 2020 wieder im Landkreis ist. Außerdem sprach er über Neuigkeiten zu Bauordnungen, dem weiteren Ausbau des Digitalfunks und über das erweiterte Lehrangebot an der Hessischen Landesfeuerwehrschule. Das Grußwort der Notfallseelsorge überbrachte Jörg Schulze. Er sagte, sie unterstützen gerne, aber man treffe sich lieber nicht in Einsätzen, sondern bei anderen Veranstaltungen.

Darüber hinaus wurden 14 Mitarbeiter der Feuerwehr befördert, sowie einige Ehrungen verliehen. 

Beförderungen:

  • Bangert Ingo, Heringhausen: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Gottschalk Daniel, Ottlar: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Henning Steven, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Janka Marcel, Vasbeck: Löschmeister - Oberlöschmeister
  • Kern Ann Christin, Giebringhausen: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Köster Jörg, Deisfeld: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Kratzenberg René, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Lages Manuel. Giebringhausen: Hauptfeuerwehrmann - Löschmeister
  • Neumann Andreas, Vasbeck: Oberlöschmeister - Hauptlöschmeister
  • Paul Holger, Vasbeck: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Schäfer Dirk, Schweinsbühl: Hauptlöschmeister - Brandmeister
  • Schäfer Michelle, Schweinsbühl: Hauptfeuerwehrfrau - Löschmeisterin
  • Steinhardt Michael, Adorf: Brandmeister - Oberbrandmeister
  • Wagner Peter, Deisfeld: Löschmeister - Oberlöschmeister


Ehrungen:

  • Verleihung der Floriansmedaille in Bronze am Bande: Jörg Köster, Deisfeld, sowie die drei Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer, Torsten Behle und Uwe Becker.
  • Verleihung des goldenen Brandschutzehrenzeichens für 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Heinrich Zölzer, Schweinsbühl; Holger Paul, Vasbeck; Andreas Werner, Adorf; Horst Wilke, Benkhausen; Christian Schmidt, Flechtdorf
  • Verleihung des silbernen Brandschutzehrenzeichens für 25 Jahre: Bernd Achenbach, Benkhausen; Holger Köster, Deisfeld; Daniel Fischer, Vasbeck; Bernd Jakob, Adorf; Carsten Trachte, Deisfeld 


Verleihung der Annerkennungsprämie für aktive Dienstzeit:

  • 10 Jahre: Sven Achenbach, Benkhausen; Carolin Amler, Heringhausen; Axel Bangert, Wirmighausen; Patrick Demmer, Adorf; Mike Fieseler, Heringhausen; Heiko Ninnemann, Wirmighausen; Svenja Scheele, Adorf; Matthias Radtke, Stormbruch; Rene Kratzenberg, Adorf
  • 20 Jahre: Frank Bemmann, Deisfeld; Michael Fischer, Vasbeck; Sebastian Friedrich, Strombruch; Matthias Hillebrand, Heringhausen; Roger Hillebrand, Heringhausen; Peter Wagner, Deisfeld
  • 30 Jahre: Rainer Fischer, Heringhausen; Reiner König, Adorf; Karl-Wilhelm Römer, Schweinsbühl 
  • 40 Jahre: Friedrich Gottschalk, Ottlar; Rainer Rostin, Heringhausen; Horst Wilke, Benkhausen

(Feuerwehr Diemelsee)

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MARIENHAGEN. Um 17.45 Uhr wurde die Feuerwehr Thalitter am Dienstagabend mit dem Stichwort "F Wald 1 Rauchentwicklung im Wald" zur Unterstützung der Feuerwehren der Stadt Lichtenfels zu einen Waldstück zwischen Immighausen und Thalitter alarmiert. Dieses stellte sich aber nach einer Erkundung als Fehlalarm heraus, da die gesehen starke Rauchentwicklung von dem Waldbrand in Marienhagen her rührte.

