Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Blitz

FRANKENBERG. Das Gewitter am Dienstagabend rief die Feuerwehr Frankenberg auf den Plan. Ein Bewohner nahm Rauchgeruch wahr, nachdem ein Blitz in die auf dem Dach installierte Antenne seines Wohnhauses eingeschlagen war. Er setzte umgehend einen Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 17.40 Uhr rückten zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Frankenberg unter dem Alarmkürzel "F1, Blitzeinschlag in Schornstein" in den Teichweg aus. Unter Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors wurde der Schornstein mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Es konnte neben einem verschmorten Kabel aber nichts festgestellt werden.

Somit konnten die Einsatzkräfte nach rund einer Stunde wieder abrücken. Im Nachgang wurde die Haustechnik von einem Elektriker kontrolliert, der neben dem verschmorten Kabel auch keine weiteren Schäden fand.

- Anzeige -


Publiziert in Feuerwehr

SCHERFEDE. Am Freitagabend wurden der Leitstelle der Polizei in Höxter drei Blitzeinschläge gemeldet, bei denen Sachschaden entstand - ein Brandschützer wurde leicht verletzt.

Zunächst schlug in ein Haus in der Straße Alter Graben in Brakel-Gehrden ein Blitz ein, durch den ein Brand entstand. Dieser konnte schnell gelöscht werden, der Schaden wird mit ca. 500 Euro angegeben. In der gleichen Straße wurde in einem weiteren Haus Brandgeruch festgestellt, ein Feuer oder ein Schaden allerdings nicht.

Im Warburger Ortsteil Scherfede kam es gegen 20.42 Uhr zu einem Dachstuhlbrand, der nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort ebenfalls durch Blitzeinschlag aufgelöst wurde. Die Feuerwehr konnte auch hier den Brand löschen, die Höhe des Sachschadens ist bisher nicht bekannt.  Ein Feuerwehrmann wurde durch eine herabfallende Dachziegel leicht verletzt.

Schließlich schlug ein Blitz in der Gräfin-Margarete-Allee in Bad Driburg in eine Baumreihe ein. Zwei Eichen wurden dadurch beschädigt. Ein Baumprüfer der Stadt nahm diese noch in der Nacht in Augenschein. Eine weitere Überprüfung, ob von den Bäumen noch Gefahren durch Astbruch ausgehen, konnte erst bei Tageslicht erfolgen. Daher wurde der Gefahrenbereich zunächst abgesperrt. Auch hier kann der Schaden noch nicht beziffert werden. (ots/r)

-Anzeige-





Publiziert in HX Polizei

RAUMLAND. In der Nacht zu Samstag hat ein heftiger Blitzschlag zu einem Brand in einem Stromkasten eines Silos bei der Firma BSW in Raumland geführt. Hier griff das hervorragende Brandschutzkonzept der Firma: Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr, die nach Alarmplan mit "Feuer 5" alarmiert wurde und die wegen eines anderen Einsatzes (Unfall Trufte) schon in der Nähe war und noch schneller als gewöhnlich vor Ort war, hatte die installierte Sprinkleranlage den Brand bereits zum größten Teil gelöscht.

Die Feuerwehren aus Bad Berleburg, Raumland, Berghausen, Hemschlar und die Arfelder Kameraden mit dem Einsatzleitwagen des Kreises Siegen Wittgenstein mussten nicht mehr viel machen. Dennoch wurde das Silo, in das der Blitz gegen 0.45 Uhr eingeschlagen hatte, mit der Wärmebildkamera und von der Drehleiter aus untersucht. Es wurden Kameraden mit schwerem Atemschutz ausgerüstet und Löschangriffe vorbereitet.

"Wir mussten noch ein bisschen nachlöschen, aber die Sprinkleranlage hatte den Hauptteil erledigt", erklärte der Leiter der Feuerwehr, Reiner Schilling. Er hatte sofort nach der ersten Lageerkundung eine Rückmeldung an die Leitstelle gegeben, sodass viele der noch mit alarmierten Feuerwehrkräfte ihren Einsatz wieder abbrechen konnten. Ein Mitarbeiter, der den Notruf abgesetzt hatte, hatte zuvor offenes Feuer gesehen. Der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg musste zum Glück nicht tätig werden. Abschließend resümierte Reiner Schilling: "Die Brandschutzeinrichtung der Firma hat vorzüglich funktioniert und größeren Schaden verhindert."

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in SI Feuerwehr

FRANKENBERG. Ein heftiges Gewitter mit mächtigen Sturmböen ist am Dienstagnachmittag über Frankenberg hinweg gezogen. In ein Einfamilienhaus in der Gemündener Straße schlug ein Blitz ein, die Bewohner alarmierten sofort die Feuerwehr.

Die Wehren aus Frankenberg und Röddenau rückten mit 25 Feuerwehrleuten und sechs Fahrzeugen an. Einsatzkräfte gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Die Bewohner hatten aber noch Glück: Der Blitz war nur in elektrische Leitungen eingeschlagen, Steckdosen wurden durch die Kraft des Blitzes aus der Wand gehauen. Auch der Putz platzte stellenweise von der Wand.

"Rauch oder Feuer waren aber nicht zu erkennen", berichtete Wehrführer David Tschirner. Der Frankenberger Energieversorger EGF schaltete den Strom im Haus vollkommen ab, danach kontrollierte die Feuerwehr mit der Wärmebildkamera nochmals auf Glutnester. Parallel wurden die Wehren auch zu Einsätzen in der Königsberger Straße in Frankenberg sowie in Röddenau und Allendorf gerufen. In Holzhausen soll ein Baum in eine Stromleitung gestürzt sein.

