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Dienstag, 25 September 2012 14:25

Pkw prallt gegen Baum und überschlägt sich

HOLZHAUSEN. Bei einem Verkehrsunfall auf der L 730 wurde am Dienstagmorgen gegen 9.10 Uhr eine 43-jährige Burbacherin verletzt.

Laut Polizeiangaben befuhr die 43-Jährige Pkw-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug die Landstraße von Holzhausen kommend in Richtung Wasserscheide. Beim Durchfahren einer lang gezogenen Rechtkurve geriet ihr BMW nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Nach dem Aufprall überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach liegen.

Die leichtverletzte Burbacherin konnte sich selbstständing aus dem Fahrzeug befreien. Der Sachschaden beträgt circa 4.500,- Euro.

Publiziert in SI Polizei
Montag, 02 Juli 2012 17:15

Betrunkenen Mann von Dach gerettet

FRANKENBERG. In einer spektakulären Aktion hat die Frankenberger Feuerwehr am Sonntag gegen 18 Uhr einen 53 Jahre alten Mann vom Dach seines Wohnhauses im Kleinen Dielsgrund gerettet. Nach Angaben der Polizei hatte sich der offenbar angetrunkene Mann aus der Dachgeschosswohnung ausgesperrt.

Daraufhin versuchte der Mann, der nur mit einer Jogginghose, Unterhemd und Socken bekleidet war, über das Dach wieder in seine Wohnung zu kommen. Sein Plan: Aus dem Fenster einer Dachgaube im Flur wollte er aufs Dach klettern und etwa zwei Meter weiter über ein kleines Velux-Fenster zurück ins Badezimmer seiner Wohnung.

Dachrinne verhindert Absturz
Doch das ging schief. Auf den Dachziegeln rutschte der Mann aus und fand erst an der Dachrinne wieder Halt. Diese Dachrinne verhinderte, dass der Mann etwa sechs Meter in die Tiefe stürzte. Die Frankenberger Feuerwehr eilte mit Wehrführer Stefan Stross, drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften zu dem Mehrfamilienhaus im Kleinen Dielsgrund. Über Steckleitern kamen die Feuerwehrleute dem Mann zur Hilfe. Mit der Drehleiter wurde er schließlich sicher wieder auf den Boden gebracht. Eine Notärztin untersuchte den Mann. Quelle: HNA

Publiziert in Feuerwehr

MEINERINGHAUSEN. Aus unklarer Ursache hat am Donnerstagnachmittag eine große Lebensbaumhecke neben dem Anbau der Meineringhausener Mehrzweckhalle Feuer gefangen. Das Feuer griff auf die Dachkonstruktion des Stuhl- und Tischlagers der Halle über. Feuerwehrleute aus Meineringhausen und Korbach löschten mit Hilfe von Dachdeckern den Brand. Schaden: Mindestens 20.000 Euro.

Mehrere Dachdecker, die gerade am direkt angrenzenden Feuerwehrgerätehaus arbeiteten, kamen den Brandschützern rasch zu Hilfe. "Mit Akkuschraubern haben die Handwerker im Handumdrehen die Schrauben der Metallplatten gelöst und die Alubleche entfernt", erklärte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an der Brandstelle gegenüber 112-magazin.de. Nur so hätten die Feuerwehrleute den Brand darunter erreichen und löschen können. Darüber, warum die Hecke gegen 14.30 Uhr zu brennen begonnen hatte, lagen Feuerwehr und Polizei zunächst keine Informationen vor. "Möglicherweise haben spielende Kinder gezündelt", äußerte der Einsatzleiter eine Mutmaßung.

Dachsparren, Dämmung und Gipskartonplatten beschädigt
Nach den Löscharbeiten suchten die Brandschützer das Dach mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Brand- und Glutnestern ab. Gleichzeitig lüfteten sie die Mehrzweckhalle, in die der Brandrauch gezogen war. Das Tisch- und Stühlelager räumten die Feuerwehrleute ebenso aus wie ein Lager für Sportgeräte. Durch das Dach des Anbaus war Löschwasser ins Gebäude gelaufen. Laut Schmidt waren einige Dachsparren, die Dämmung und die von innen und der Decke montierten Gipskartonplatten durch das Feuer und die Löscharbeiten beschädigt worden.

Zwei Beamte der Kripo nahmen noch während der Löscharbeiten routinemäßig die Ermittlungen zur Brandursache auf. Dies erfolgt immer dann, wenn durch ein Feuer ein Schaden an einem Gebäude entsteht. Verletzt wurde durch das Feuer selbst und während der Löscharbeiten niemand - die Besatzung eines vorsorglich ausgerückten Rettungswagens kehrte unverrichteter Dinge zur Wache zurück.

Nur zehn Meter Anfahrt für Meineringhäuser Wehr
Der Einsatz am Donnerstag war der mit der wohl kürzesten Anfahrt in der Geschichte der Meineringhäuser Feuerwehr: Die Brandstelle lag nur etwa 25 Meter vom Gerätehaus entfernt, die Einsatzkräfte brauchten ihr Fahrzeug lediglich etwa zehn Meter aus dem Gerätehaus zu fahren. Sekunden später liefen die Kameraden bereits mit Schlauch und Strahlrohr über eine Wiese und legten los...


Die Korbacher Feuerwehr war erst am späten Mittwochabend im Einsatz:
Küchenbrand: zwei Verletzte in Klinik (25.04.2012, mit Fotos)

Publiziert in Feuerwehr
Montag, 16 April 2012 20:33

Feuer in der Baumrainklinik

BAD BERLEBURG. Als die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Berleburg heute Nachmittag gegen 16 Uhr zur Baumrainklinik in Bad Berleburg alarmiert wurden, weil die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte, rechneten sie wohl nicht damit, dass sich hieraus ein Stundenlanger Einsatz ergeben würde.

