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Freitag, 25 November 2016 13:01

Vorsicht! BKA holt weder Geld, noch Wertsachen ab

WALDECK-FRANKENBERG. Falsche Beamte des Bundeskriminalamtes haben auch in Waldeck-Frankenberg versucht, Bürger aufs Kreuz zu legen: Weil Geld, Schmuck und andere Wertsachen zu Hause nicht sicher seien, bieten die Betrüger ihre "Hilfe" an. Die echte Polizei warnt vor der Masche und appelliert, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen.

Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die den Namen der Polizei für kriminelle Zwecke missbrauchen. Dabei nutzen sie gefälschte Dienstausweise, versenden raffiniert gefälschte E-Mails oder bieten überteuerte und nutzlose telefonische Einbruchschutzberatung. Die Betrüger haben es vor allem auf eines abgesehen - das Geld ihrer Opfer.

Mehrere tausend Euro erbeutet
Mit falschen Dienstausweisen beispielsweise gelangen die Kriminellen unter einem offiziellen Vorwand in die Wohnungen ihrer Opfer, um dort Schmuck und Bargeld zu stehlen oder fordern Bargeld unter den haarsträubenden Begründungen. Die neueste Masche ist nun auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg angekommen. Damit erbeuteten falsche Polizeibeamte des Bundeskriminalamtes (BKA) von einer Frau mehrere tausend Euro.

Wie diese Masche funktioniert, erklärt Polizeisprecher Volker König: Die Betrüger rufen ihre Opfer an und blenden dabei mit einer technischen Manipulation die Notrufnummer 110 ein. Dann warnen sie ihr ausgegucktes Opfer vor einem angeblich geplanten Diebstahl. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen "sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Die Betrüger gehen sogar soweit, dass sie ihre Opfer auffordern, ihre Bargeldbestände bei der Bank abzuheben, weil auch Wertschließfächer und Konten bei der Bank nicht sicher seien.

Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern schützen:

  • Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen

Weitere Informationen im Netz unter polizei-beratung.de. (ots/pfa/Quelle: polizei-beratung.de) dd


Wie sieht ein Dienstausweis der Polizei eigentlich aus? Infos gibt es hier:
Der neue Dienstausweis der hessischen Polizei (mit Video)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 04 November 2016 21:40

110 im Display: Betrügern nicht auf den Leim gehen

HOCHSAUERLANDKREIS. Nach einem Fall, bei dem ein falscher Polizist im Hochsauerlandkreis eine Frau um eine größere Summe Bargeld und ihren Schmuck brachte, sind der Polizei weitere gleichgelagerte Fälle gemeldet worden. Die Täter kamen dabei zwar nicht zum Zuge, die Polizei warnt jedoch eindringlich vor der Masche.

Die Vorgehensweise der Betrüger ist demnach in allen Fällen gleich: Die Täter rufen die Opfer an. Hierbei erscheint auf dem Telefondisplay die Nummer 110 mit der dazugehörigen Ortsvorwahl - dies ist durch technische Manipulation möglich. In dem Telefonat stellen sich die Täter als Polizisten vor und warnen durch eine geschickte Gesprächsführung vor einem geplanten Diebstahl.

Die Bewohner erhalten den Tipp, ihr gesamtes Bargeld und andere Wertgegenstände im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen "sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Mit der Übergabe der Beute sind die Täter dann jedoch auf alle Zeit verschwunden - und mit ihnen Geld und Wertsachen.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor Anrufen dieser Art und gibt folgende Tipps:

  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel den echten Polizeinotruf 110 an - ohne Vorwahl
  • Sollten Sie unsicher sein, scheuen Sie sich auch nicht, bei guten Freunden oder Angehörigen nachzufragen
  • Die auf dem Display erscheinende Nummer 110 ist ein eindeutiges Zeichen für einen Betrugsversuch - falls man einen Anruf von der echten Polizei erhält, erscheint niemals die 110
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis
  • Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen

Hinweise zu dieser und anderen Betrugsmaschen gibt es auch auf der Internetseite polizei-beratung.de. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

KORBACH. Mit der Notrufnummer 110 als Anrufkennung haben sich Betrüger telefonisch bei Korbacher Bürgern gemeldet. Sie gaben an, zum Schutz vor Dieben vorbeizukommen und sämtliches Geld im Haus in "Sicherheit" zu bringen. Die Angerufenen tappten zwar nicht in die Falle, die Polizei informiert jedoch vorsorglich über diese und weitere Maschen falscher Kollegen.

Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die den Namen der Polizei für kriminelle Zwecke missbrauchen. Dabei nutzen sie gefälschte Dienstausweise, versenden raffiniert gefälschte E-Mails oder bieten überteuerte und nutzlose telefonische Einbruchschutzberatung. Die Betrüger haben es vor allem auf eines abgesehen - das Geld ihrer Opfer. Mit falschen Dienstausweisen beispielsweise gelangen die Kriminellen unter einem offiziellen Vorwand in die Wohnungen ihrer Opfer, um dort Schmuck und Bargeld zu stehlen, oder fordern Bargeld unter haarsträubenden Begründungen.

Ein aktueller Trick der Betrüger: Sie rufen ihre Opfer an und lassen in deren Display mit einem technischen Trick die Notrufnummer 110 anzeigen. Die Täter warnen ihre Opfer vor einem angeblich geplanten Einbruch. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen "sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie, das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.

Zwei solcher Anrufe wurden erst am Mittwoch wieder aus dem Raum Korbach gemeldet. Die Angerufenen fielen jedoch nicht auf die Betrüger rein.

Die Polizei rät zur Vorsicht:

  • Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre Wohnung zu lassen
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen
  • Werden Sie misstrauisch, wenn bei einem Anruf die Notrufnummer 110 erscheint - die Polizei ruft niemals unter dieser Kennung an

Weitere Hinweise zum Schutz vor Verbrechen gibt es auf der Internetseite polizei-beratung.de. (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Am Montagnachmittag ist ein Polizeibeamter, der in seiner Freizeit einen Baumarkt aufsuchen wollte, erst von einem Betrüger attackiert und dann von einem Komplizen beinah mit einem Auto angefahren worden. Der 30-jährige Beamte der Kreispolizeibehörde Paderborn hatte gegen 14.30 Uhr den Parkplatz eines Baumarktes am Frankfurter Weg befahren. Als er nach einer freien Parklücke suchte, erschien plötzlich ein junger, etwa 16-20 Jahre alter Mann vor dem Auto, so dass der Fahrzeugführer stark abbremsen musste, um nicht mit dem Fremden zusammenzustoßen.

Der Südosteuropäer kam zur Fahrertür des Autos und hielt ein Klemmbrett gegen die Scheibe der Fahrertür, auf dem unter anderem stand, dass der Mann taubstumm sei und um Spenden bitte. Der Autofahrer gab dem Fremden zu verstehen, dass er weiter gehen solle und fuhr wieder an, um sich einen Parkplatz zu suchen. Als er diesen Augenblicke später gefunden hatte und gerade ausgestiegen war, stand der Fremde plötzlich wieder neben der Fahrertür. Erneut hielt der junge Mann das Klemmbrett hoch und gab durch Handzeichen zu verstehen, dass er Geld wolle. Dabei deutete er auf das Portemonnaie des Beamten, das in der Mittelkonsole des Autos lag.

Der Beamte nahm seine Geldbörse und zog seinen Dienstausweis heraus, um sich gegenüber dem Unbekannten als Polizeibeamter auszuweisen. Gleichzeitig forderte er den Ausweis seines Gegenübers, worauf der vermeintlich taubstumme Verdächtige in gebrochenem Englisch antwortete, dass alles in Ordnung sei und er nun gehen wolle. Als der angebliche Spendensammler von dem Beamten ebenfalls in englischer Sprache aufgefordert wurde, seinen Ausweis zu zeigen, schlug dieser plötzlich mit beiden Händen gegen die Brust des Beamten, der dadurch gegen ein geparktes Auto gestoßen wurde, und rannte in Richtung Frankfurter Weg davon. Der Beamte nahm sofort die Verfolgung auf und bemerkte wie der Flüchtende dem Fahrer eines schwarzen BMW mit Duisburger Kennzeichen, der ebenfalls auf dem Parkplatz gestanden hatte, etwas zurief, worauf dieser den Motor startete.

