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Donnerstag, 08 September 2016 15:49

Wohnhaus bei Brand zerstört: Ursache bleibt ungeklärt

LICHTENAU. Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Lichtenau-Herbram am Dienstagmorgen (wir berichteten) kann die Brandursache nicht eindeutig festgestellt werden - Grund dafür ist der hohe Zerstörungsgrad.

Der Sohn der Familie und ein Nachbar waren am Dienstagmorgen etwa zeitgleich auf den Brand aufmerksam geworden. Vom Dachgeschoss aus breitete sich der Brand auf das gesamte Wohnhaus aus, die Feuerwehr kämpfte mit einem Großaufgebot gegen die Flammen an. Dennoch wurde das Einfamilienhaus vollständig zerstört. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Ein Brandermittler der Polizei hat am Donnerstag zusammen mit drei Brandsachverständigen die Brandruine an der Neuenheerser Straße begutachtet. Auf Grund der extremen Zerstörungen konnten die Experten aber letztlich die Ursache für das Feuer nicht herausfinden. Die Polizei geht von einer Gesamtschadenshöhe von etwa 150.000 Euro aus. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei

CALDEN. Der Großbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden Mitte August ist nicht durch vorsätzliche Brandstiftung entstanden. Vielmehr gehen die Ermittler nach ihren Untersuchungen davon aus, dass Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt den Brand auslösten.

Zu dem Brand auf dem Gelände der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Calden war es, wie berichtet am Sonntag, 14. August, in einem aus mehreren Containern bestehenden Gebäudekomplex gekommen. Die Brandursachenermittlungen waren zunächst wegen akuter Einsturzgefahr nicht möglich. An diesem Montag wurden die Container der oberen Etage schließlich mit einem Kran abgetragen, so dass die Ermittler die Brandstelle betreten konnten.

Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt
Am Nachmittag untersuchten die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gemeinsam mit ihren Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes das Innere der Wohncontainer. Trotz eines sehr hohen Zerstörungsgrades durch die extreme Hitze und durch das Löschwasser konnte die Brandausbruchstelle eindeutig in einem Zimmer im Erdgeschoss lokalisiert werden. Die Spezialisten fanden dort keinerlei Anhaltspunkte, die für eine vorsätzliche Brandstiftung sprechen. Die genaue Brandursache ist nicht mehr festzustellen, jedoch lassen die gefundenen Spuren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fahrlässige Brandstiftung oder auf einen technischen Defekt schließen. Der Bewohner des Zimmers, der angab, zur Brandzeit nicht dort gewesen zu sein, konnte auch keinen Aufschluss darauf geben, wie es zum Brand gekommen war.

Das betroffene Gebäude ist eine Wohneinheit bestehend aus insgesamt 30 Doppelcontainern, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnten 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Eine Verlegung der Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung über ausreichende Kapazitäten verfügt. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Bei einem Großbrand in der Flüchtlingsunterkunft auf dem alten Flughafen in Calden sind am Sonntag 19 Menschen verletzt worden. Ein Anschlag als Grund für das Feuer "kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden", sagte am Sonntagabend ein Polizeisprecher.

Zwölf der Verletzten konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung durch die Rettungsdienste wieder entlassen werden. Sie hatten sich leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Sieben Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, darunter auch zwei Bedienstete der Einrichtung und eine Feuerwehrfrau. Neben Rauchgasvergiftungen und Kreislaufbeschwerden hatten sich die stationär Aufgenommenen Knochenbrüche zugezogen.

300 Feuerwehrleute, 30 Rettungskräfte
Gegen 13.15 Uhr kam es zu einem Brandmeldealarm in der Einrichtung. Im Gebäude 4, eine aus 30 Containern in zwei Stockwerken bestehende Wohnanlage, war offenbar ein Feuer ausgebrochen, das sich schnell ausbreitete. Die ersten Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen erfolgten durch den Sicherheitsdienst in der Einrichtung. Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Kassel sowie die Berufsfeuerwehr Kassel waren mit knapp 300 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung und 30 Rettungskräften eingesetzt. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

In dem Gebäude wohnen nach Angaben des Objektleiters 120 männliche Alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Zur Zeit des Brandausbruchs sollen nur einige Bewohner anwesend gewesen sein, da sich viele bei der Essensausgabe oder außerhalb der Unterkunft befanden. Da es sich um ein vollständig umfriedetes Gelände mit Zugang nur für Berechtigte handelt, kann derzeit ein Anschlag von außen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Offensichtlich war es zum Brandausbruch innerhalb des Gebäudes gekommen.