Noch während der Anfahrt zum Einsatz Immighausen/Thalitter erfolgte um 17.50 Uhr der Alarm für die Feuerwehren Marienhagen, Herzhausen und Obernburg mit dem Alarmstichwort "F Wald 1 Rauchentwicklung aus dem Wald" in der Gemarkung Schachtenberg in Marienhagen. Eine sehr starke Rauchsäule wies den anrückenden Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle.

Unterstützt wurden die Feuerwehren durch Einweiser aus dem Dorf. Vor Ort brannten auf einer Fläche von etwa 200 mal 250 Meter Waldbestand und Grasfläche mit einer Flammenbildung von über zwei Metern höhe.

Das Feuer wurde durch den Wind in Richtung einer Nadelholzdickung getrieben. Mit dem Wasser aus den Wasserführenden Fahrzeugen aus Marienhagen, Herzhausen und Obernburg wurde im ersten Angriff eine Ausbreitung der Flammen verhindert.

Da die Löschwasserreserven auf den Fahrzeugen rasch zu neige gingen, wurden die noch in Thalitter stehenden Fahrzeuge von Thalitter, Goddelsheim und Immighausen genauso zur Einsatzstelle geordert wie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Sachsenhausen. Diese Maßnahme geschah, weil die vorgesehenen Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Korbach in dem Brand eines Treckers vor Korbach eingebunden waren.

Später wurde noch ein Tanklöschfahrzeug von Korbach nach Marienhagen entsendet. Auch die Feuerwehr Kirchlotheim wurde mit ihrem 5000 Liter Wasserbehälter nach Marienhagen alarmiert und baute dort, genauso wie die Kameraden aus Sachsenhausen ihren Behälter auf um genügend Löschwasser stetig vor Ort zu haben.

Zeitgleich zu dem Pendelverkehr bauten die Kameraden aus der Stadt Lichtenfels eine etwa 800 Meter lange Wasserversorgung mit B-Schläuchen aus Marienhagen in das Gebiet Schachtenberg auf. Um 18.45 Uhr konnte an die Leitstelle die Meldung "Feuer unter Kontrolle/Lange Nachlöscharbeiten" gegeben werden. Bei den anfänglichen Löscharbeiten setzten die Wehren 8 C-Rohre ein.

Teilweise mussten die Trupps Atemschutzgeräte einsetzen. Aufgrund der hohen Temperaturen wurde ein ständiger Austausch der Einsatzkräfte in kurzen Abständen organisiert. In einem schattigen Bereitstellungsplatz gab es genügend Getränke und im weiteren Verlauf des Einsatzes auch etwas zu essen. Mit einer Wärmebildkamera wurde der Einsatzbereich ständig auf Glutnester kontrolliert - diese wurden abgelöscht.

Damit das Löschwasser besser in den Waldboden dringen konnte, wurde ein Netzmittel eingebracht. Zum Abschluss wurde die Fläche mit einem 10000 Liter Güllefass zweimal großflächig gewässert. Nach dem Abbau der eingesetzten Mittel fuhren auch die letzten Einsatzkräfte gegen 22 Uhr wieder zurück in ihre Feuerwehrhäuser.

Kreisbrandmeister Bernd Berghöfer machte sich vor Ort einen Eindruck von den Löscharbeiten der 85 Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk mit seinem Vertreter Marco Amert. Unterstützung bei der Aufteilung in Einsatzabschnitte gab es vom Stadtbrandinspektor der Stadt Waldeck Andreas Przewdzing. 

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PADERBORN. Feiern ja, Randale nein. Das ist die Devise der Paderborner Polizei für die kommenden vier Fußball-Wochen.

"Unser Ziel ist es, dass die Veranstaltungen rund um die Weltmeisterschaft bis zum Endspiel störungsfrei verlaufen. Die Gewährleistung der Sicherheit hat höchste Priorität", so das Team der Einsatzleiter zu den WM-Spielzeiten. Auch die Polizei hat großes Verständnis für die Begeisterung der Fans und hofft auf eine erfolgreiche WM. Bei aller verständlichen Freude dürfen jedoch gegenseitige Rücksichtnahme und Regeln nicht außer Acht gelassen werden. Bei Straftaten und groben Verkehrsverstößen wird die Polizei konsequent einschreiten.

