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KORBACH. Anstrengender Wochenstart mit sechs Einsätzen in 36 Stunden: Für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Korbach hat die Woche sehr arbeitsintensiv begonnen. In der Nacht von Montag auf Dienstag erfolgte bereits um 1.50 Uhr die erste Alarmierung. Ein kompletter Löschzug wurde in Marsch gesetzt, da die Brandmeldeanlage in einem größerem Gaslager ausgelöst hatte. Vor Ort gestaltete sich die Erkundung sehr schwierig. Das frostige Wetter sowie die ausgelöste Berieselungsanlage zum Niederschlagen eventueller Dämpfe tat ihr übriges.

Am Montagmittag war der Löschzug erneut gefordert. Über die Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus wurde bereits berichtet. Nur drei Stunden später gegen 16 Uhr benötigte der Rettungsdienst in der Arolser Landstraße Unterstützung. Mit der Drehleiter wurde ein Patient aus dem Dachgeschoss schonend zum bereitstehenden RTW transportiert. Die Arolser Landstraße musste dafür im Berufsverkehr vorübergehend voll gesperrt werden.

In der folgenden Nacht war die Ruhe um 4.49 Uhr vorbei. Der Hilfeleistungszug rückte zur einer Türöffnung aufgrund eines medizinischen Notfalls aus. Um 10.35 Uhr folgte der nächste Großalarm für den Löschzug. Die automatische Brandmeldeanlage eines großen Kreditinstitutes hatte ausgelöst. Rasch konnte Entwarnung gegeben werden, die Erkundung im Gebäude ergab, dass Bauarbeiten vermutlich der Auslöser waren.

Nur eine knappe Stunde später war abermals der Hilfeleistungszug gefragt. Eine größere Ölspur im Stadtgebiet galt es, abzustreuen, um die Gefahr für den fließenden Verkehr sowie für die Umwelt zu vermeiden. "Ein großer Dank an die ehrenamtlichen Kräfte, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Ebenso ein Dank an die Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern den nötigen Freiraum gewähren", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland.

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EDERTAL-BERGHEIM. Sachschaden richtete am heutigen Samstag ein Feuer an einem Autohaus in der Schlossstraße in Bergheim an - zwei Pkws standen in Vollbrand, ein Gebäude wurde beschädigt

Gegen 2.25 Uhr wurde die Gemeinschaftswehr aus Bergheim/Giflitz, sowie die Wehren aus Wellen, Mehlen und Anraff über die Pager mit dem Alarmstichwort "F3, brennt Werkstatt in Bergheim" alarmiert. Ein Passant hatte den Feuerschein zufällig gesehen und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über die Notrufnummer 112 benachrichtigt. 

Bei Eintreffen der rund 40 Ehrenamtlichen unter der Leitung von Katrin Weidel am Löwen-Autohaus, standen zwei Pkws bereits in Vollbrand. Durch die Hitzeentwicklung waren mehrere Fenster am Werkstattgebäude sowie einige Spraydosen geplatzt, die Dachrinne hatte ihren Schmelzpunkt ebenfalls erreicht. Auch ein dritter Pkw, ein Kia, wurde im hinteren Bereich beschädigt.

Katrin Weidel ließ zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsten und mit einem schnellen Löschangriff konnten die brennenden Pkws abgelöscht werden. Nachdem die  Besitzer des Autohauses über den Brand informiert worden waren, öffneten diese die Tür zur Werkstatt um den Einsatzkräften die Möglichkeit zu geben, den Innenraum mit Lüftern rauchfrei zu blasen.  

Nach 90 Minuten war der Einsatz beendet. Über die Höhe des Sachschadens und über die Brandursache konnten die Beamten der Wildunger Polizei noch keine Auskunft geben. (112-magazin)

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BAD AROLSEN. Mit gutem Beispiel voran geht der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Waldeck-Frankenberg: Jens Deutschendorf, zuständiger Dezernent des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz hat den Grundlehrgang für den Feuerwehrdienst absolviert - auf Anhieb mit Erfolg.

