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BAD AROLSEN/WETTERBURG. Am Donnerstagabend kam es auf der sogenannten "Chaotenwiese" am Twistesee zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, die gewalttätig endete. 

Gegen 19.45 Uhr erstatteten mehrere Personen Anzeige bei der Polizei in Bad Arolsen. Sie schilderten, dass es gegen 18.20 Uhr auf der "Chaotenwiese" zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit einer anderen Personengruppe über die Lautstärke einer Musikbox gekommen war. Anschließend sei es zu Körperverletzungen und Beleidigungen gekommen. 

Ein 22-Jähriger erhielt einen Schlag in sein Gesicht, ein 19-Jähriger wurde zu Boden gebracht und dort von einer geworfenen Flasche an der Lippe getroffen. Außerdem beleidigten die noch unbekannten Täter zwei junge Frauen. Der 22-Jährige erlitt Verletzungen am Ohr, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. 

Die Polizeistation Bad Arolsen ermittelt nun wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung und sucht weitere Zeugen zum Tathergang und den Tatverdächtigen aus einer Gruppe von etwa zehn Personen. 

Hinweise bitte unter der Telefonnummer 05691/97990 an die Polizeistation in Bad Arolsen. (ots/r)

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Montag, 29 April 2019 15:48

Polizei kontrolliert am 1. Mai

WALDECK-FRANKENBERG. Auch in diesem Jahr wird die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern insbesondere die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kontrollieren.

Ein besonderes Augenmerk wird die Polizei Bad Arolsen auf die "Chaotenwiese" am Twistesee mit gezielten Kontrollen bereits auf dem Weg zum See legen. Beamte der Polizeistation Frankenberg legen ihren Schwerpunkt auf den Bereich der Ederwiesen zwischen Battenberg und Dodenau. Auch die Ordnungshüter der Polizeistationen Korbach und Bad Wildungen führen Kontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage insbesondere bei jungen Menschen zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder zu alkoholbedingten, körperlichen Auseinandersetzungen kommt. Dieser Entwicklung trägt die Polizei Rechnung und wird bei ihren Kontrollen insbesondere auf jugendschutzrechtliche Belange achten.

Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen zwar im Vordergrund, aber auch Verstöße werden entsprechend konsequent geahndet. Die Polizei weist noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. 

Für Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist zwar der Genuss von „leichter“ Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier, erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken wie Schnaps. Ein eindringlicher Hinweis gilt zudem im Hinblick auf die bereits jetzt schon bestehende Waldbrandgefahr. Daher weisen Polizei und Ordnungsämter auf das Verbot von offenem Feuer hin und bitten die entsprechenden Hinweisschilder zu beachten.

Ein weiteres Augenmerk wird die Polizei auf Traktorgespanne legen. Es ist grundsätzlich nicht erlaubt mit einem Traktor einen mit Personen besetzten Anhänger zu ziehen. Dieses Verbot gilt eben auch zu Anlässen wie zum Beispiel den 1. Mai oder Christi Himmelfahrt und kann für den Fahrer sowohl strafrechtliche als auch führerscheinrechtliche Konsequenzen haben, betont Polizeisprecher Dirk Richter. (ots/r)

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WETTERBURG. Einen "erschreckend hohen Alkoholkonsum" haben Ordnungsamt und Polizei am Maifeiertag unter den Besuchern der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee festgestellt. Mehrere hundert überwiegend junger Gäste fanden sich dort am Nachmittag ein, es kam zu Schlägereien und Rettungsdiensteinsätzen.

Die Wiese am Twistesee ist seit Jahren am 1. Mai ein beliebter Treffpunkt für junge Leute - doch leider kommt es dort immer wieder zu Ärger, außerdem muss sich der Rettungsdienst regelmäßig um "Schnapsleichen" kümmern. In der Vergangheit wurden sogar Rettungskräfte angegriffen, und im vergangenen Jahr wurde ein damals 34-jähriger Mann aus Volkmarsen verprügelt, schwer verletzt und bestohlen. Grund genug für Polizei und Ordnungsamt, dort Präsenz zu zeigen. Dadurch sei in diesem Jahr "vieles im Keim erstickt worden", hieß es am Samstag von der Polizei - mehrere sich anbahnende Schlägereien seien so verhindert worden. Es sei aber auch zu einigen Körperverletzungen bei handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