Gerade als der Beamte zwischen den geparkten Autos hindurch auf die Fahrgasse des Parkplatzes laufen wollte, fuhr der BMW mit quietschenden Reifen an und auf den Polizisten los, der abrupt stehen bleiben musste, um nicht mit dem Auto zusammenzustoßen. Der BMW fuhr mit hoher Geschwindigkeit an dem Ordnungshüter vorbei zur Parkplatzausfahrt, wo er den Flüchtenden aufnahm und anschließend über den Frankfurter Weg in Richtung Bundesstraße 1 wegfuhr.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem schwarzen BMW verlief ergebnislos. Nach Angaben des Zeugen ist der BMW-Fahrer etwa 20-25 Jahre alt und ebenfalls südosteuropäischer Herkunft. Im Auto hatte noch eine dritte Person gesessen, die nicht näher beschrieben werden konnte.

Quelle: ots/r

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Publiziert in PB Polizei

MELSUNGEN. In Melsungen ist eine 91 Jahre alte Frau am Montagmittag gegen 12 Uhr Opfer eines Trickdiebstahls durch einen falschen Polizisten geworden. Wie sich später ergab, wurde der alten Frau offenbar Bargeld aus der Wohnung gestohlen, wie das Polizeipräsidium Nordhessen berichtet.

Laut Polizei hatte sich der Trickdieb als Polizeibeamter ausgegeben, um von der Seniorin in die Wohnung gelassen zu werden. Dazu hatte er sich sogar mit einem angeblichen Dienstausweis ausgewiesen. Der Mann erzählte der 91-Jährigen eine glaubwürdige Geschichte, warum er die Aufbewahrungsstellen von Geld und Wertsachen wissen müsse. Daraufhin zeigte die Frau ihm die entsprechenden Stellen in der Wohnung. In einem unbeobachteten Moment nahm der Fremde dann das Geld an sich - das bemerkte die Seniorin aber erst, nachdem der Mann schon wieder gegangen war. Die Frau holte sich dann Hilfe bei einer Nachbarin, die verständigte die Polizei.

Die Beschreibung des tatverdächtigen Mannes: 50 bis 55 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur. Bekleidet war der Mann mit einer schwarz-gelb gestreiften Weste, wie sie unter anderem von städtischen Arbeitern getragen werden. Er sprach akzentfrei Deutsch. Die Polizei führte bereits eine intensive Fahndung nach dem Mann durch, bislang aber ohne Erfolg.
 
Die Polizei geht sogar davon aus, dass der Tatverdächtige noch einen Komplizen hatte. Wie sich bei den Ermittlungen nämlich herausstellte, war die 93-Jährige schon kurze Zeit bevor sie von dem angeblichen Polizeibeamten aufgesucht wurde, während eines Spaziergangs von einem Mann in ein Gespräch über die sichere Aufbewahrung von Geld und Wertsachen verwickelt worden. Die Beschreibung dieses Mannes: ebenfalls 50 bis 55 Jahre alt, er trug eine graue Strickmütze und sprach akzentfrei Deutsch.

Offensichtlich war dies aber nicht der einzige Versuch der Täter, einen Trickbetrug zu starten: Am Dienstagvormittag teilte eine 86-jährige Frau bei der Polizei in Melsungen mit, dass sie am Montag gegen 10.30 Uhr vor einem Geschäft in der Fritzlarer Straße in Melsungen von einem angeblichen Bankberater angesprochen wurde. Der Mann habe die Frau ebenfalls in Gespräche über die Sicherheit von Erspartem verwickelt. Es gab sogar eine Frage nach dem Personalsausweis der 86-Jährigen: Daraufhin wurde die Seniorin aber misstrauisch und ging weiter - man hatte bei ihr offenbar dieselbe Masche probiert.

Die Beschreibung dieses Mannes: 50 bis 55 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, schmales Gesicht, normale Figur und westeuropäisches Aussehen. Der Mann sprach akzentfrei Deutsch, trug eine Brille und einen hellgrauen Mantel. 


