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Mittwoch, 28 November 2018 13:48

Kampfmittelräumdienst sichert scharfe Sprenggranate

WETTER. Ein Passant fand am Freitag in Wetter eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

"Sprenggranaten, Bomben oder andere sogenannte unkonventionelle Spreng - und Brandvorrichtungen stellen grundsätzlich eine erhebliche Gefahr dar. Wer einen solchen Gegenstand findet, ist gut beraten, seine Finger wegzulassen, denn das Teil könnte unabhängig vom Zustand und Alter durchaus noch scharf sein und bei unsachgemäßer Behandlung detonieren! Also niemals berühren, erst recht nicht aufheben und wegtransportieren oder woanders hinlegen. Sofort die Polizei anrufen, etwaige Passanten warnen, den Fundort behelfsmäßig absperren oder die Fundstelle irgendwie markieren, damit der Kampfmittelräumdienst den Gegenstand finden und fachgerecht entsorgen kann."  

In Wetter Treisbach auf dem Bergrücken weiß der Finder einer 75 mm Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg vermutlich nicht, welches Glück er hatte. Der Finder hob die Granate auf und legte sie auf einem Holzstapel ab. Am Freitag, den 23. November fand sie dann jemand, der dann im Gegensatz zum ersten Finder genau richtig reagierte. Er ließ die Granate liegen und rief sofort die Polizei. Der verständigte Kampfmittelräumdienst diagnostizierte vor Ort die noch vorhandene Zündfähigkeit der Granate, machte sie unschädlich und nahm sie dann zur endgültigen, fachgerechten Entsorgung mit.

"Die Granate war noch scharf. Ein erneuter Aufprall auf dem Zünder oder auch Schläge dagegen, hätten durchaus eine Explosion verursachen können", sagte der Experte vor Ort. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 27 September 2018 12:14

Bombendrohung an Schule - Polizei im Einsatz

KASSEL. Am heutigen Donnerstagmorgen, am 27. September gab es an der Friedrich-List-Schule in Kassel-Kirchditmold eine Bombendrohung durch einen anonymen Anrufer.

Dies führte zu einer Störung des Schulbetriebs. Die Polizei hatte den gesamten Schulkomplex zur Sicherheit durchsucht. Zudem erfolgte eine sorgfältige Bewertung der vorliegenden Informationen mit dem Ergebnis, dass aktuell keine Hinweise auf eine reale Gefahr vorliegen. Der Schulbetrieb konnte in der Folge noch am Morgen wieder aufgenommen werden.  

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das Behindern des Schulunterrichts sowohl durch die Schulleitung als auch durch die Polizei verfolgt wird. Es droht in jedem Fall eine strafrechtliche Verfolgung mit Geld- und Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und zusätzlich Schadensersatz für die entstandenen Einsatzkosten.

Polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen durch die Kasseler Kriminalpolizei in Bezug auf den Verursacher laufen derzeit. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 08 Mai 2018 19:27

Bombenentschärfung in Kassel

KASSEL. In der Kasseler Karlsaue ist am Dienstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe hat nach Auskunft des Kampfmittelräumdienstes ein Gesamtgewicht von 250 Kilogramm.

Der Fundort lag im Bereich der Karlsaue zwischen dem Hirschgraben und dem Aueteich. Es wurde ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 700 Metern festgelegt, dieser war bis 18 Uhr zu verlassen. Die Polizei befährt mit einem Lautsprecherwagen die Karlsaue und fordert aktuell die Besucher dort auf, den Bereich zu verlassen.

Durch die Einsatzleitung der Feuerwehr wird eindringlich dazu aufgerufen, den Bereich zu verlassen und den Anordnungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Die Feuerwehr Kassel hat in der Turnhalle am Auepark eine Betreuungsstelle für all jene eingerichtet, die ihre Wohnung verlassen mussten und keine andere Möglichkeit hatten, unterzukommen. Hier ist der Betreuungszug des DRK Kassel-Wolfhagen im Einsatz.

