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Dienstag, 30 Januar 2018 13:51

Fahrzeuge und Häuser mit Farbe besprüht

DÖRNBERG. Ein Unbekannter hat in der Nacht zum Sonntag in Dörnberg zahlreiche Häuser und Fahrzeuge mit lila Sprühfarbe beschmiert. Rund 20 verschiedene Tatorte sind der Polizei aus dieser Nacht bisher bekannt. Der angerichtete Schaden dürfte über 10.000 Euro liegen.

Die mit den Fällen betrauten Ermittler der Polizeistation Wolfhagen gehen davon aus, dass die Sachbeschädigungen auf das Konto ein und desselben Täters gehen, den sie zudem auch für weitere solcher Taten in Dörnberg in den vergangenen Wochen verantwortlich machen. Neben den eingeleiteten umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen, suchen sie auch nach Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den bislang unbekannten Täter geben können.

In der Nacht zum Sonntag waren es Haus- und Garagenwände, verschiedene Pkws, ein Stromkasten, ein Wohnmobil sowie ein Wohnwagen, die beschmiert worden waren. In allen Fällen verwendete der Täter lila Sprühfarbe, in den meisten Fällen hinterließ er ein und dieselbe Buchstabenkombination. Die Tatorte liegen in den Straßen Grüne Aue, Kuhnen, Elfbuchenstraße, Meißnerstraße, Saure Breite und Herkulesstraße.

Wie eine von den Schmierereien betroffenen Hausbesitzerin den am Sonntag zur Anzeigenaufnahme amTatort eingesetzten Beamten berichtete, soll ihre Nachbarin gegen 3.30 Uhr Geräusche vor dem Haus gehört haben. Möglicherweise waren diese von dem Täter verursacht worden. Die Ermittler der Polizeistation Wolfhagen bitten Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 05692/ 98290 bei der Polizei in Wolfhagen oder unter Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen werden Zeugen gebeten, über den Notruf 110 die Polizei zu alarmieren. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Eine spiegelglatte Fahrbahn und zwei an gleicher Stelle von der Fahrbahn abgekommene Fahrzeuge sorgten Montagmittag für Verkehrsbehinderungen auf der B 251 zwischen Kassel und Dörnberg.

Kurzzeitig standen in diesem Bereich und insbesondere an der Steigung Richtung "Igelsburg" sprichwörtlich alle Räder still. Erst nach einer Vollsperrung und dem Einsatz von Streufahrzeugen konnten die eingesetzten Streifen der Kasseler Polizei die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigeben.

Zu dem Unfall war es gegen 12.15 Uhr in Fahrtrichtung Dörnberg, etwa 300 Meter vor der ehemaligen Gaststätte an der Einmündung zur Kreisstraße 29 in Richtung Weimar, gekommen. Zunächst war eine 51-Jährige aus Wolfhagen mit ihrem VW Golf auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geraten und im linken Straßengraben gelandet. Ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer sicherte anschließend die Gefahrenstelle mit eingeschaltetem Warnblinklicht ab. Ein kurze Zeit später in gleiche Richtung fahrender 40-Jähriger aus Habichtswald war dann mit seinem Reunault beim Abbremsen und Ausweichen des absichernden Autos auf der glatten Fahrbahn ebenfalls ins Schleudern geraten und nach links von der Fahrbahn abgekommen. Dort erfasste sein schleudernder Pkw die 51-Jährige, die gerade aus ihrem Auto ausgestiegen war. Glücklicherweise zog sie sich nach ersten Erkenntnissen dabei offenbar keine schweren Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus.

Beide im Graben stehenden Pkw mussten anschließend von Abschleppdiensten geborgen werden. Der Renault, an dem ein Schaden von rund 1.000 Euro entstanden war, war nicht mehr fahrbereit. Den Wagen der 51-Jährigen, an dem kein Schaden enstanden war, konnte eineA ngehörige anschließend weiterfahren, nachdem der Abschlepper ihn zurück auf die Straße gesetzt hatte. Die aufgrund eisglatten Fahrbahn bestehende Vollsperrung der B 251 konnten die eingesetzten Beamtendann durch den schnellen Einsatz des Winterdienstes schließlich gegen 13.50 Uhr wieder aufheben. Zuvor war es aufgrund der Sperrung zu Verkehrsbehinderungen gekommen.

