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Dienstag, 10 Oktober 2017 13:13

Erneut BMW-Dieb samt X5 festgenommen

PADERBORN. Ein am frühen Montagmorgen in Paderborng gestohlener BMW X5 ist noch am Vormittag von der Polizei in Brandenburg gestoppt und der mutmaßliche Dieb festgenommen worden. Erst am Freitag war ein hier gestohlener BMW samt Tatverdächtigen bei Bad Oeynhausen erwischt worden. Beide Autos waren mit einem "keyless-go-system" ausgerüstet - das macht es Autodieben leicht. Allerdings gibt es einfache Methoden um Diebstähle zu verhindern.

Am Montagmorgen bemerkte ein Anwohner an der Leubusstraße gegen 7.30 Uhr, dass sein BMW X5 nicht mehr unter seinem Carport stand. Er schaute sich die Aufzeichnungen der Videoüberwachung des Carports an und stellte fest, dass ein Unbekannter gegen 3.30 Uhr, in das Fahrzeug gestiegen, den Motor gestartet hatte und davon gefahren war.

Der BMW-Besitzer informierte umgehend die Polizei, die eine Fahndung nach dem gestohlenen X5 einleitete. Gegen 10.30 Uhr entdeckte eine Polizeistreife den entwendeten Wagen kurz vor der polnischen Grenze bei Fürstenwalde. Die Beamten stoppten den Wagen und nahmen den Fahrer fest. Bei dem mutmaßlichen Dieb handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus Weißrussland. Der Tatverdächtige wurde in Fürstenwalde dem Haftrichter vorgeführt und sitzt bereits in Untersuchungshaft.

In den letzten Wochen stieg die Zahl der Autodiebstähle deutlich an. Nicht nur im Kreis Paderborn sind hochwertige BMW-Fahrzeuge bevorzugte Beute. Die Modelle verschiedener Baureihen haben eine Gemeinsamkeit. Sie sind mit einem sogenannten "keyless-go-system"ausgestattet. Das bedeutet, sobald sich der mit einem Minisender ausgestattete Fahrzeugschlüssel in der Nähe des Fahrzeugs befindet - meistens in der Jackentasche des Fahrers - entriegelt die Fahrzeugtechnik die Türen. Das Auto kann dann ohne Zündschlüssel mit einem Starttaster gestartet werden. Diese bequeme Technik machen sich die Diebe zu Nutze. Mit speziellen Geräten wird das Signal des Autoschlüssels abgefangen und verstärkt. Liegt der Autoschlüssel zum Beispiel im Haus nahe der Eingangstür, können die Täter draußen mit ihren "Funkwellenverlängerern" zuschlagen und den gesendeten Code scannen. Das Auto öffnet sich automatisch und kann sofort vom Dieb gestartet werden. Ähnlich können Kriminelle auch auf Parkplätzen die keyless-go-Signale abfangen, wenn der Besitzer mit seinem Schlüssel aussteigt. Sobald der Schlüsselinhaber sich entfernt hat, nutzen die Täter den mit ihren Geräten gespeicherten Code zum Diebstahl.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:- Legen Sie den Funk-Schlüssel nie in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür.- Versuchen Sie das Funksignal durch geeignete Maßnahmen abzuschirmen. Dazu wird ein Schlüsseltresor aus Metall empfohlen. Ein mit spezieller Sicherheitsfolie (Cryptalloy-Folie) ausgeschlagenes Schlüsselmäppchen oder das Einwickeln des Autoschlüssels in Alu-Folie sind weitere Optionen.- Machen Sie zur Sicherheit den Selbsttest: Nur wenn das Fahrzeug sich nicht einmal dann öffnet, wenn Sie den "abgeschirmten" Schlüssel direkt neben die Fahrzeugtür halten, haben auch die Diebe mit ihrer Technik keine Chance.

Achten Sie beim Aussteigen aus dem Wagen auf verdächtige Personen in Ihrer unmittelbaren Nähe. Verständigen Sie umgehend die Polizei, wenn Ihnen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrer Wohngegend auffallen. Fragen Sie beim Hersteller Ihres Fahrzeuges, ob der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann oder fragen Sie bei Ihrer Fachwerkstatt nach, welche Möglichkeit es speziell für Ihr Fahrzeug gibt.

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Publiziert in PB Polizei
Montag, 03 September 2012 08:32

Junger Elchbulle bei Berlin überfahren

RÜDERSDORF/POTSDAM. Ein junger Elchbulle ist auf der A10 bei Berlin beim Überqueren der Autobahn am Samstag getötet worden. Zuerst erfasste ein PKW den Elch, dieser wurde über die Fahrbahn geschleudert und von einem nachfolgenden LKW getötet. Ein Autofahrer wurde bei der Aktion leicht verletzt. Die Strecke zwischen  Rüdersdorf und Erkner wurde zeitweise voll gesperrt. Woher das  fast 600 Kilo schwere Tier kam, war zum Unfallzeitpunkt noch unklar, vermutlich ist der Elch vor der anstehenden Brunft aus Polen über die Oder gewandert. Die seit Jahrhunderten bekannten Wechsel haben auch heute noch  für die Elche ihre Bedeutungen. Die Schutzzäune an den Autobahnen  stellen für die großen Tiere kein Hindernis dar und werden mühelos überwunden. Zum Leidwesen der Autofahrer und der Elche. Wie Frau Martin vom Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde auf Anfrage von 112-magazin weiter mitteilte, wurde der Elch in den letzen 14 Tagen bereits 4 Mal unabhängig von einander gesichtet und gemeldet.

Publiziert in Archiv - Sammlung

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