Die Einsatzkräfte werden tolerant und freundlich agieren - gegenüber Randalierern wird die Polizei aber kein Pardon zeigen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich nach Spielende spontane Auto-Korsos bilden können. Hier macht die Polizei noch einmal deutlich:

"Autokorsos sind keine rechtsfreien Räume!", Stoppschilder, Ampeln und andere Verkehrszeichen gelten uneingeschränkt. Beim Autofahren müssen alle Insassen immer angeschnallt sein. Das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben ist verboten, da es lebensgefährlich ist. Denn auch bei Autokorsos werden die Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht außer Kraft gesetzt. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten kann es ohne Gurt zu schweren Verletzungen kommen, wenn der Fahrer plötzlich bremsen muss. Das gleiche gilt natürlich auch für das Hinauslehnen aus dem Seitenfenster oder dem Stehen in der Öffnung des Schiebedachs.

Für den Fahrer gelten selbstverständlich die Promillegrenzen. Es sollte daher am besten völlig nüchtern gefahren werden, sowie ohne den Konsum von Drogen, weswegen jederzeit mit Kontrollen zu rechnen sein wird. Die Polizei rät daher, dass man schon vor der Fußballparty festlegt, wer anschließend am Steuer sitzt.  

Zum Thema der Verkehrssicherheit von Fahrzeugen sagt die Polizei: Flaggen am Auto sind meist mit einfachen Plastikhalterungen versehen, die nicht sonderlich gut halten. Bei Fahrten in der Stadt ist das kein Problem, bei Überlandfahrten oder gar auf der Autobahn gehören besagte Flaggen jedoch ins Auto, da die Gefahr besteht, dass sie abreißen und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder Autos beschädigen. Außerdem dürfen Fahnen die Sicht des Fahrers nicht beeinträchtigten. Verboten ist es außerdem, während der Fahrt Flaggen an Stangen aus dem Autofenster zu halten.

Auch für die Fans, die zu Fuß unterwegs sind, gelten die Verkehrsregeln. Sie sollten im Freudentaumel nicht übermütig werden. Wer achtlos auf der Fahrbahn herumläuft, riskiert gefährliche Situationen und schwere Verletzungen. Die Polizei ist bestrebt, den Interessen der feiernden Fans sowie den Anliegen der Anwohner gerecht zu werden, gerade was die Lärmbelästigung in den späten Abend- und Nachtstunden betrifft. Fairplay - ein ganz klarer Vorteil für alle.

Wenn alle Fans vernünftig feiern, steht einem neuen Sommermärchen nichts entgegen. (ots/r)

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ALLENDORF/EDER. Ein in Brand geratener Wäschetrockener führte am späten Montagnachmittag zur Alarmierung der Wehren aus Allendorf und Rennertehausen.

Gegen 17.30 Uhr ging ein Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein, weil ein Wäschetrockner im Keller eines Wohnhauses in Brand geraten war. Mit dem Alarmkürzel "F2, Y, Kellerbrand" wurden die Wehren aus Allendorf und Rennertehausen in die Straße "Hinter den Höfen" beordert.

Dort angekommen, ließ Gemeindebrandinspektor Horst Huhn zwei Trupps unter Atemschutz in den völlig verqualmten Keller vordringen. Während ein Trupp mit der Wärmebildkamera arbeitete, konnte der erste Löschangriff durch den zweiten Trupp erfolgen. Keine Minute zu früh, wie der Einsatzleiter mitteilte, da das Feuer bereits auf eine Waschmaschine übergegriffen hatte. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Keller.