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Publiziert in Polizei

DÖRNBERG. Die Postfiliale an der Wolfhager Straße in Habichtswald-Dörnberg ist am Donnerstagnachmittag überfallen worden. Die Kripo sucht dringend nach Zeugen, die Angaben zum Täter und dessen Flucht machen können.

Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter, der gegen 14.30 Uhr in der Filiale an der Wolfhager Straße ein unbestimmte Menge Bargeld erbeutet hatte, führte bislang nicht zum Erfolg. Die weiteren Ermittlungen, auch zum genauen Tathergang, haben die Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo übernommen, sie dauern derzeit (17 Uhr) noch an.

Die Ermittler bitten auch weiterhin um Hinweise auf den Täter oder seine Fluchtrichtung. Dabei könnte jede kleinere verdächtige Beobachtung von großer Bedeutung sein.

Es liegt folgende Täterbeschreibung vor: Der Räuber ist etwa 1,80 Meter groß, war komplett dunkel gekleidet, hat schwarze Haare, einen Vollbart und dunklen Teint.

Zeugen, die Hinweise auf den Täter, seine Fluchtrichtung, ein mögliches Fluchtfahrzeug oder sonstige Umstände geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

DÖRNBERG/ZIERENBERG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 3211 sind alle fünf Insassen eines Autos schwer verletzt worden, unter ihnen zwei Kinder und eine Jugendliche. Die Fahrerin war gegen einen Bordstein geraten und hatte sich daraufhin überschlagen.

Die 46 Jahre alte Autofahrerin erlitt bei dem Unfall am Samstagmorgen gegen 8.40 Uhr schwerste Kopfverletzungen. Der Alleinunfall ereignete sich auf der Landesstraße 3211 zwischen Habichtswald-Dörnberg und Zierenberg. Nach bisherigen Ermittlungen geriet der mit fünf Personen besetzte Wagen aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Bordstein am Fahrbahnrand. Das Auto geriet daraufhin außer Kontrolle und überschlug sich auf der Fahrbahn. Quer zur Fahrtrichtung blieb der Wagen an einer Böschung am Straßenrand hochkant liegen.

Einige Fahrzeuginsassen wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von Feuerwehrleuten mit der Rettungsschere befreit werden. Außer der Fahrerin wurden auch die 38-jährige Beifahrerin sowie zwei elfjährige Kinder und eine 15-jährige Jugendliche auf der Rückbank schwer verletzt. Alle Beteiligten wurden nach notärztlicher Erstversorgung mit Rettungswagen in Kasseler Kliniken eingeliefert. Alle Fahrzeuginsassen kommen aus Schauenburg. An der Unfallstelle waren vier Notärzte und sechs Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie Feuerwehr und Polizei im Einsatz.

Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft forderte die Polizei einen Sachverständigen an, der ein Gutachten zur Unfallursache erstellen soll. Die L 3211 blieb längere Zeit voll gesperrt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

DÖRNBERG. Bei einer unsanften Landung vor der eigentlichen Landebahn hat ein 70-jähriger Mann aus Zierenberg auf dem Segelfluggelände Dörnberg nahe Zierenberg leichte Verletzungen erlitten.

Der Mann war laut Polizei mit seiner Maschine auf dem Fluggelände zu einem Übungsflug gestartet und wollte gegen 13.30 Uhr dort wieder landen. Aus bisher unbekannten Gründen erreichte der Pilot nicht ganz die reguläre Landebahn, sondern setzte vorher in unwegsamem Gelände unsanft auf.

An dem Segelflugzeug entstand dabei Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Der Pilot konnte seine Maschine selbständig verlassen, klagte aber über Rückenschmerzen. Er wurde deshalb zur Untersuchung in ein Kasseler Krankenhaus geflogen. Vor Ort waren Beamte der Polizeistation Wolfhagen sowie ein Luftfahrtsachverständiger des Regierungspräsidiums Kassel im Einsatz.

