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WIESBADEN. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt ein Ermittlungsverfahren wegen Einfuhrschmuggels von Kokain aus Lateinamerika durch.

Folgender Sachverhalt liegt zu Grunde: In der letzten Woche stellten fünf Filialen einer großen Einzelhandelskette fest, dass sich bei der täglichen Bananenlieferung, neben Bananen, auch das Rauschgift Kokain in den Kartons befand. Die betroffenen Filialen liegen alle im Rhein-Main-Gebiet. Die durch das HLKA sichergestellten Menge Kokain beläuft sich auf 87 Kilogramm und hat einen Marktwert von über 3.000.000 Euro.

Nach den bisher geführten Ermittlungen, ist davon auszugehen, dass das Rauschgift durch einen Irrtum nicht den von dem Täter gewünschten Empfänger erreicht hat. Die getarnte Drogenlieferung gelangte höchst wahrscheinlich über den Seeweg von Lateinamerika nach Hamburg. Von dort werden die Bananen in die bundesweit existierenden Reifehallen gefahren. Die Ermittlungen der GER Hessen dauern zurzeit noch an. In jüngster Vergangenheit wurde in Bayern ebenfalls Rauschgift in Bananenkartons sichergestellt. Damals handelte es sich um eine Menge im Tonnenbereich. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

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