Wie viele Menschen ihre Wohnungen verlassen mussten, ist nicht genau zu ermitteln - aufgrund von Erfahrungen aus anderen ähnlichen Situation ist davon auszugehen, dass es sich um maximal 300 Menschen handelt.

Der Vollalarm für alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Kassel wurde ausgelöst, derzeit sind zirka 90 Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Die Polizei ist mit etwa 100 Beamten und einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Mit dem Beginn der Entschärfung kann nach jetzigem Stand nicht vor 19.30 Uhr begonnen werden.

Die drei Zünder der Bombe werden mit einer sogenannten Raketenklemme entfernt. Dabei wird es drei mal laut knallen. Diese Knallgeräusche bedeuten keine Gefahr. 

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Publiziert in KS Polizei
Schlagwörter
Mittwoch, 21 Februar 2018 06:54

Bombe gefunden - 1000 Menschen evakuiert

MARBURG. Umfangreiche Evakuierungen und Verkehrsmaßnahmen waren am Dienstag in Marburg notwendig. Eine gegen 15 Uhr, bei Bauarbeiten in der Eisenstraße gefundene 50-Kilogramm-Weltkriegsbombe, musste nach Einschätzung der Experten des Kampfmittelräumdienstes umgehend noch am Fundort entschärft werden - auch Pendler aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg waren betroffen.

Die dafür notwendigen Vorbereitungen zur Entschärfung umfassen Evakuierungen und Verkehrsmaßnahmen. Von der Evakuierung waren alle Bewohner im Umkreis von 300 Metern rund um den Fundort betroffen. Nach ersten Schätzungen wohnen allein in den in erster Linie betroffenen Häusern in der Afföllerstraße und der Neuen Kasseler Straße zwischen der Zimmermannstraße und der Schlosserstraße mehr als 1000 Menschen. Die Polizei bat die Anwohner ihre Wohnungen zu verlassen und diejenigen, die noch nicht zu Hause sind, ihre Heimkehr bis nach der Entschärfung zu verzögern. Als Ausweichquartier stand das Gebäude der Afföllergemeinde in den Afföllerwiesen zur Verfügung.

Polizei und Feuerwehr gingen von Haus zu Haus, zusätzlich wurden Lautsprecherdurchsagen durchgeführt. Die Abfahrt von der Autobahn Richtung Norden war an der Anschlussstelle Marburg Bahnhof nicht möglich. Während der Entschärfung wurde der Verkehr auf der Autobahn wie auch der Schienenverkehr angehalten.

Bombe entschärft

Um 19.48 Uhr kam die endgültige Entwarnung durch die Experten des Kampfmittelräumdienstes. Die um 19.33 Uhr begonnene Entschärfung der um kurz vor 15 Uhr bei Bauarbeiten in der Eisenstrasse entdeckten 50 Kilo-Weltkriegsbombe war erfolgreich. Um 19.50 Uhr, hob die Polizei die Verkehrssperrungen wieder auf. Ab da rollte auch der seit 19.15 h eingestellte Zugverkehr wieder und die mehr als 1000 Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Marburger Stadtautobahn war für ca. 25 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt. Der Verkehr staute sich in beide Richtungen zurück und es gab einen kleinen Auffahrunfall im Stau. Die Räumung funktionierte Dank der Mithilfe der Bewohner sicher, schnell und vor allem reibungslos. Insgesamtwaren rund 140 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, städtischem Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie vom Deutschen Roten Kreuz im Einsatz. /ots/r)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Ein vermeintlicher Blindgänger aus dem Krieg hat für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehren und Kampfmittelräumdiensten gesorgt. Die im Flusslauf der Thune gesichtete "Bombe" war nach fast sechs Stunden geborgen. Tatsächlich handelte es sich aber nicht um einen Sprengkörper, sondern um eine alte Badewanne.

