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KASSEL. Bislang Unbekannte haben auf dem Schulhof der Königstorschule ein Holzspielhäuschen mit Brandbeschleuniger angesteckt. Die Polizei veröffentlichte am Montag ein Foto des zurückgelassenen Blechkanisters und bittet nun um Zeugenhinweise.

Eine Anwohnerin meldete sich am Sonntagmorgen gegen 8.30 Uhr bei der Kasseler Feuerwehr und berichtete vom Brand des Holzspielhäuschens auf dem Schulgelände. Die Kasseler Wehrleute löschten das freistehende, etwa drei Kubikmeter große Spielgerät, bevor es komplett niederbrannte. Wie die auf dem Schulgelände eingesetzten Beamten des Innenstadtreviers berichten, waren die Brandstifter beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits geflüchtet. Sie hatten allerdings einen Blechkanister zurückgelassen, in dem sich eine bislang unbekannte Substanz befunden hatte.

Nun suchen die Ermittler mögliche Zeugen, die Hinweise auf den oder die Brandstifter und den Eigentümer des zehn Liter fassenden Blechkanisters geben können. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Nummer 0561/9100 entgegen. (ots/pfa)   

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Publiziert in KS Polizei

VÖHL. Unbekannte haben am frühen Samstagmorgen das Osterfeuer der Vöhler Feuerwehr angesteckt. Die Brandstifter trampelten einen Stacheldrahtzaun nieder und setzten nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk Brandbeschleuniger ein.

"Das konnte man ganz deutlich riechen", sagte Schenk am Samstag im Gespräch mit 112-magazin.de. Er war in der Nacht ebenso wie die Feuerwehrleute aus Basdorf, Vöhl, Asel, Marienhagen und Herzhausen gegen 2 Uhr alarmiert worden. Als der Gemeindebrandinspektor wenige Augenblicke später als Erster an der Einsatzstelle in der Nähe des ehemaligen Marie-Juchacz-Heims eintraf, habe er niemanden mehr dort angetroffen. Das von einem Stacheldrahtzaun und einem verschlossenen Tor umgebene Feuer brannte bereits lichterloh.

Die Brandschützer gaben rund 2500 Liter Löschwasser auf das Osterfeuer ab - weil die Vöhler Feuerwehr als Veranstalter den Stapel zuvor in einer massiven Bohlenkonstruktion errichtet hatte, "stellte sich trotz dieser Wassermenge kein Löscherfolg ein", erklärte Schenk, "wir kamen nicht ohne Weiteres an das Innere des Feuers heran". Da die Tanks der wasserführenden Fahrzeuge weitgehend leer waren, "hätten wir eine Wasserförderung über eine lange Wegstrecke aufbauen müssen", schilderte der Einsatzleiter gegenüber 112-magazin.de - als Wasserentnahmestellen hätten entweder der Brunkelteich oder das Schwimmbad gedient. Bis zur Brandstelle am Ortsausgang in Richtung Basdorf wären das nach Angaben Schenks mehr als zwei Kilometer gewesen. Da es sich "nur" um ein Osterfeuer und kein Gebäude gehandelt habe, sei auf dieses arbeits- und materialintensive Vorgehen verzichtet worden.

"Wir haben das Feuer daher dann schließlich kontrolliert abbrennen lassen", verdeutlichte der höchste Brandschützer der Gemeinde Vöhl. Die meisten der insgesamt 50 angerückten Kameraden kehrten nach etwa 45 Minuten zu ihren Gerätehäusern zurück. Die Vöhler Wehr blieb bis etwa 4 Uhr vor Ort.

Kein Verzicht aufs Osterfeuer
Trotz der nächtlichen Brandstiftung will die Vöhler Feuerwehr als Ausrichter nicht auf ihr Osterfeuer verzichten. "Auch wenn das tagelang und mühsam aufgebaute Osterfeuer diese Nacht abgebrannt ist, sind wir gerade dabei, neues Holz und Geäst aufzustapeln, damit auch dieses Jahr wieder ein Feuer auf den Hesseln in Vöhl entzündet werden kann", war am Morgen ein Eintrag der Vöhler Wehr auf ihrer Facebookseite zu lesen. Treffpunkt für einen Fackellauf zum Osterfeuer ist um 19 Uhr am Wilhelmsplatz bei der Firma Electra.


Hier geht's zu unserer Übersicht von Osterfeuern in der Region:
Wärmende Osterfeuer: Viele Termine jetzt online (23.03.2016)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Unbekannte Brandstifter haben in der Nacht zu Ostermontag an einer Tür der Reithalle auf dem Arolser Königsberg gezündelt. Die Feuerwehr, die in der Nähe das Osterfeuer ausrichtete, war rasch vor Ort und löschte den Brand.

Feuerwehrleute bemerkten in der Nacht gegen 0.30 Uhr eine Rauchentwicklung an der Reithalle, die am Fuße des Königsberges liegt. Die Brandschützer eilten zur Halle und sahen, dass es an einer Nebeneingangstür brennt. Sie löschten die Flammen und belüfteten anschließend die aus Holz errichtete Reithalle, in der sich bereits Brandrauch ausgebreitet hatte.