Wie sieht ein Dienstausweis der Polizei eigentlich aus? Infos gibt es hier:
Der neue Dienstausweis der hessischen Polizei (mit Video)

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Erneut hatte es die Polizei in Kassel mit einem falschen Kollegen zu tun: Ein 22-Jähriger hat sich als Polizeibeamter ausgegeben und seinem Opfer bei einer angeblichen Kontrolle zehn Euro gestohlen. Der Täter wurde wenig später festgenommen.

Ein 24-jähriger Mann aus Kassel war am frühen Sonntagmorgen gegen 3.15 Uhr im Kasseler Stadtteil Bettenhausen zu Fuß auf der Leipziger Straße unterwegs. Dort wurde er von einem 22-Jährigen angesprochen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Als der 24-Jährige ihn aufforderte, seinen Ausweis vorzuzeigen, zeigte der dreiste Täter dem Opfer kurz zwei Plastikkarten, die das Opfer später als Personalausweis und AOK-Karte beschrieb. Trotzdem ließ er sich von dem 22-Jährigen bluffen und legte den Inhalt seiner Taschen einschließlich Geldbörse auf die Stufe eines Hauseingangs.

Der 22-Jährige täuschte dann eine Kontrolle der Sachen vor. Hierbei entnahm er der Geldbörse zehn Euro, wie der Geschädigte später feststellte. Dann entfernte sich der 22-Jährige in Richtung Söhrestraße. Der Bestohlene verständigte daraufhin die echte Polizei. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung gelang es einer Streife kurze Zeit später, den 22-Jährigen in der Söhrestraße festzunehmen.

Die entwendeten zehn Euro hatte er in seine eigene Geldbörse gesteckt. Gegen den 22-Jährigen, der der Polizei kein Unbekannter ist, wurden Strafverfahren wegen Diebstahls und Amtsanmaßung eingeleitet.

Erst im September falschen Kollegen festgenommen
Erst Ende September hatte die Polizei in Kassel einen falschen Polizisten festgenommen: Ein 28-Jähriger war mit einem Privatfahrzeug mit aufgesetztem Blaulicht unterwegs. Dabei wäre er beinahe mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Die Beamten verfolgten und stellten den Mann wenig später.


112-magazin.de berichtete über den genannten Fall:
Kassel: Falscher Zivilwagen rammt beinahe echte Streife (25.09.2014)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 23 August 2013 19:31

Keine Spur von falschen Polizisten in Golf Kombi

HOLZHAUSEN. Im Fall der falschen Polizisten, die bei Holzhausen einen jungen Autofahrer stoppten und ein "Bußgeld" zu kassieren versuchten, sind bislang keinerlei Hinweise bei der echten Polizei eingegangen.

Zwei Unbekannte hatten - wie berichtet - am Donnerstagmorgen auf der Strecke zwischen Holzhausen und Hatzfeld einen Autofahrer aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein per Handzeichen gestoppt und sich als Polizisten in Zivil ausgegeben. Die Männer, die Straßenkleidung trugen mit osteuropäischem Akzent sprachen, wollten für einen angeblichen Geschwindigkeitsverstoß des Bad Berleburgers ein Bußgeld in bar kassieren. Dem Gestoppten kam die Sache spanisch vor, er verlangte die Dienstausweise der angeblichen Polizisten - damit konnten die Männer natürlich nicht aufwarten (wie man einen echten Dienstausweis erkennt? Hier klicken).

Silberfarbener Golf Kombi mit KB-Kennzeichen
Als der Autofahrer mit einem Anruf bei der Polizei drohte, brachen die "Zivilfahnder" ihre "Kontrolle" ab und flüchteten mit einem silberfarbenen VW Golf III Variant mit KB-Kennzeichen in ein Waldstück. Seither fehlt von den beiden Unbekannten jede Spur. "Wir haben bisher keine Hinweise auf die Männer oder das Fahrzeug erhalten", sagte Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de.

Die Polizei hatte am Donnerstag an mögliche weitere von den falschen Polizisten gestoppte Autofahrer appelliert, sich zu melden. "Vielleicht war der Fall am Morgen der erste und einzige Versuch", suchte der Polizeisprecher eine Erklärung dafür, dass es offenbar keinerlei Zeugen oder weitere Betroffene gibt. Die Beamten der Frankenberger Wache sind aber weiterhin dringend auf der Suche nach Personen, die etwas über die Männer oder den von ihnen genutzten Kombi sagen können. Die Polizeistation ist zu erreichen unter der Rufnummer 06451/7203-0 oder per Notruf 110.