Ein Anwohner des Thuner Wegs entdeckte am Montag beim Spaziergang mit seinem Hund gegen 15.30 Uhr den verdächtigen metallischen Gegenstand im Flussbett der Thune. Er alarmierte Polizei und Ordnungsamt wegen eines augenscheinlichen Bombenfunds. Am Zusammenfluss von Thune und Grimke, der am Truppenübungsplatz liegt, war tatsächlich ein großer olivgrüner Metallkörper, eingespült im sandigen Flussgrund auszumachen. Die bauchige Form sowie eine Aufschrift in weißen Buchstaben deuteten tatsächlich auf eine Bombe hin.

Die Größe und komplette Form waren nicht erkennbar. Aufgrund der Sachlage wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen/Lippe zum Einsatzort angefordert. Die Polizei sperrte alle Fußwege in einem Radius von 300 Metern, da zur Einsatzzeit viele Spaziergänger in gefährlicher Nähe flanierten. Auch der Experte vom Kampfmittelräumdienst konnte nach erster Betrachtung des Unterwasserfunds nicht ausschließen, dass es sich um eine Bombe handeln könnte. Er forderte zur Unterstützung eine weitere Einsatzeinheit mit Bagger aus Detmold nach. Zudem wurden die britische Feuerwehr, die Paderborner Feuerwehr mit Feuerwehrtauchern und schließlich auch die Hövelhofer Feuerwehr zum Einsatzort entsandt. Die britische Range Control zog noch den britischen Kampfmittelbeseitigungsdienst hinzu.

Unter Kooperation aller nun involvierten Institutionen wurde die Thune flussaufwärts angestaut, um den Wasserdurchfluss zu minimieren. Im Anschluss baute die Hövelhofer Feuerwehr mit speziellem technischem Gerät eine Spundwand im Wasser auf, die die Fundstelle umgab und diese Stelle nach und nach vom Wasser trennte. Schließlich gelang es, nachdem noch einige Bäume am Ufer gefällt worden waren, den inzwischen eingetroffenen Bagger an das Ufer heranzusteuern und die "Bombe" fachgerecht freizulegen. Hier offenbarte sich nun, dass es sich bei dem Gegenstand nicht, wie befürchtet, um eine Bombe handelte, sondern um eine alte Badewanne unbekannter Herkunft. Der Einsatz endete gegen 21.30 Uhr mit der Entwarnung.

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Publiziert in PB Polizei

MARBURG. Eine am Montagvormittag bei Bauarbeiten gefundene amerikanische Fliegerbombe ist am Abend in Marburg erfolgreich entschärft worden. Mehr als 24 Gebäude mit 400 Bewohnern waren evakuiert worden.

Bauarbeiter hatten einen 75 Zentimeter langen Gegenstand mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern bei Arbeiten in der Alten Kasseler Straße freigelegt. Die Arbeiter informierten die Polizei über die mutmaßliche Bombe - und taten damit genau das Richtige. Der Kampfmittelräumdienst identifizierte den Gegenstand um 12.35 Uhr als amerikanische Fliegerbombe mit einem noch aktiven Bodenzünder. Daher musste die Bombe vor Ort und so rasch wie möglich entschärft werden.

Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt, die Wohn- und Geschäftshäuser im Umkreis von 300 Metern evakuiert. Ab 16.40 Uhr kam es durch Sperrungen und Ableitungen rund um den Fundort in der Alten Kasseler Straße zu leichteren Verkehrsbehinderungen. Der Bahnverkehr wurde um 18.30 Uhr eingestellt. Von der problemlos verlaufenen Evakuierung waren neben dem Bahnhof mehr als 25 Gebäude mit 400 dort gemeldeten Bewohnern betroffen. Nur wenige der evakuierten Anwohner nahmen das veröffentlichte Ausweichquartier in einer nahen Schule Anspruch.

Die Entschärfung am Abend dauerte knapp 30 Minuten. "Es gab keinerlei Schäden", sagte Polizeisprecher Martin Ahlich. Ab 19.15 Uhr hob die Polizei die Sperrungen auf und die Bewohner durften zurück in ihre Wohnungen. Es waren mehr als 100 Einsatzkräfte im Einsatz.