Nach den Feststellungen der Polizei war ein unbekannter Brandbeschleuniger eingesetzt worden. Die Flammen hatten ein bereits 70 mal 30 Zentimeter großes Loch in die Tür gebrannt. Dabei entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen, denen in der Nacht verdächtige Personen an oder im Umfeld der Reithalle aufgefallen sind. Wer Angaben machen kann, der meldet sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 bei den Ermittlern.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 19 November 2014 08:09

Mehrere Brände im Landkreis: Auch das LKA ermittelt

WALDECK-FRANKENBERG. Auch mehrere Tage nach dem Großbrand in Sachsenhausen mit einem Millionenschaden ist die Ursache für das verheerende Feuer noch nicht geklärt. Die Ermittlungen der Kripo dauern an. Auch die Gründe für das schadenträchtige Feuer in einer Sauna in Bad Arolsen am Donnerstag, den Brand eines Schuppens und einer Scheune in Adorf zwei Tage zuvor und den Großbrand eines Veranstaltungspavillons in Thalitter Anfang Oktober stehen laut Polizeisprecher Volker König noch nicht fest.

Der Brand in Sachsenhausen war am Samstagmorgen gegen 9 Uhr entdeckt worden: Im Winterhagen drang Rauch aus einem Wohnhaus. Trotz eines großangelegten Löschangriffs griffen die Flammen auf das gesamte Wohngebäude, auf gewerblich genutzte Teile und auf eine direkt angrenzende Lagerhalle über. Flammen schlugen meterhoch, eine dunkle Rauchsäule stieg auf. Der Gebäudekomplex wurde durch das Feuer weitgehend zerstört. Die Kripo nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf, die die Beamten in den folgenden Tagen fortsetzten - bislang ohne konkretes Ergebnis.

Sachsenhausen: Möglicherweise wird LKA eingebunden
Die Untersuchungen sind denkbar schwierig, da der Zerstörungsgrad hoch und die abgebrannte Immobilie weitläufig ist. Vermutlich würden Brandermittler des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) in die Untersuchungen einbezogen, sagte Polizeisprecher Volker König auf Anfrage von 112-magazin.de. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen sei, könne man aktuell noch nicht sagen.

Adorf: Technischer Defekt oder Brandstiftung?
Konkrete Ermittlungsergebnisse liegen auch nach dem Brand eines Schuppens und einer angrenzenden Scheune in Adorf am Dienstagabend vergangener Woche sowie nach dem Feuer in einer Bad Arolser Sauna am Donnerstag noch nicht vor. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. In Adorf verhinderten mehr als 100 Einsatzkräfte, dass sich das im Schuppen ausgebrochene Feuer zu einem Großbrand mehrerer Wohn- und Wirtschaftsgebäude ausweitet. Brandstiftung als Ursache ist nach Einschätzung der Kripo ebenso möglich wie ein technischer Defekt.

Saunabrand: In Zusammenhang mit Wartung?
Ob der am Donnerstagnachmittag ausgebrochene Brand in der Residenzstadt eventuell in Zusammenhang steht mit einer zuvor durchgeführten Wartung der automatischen Aufgussanlage, müssen die noch laufenden Untersuchungen klären. Fest steht, dass bei dem Feuer auf dem Gelände eines Hotels am Residenzschloss ein Schaden von rund 180.000 Euro entstand. Besonders bitter für den Betreiber ist die Tatsache, dass an derselben Stelle bereits vor einem Jahr eine Sauna durch ein Feuer zerstört wurde. Bei dem Brand im November 2013 waren ein Mann schwer und mehrere weitere Personen leicht verletzt worden. Die nach dem Feuer neu errichtete und nun abgebrannte Sauna war erst in diesem Frühjahr eingeweiht worden.

Thalitter: Ergebnis von Laboruntersuchungen beim LKA steht aus
Keinen gleich aussehenden Neubau des Anfang Oktober abgebrannten Veranstaltungspavillons wird es wohl auf einem Firmengelände bei Thalitter geben: Bei dem völlig zerstörten Gebäude handelte es sich um die bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich vom deutschen Team genutzte DFB-Lounge - es war also ein Einzelstück. In der Nacht zum 4. Oktober stand der an der B 252 gelegene Pavillon in hellen Flammen - warum, das versucht seitdem die Kripo herauszufinden. Experten des LKA untersuchten die Trümmer wenige Tage nach dem Brand unter anderem mit Hunden auf der Suche nach möglichen Brandbeschleunigern, wie Polizeisprecher König auf Nachfrage bestätigte. Es seien Proben genommen und zur weiteren Untersuchung zum LKA nach Wiesbaden gebracht worden, wie der Sprecher sagte: "Auf das Ergebnis der Laboruntersuchungen warten wir noch."


Über alle genannten Brände berichtete 112-magazin.de:
Großbrand vernichtet Wohnhaus und Halle (15.11.14, mit Video u. Fotos)
180.000 Euro Schaden bei Saunabrand (13.11.14, mit Video u. Fotos)
Feuerwehren verhindern Großbrand im letzten Moment (11.11.14, mit Video u. Fotos)
"Zal-Arena" in Flammen: Ehemalige DFB-Lounge zerstört (04.10.14, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

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