Zur genauen Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen. Die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 werden die Brandstelle frühestens am Montag betreten können. (ots/pfa) 


Am Samstag brannte es in einem Flüchtlingsheim am Edersee - mit weniger gravierenden Auswirkungen:
Schwelbrand in Asylbewerberheim löst Großeinsatz aus (13.08.2016, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 10 August 2016 06:25

22 Bewohner müssen nach Brand ins Krankenhaus

WITZENHAUSEN. Ein Brand in einem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus ist in der Nacht zu Mittwoch in Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis ausgebrochen. 22 Bewohner mussten mit leichten Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden.

Kurz nach Mitternacht gingen bei den Leitstellen der Feuerwehr und der Polizei mehrere Anrufe ein, in denen mitgeteilt wurde, dass es in einem Haus in der Kasseler Landstraße im Keller brennen würde. Beim Eintreffen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei hatte ein Großteil der 23 Hausbewohner das Gebäude bereits verlassen. Die übrigen Personen konnten schnell evakuiert werden.

Der Feuerwehr gelang es dann sehr schnell, den offensichtlich in einem Keller ausgebrochenen Brand zu löschen. 22 Personen erlitten leichte Rauchgasverletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Brandursache ist noch ebenso wie die Höhe des Sachschadens unbekannt. Die Kriminalpolizei in Eschwege hat die Ermittlungen aufgenommen. (ots/pfa)

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 21 Juli 2016 17:14

Wohnhausbrand in Berndorf: Ursache weiter unklar

BERNDORF. Auch gut drei Wochen nach dem Feuer in einem Wohnhaus in Berndorf steht die Brandursache noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König noch an. Klar ist bislang nur, dass keine vorsätzliche Brandstiftung vorliegt.

Der Brand war, wie mehrfach berichtet, am 2. Juli gegen 21.50 Uhr gemeldet worden: Bei Brandausbruch befanden sich sieben von neun Bewohnern im Haus in der Haubertstraße. Ein 47-jähriger Bewohner wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. In dem Haus lebten laut Polizei zwei 47 und 49 Jahre alter Brüder mit ihren Familien.

Wie die Bewohner der Polizei gegenüber angaben, waren sie durch eine Art Explosion auf den Brand aufmerksam geworden. Als sie nach der Ursache schauten, entdeckten sie in der Küche ein Feuer, worauf alle sofort das Haus verließen und die Feuerwehr verständigten. Ein Großaufgebot von Brandschützern aus der Großgemeinde Twistetal sowie aus Korbach bekämpfte bis in die Nacht hinein den Brand. Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro.

LKA und Versicherung untersuchen Brandstelle
Die hiesige Kripo zog bei der Suche nach der Brandursache Experten des Landeskriminalamtes (LKA) hinzu. Die Versicherung der Betroffenen beauftragte laut Polizeisprecher König einen Gutachter mit eigenen Untersuchungen an der Brandstelle. Weder das Ergebnis des LKA noch das der Versicherung lägen bislang vor, sagte der Polizeisprecher auf Anfrage von 112-magazin.de.

Spendenaktion für die Familien
Inzwischen hat es einen Spendenaufruf für die betroffenen Familien gegeben. Nach Auskunft der Gemeinde Twistetal kann man Geld einzahlen beziehungsweise überweisen auf folgendes Konto:

Bankverbindung:
DE 91 5235 0005 0001 0050 08
Kontoinhaber:
Gemeinde Twistetal
Verwendungszweck:
"Spende Brandopfer Berndorf"

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Publiziert in Polizei

BERNDORF. Nach dem Wohnhausbrand in Berndorf hat die Korbacher Kripo bei ihren Ermittlungen zur Brandursache das hessische Landeskriminalamt hinzugezogen. Unterdessen konnte ein verletzter Familienangehöriger das Krankenhaus wieder verlassen.