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Publiziert in KS Polizei

DÖRNBERG. Beim Vollbrand eines Kleintransporters sind am Freitagvormittag sind zwei Mitarbeiter der Gemeinde Habichtswald verletzt worden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Die Leitstelle der Feuerwehr informierte gegen gegen 10 Uhr die Kasseler Polizei und meldete einen im Vollbrand stehenden Transporter auf der B 251 zwischen Kassel-Harleshausen und Habichtswald-Dörnberg.

Die beiden bei dem Brand verletzten Mitarbeiter der Gemeinde Habichtswald wurden vorsorglich von Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Die Männer hatten beim Brand das entstandene Rauchgas eingeatmet.

Der Brand hatte offenbar eine technische Ursache. Nach bisherigen Informationen war offenbar die Batterie, die unter dem Sitz eingebaut ist, in Brand geraten. Das Gemeindefahrzeug wurde bei dem Brand vollständig zerstört.

Wegen der Rettungs-, Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die B 251 in Höhe des Steinbruchs für gut eine Stunde voll gesperrt.

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Publiziert in KS Polizei

ZIERENBERG. Vermutlich schwere Rückenverletzungen hat eine 56 Jahre alte Flugschülerin bei der Landung eines Segelflugzeugs auf dem Segelflugplatz "Hoher Dörnberg" erlitten. Die Frau aus Baunatal wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen.

Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen war das Segelflugzeug am Vormittag auf dem "Hohen Dörnberg" zu einem Ausbildungsflug gestartet und sollte auch planmäßig dort gegen 12 Uhr wieder landen. Dabei setzte die Flugschülerin im Anflug mit der Maschine vermutlich in einem zu steilen Winkel zur Landung an. Dadurch kam es zu einer harten Landung, bei der die Frau sich am Rücken verletzte.

Nach notärztlicher Erstversorgung auf dem Flugplatz wurde die 56-Jährige mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 zur Untersuchung und Weiterbehandlung in das Rote Kreuz Krankenhaus nach Kassel geflogen. Der 83 Jahre alte Fluglehrer aus Hann.-Münden blieb unverletzt. Am Segelflugzeug des Typs Schleicher ASK 13 war optisch kein Schaden feststellbar.

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Publiziert in KS Retter

HABICHTSWALD. Beim Zusammenstoß zweier entgegenkommender Motorräder ist einer der Fahrer am Donnerstagabend schwer, der andere sogar lebensgefährlich verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr auf der L 3390 zwischen Habichtswald-Dörnberg und der L 3220, die die Ortschaften Habichtswald-Ehlen und Zierenberg verbindet. Laut Polizeisprecherin Silke Engelhard befuhr ein 29-jähriger Motorradfahrer aus Kassel die abschüssige Strecke durch ein Waldstück aus Richtung Dörnberg kommend, als er vermutlich durch einen Fahrfehler in den Gegenverkehr geriet und dort mit einem 54-jährigen Motorradfahrer aus Zierenberg zusammen stieß.

Der 29-jährige Unfallverursacher wurde schwer, der 54-jährige Zierenberger lebensgefährlich verletzt. Beide Motorradfahrer mussten in umliegende Kliniken eingeliefert werden.

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Publiziert in KS Retter

ALTENHASUNGEN. Beim Zusammenstoß eines mit zwei Frauen besetzten Autos mit einem Lkw ist eine 18-Jährige aus Kassel am Freitagnachmittag ums Leben gekommen. Die 26 Jahre alte Autofahrerin kam schwer verletzt, der 38-jährige Lkw-Fahrer mit einem Schock ins Krankenhaus.

Die 18-Jährige erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die Fahrerin des Wagens kam nach der Erstversorgung am Unfallort durch Notarzt und Rettungsdienst schwerverletzt zur Weiterbehandlung ins Klinikum nach Kassel. Der Lkw-Fahrer aus Wolfhagen erlitt nach ersten Erkenntnissen einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert. Angaben zur Herkunft der Autofahrerin lagen zunächst nicht vor.