Die Chaotenwiese habe sich am Feiertag ab etwa 15 Uhr gefüllt, gegen 17 Uhr hielten sich dort etwa 300 Personen auf. Polizei und Ordnungsamt, die mit insgesamt acht Personen vor Ort waren, führten Jugendschutzkontrollen durch und stellten diverse alkoholische Getränke sicher. Weil Besucher zu tief ins Glas oder in die Flasche geschaut hatten, musste der Rettungsdienst sechsmal und in einem weiteren Fall die DLRG eingreifen. Nahezu sämtliche Besucher seien teils deutlich alkoholisiert gewesen.

Bereits ab etwa 18 Uhr wanderten viele Besucher wieder ab, zu dieser Zeit hielten sich noch etwa 150 Menschen auf der Wiese auf. Noch einmal halbierte sich die Besucherzahl bis 19 Uhr.

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WALDECK-FRANKENBERG. Trotz des anfangs eher trüben und kühlen Wetters sind am 1. Mai wieder viele Wandergruppen in die Natur gezogen. Erwartungsgemäß wurde dabei in vielen Fällen reichlich aber leider auch oft zu viel Alkohol getrunken. An verschiedenen Schwerpunkten hatte die Polizei daher Präsenz gezeigt und - wie sich herausstellen sollte - dies war der richtige Weg, um Straftaten im Keim zu ersticken.

Dennoch kam es vereinzelt zu Schlägereien, deren Eskalation jedoch durch schnelles Einschreiten meist verhindert wurde. So berichteten die Beamten aus Frankenberg von 200 bis 300 überwiegend jungen Menschen, die sich nahe Dodenau in den Ederauen auf einer Wiese zusammengefunden hatten. Insgesamt verlief dieses Treffen zwar friedlich, Einsatzleiter Ottmar Vöpel berichtete allerdings von teilweise sehr bedenklichem Alkoholkonsum der Jugendlichen, die teilweise schon auf dem Weg in die Ederauen stark alkoholisiert von ihren Eltern abgeholt werden mussten.

Ruhe in Nieder-Ense, auf Scheid fliegen die Fäuste
In Korbach verliefen die Kontrollen in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt "sehr entspannt", wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag sagte. Hatten sich noch vor einigen Jahren Scharen junger Menschen auf den Weg nach Nieder-Ense begeben, so scheint dieser Trend gestoppt. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Wanderer vermutlich durch die konsequenten Kontrollen der Vorjahre kaum hochprozentigen Alkohol dabei hatten. Allerdings trafen sich auf der Halbinsel Scheid zahlreiche Wandergruppen mit insgesamt rund 50 jungen Menschen, von denen in den Nachmittagsstunden, bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum, eine aggressive Stimmung ausging. Es kam hier zu zwei Schlägereien, ein junger Mann aus Korbach musste von der Polizei für den Nachmittag aus dem Verkehr gezogen werden.

Auf dem gegenüberliegenden Ederseeufer in Rehbach hatten die Beamten aus Bad Wildungen Position bezogen. Auch hier fanden sich Wandergruppen ein und ließen sich am Ufer nieder. Einsatzleiter Reinhard Caspar berichtete von einer ausgelassenen, aber entspannten Stimmung. Gegen Abend kam es aber leider auch dort zu einer kleineren Schlägerei, auch hier bedingt durch Alkoholkonsum der Beteiligten.

Größter Andrang auf Chaotenwiese am Twistesee
Den größten Andrang meldete die Polizei aus Bad Arolsen. Auf der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee hatten sich zeitweise mehr als 500 junge Menschen aufgehalten. Dort war es bereits schon am Mittag zu einer Schlägerei zwischen drei jungen Männern gekommen. Immer wieder kam es trotz Präsenz der Polizei zu kleineren Schlägereien, die zum Glück jedoch im Keim erstickt werden konnten. Ursache der Auseinandersetzungen war auch hier der übermäßige, meist mit Hochprozentigem betriebene Alkoholmissbrauch.

Neben den körperlichen Auseinandersetzungen hatten auch die Rettungsdienste alle Hände voll zu tun. Nicht nur Verletzungen durch alkoholbedingte Stürze, sondern auch mindestens zwei junge Männern musste mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in Krankenhäuser in Korbach und Bad Arolsen eingeliefert werden.