Beschreibung der Täter
Beide Männer sind etwa 25 bis 30 Jahre alt. Einer ist etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und von normaler Gestalt. Er sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent und war mit blauer Jeans und schwarzer Lederjacke bekleidet. Sein Komplize ist etwa zehn Zentimeter größer, er ist von kräftiger, muskulöser Gestalt. Er sprach ebenfalls Deutsch mit osteuropäischem Akzent und war mit einer grün-beigen Hose und einer schwarzen Jacke bekleidet. Zudem trug er eine schwarze Adidas Base-Cap, die nach vorne ins Gesicht gezogen war. Dieser Täter trägt einen dunklen Oberlippenbart.


112-magazin.de berichtete über den Fall:
Falschen Polizisten wollen jungen Fahrer abkassieren (22.08.2013)

Zu solchen und ähnlichen Fällen kommt es in der Region immer wieder:
Falsche Polizisten schlagen bei angeblicher Kontrolle zu (12.08.2013)
Falscher Polizist will kassieren - Prügel angedroht (15.05.2013)
Polizei fahndet weiter nach falschem Kollegen (14.05.2013)
Falsche Polizisten wollen Autofahrerin stoppen (06.03.2013)
Noch keine Spur von falschen Polizisten (10.03.2013)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 22 August 2013 14:44

Falsche Polizisten wollen jungen Fahrer abkassieren

HOLZHAUSEN. Falsche Polizisten haben am Donnerstagmorgen einen jungen Autofahrer angehalten. Die angeblichen Zivilfahnder wollten ein Bußgeld von dem Berleburger abkassieren.

Der junge Mann aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein war gegen 8 Uhr mit seinem Wagen auf der L 553 in Richtung Hatzfeld unterwegs. Kurz hinter Holzhausen wurde er von zwei Männern per Handzeichen gestoppt.

Die beiden Unbekannten gaben sich als Polizeibeamte in Zivil aus. Als Grund für die angebliche Verkehrskontrolle warfen sie dem jungen Mann eine Geschwindigkeitsübertretung vor. Dafür sei nun ein Bußgeld fällig, was der vermeintliche Raser gleich vor Ort zu zahlen habe.

Kontrollierter verlangt Dienstausweise
Misstrauisch und sich keiner Schuld bewusst, verlangte der Bad Berleburger richtigerweise die Dienstausweise der angeblichen Polizisten in Zivil zu sehen. Die Ausweise konnten sie natürlich nicht vorzeigen, vielmehr sagten sie, dass sie die Ausweise nicht dabei hätten.

Nachdem der Angehaltene letztlich auch noch androhte, die Polizei zu verständigen, sprangen die zwei Betrüger in einen silbernen VW Golf III Variant mit KB-Kennzeichen. Mit diesem Kombi flüchteten die beiden Unbekannten in den Wald und verschwanden.

Nun ermittelt die echte Polizei und sucht die Täter. Beide Männer sind etwa 25 bis 30 Jahre alt. Einer ist etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und von normaler Gestalt. Er sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent und war mit blauer Jeans und schwarzer Lederjacke bekleidet. Sein Komplize ist etwa zehn Zentimeter größer, er ist von kräftiger, muskulöser Gestalt. Er sprach ebenfalls Deutsch mit osteuropäischem Akzent und war mit einer grün-beigen Hose und einer schwarzen Jacke bekleidet. Zudem trug er eine schwarze Adidas Base-Cap, die nach vorne ins Gesicht gezogen war. Dieser Täter trägt einen dunklen Oberlippenbart.

Möglicherweise sind noch andere Autofahrer von diesem Täterduo angehalten und eventuell auch abkassiert worden. Hinweise und Beobachtungen, insbesondere auch zu dem Golf Kombi, erbittet die Polizeistation Frankenberg, Tel. 06451/7203-0.


Wie sieht ein Dienstausweis der Polizei eigentlich aus? Infos gibt es hier:
Der neue Dienstausweis der hessischen Polizei (mit Video)

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