Bein Eintreffen erkannten die ersten Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung und Feuer im Dachbereich der Klinik. Eine Patientin hatte zuvor Qualm aus dem Dach eines momentan wegen Renovierung nicht benutzten Kliniktraktes bemerkt und den Feuermelder gedrückt. Daraufhin versammelten sich zahlreiche Patienten vor der Klinik. Umgehend wurden weitere Kräfte unter dem Alarmstichwort „Feuer 4“ nachalarmiert. Unter schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte von der Drehleiter aus auf dem Dach gegen das Feuer vor.

Dazu mussten sie mit Motorsägen die Dachhaut öffnen, um alle Glutnester restlos ablöschen zu können. Zuvor hatten im Bereich der Brandstelle Dachdeckerarbeiten stattgefunden. Dabei waren Bitumenbahnen mit Lötlampen befestigt worden. Vermutlich, so die Polizei, habe die Dachunterkonstruktion aus Holz, die zum Abfluss von Regenwasser vom Flachdach dienen sollte, durch die enorme Hitzeentwicklung zu schwelen begonnen.

Die rund 30 Kameraden aus Bad Berleburg und Berghausen löschten den Brand ab und untersuchten das Dach abschließend mit der Wärmebildkamera. Im Einsatz war auch das Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Siegen-Weidenau mit der Atemschutzkomponente.

Außerdem waren die beiden DRK Rettungswagen der Wache und des Ortsvereins Bad Berleburg im Einsatz an der Klinik, mussten aber zum Glück nicht einschreiten. Nach den Löscharbeiten wurde eine Brandwache durch die Feuerwehr eingerichtet. Bei dem Feuer entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro.  


Stellungnahme der Helios-Kliniken:

„Bei Dacharbeiten in einem Bereich der Baumrainklinik entwickelte sich heute ein Brandherd, der von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Ursache war nach momentaner Erkenntnis wahrscheinlich die Arbeit an einem neuen Dach-Gulli, wofür durch die beauftragte Handwerkerfirma auch Bitumenbahnen auf dem Dach verschweißt wurden.

Da der Brand in einem Bereich der Klinik auftrat, der für die Umbauarbeiten gesperrt ist, gab es keine Verletzten. Der Sachschaden ist noch unklar. Der Klinikbetrieb kann nach Abschluss der Löscharbeiten in den anderen Bereichen der Baumrainklinik uneingeschränkt wieder aufgenommen werden. Wir danken der Feuerwehr für den schnellen Einsatz vor Ort.“

Publiziert in SI Feuerwehr
Freitag, 20 Januar 2012 20:01

Bei Glätte auf dem Dach gelandet

AUE. Die schneebedeckten und glatten Straßen sind am späten Freitagnachmittag einem 38 jährigen Mann zum Verhängnis geworden. Gegen 16.10 Uhr war er mit seinem BMW auf der verschneiten L 553 von Aue in Richtung Rhein-Weser-Turm unterwegs. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit geriet er mit seinem Fahrzeug ins Rutschen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in eine angrenzende Böschung. Mit der Front des BMW wühlte er das dortige Erdreich auf, bis der Wagen sich schließlich überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und Hilfe anfordern. Verletzt wurde er bei diesem Unfall glücklicherweise nicht. Der Wagen musste von einem Abschleppunternehmen auf die Straße gezogen, wieder auf die Räder gestellt und anschließend abgeschleppt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.

Publiziert in SI Polizei

MARBURG. Ein spektakulärer Unfall ereignete sich auf den Lahnbergen: Ein Auto rutschte kopfüber eine Böschung hinab auf einen Fußgängerweg und blieb auf dem Dach liegen - der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Gegen 14 Uhr war der 21-jährige Fahrer aus Buseck von der Stadt in Richtung Lahnberge unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kam er auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug, ein silberner Polo, stellte sich quer und prallte mit dem Heck gegen die Betonbegrenzung einer Brücke - unter dieser verläuft ein beliebter Fußgängerweg. 

Der Polo wurde durch die Wucht des Aufpralls aufs Dach geschleudert und schlitterte auf dem Dach etwa vier Meter die steile Böschung neben der Brücke hinunter. Er kam auf dem Fußgängerweg zum Liegen. "Zum Glück befand sich zu dieser Zeit niemand auf dem Gehweg, das hätte sonst schlimm ausgehen können", so ein Polizist gegenüber 112-magazin. 

Großes Glück hatte auch der Fahrer des Polo: Obwohl der Wagen nur noch Schrottwert hat, konnte sich der 21-Jährige selbst aus dem Fahrzeug befreien - und gab der Polizei gegenüber an, er sei unverletzt. "Er wurde aber dennoch sicherheitshalber mit ins Klinikum genommen, um ihn durchzuchecken", so der Polizist. 

Die Unfallursache ist unbekannt - wahrscheinlich sind aber nicht angepasste Geschwindigkeit oder ein Fahrfehler.

Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich zunächst schwierig: Der Kran des Abschleppers musste immerhin die rund vier Meter Höhe von der Brücke aus überwinden, um den Polo "an den Haken" zu nehmen. Denn durch die Fußgänger-Unterführung konnte er den Wagen nicht erreichen, und auch der Fußgängerweg war von der Waldseite her nicht zu erreichen. Letztendlich gelang die Bergung aber und der Polo "schwebte" auf den Abschlepper. Für die Dauer der Bergung wurde die Straße rund 20 Minuten gesperrt, wodurch es zu einem Stau aus Richtung Stadtmitte kam. (as)

Publiziert in MR Polizei
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