Der Brand war, wie berichtet, am Samstagabend gegen 21.50 Uhr gemeldet worden: Bei Brandausbruch befanden sich sieben von neun Bewohnern im Haus in der Haubertstraße. Ein 47-jähriger Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. In dem Haus leben laut Polizei zwei 47 und 49 Jahre alter Brüder mit ihren Familien. Beide sind verheiratet und haben zusammen fünf Kinder im Alter zwischen 16 und 24 Jahren.

Nach Angaben der Betroffenen der Polizei gegenüber waren sie erst durch eine Art Explosion auf den Brand aufmerksam geworden. Als sie nach der Ursache schauten, entdeckten sie in der Küche ein Feuer, worauf alle sofort das Haus verließen und die Feuerwehr verständigten. Ein Großaufgebot von Brandschützern aus der Großgemeinde Twistetal sowie aus Korbach bekämpften bis in die Nacht hinein den Brand. Die Schadenshöhe, die zunächst mit geschätzten 150.000 Euro angegeben worden war, korrigierte die Polizei am Montag auf 100.000 Euro.

Die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei Korbach zogen am Montag die Kollegen des Landeskriminalamtes hinzu. Die Brandexperten des LKA werden in den nächsten Tagen noch weitere Untersuchungen durchführen, um die Brandursache herauszufinden. Beide Familien sind nach dem Brand bei Verwandten untergekommen.

Schon einmal ein Einsatz im betroffenen Haus
In dem Gebäude, in dem sich früher die Bäckerei Engelhardt mit Backstube und Laden befand, waren die Berndorfer Brandschützer schon einmal im Einsatz: Im Januar 2013 war in dem Haus, vermutlich durch einen technischen Defekt, eine Spülmaschine in Brand geraten (wir berichteten, hier klicken). Gebäudeschaden entstand damals aber nicht.

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Publiziert in Polizei

MEHLEN. Der Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Giflitzer Straße in Edertal-Mehlen vor gut zwei Wochen ist durch fahrlässiges Handeln eines Bewohners entstanden. Das ergaben die bisherigen Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei, wie Polizeisprecher Jörg Dämmer auf Anfrage von 112-magazin.de berichtete.

Insgesamt 15 Menschen hatten sich am Montagabend, 9. Mai, aus dem brennenden Haus ins Freie gerettet (wir berichteten). Eine im Dachgeschoss wohnende Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht - mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und einem Schock. Trotz des massiven Einsatzes der Feuerwehren aus mehreren Edertaler Ortsteilen und aus Bad Wildungen brannte das Dachgeschoss weitgehend aus, das Mehrfamilienhaus ist seitdem unbewohnbar. Die Ortsdurchfahrt von Mehlen blieb mehrere Tage gesperrt, weil Teile des Gebäudes auf die Fahrbahn zu stürzen drohten und zunächst Sicherungsarbeiten vorzunehmen waren.

Ausgebrochen war das Feuer gegen 20.30 Uhr im Dachgeschoss. Die Kriminalpolizei nahm am Abend des Brandes noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Brandexperten der Kripo fanden nach Auskunft ihres Sprechers Jörg Dämmer heraus, dass weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche Brandstiftung zu dem Feuer geführt hatten. Vielmehr hätten die Ermittler Anhaltspunkte dafür erlangt, dass eine fahrlässige Brandstiftung in der Dachgeschosswohnung den Wohnhausbrand auslöste. Nähere Angaben machte Dämmer nicht, die Ermittlungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen.

Früheren Angaben der Polizei zufolge war durch das Feuer ein Schaden von mindestens 150.000 Euro entstanden. Aktuelle Zahlen lägen ihm nicht vor, sagte der Sprecher.

