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LICHTENFELS. Einer Verkehrsunfallflucht gehen die Beamten der Polizeistation Korbach derzeit nach - gesucht wird nach einem silbergrauen Audi und dem Fahrzeugführer.

Wie Zeugen gegenüber der Polizei mitteilten, ereignete sich am Samstag (25. Mai) ein Alleinunfall in der Ortslage von Rhadern. Der Fahrer eines silbergrauen Audis A3 befuhr gegen 15 Uhr die Lichtenfelser Straße in Richtung Dalwigksthal. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Audi nach links von der Fahrbahn ab, schoss eine Böschungshang hinauf und kam auf einer Wiese zum Stehen. Danach setze der Fahrer seinen Wagen zurück auf die Straße, überfuhr einen Leitpfosten und brauste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Dawigksthal davon.

Zurück blieb ein Plastikteil der Frontschürze, welches einwandfrei einem Audi A3 zugeordnet werden kann und ein umgefahrener Leitpfosten. Wer Hinweise zum Fahrzeug oder zum Unfallflüchtigen geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 24 Januar 2013 16:43

1784: Großbrand vernichtet Stormbruch

STORMBRUCH. Der Ort Stormbruch ist durch eine Brandkatastrophe fast vollständig zerstört worden. Die Bewohner hatte dem Inferno nichts entgegen zu setzen. Lediglich zwei Häuser blieben von der Feuersbrunst verschont.

Wir blicken zurück in das Jahr 1784: In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober vernichtete ein Großbrand fast den gesamten Ort. In den früheren Jahrhunderten waren Brandkatastrophen durch die Bauweise mit Holz und der Dacheindeckung mit Stroh teilweise unvermeidbar, sobald irgendwo im Ort ein größeres Feuer ausgebrochen war. Laut alter Aufzeichnungen konnten die Bewohner von Stormbruch nur wenige Habseligkeiten retten, da der Brand sehr schnell um sich gegriffen hatte. Es gab damals noch keine Wasserleitungen und keine motorgetriebenen Pumpen. Das Wasser musste aus Löschteichen mit Eimern zum Brandherd transportiert werden. Der Fürst hatte im damaligen Fürstentum Waldeck zur Unterstützung der Stormbrucher Bürger eine Frucht- und Geldkollekte ausgeschrieben.

Der nächste große Brand ereignete sich am 13. Oktober 1868. Dabei wurden acht Häuser vernichtet, darunter auch die Schule.

Im 19. Jahrhundert waren die meisten Dörfer sehr arm und mussten scharf rechnen, um einigermaßen über die Runden zu kommen. So musste jeder Bürger, der nach Stormbruch zog, einen ledernen Eimer der Feuerwehr zur Verfügung stellen. Im Jahr 1854 kaufte der Gemeinderat neue Leitern, vier kurze (fünf Meter lange) und sechs lange (neun Meter lange) und einige Feuerhaken und Stangen. Aus dem Jahr 1882 wird berichtet, dass unter der Feuerspritze ein Wagen angebracht werden sollte. Die Gemeinde Stormbruch sah sich aber außerstande, diese Investition aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Die Kosten wurden damals von der Immobilien-Feuerversicherungsanstalt übernommen.

Eine neue Handspritze wurde im Jahr 1911 angeschafft. Damals eine Errungenschaft. Die Freiwillige Feuerwehr Stormbruch wurde am 15. Februar 1935 gegründet.

Quelle: Waldeckisches Ortssippenbuch Stormbruch/Waldeckischer Geschichtsverein

Publiziert in Feuerwehr

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