Im Upland war im Juni ebenfalls bei Bauarbeiten eine Bombe freigelegt worden:
Willingen: Kampfmittelräumdienst sichert Weltkriegsbombe (21.06.2014, mit Fotos)

 

Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Eine fünf Zentner schwere Bombe aus dem Weltkrieg ist am Mittwoch vom Kampfmittelräumdienst entschärft worden. Zuvor wurden zahlreiche Firmen im Umkreis des Fundortes evakuiert werden.

Der Kampfmittelräumdienst selbst hatte die 250 Kilogramm schwere Bombe am Dienstag gefunden, als die Sprengstoffexperten zur Vorbereitung eines Bauvorhabens das Erdreich nach verbliebenen Kampfmitteln aus dem Weltkrieg absuchten. Die Fliegerbombe lag in drei Metern Tiefe an der Rudolf-Diesel-Straße.

Zur Entschärfung der in der Nähe der Autobahn 7 liegenden Fünf-Zentner-Bombe legte der Kampfmittelräumdienst einen Sicherheitsradius von 500 Metern fest. Davon waren das Industriegebiet Kassel-Waldau, die Ortschaft Fuldabrück-Bergshausen und die Autobahn 7 betroffen. Am Vormittag evakuierte die Polizei dieses Gebiet und sperrte die A 7.

Am Mittwochmittag schließlich entschärfte der Kampfmittelräumdienst die Bombe. Die Absperrmaßnahmen wurden sukzessive aufgehoben. Seit 12.30 Uhr ist auch die A 7 wieder frei, die Vollsperrung wurde aufgehoben. Die rund 380 evakuierten Personen durften wieder in ihre Betriebe zurückkehren.

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Publiziert in KS Polizei

WILLINGEN. Die Entwarnung kam am Samstag um 15.45 Uhr. Der Wurfkörper mit einem Durchmesser von 21 Zentimetern und einer Länge von rund einem Meter wurde sicher vom Kampfmittelräumdienst geborgen. Vorausgegangen war ein stundenlanger Einsatz von Polizei und Feuerwehr im Willinger Ortsteil Stryck.

Samstagmorgen wurde auf einem Grundstück in der Straße Im Stryck bei Baggerarbeiten ein runder Gegenstand aus Metall gefunden. Da der Grundstücksbesitzer von einem Bombenfund ausging, alarmierte er die Feuerwehr. Die schickte Fotos vom Fund an den Kampfmittelräumdienst, der den Fund als Weltkriegsbombe bestätigte und aus Darmstadt anreiste. Die Zufahrt zur Ortslage Stryck wurde gesperrt. Das Wohngebiet musste jedoch nicht evakuiert werden.

Sprengkraft vergleichbar mit der einer 50-Kilo-Bombe
Rudi Reitz, Truppenführer Kampfmittelräumdienst, legte den Wurfkörper frei. Laut Reitz handelt es sich um einen deutschen Wurfkörper mit Raketenantrieb aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Sprengkraft sei vergleichbar mit der einer 50-Kilo-Bombe. Der Antrieb war jedoch nicht mehr vorhanden. Da der Wurfkörper gesichert war, konnte er problemlos abtransportiert werden. Für die Bewohner bestand laut Reitz keine Gefahr. "Es ist alles richtig macht worden", lobt er Bürger und Feuerwehr.

Granaten und Bomben aus Weltkriegszeiten werden immer wieder in Willingen gefunden. Als dort im Oktober 2008 das Bahnhofsgebäude abgerissen wurde, entdeckten Bauarbeiter eine Raketengranate mit 15 Kilogramm TNT-Sprengstoff. Die Sprenggranate steckte senkrecht in der Erde neben den Fundamenten des Bahnhofsgebäudes. Der Zünder war vergammelt und von der Granate abgeschert. Im März 1945 war ein mit Munition beladener Güterzug im Willinger Bahnhof von alliierten Flugzeugen beschossen worden. In der Vergangenheit wurden bei Bauarbeiten immer wieder Weltkriegsgranaten gefunden, die bei der Explosion des Munitionszuges weit in die Gegend geschleudert worden waren.