Gemeinsam mit 19 weiteren angehenden Feuerwehrleuten, darunter fünf junge Frauen, war der Stellvertreter des Landrats zu dem vierwöchigen Grundlehrgang im Bad Arolser Feuerwehrstützpunkt angetreten. Jeden Donnerstag- und Freitagabend sowie an allen vier Samstagen erlernten die künftigen Brandschützer das kleine Einmaleins der Feuerwehrarbeit. "Ich spreche so häufig Grußworte vor Feuerwehrleuten und lobe dabei immer wieder das Ehrenamt", erklärte Deutschendorf gegenüber 112-magazin.de. Da sei es nur folgerichtig, sich auch selbst ehrenamtlich zu engagieren, unterstrich der Brandschutzdezernent des Landkreises. In seinem Wohnort Berndorf werde er künftig mit den Kameraden zu Einsätzen ausrücken, sofern es die Termine zuließen. Dass der Dienst in der Feuerwehr mit einem hohen Maß an Verzicht auf Freizeit und Familie einhergehe, habe er während des Grundlehrgangs zu spüren bekommen, gab Deutschendorf unumwunden zu - und zollte zugleich allen Brandschützern seinen Respekt für ihren selbstlosen Einsatz.

Unter der Regie von Lehrgangsleiter Gordon Kalhöfer und den weiteren Kreisausbildern Stefan Beckmann, Sven Lemke und Manuel Luttrup bereiteten sich die Feuerwehranwärter in Theorie und Praxis auf die Prüfung vor, die der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel abnahm. Im Bad Arolser Stützpunkt überreichte der die Urkunden an alle Teilnehmer und ein Präsent an Jenny Schacht: Sie schloss den Grundlehrgang als Beste ab und nahm eine hochwertige Feuerwehrtaschenlampe entgegen. Die 20 Teilnehmer im Alter von 16 bis 35 Jahren gehören Feuerwehren in Bad Arolsen, Volkmarsen, Diemelsee, Twistetal und Korbach an. Mit dem Grundlehrgang haben sie die Befähigung erworben, den Einsatzdienst in einer Feuerwehr zu versehen. Eine Feuertaufe war der Lehrgang auch für den angehenden Kreisausbilder Johannes Runte, der während der vier Wochen hospitierte und künftig selbst und eigenständig bei Lehrgängen als Ausbilder tätig sein darf. 112-magazin.de gratuliert allen Absolventen!

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SIEGEN. Die Freiwillige Feuerwehr Siegen braucht, genauso wie alle anderen Freiwilligen Feuerwehren dringend Nachwuchs. Deshalb wirbt die Siegener Feuerwehr jetzt mit einer neuen Werbekampagne, für neue, engagierte ehrenamtliche Helfer in der Freiwilligen Feuerwehr.

Die neue Werbekampagane läuft unter dem Motto: „Macht Mut glücklich?“ und wurde am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Feuer- und Rettungswache an der Weidenauer Straße, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Anlass dazu sind wie bereits erwähnt, die wachsenden Nachwuchssorgen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Siegen. 90% der Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr kommen ursprünglich aus der Jugendfeuerwehr. Prognosen lassen vermuten: Bis zum Jahr 2020 wird es für die Jugendfeuerwehr 22% weniger jugendlichen Zuwachs geben. Deshalb ist es erforderlich neue, potentielle Mitglieder anzusprechen, um auch weiterhin die Sicherheit von Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Siegen gewährleisten zu können.

„Mit unserer Kampagne möchten wir Männer und Frauen erreichen, die bereit sind, sich neben dem Beruf ehrenamtlich zu engagieren“, berichtete der Leiter der Feuerwehr Siegen, Matthias Ebertz.

Weiterhin erklärte Matthias Ebertz, dass der Slogan: „Mach Mut glücklich?“ dabei nicht auf die Risikobereitschaft jedes Einzelnen bezogen ist. Vielmehr möchten wir damit Frauen, Männer und Jugendliche erreichen, die sich beteiligen und offen dazu stehen möchten.