Aufgrund der noch immer sehr bedenklichen Entwicklung im Hinblick auf übermäßigen und teils verantwortungslosen Alkoholkonsum junger Menschen kündigte die Polizei bereits an, zu den kommenden traditionellen Wandertagen - beispielsweise an Christi Himmelfahrt - entsprechende Präsenz zu zeigen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Zum 1. Mai führt die Polizei im gesamten Landkreis gezielte Kontrollen an verschiedenen Schwerpunkten durch. Dabei geht es vor allem darum, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu überwachen und damit mögliche Trinkgelage Minderjähriger zu unterbinden.

Zu den Schwerpunkten in Waldeck-Frankenberg zählt die Polizei zum Beispiel die sogenannte Chaotenwiese am Twistesee, das Ederseeufer in Rehbach, das Obere Edertal bei Dodenau, Orpethal sowie den Sportplatz zwischen Ober und Nieder-Ense. Aber auch an anderen Stellen ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen. Unterstützt wird die Polizei bei ihrer Arbeit von den jeweiligen Ordnungsämter der Städte und Gemeinden.

"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben leider gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage insbesondere bei jungen Menschen zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder bedingt durch Alkohol zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt", sagte am Dienstag Polizeisprecher Dirk Virnich.

Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde bei ihren Kontrollen insbesondere auf jugendschutzrechliche Belange achten. Hochprozentiger Alkohol werde bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen laut Virnich zwar im Vordergrund, aber Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

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WETTERBURG. Zwei junge Männer aus Twistetal und Arolsen haben in Bielefeld ein Auto gestohlen und es nach einem Unfall am Twistesee in Brand gesteckt. Die Polizei kam den beiden 21 und 22 Jahre alten Tätern nach intensiven Ermittlungen auf die Spur.

Bereits am vergangenen Sonntag bemerkte eine städtische Angestellte in den frühen Morgenstunden einen ausgebrannten VW Polo auf dem Fuß- und Radweg rund um den Twistesee unweit der Chaotenwiese und verständigte die Polizei. Der Wagen war laut Polizeibericht von Freitag von dem abschüssigen Radweg abgekommen und hatte sich an einem Abhang festgefahren. Die Beamten stellten dann sehr schnell fest, dass der VW Polo am Samstagabend in Bielefeld gestohlen worden war. Sie stellten das ausgebrannte Auto sicher.

Die aufwendigen Ermittlungen führten die Beamten dann in den nächsten Tagen zu einem Tatverdächtigen nach Twiste. In seiner Vernehmung räumte er dann auch schließlich den Diebstahl des Autos ein, benannte einen Mittäter aus Bad Arolsen und schilderte den Ablauf. Demzufolge unternahmen die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer am Samstag eine Spritztour nach Bielefeld, um dort eine Bekannte zu besuchen. Dazu nutzten sie ein VW Polo, der dem Vater des Twistetalters gehört. In Bielefeld angekommen, wurden sie auf einen baugleichen hellroten Polo aufmerksam, der unverschlossen und mit steckendem Zündschlüssel in der Nähe stand. Sie stahlen den Polo und fuhren zunächst ziellos durch Bielefeld. Später nahmen sie das Auto auch mit in die Waldeckische Heimat. Obwohl der Twistetaler nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, lenkte er das Auto seines Vaters. Der Bad Arolser fuhr den gestohlenen Polo.

Am Twistesee angekommen, entschlossen sich die beiden noch zu einer Tour um den See. Sie umfuhren die aufgestellten Schranken und fuhren auf den Fuß-Radweg. Auf dem abschüssigen Weg kam der Bad Arolser dann schließlich von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Böschung. "Als sie den Polo nicht mehr frei bekamen, kamen sie auf die Idee, das Auto anzuzünden", sagte am Freitagmittag Polizeisprecher Volker König. Nachdem sich die beiden jungen Autodiebe einen Kanister mit Benzin besorgt und damit das Auto übergossen hatten, zündeten sie es an. dabei entstand ein Sachschaden von 1000 Euro. Die beiden rechneten nicht damit, von der Polizei überführt zu werden. Nun müssen sie sich aber wegen verschiedener Vergehen demnächst vor Gericht verantworten.

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