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Mittwoch, 19 Juli 2017 08:29

Zu wenig Wasser im Edersee - Sprünge abgesagt

EDERSEE. Wassermagel im Edersee führte bereits gestern dazu, dass die Bundeswehr ihre Fallschirmsprünge über dem See abgesagt hat. Nach Auskunft der Pressestelle der Bundeswehr werden die Sprünge nach Burgwald- Bottendorf verlegt. Aus Fürsorge gegenüber den Fallschirmjägern hatte die Leitung entschieden, den Sprungdienst auf das Festland bei Bottendorf zu verlegen.

Eigentlich sollten die Sprünge aus 400 Meter Höhe vom 17. bis 20. Juli über dem Edersee absolviert werden. Da jedoch der Wasserstand zu niedrig ist und scharfe Klippen die Soldaten der Division Schnelle Kräfte (DSK) hätten verletzen können, wurden weitere Sprünge über dem See abgesagt.

112-magazin berichtete am Montag über den Einsatz von Fallschirmjägern, die mit einer Transall über dem Edersee abgesprungen waren.

Link: 100 Fallschirmjäger üben Wasserlandung im Edersee (17.07.2017, mit Bildergalerie)

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Publiziert in Polizei

EDERSEE. Fallschirmjäger der Bundeswehr werden in dieser Woche die Wasserlandung im Edersee trainieren. Die eingesetzten Soldaten gehören zur Division Schnelle Kräfte (DSK) und werden aus einem Transportflugzeug des Typs Transall abspringen. Bereits heute wurden die ersten Sprünge aus 400 Meter Höhe absolviert.

Der sogenannte Fallschirmsprungdienst ist für die Zeit vom 17. bis 20. Juli geplant. Während der Übung werden Sprünge aus geringer Höhe zur Aus- und Weiterbildung erfolgen. Insbesondere soll die Wasserlandung als Notverfahren trainiert werden. Die Wasserlandung gilt als eines der schwierigsten Manöver für Fallschirmspringer. Nach der Landung im Edersee werden die Soldaten mit Rettungsbooten der DLRG aus dem Wasser geholt. Startplatz ist der Flugplatz Allendorf (Eder) mit dem Sprungziel Edersee. Nur elf Minuten benötigt die Transall von Allendorf zum Edersee.

Die Division Schnelle Kräfte (DSK) führt die Heeresflieger- und Spezialkräfte sowie deutsche und niederländische Fallschirmjäger. Der DSK untersteht seit Juli 2014 ein niederländischer Großverband (Brigade).  Die Division ist unter anderem Träger der Luftbeweglichkeit im Deutschen Heer und zu schnellen Anfangs- sowie militärischen Evakuierungsoperationen befähigt. Diese fordernden Aufträge bedingen intensive Ausbildung und hohe Leistungsfähigkeit der Soldaten. Eine wichtige Anforderung ist die Fallschirmsprungausbildung.

DLRG in Einsatz

Rund 40 Ehrenamtliche der DLRG sind mit 13 Booten in Einsatz. Vier Boote werden zur Absicherung eingesetzt, neun Rettungsboote bergen die im Wasser gelandeten Bundeswehrsoldaten, um sie anschließend an Land zu bringen. Die Leitung bei den Einsatzkräften der DLRG hat Klaus Schulze.  

Hinweis für die Bevölkerung
Der Einsatz des Transportflugzeugs Transall kann zu erhöhtem Lärmaufkommen am Edersee führen.

Publiziert in Retter

ALLENDORF (EDER)/BOTTENDORF. Die Bundeswehr hat den angesetzten Fallschirmsprungdienst im Frankenberger Land für Dienstag im wahrsten Sinne des Wortes abgeblasen: Zu stark ist der Wind am Boden, begründete die Division Schnelle Kräfte (DSK) die Entscheidung. Ob am Mittwoch oder Donnerstag eine Transall in Allendorf startet, um die Fallschirmjäger dann über Bottendorf abzusetzen, ist ebenfalls fraglich.

Nach Auskunft von Major Kieron Kleinert, Pressesprecher der "Division Schnelle Kräfte" (DSK), ist aktuell die Wolkenuntergrenze mit weniger als 1000 Metern zu niedrig. Andererseits herrschten derzeit am Boden bereits Windgeschwindigkeiten von über 30 Knoten. "Der Fallschirmsprungeinsatz ist im Friedensbetrieb bis etwa 15 Knoten zulässig", erklärte der Major. Um die Sicherheit der Soldaten nicht zu gefährden, sei der Sprungdienst für Dienstag abgesagt worden. Am Mittwoch werde gegen 8 Uhr morgens entsprechend der Wetterlage neu entschieden, ob dann Übungssprünge der Fallschirmjäger möglich sind. "Vermutlich kann auch dann keine Freigabe erteilt werden", dämpfte der DSK-Pressesprecher die Erwartungen.

Viele Schaulustige bei Übung am Edersee
Bereits im Sommer gab es einen sogenannten Fallschirmsprungdienst am Edersee (wir berichteten, hier klicken). Dabei landeten die Soldaten im See. Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Überflüge der Transall, aus der Dutzende Soldaten absprangen. Boote der Bundeswehr und der DLRG holten die Fallschirmjäger dann aus dem Waldecker Becken und brachten sie an Land zurück, wo sie teilweise mit Applaus der Zuschauer empfangen wurden.

Die Division Schnelle Kräfte (DSK) führt die Heeresflieger- und Spezialkräfte sowie deutsche und niederländische Fallschirmjäger. Der DSK untersteht seit Juli 2014 ein niederländischer Großverband (Brigade). Die Division ist unter anderem Träger der Luftbeweglichkeit im Deutschen Heer und zu schnellen Anfangs- sowie militärischen Evakuierungsoperationen befähigt. "Diese fordernden Aufträge bedingen intensive Ausbildung und hohe Leistungsfähigkeit der Soldaten. Eine wichtige Anforderung ist die Fallschirmsprungausbildung", verdeutlichte der Sprecher. Deshalb führen die Soldaten des Divisionsstabes in Stadtallendorf regelmäßig Fallschirmsprungdienste zur Weiterbildung und zum Fähigkeitserhalt durch - wenn ihnen das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht. (r/pfa)  


Über die Übung am Edersee Ende Juli berichtete 112-magazin.de ausführlich:
Mehrtägige Übung: Fallschirmjäger landen im Edersee (26.07.2016, mit Fotos)

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