Dadurch kann ein effektiver Beitrag geleistet werden, um die Nachwuchssorgen der Freiwilligen Feuerwehr Siegen senken zu können und auch den Mitgliedern jenseits des Kreises Siegen-Wittgenstein einen Anstoß zu geben für ihre Feuerwehr zu werben.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind berufstätige Menschen, denen man ihr Ehrenamt und den damit verbundenen Einsatz - im Alltag - nicht ansieht.

Mit einer großen Fotostrecke auf Plakatwänden im Siegener-Raum möchte die Feuerwehr Siegen verdeutlichen, dass ein aktives Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr sinnvoll und erfüllend sein kann. Dabei werden "echte" Freiwillige Feuerwehrleute in ihrer Einsatzkleidung - an ihrem Arbeitsplatz gezeigt. „Mut“ definiert sich in der Kampagne als persönlicher Einsatz außerhalb des beruflichen Alltags. Generell bedeutet mutig zu sein heutzutage für viele, ein kleiner Held des Alltags zu sein. Wie zu erfahren war, ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich jeder Bürger soziale Anerkennung und gesellschaftliches Ansehen außerhalb des beruflichen Alltags wünscht. Für viele Menschen ist deshalb eine aktive und sinnvolle Freizeitgestaltung wichtig.

Die Frage: „Macht Mut glücklich?“ kann jeder nur für sich allein beantworten.
Dabei steht im Vordergrund, ob er sich damit identifizieren kann in einer nicht alltäglichen Situation durch seinen persönlichen Einsatz – also seinen Mut – anderen zu helfen oder Schaden an Sachwerten zu vermeiden.

Die Freiwillige Feuerwehr Siegen möchte die Menschen zeigen, die man in ihrem beruflichen Alltag nicht als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr erkennen kann.

Die Umsetzung einer solchen Werbekampagne ist natürlich nur mit der tatkräftigen Hilfe von Sponsoren Möglich. Unternehmen wie Otto Quast, BGH, UTSCH Recycling und die Bald AG begleiten und unterstützen die Feuerwehr tatkräftig bei diesem Auftrag.  Alle  Unternehmen beschäftigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und wissen, um die Wichtigkeit der Förderung. Die Sparkasse Siegen setzt sich ebenfalls für die Kampagne ein. Im Foyer des Hauptsitzes im Zentrum von Siegen wird ein kurzer Werbefilm veröffentlicht, der die Neugier der Betrachter wecken soll.

Neben der Homepage der Feuerwehr Siegen, die unter www.feuerwehr-siegen.com erreichbar ist, wurde für die neue Kampagne eine eigene Internetseite ins Netz gestellt, die über die Internetadresse: www.mut-macht-gluecklich.de erreichbar ist.

Auf dieser Internetseite wird die neue Werbekampagne ausführlich vorgestellt und Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben hierüber die Möglichkeit, direkt mit ihrer Wohnortnahen Feuerwehr in Kontakt zu treten. Möglich macht dies der sogenannte „Feuerwehrfinder“, der auch auf dieser Homepage zu finden ist. Selbstverständlich wurde bei der Werbeaktion auch an den Nachwuchs gedacht, der das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht hat und somit der Jugendfeuerwehr angehört.

Denn auch diese braucht dringend Nachwuchs und sucht Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren, die sich als „Nachwuchsretter“ in der Freiwilligen Feuerwehr engagieren möchten.

Selbstverständlich wird auch über die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr über die neue Seite ausgiebig berichtet.

Umgesetzt hat die neue Werbeaktion die Hype-Media in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Siegen. Die Mitarbeiter der Firma Hype-Media haben hierfür wertvolle Stunden in mühevoller Kleinarbeit damit verbracht, das Werbekonzept zu gestalten.  Und das, wie in der Pressekonferenz zu erfahren war, nahezu Ehrenamtlich.  Einen Link zur Homepage der Firma Hype-Media gibt es übrigens auch auf der neuen Internetseite der Werbekampagne www.mut-macht-gluecklich.de.
 
Bei der Vorstellung richtete Matthias Ebertz auch einen großen Dank an die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Freiwilligen Feuerwehr angehören, zum Feuerwehrdienst freistellen. Dies sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Publiziert in SI Feuerwehr

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