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PADERBORN. Heftigen Schneefällen folgte am Montagmorgen eine Unfallserie mit über 50 Verkehrsunfällen im Kreis Paderborn. Zwei Unfälle forderten Personenschäden. Bei dem schwersten Unfall wurde ein Autoinsasse getötet und vier weitere teils lebensgefährlich verletzt.

Rund um Büren und Bad Wünnenberg schneite es schon früh morgens heftig. Die ersten Unfälle wurden gegen 5.30 Uhr gemeldet. Auf der Schneebedeckten Landesstraße 754 fuhr gegen 5.35 Uhr, eine 62-jährige Suzuki-SX4-Fahrerin von Bad Wünnenberg-Haaren in Richtung Büren. Im Haarener Wald verlor sie die Kontrolle und geriet in den Gegenverkehr. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß mit einem VW-Passat, der von einem 21-jährigen Mann gefahren wurde. Die Suzukifahrerin sowie eine Beifahrerin (62) wurden lebensgefährlich verletzt. Ein im Fond des Autos mitfahrender 63-jähriger Mann erlitt tödliche Verletzungen. Die Insassen mussten von der Feuerwehr unter Einsatz von Rettungsgeräten aus dem zerstörten Auto befreit werden. Auch der Passatfahrer und dessen Beifahrer (31) zogen sich schwerste Verletzungen zu. Laut Rettungsdienst bestand bei drei Verletzten akute Lebensgefahr. Mit Rettungswagen wurden die Verletzten in Krankenhäuser nach Paderborn, Lippstadt und Salzkotten gebracht. Während der Bergungsarbeiten hatten die Rettungskräfte mit Schneefällen zu kämpfen. Die total beschädigten Autos wurden abgeschleppt. Die Landesstraße 754 war bis 8 Uhr gesperrt.

Gegen 7 Uhr setzten in und um Paderborn heftige Schneefälle ein. Binnen weniger Minuten kam es zu dutzenden Unfällen. Bis auf eine Karambolage gegen 9.15 Uhr auf der Warburger Straße, bei dem ein Autoinsasse leicht verletzt wurde, blieb es bei Blechschäden. Im Laufe des Vormittags entspannte sich die Situation. Bis 12 Uhr zählte die Polizei 54 Verkehrsunfälle. In zwei Fällen begingen Unfallbeteiligte Fahrerflucht. Die meisten Unfälle waren auf glatte Straßen und nicht angepasste Geschwindigkeit zurück zu führen. Betroffen waren alle Kommunen im Kreisgebiet. (ots/r)

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Publiziert in PB Retter

FREIENHAGEN. Zu einem schweren Unfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Sachsenhausen und Freienhagen kam es am Montagnachmittag. Dabei wurden drei Personen aus dem Salzlandkreis verletzt, davon eine Person schwer. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Gegen 14.55 Uhr wurden die Beamten der Polizeistation Korbach über einen Unfall auf der B 251 informiert. Bei Eintreffen der Streife am Unfallort ergab sich ein Bild der Verwüstung. Nach ersten Erkenntnissen war ein Lkw einem mit drei Personen besetzten Toyota Avensis ausgewichen, der aus Richtung Freienhagen in Richtung Meineringhausen unterwegs war, und aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn des Lastkraftwagens geriet.

Trotz eines Ausweichmanövers, konnte der Lkw-Fahrer den Zusammenstoß mit dem silbergrünen Toyota nicht verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Avensis zur Seite geschleudert und kam auf der Bankette zum Stehen. Der Lkw raste die Böschung hinab, kippte zur Seite und blieb völlig beschädigt liegen. Wie durch ein Wunder kam der 53-jährige Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug samt Anhänger von Korbach nach Göttingen unterwegs war mit dem Schrecken davon. Der Fahrer der in Heiligenstadt beheimatet ist, konnte sich aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien.

Weniger Glück hatten die drei Insassen in dem Toyota: Bei dem Crash wurde der 72-jährige Fahrer und der 23-jährige Enkel, der auf dem Rücksitz gesessen hatte, leicht verletzt mit zwei RTW in das Krankenhaus nach Korbach verlegt. Die 70-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen. Ein an der Unfallstelle eingesetzter Notarzt orderte nach der Erstversorgung den Rettungshubschrauber Christopher 7 zur B 251. Etwa 100 Meter entfernt von der Unfallstelle landeten die Retter und transportierten die Frau auf dem Luftweg in das Kassler Krankenhaus.

Die Feuerwehren aus Sachsenhausen, Dehringhausen und Freienhagen wurden um 15.25 Uhr, nachalarmiert. Mit sechs Einsatzfahrzeugen und 25 Einsatzkräften unterstützten die Freiwilligen unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzig die Beamten der Polizeistation Korbach auch logistisch. So wurden Umleitungen eingerichtet, die B 251 gesichert und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgestreut und entsorgt. Gegen 16.30 Uhr ereichte ein Unternehmen mit Spezialkran die Unfallstelle und hob sowohl den Anhänger als auch die Zugmaschine auf die Straße zurück. Die Bundesstraße 251 war bis 18.30 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wurde von der Polizei mit 83.000 Euro angegeben.

Link: Unfallstandort Google Maps

Publiziert in Feuerwehr

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