Hintergrund
Eine fahrlässige Brandstiftung liegt vor, wenn kein Vorsatz, also keine Absicht, besteht und ein Feuer aus Versehen ausbricht. Wenn also zum Beispiel eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Kerze, ein versehentlich nicht abgeschalteter Elektroherd oder heiße Asche im Mülleimer ein Feuer entstehen lassen, sprechen die Ermittler von Fahrlässigkeit.


Auch das Feuer in Obernburg, bei dem am 1. Mai ein junger Mann starb, sowie einen Dachstuhlbrand in Rhoden mit vier Verletzten wenige Tage später führt die Kripo auf Fahrlässigkeit zurück:
Schwelbrand mit einem Toten: Feuer brach am Herd aus (01.05.2016, mit Fotos)
Brand mit vier Verletzten in Rhoden durch Fahrlässigkeit (10.05.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 15 April 2015 16:26

Feuer in Firma - Brandursache noch ungeklärt

ASSINGHAUSEN. Auf dem Gelände einer Firma in der Straße Im Westfeld in Assinghausen ist am Dienstagvormittag ein Brand ausgebrochen. Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis berichtete, stand gegen 10 Uhr ein Kompressor in Flammen. Die alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer.

Durch den Brand entstand ein leichterer Gebäudeschaden, auch das Gerät wurde in Mitleidenschaft gezogen. Unter dem Strich gab die Polizei den Sachschaden mit mehreren tausend Euro an. Verletzt wurde durch das Feuer niemand, die Brandursache ist noch ungeklärt. Ein Brandexperte der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch ein Brandgutachter wurde hinzugezogen.

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Publiziert in HSK Polizei

GEMÜNDEN. Bei einem Brand am Dienstagabend in einem älteren Einfamilienhaus in der Bahnhofstraße in Gemünden ist die Hausbewohnerin mit dem Schrecken davongekommen. Die 91 Jahre alte Mieterin konnte das Wohnhaus mit Hilfe einer Nachbarin unversehrt verlassen. Die Seniorin, die schon seit Jahren alleine in dem Haus lebt, wurde von Einsatzkräften des Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes anschließend medizinisch betreut. Nach dem Feuer ist das Wohnhaus allerdings unbewohnbar - der Qualm und der dicke Rauch zogen eine schwarze Spur durch alle Räumlichkeiten.

Für die Seniorin wurde mit Hilfe der Stadt Gemünden und des Roten Kreuzes schnell und unbürokratisch eine neue Bleibe gefunden: Sie wurde kurzfristig im DRK-Seniorenheim in Gemünden untergebracht. Ein DRK-Rettungswagen brachte die 91-Jährige nach einer medizinischen Versorgung in ihre neue Unterkunft. Eine Rauchgasvergiftung wurde bei der Frau nicht festgestellt.

Der Sachschaden an dem Wohnhaus liegt offensichtlich bei mehreren zehntausend Euro. Eine genaue Schadenshöhe konnte von Polizei und Feuerwehr allerdings noch nicht genannt werden. Dafür aber die Brandursache: Gemündens Stadtbrandinspektor André Boucsein und auch die Beamten der Polizeistation Frankenberg gehen von einem technischen Defekt in der Küche aus. Dort war das Feuer auch ausgebrochen. Ein angestellter Ofen oder eine eingeschaltete Herdplatte wurden nicht festgestellt.  

Die Leitstelle war um 17.51 Uhr alarmiert worden. Weil ein Küchenbrand mit Personen im Gebäude gemeldet wurde, rückten die Feuerwehren aus Gemünden, Grüsen und Sehlen mit rund 30 Einsatzkräften an. Neben der Polizei waren auch das Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst vor Ort. Als die Feuerwehren an der Brandstelle eintrafen, befand sich die Seniorin bereits in Sicherheit - allerdings befand sich noch eine Katze im Haus. Deshalb drangen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor: Ein Trupp löschte das Feuer, der andere Trupp rettete die Katze. Auch das Portemonnaie und persönliche Papiere der Seniorin wurden geborgen.