Zuletzt war im Frühjahr 2013 alte Munition in Willingen entdeckt worden:
Granatenteil aus dem Krieg im Baggerlöffel (09.04.2013, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

VELLMAR. Ein an einem Brückenpfosten liegender Schuhkarton, aus dem Drähte und eine Leuchtdiode heraushingen, hat am Freitag für eine Vollsperrung der B 7 gesorgt. Die Polizei konnte eine Bombe nicht ausschließen und forderte Sprengstoffexperten an.

Straßenbauarbeiter entdeckten den blauen Schuhkarton mit rotem Deckel am Freitagvormittag gegen 11.15 Uhr. Die Arbeiter, denen der Karton wegen der Drähte und der Leuchtdiode verdächtig vorkam, alarmierten die Polizei. Da die Beschaffenheit des Schuhkartons und vor allem sein möglicherweise brisanter Inhalt nicht von außen sicher einschätzbar waren, ordnete die Polizei die Einstellung der Bauarbeiten und eine Vollsperrung der B 7 in beiden Fahrtrichtungen sowie der über die Brücke führenden Nordstraße an.

Kein Sprengstoff
Sprengstoffspezialisten des hessischen Landeskriminalamtes aus Wiesbaden trafen um kurz nach 14 Uhr an der Einsatzstelle ein. Die Absuche mit einem Sprengstoffspürhund hatte bis dahin keinen Sprengstoffverdacht ergeben. Das Röntgen des Schuhkartons erbrachte dann die Erkenntnis, dass er, außer den innen am Deckel befestigten Anschlüssen der Leuchtdiode, vollkommen leer war.

Der sichergestellte Schuhkarton trägt die Aufschrift der Firma "Colours of Benetton" und die Artikelbezeichnung "24 UB 11 Lucius, Col. Navy Blue Tg 35". Das ursprüngliche Preisschild mit der Angabe "43,9 Euro" wurde um einen gelben Aufkleber und der Preisangabe "EUR 25,00" ergänzt.

Experimentierschachtel?
Schlüssige Erklärungen für diesen gebastelten Schuhkarton mit Draht und Leuchtdiode gibt es bislang nicht. Die Ermittler halten sowohl einen üblen Scherz als auch beispielsweise eine achtlos weggeworfene Experimentierschachtel aus dem Physikunterricht für möglich. Hinweise erbittet das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Telefon 0561/9100.

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 13 Februar 2012 19:42

US-Fliegerbombe in Industriepark gefunden

BURBACH. Am Montagmorgen wurde in der Burbacher Carl-Benz-Straße, an der Einfahrt zum Industriepark Burbach  eine Zehn-Zentner-Bombe  aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Sie wurde im Zuge der Bauarbeiten zur Verlegung des Heller-Flussbetts anhand von Luftbildern ausgewertet worden.

Auf diesen Luftbildern waren drei mögliche Fundstellen von US-Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg erkennbar. Nach bisherigen Informationen, wurden an zwei der drei Stellen aber nur noch Splitter aufgefunden. Unweit der Landstraße 523 trafen die Experten des Kampfmittelräumdienstes dann aber ins Schwarze.

Am Montagnachmittag sperrte die Polizei dann die Landstraße 523 beim Industriepark weiträumig ab. Auch die Gebäude im Umkreis von 500 Metern wurden im Laufe des Montags vorsorglich evakuiert.

Am späten Nachmittag war es dann soweit, die Experten des Kampfmittelräumdienstes machten sich an die Arbeiten und entschärften die Weltkriegs-Hinterlassenschaft. Wie die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes erklärten, stellte die Entschärfung  keinerlei Probleme dar. Die Zehn-Zentner-Bombe konnte vor Ort entschärft werden. 

Publiziert in SI Polizei
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