Unfallgutachter eingeschaltet
Zum Unfallhergang ist derzeit bekannt, dass das Auto auf der Landesstraße 3390 von Dörnberg in Richtung Altenhasungen unterwegs war. Gegen 15 Uhr soll das Fahrzeug von der Straße abgekommen sein und sich anschließend auf der Fahrbahn schräg gestellt haben und dann seitlich in einen entgegen kommenden Lkw gerutscht sein. Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Polizeibeamten der Polizeistation Wolfhagen ist die Nebenstrecke Dörnberg-Altenhasungen nach wie vor zwischen den Einmündungsbereichen B 251 / L 3390 und L 3390 / L 3320 in beiden Richtungen voll gesperrt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Kassel wurde ein Unfallgutachter eingeschaltet, der im Moment auf dem Weg zur Unfallstelle ist. Mit der Aufhebung der Vollsperrung ist daher vermutlich nicht vor 19 Uhr zu rechnen.

Publiziert in KS Retter
Mittwoch, 27 Juni 2012 15:59

Ein Polizist ist immer im Dienst

KASSEL. Ein Polizist hat auf dem Heimweg ganz zufällig gleich mehrere Straftaten aufgedeckt, die allesamt von zwei jungen Männern begangen wurden.

Auf dem Nachhauseweg von seiner Schicht hatte ein Polizist auf der Bundesstraße 251 in Richtung Habichtswald-Dörnberg kurz vor dem Abzweig nach Ahnatal Dienstagfrüh gegen 4.50 Uhr eine Ölspur bemerkt. Wenige hundert Meter weiter sah er dann einen gegenüber einer Gaststätte abgestellten und beschädigten Wagen. Als er sich näher umschaute, sah er zwei Männer, die auf der Kreisstraße 29 in Richtung Ahnatal-Weimar weggingen. Er gab sich als Polizist zu erkennen und hielt die beiden 19 und 24 Jahre alten Männer bis zum Eintreffen seiner Kollegen vom zuständigen Polizeirevier fest. Nach dem gescheitertem Versuch, das Einbruchswerkzeug hinter einen Busch verschwinden zu lassen, fanden die Polizisten auch eine große Anzahl von Münzen bei den Verdächtigen.

Wie die weiteren Ermittlungen noch in der Nacht und im Laufe des Dienstags ergaben, hatten die beiden Tatverdächtigen in der Nacht zunächst in Kassel zwei Kennzeichen geklaut. In der Nähe des Polizeipräsidiums im Grünen Weg hatten beide dann offenbar ein Fenster einer Autowerkstatt aufgedrückt und waren dort eingestiegen. In einem Behälter fanden sie etwas Geld und steckten es ein. Dann suchten sie offenbar gezielt nach Autoschlüsseln von Fahrzeugen, die in der Werkstatt standen.

So fanden sie den Schlüssel für einen Opel Corsa. An dem Wagen befestigten sie noch die zuvor geklauten Nummernschilder und starteten ihren Ausflug über die Wolfhager Straße in Richtung Harleshausen. Auf ihrem weiteren Weg auf der B 251 in Richtung Dörnberg lief den beiden dann aber kurz vor dem Abzweig nach Weimar ein Wildschwein ins Auto. Kurzerhand ließen sie das kaputte Auto stehen und versuchten, sich zu Fuß in Richtung Ahnatal durchzuschlagen. Dank der Aufmerksamkeit des Polizeibeamten war die Flucht aber nur von kurzer Dauer. "Den Rücktransport nach Kassel übernahm dann eine Funkstreife der Polizei", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Kein Führerschein und unter Drogeneinfluss
In seiner Vernehmung räumte der 24-Jährige ein, dass er den Wagen gefahren hatte, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein. Sowohl er als auch sein Kumpel standen erkennbar unter Drogeneinfluss. Beide mussten sich einer Blutabnahme unterziehen. Neben "Fahren ohne Fahrerlaubnis" muss sich der 24-Jährige auch noch wegen einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Auf beide kommen zudem Ermittlungsverfahren wegen Einbruchsdiebstahls, Pkw-Diebstahls, Kennzeichendiebstahls und Urkundenfälschung - das Anbringen der gestohlenen Kennzeichen an dem geklauten Opel - zu. Fürs erste durften die beiden Männer das Polizeirevier nach der Vernehmung wieder verlassen, müssen sich aber demnächst vor Gericht verantworten.

Publiziert in KS Polizei

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