Durch das Feuer waren auch mehrere Scheiben des Wohnhauses gesplittert: "Wären die Fenster früher geplatzt, wäre der Brand schlimmer ausgegangen", sagte ein Feuerwehrmann an der Einsatzstelle. Durch den Einsatz eines Überdruckbelüfters machten die Feuerwehrleute das Haus am Abend noch rauchfrei. Zudem wurde das Gebäude auf Glutnester untersucht.

Am Einsatzort waren auch Gemündens Bürgermeister Frank Gleim als Mitglied der Gemündener Einsatzabteilung und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Harald Stehl als Pressesprecher.  Wie an der Brandstelle festgestellt wurde, waren in dem Wohnhaus keine Rauchwarnmelder installiert: "Laut hessischer Bauordnung ist jeder Eigentümer seit Anfang dieses Jahres verpflichtet, Rauchwarnmelder zu installieren", sagte Stehl in diesem Zusammenhang. Er geht davon aus, dass rund 40 Prozent der Haus- und Wohnungseigentümer dieser Verpflichtung bisher noch nicht nachgekommen sind. "Durch diese Unterlassung können die Eigentümer privatrechtlich in Regress genommen werden", machte Stehl deutlich.

Unmittelbar zum nächsten Einsatz
Von der Brandstelle in der Bahnhofstraße rückten die Feuerwehrleute nicht wieder zum Stützpunkt ein, sondern eilten unmittelbar zum nächsten Einsatz: Bei einer großen Firma in Gemünden hatte die Automatische Brandmeldeanlage angeschlagen. Vor Ort stellten die Freiwilligen aber glücklicherweise fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.

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Publiziert in Retter

BAD ZWESTEN. Fünf Tage nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Zwesten ist der dabei lebensgefährlich verletzte 54-Jährige in einer Klinik gestorben. Die Ermittler glauben inzwischen, dass das folgenschwere Feuer durch einen Konvektorofen entstanden ist.

Nach dem Brand am Donnerstag war der 54-Jährige nach Marburg in das dortige Klinikum verlegt, dort erlag er am Dienstagnachmittag seinen Verletzungen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Einen Tag nach dem Brand untersuchten Brandursachenermittler der Polizeidirektion Schwalm-Eder die Brandstelle. Ergebnisse zur Brandursache liegen inzwischen vor.

Konvektorofen erst kurz zuvor angeschafft
Eingehend untersuchten die Brandermittler den im Wohnzimmer installierten Holzofen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Ofen zur Brandzeit nicht in Betrieb war und somit als Brandursache ausscheidet. Der Brand entstand im Wohnzimmer, wo Sofa und Tisch standen. Dort betrieb der Wohnungsinhaber einen elektrischen Konvektorofen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entwickelte sich durch den Betrieb des Konvektorofens ein Hitzestau, der das Feuer entzündete. Tragischerweise hatte der 54-Jährige den Konvektorofen wenige Tage zuvor neu angeschafft.

Der unsachgemäße Umgang mit einer Zündquelle oder mit Zigaretten kann laut Polizei und Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Ermittler der Kriminalpolizei in Homberg gehen von einem fahrlässigen Handeln des verstorbenen 54-Jährigen aus. Weiterhin wurde festgestellt, dass in der Wohnung keine Rauchmelder vorhanden waren.

Mit dem Tod des 54-Jährigen erhöht sich die Zahl der an den Folgen von Bränden im Schwalm-Eder-Kreis in diesem Jahr gestorbenen Menschen auf vier. Kurz vor dem Brand von Bad Zwesten hatte es Ende Februar einen Wohnhausrand in Zimmersrode gegeben, an dessen Folgen zwei zweijährige Zwillingskinder und ihre 31 Jahre alte Mutter starben.


Für Samstag, 14. März, ist eine Benefizveranstaltung für die Hinterbliebenen geplant:
Samstag in Bad Zwesten: Benefizkonzert für Brandopfer (10.03.2015)

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Publiziert in HR Polizei
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