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GUXHAGEN. Weil ein Bahnmitarbeiter offenbar zu Unrecht die Erlöse von 1800 Euro aus dem Verkauf von Fahrscheinen einsteckte, hat die Bundespolizei die Wohnung des Zugbegleiters durchsucht und ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet.

Der Mann steht im Verdacht, in mindestens fünf Fällen Bargelder von rund 1800 Euro, die er in seiner Eigenschaft als Zugbegleiter eingenommen hatte, nicht ordnungsgemäß bei seinem Arbeitgeber, der Deutschen Bahn AG, abgegeben zu haben.

Als seine Vorgesetzten Verdacht schöpften, erstattete sein Arbeitgeber Strafanzeige bei der Bundespolizei. Seit Mitte März laufen die Ermittlungen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Erst im Dezember 2016 hatte der 37-Jährige sein Arbeitsverhältnis bei der Bahn begonnen. Den Job dürfte der Mann aus Guxhagen nun los sein, außerdem wird die Deutsche Bahn AG das einbehaltene Geld zurückfordern.

Wohnung durchsucht
Im Auftrag der Kasseler Staatsanwaltschaft durchsuchten Bundespolizisten am Mittwochmorgen die Wohnung des Mannes. Dabei stellten die Beamten zahlreiches Beweismaterial, darunter ein mobiles Datenterminal, Dienstbekleidung und mehrere Blankovordrucke für Fahrscheine, sicher.

"Das veruntreute Bargeld hat der Verdächtige offensichtlich für private Zwecke ausgegeben", sagte am Donnerstag ein Sprecher der Kasseler Bundespolizei. (ots/pfa)  

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Publiziert in HR Polizei

MARBURG/GIESSEN. Auf eine ganz verrückte Idee ist ein 20 Jahre alter Mann aus Dautphetal im Landkreis Marburg-Biedenkopf gekommen: Er gab sich als Lokführer der Deutschen Bahn AG aus. Zum Glück fiel sein Täuschungsmanöver echten und vor allem aufmerksamen Mitarbeitern der Bahn auf.

Die echten Kollegen informierten die Bundespolizei, die dem Treiben des 20-Jährigen ein Ende setzte. Gegen den jungen Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet, er wird sich nun unter anderem wegen Betrugs und Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.

Original-Uniform, echte Schlüssel, aber gefälschter Ausweis
Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, war der 20-Jährige am Freitag als falscher Lokführer aufgeflogen: Er war nicht nur in Original-Uniform, sondern auch mit echten Schlüsseln aus dem Eisenbahnbetrieb unterwegs. Von den Mitarbeitern der Bahn wurde er in einem leeren Führerstand eines Regional-Expresses von Frankfurt/Main in Richtung Marburg/Lahn angetroffen. Aufgefallen war der falsche Kollege, weil er beim echten Zugpersonal nicht bekannt war und sich nicht korrekt ausweisen konnte. Der von ihm mitgeführte Konzernausweis der Deutschen Bahn AG war eine Fälschung.

Bei der Ankunft in Marburg bestätigte sich der Verdacht. Der 20-Jährige hatte sich die Bekleidungsstücke und die Bahn-Utensilien illegal beschafft. In seinem Bahn-Rucksack fanden die Beamten auch noch einen Teleskopschlagstock. Woher die Gegenstände stammen, muss die Polizei noch ermitteln.

Die ergaunerte Ausrüstung der Bahn und der Schlagstock wurden sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 20-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

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Publiziert in MR Polizei

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