Innerhalb von wenigen Minuten was das Feuer gelöscht, sodass im Anschluss die beiden Maschinen aus dem Gebäude gebracht werden konnten. Unter Einsatz zweier Lüfter, wurden die Räumlichkeiten von Rauch und Qualm befreit. Eine Person wurde vorsorglich vom Notarzt untersucht, es konnte aber Entwarnung gegeben werden.

Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren, eine Polizeistreife aus Frankenberg, sowie ein Notarzt und zwei RTW-Besatzungen vor Ort.  (Marvin Schreck/112-magazin)

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FRANKENBERG. Großaufgebot von Feuerwehrfahrzeugen am Mitttwochabend in der Linnertorstraße in Frankenberg. Grund: In einem Wohnhaus in der angrenzenden Gadengasse 38 brannte gegen 17.50 Uhr ein Küchengerät. Als die Feuerwehr Frankenberg eintraf, hatten Bewohner bereits das Feuer gelöscht, informierte Einsatzleiter Stefan Stroß eine Mitarbeiterin der HNA. Die Wehrleute übernahmen restliche Löscharbeiten, überprüften den Brandort mit der Wärmebildkamera und entrauchten die Räume mit Hochdrucklüftern.

Ebenfalls wurden Teile der Küche demontiert und mit der Wärmebildkamera überprüft, um auszuschließen, dass weitere Glutnester vorhanden sind. Während des Einsatzes war die Linnertorstraße zwischen dem Kreisel und der Zufahrt zum Obermarkt beidseitig gesperrt. Gegen kurz nach 19 Uhr konnte der Einsatz beendet werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.

Auch die Röddenauer Wehr war alarmiert worden. Insgesamt waren zirka 30 Feuerwehrleute vor Ort. (HNA/mab)

Link: Freiwillige Feuerwehr Frankenberg 

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Mittwoch, 13 September 2017 15:22

Erneut Brand in Wrexen - Brandstiftung?

DIEMELSTADT-WREXEN. Nicht einmal 24 Stunden nach dem Brand von gestern Nachmittag, hat wahrscheinlich ein Feuerteufel erneut zugeschlagen: Während am 12. September ein Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Burg-Brobeck-Straße Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehren auf den Plan riefen (wir berichteten), wurden die Wehren um 12.16 Uhr zum selben Einsatzort gerufen.

Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann waren 31 Einsatzkräfte der Wehren aus Wrexen, Rhoden und Bad Arolsen in der Burg-Brobeck-Straße eingetroffen um dem Brand, der sich im Keller des Hauses ausgebreitet hatte, mit einem ersten Löschangriff unter Atemschutz entgegenzutreten. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 22-jähriger Bewohner des Mehrfamilienhauses Rauch unter der Tür in seine Wohnung eindringen sehen, daraufhin habe er die Leitstelle über die Notrufnummer 112 alarmiert, sagte der Bewohner des Hauses gegenüber 112-magazin.de

Da die Lage zunächst unklar war rückten die Kräfte aus Bad Arolsen erneut mit einer Drehleiter an, auch deshalb, weil eventuell Bewohner des Hauses gegebenfalls über ihre Balkone hätten gerettet werden müssen, da zu diesem Zeitpunkt das Treppenhaus total verraucht war. Diese kam aber nur sporadisch zum Einsatz, während die Löschtrupps im Keller mit C- Rohren den qualmenden Sperrmüll, sowie den in Brand geratenen  Plastikmüll ablöschten. 

Neben den Wehren, waren drei Streifenwagen im Einsatz, darunter auch Kriminalbeamte die sich mit der Brandursache beschäftigten, sowie drei RTW  und ein Notarzt. Verletzt wurde bei der Aktion niemand. Die Wehren konnten den Einsatz um 13.30 Uhr beenden, nachdem ein Lüfter den Rauch aus dem Gebäude geblasen hatte.

Ob sich die Vermutungen über Brandstiftung, die einige Hausbewohner äußerten bewahrheiten, müssen jetzt die Beamten der Kripo herausfinden.

Link: Dachstuhl angekokelt - Feuerwehren im Einsatz

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