Umgestürzte Bäume, Feueralarm
Auch in anderen Teilen des Landkreises wurden Feuerwehren alarmiert: So hatten vermutlich durch Blitzschläge die Brandmeldeanlagen einer Firma in Bad Arolsen und des Krankenhauses in Volkmarsen ausgelöst, umgestürzte Bäume wurden unter anderem in Rhoden, Korbach, Marienhagen, Waldeck, Mandern, Odershausen und Sehlen gemeldet.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

WALDECK/KASSEL/HANNOVER. Das tragische Blitzschlag-Unglück auf dem Golfplatz in Waldeck hat ein viertes Todesopfer gefordert: Die am Freitagabend in eine Klinik geflogene 50-Jährige erlag am Dienstag ihren schweren Verletzungen.

Das teilte am Abend Polizeisprecher Dirk Virnich mit und bezog sich auf Angaben aus dem Klinikum in Hannover. Dorthin war die Frau aus Kassel am Samstag verlegt worden, einen Tag nach dem tragischen Unglück. Am Freitag hatten die Luftretter des Rettungshubschraubers sie zunächst in eine Kasseler Klinik geflogen.

Die vier Frauen im Alter von 41 bis 67 Jahren hatten am Freitagnachmittag auf dem Golfplatz Schutz vor einem aufziehenden Gewitter gesucht und sich in einer kleinen Holzhütte unter Bäumen untergestellt. Zwei Blitze schlugen gegen 17 Uhr in einen der Bäume und in den Unterstand ein. Drei der Golferinnen aus dem Landkreis Kassel waren sofort tot.


112-magazin.de berichtete über das tragische Unglück:
Golfplatz: Blitz schlägt in Hütte ein - drei Frauen sterben (29.06.2012, mit Video u. Fotos)
Blitzschlag-Unglück: Frau in Spezialklinik verlegt (30.06.2012)

Publiziert in Polizei

WALDECK/KASSEL. Die einzige Überlebende des tragischen Blitzschlag-Unglücks auf dem Golfplatz in Waldeck, eine 50-Jährige aus dem Landkreis Kassel, ist am Samstag mit einem Helikopter in eine Spezialklinik verlegt worden.

Das teilte Polizeisprecher Dirk Virnich am Samstagabend mit. Der Gesundheitszustand der Frau werde nach wie vor von den Ärzten als lebensbedrohlich beschrieben, sagte Virnich.

Die 50-Jährige hatte ebenso wie drei weitere Frauen am Freitagnachmittag auf dem Golfplatz in Waldeck Schutz vor einem Gewitter gesucht. Die vier Frauen im Alter zwischen 41 und 67 Jahren stellten sich dazu in einer kleinen Holzhütte unter mehreren Bäumen unter. Gegen 17 Uhr schlugen Blitze in einen der Bäume und in die Hütte selbst ein.

Drei der Frauen erlagen an Ort und Stelle ihren schweren Verletzungen, die 50-Jährige wurde nach intensiver Erstversorgung am Unglücksort mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinik geflogen. In seiner 30-jährigen Dienstzeit als Notarzt habe er ein solches Unglück noch nicht erlebt, sagte einer der Notärzte am Freitagabend gegenüber 112-magazin.de.

Publiziert in Retter

WALDECK. Durch einen Blitzschlag sind am Freitagnachmittag drei Frauen auf dem Gelände des Golfplatzes in Waldeck gestorben, eine vierte Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Die Frauen hatten nach ersten Informationen vor dem heftigen Unwetter, das über die Region hinwegzog, Zuflucht in der Hütte gesucht.

Laut Polizei hatte der Blitz um kurz nach 17 Uhr in der Hütte eingeschlagen. Polizei, die Besatzungen von insgesamt fünf Rettungswagen, die Notärzte aus Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen sowie die Feuerwehr waren im Einsatz. "Trotz intensiver ärztlicher Bemühungen sind drei der vier Frauen verstorben", so Kriminaloberrat Wolfgang Jungnitsch. Bei der lebensgefährlich verletzten vierten Person handelt es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei um eine 50 Jahre alte Frau aus Kassel. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik nach Kassel geflogen und wird dort weiterbehandelt. Es soll nach wie vor Lebensgefahr bestehen. Die drei tödlich verletzten Frauen sollen 41, 66 und 67 Jahre alt sein und alle aus dem Landkreis Kassel stammen.

Die Männer der Frauen hatten sich in einer weiteren Hütte auf dem Gelände untergestellt und blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Sie wurden von mehreren Pfarrern als Notfall-Seelsorger noch an der Unglücksstelle intensiv betreut.

"So etwas in 30 Jahren noch nicht erlebt"
Die Kriminalpolizei nahm bereits am frühen Abend die Ermittlungen auf. "So etwas habe ich in meinen mehr als 30 Jahren als Notarzt noch nicht erlebt", sagte der am Freitag in Korbach tätige Notarzt Dr. Ecke Tammen aus Bad Arolsen. An der Hütte und an daneben stehenden Bäumen waren deutliche Spuren des Blitzeinschlags zu sehen. Große Holzsplitter der Hütte waren mehrere Meter weit geflogen. An der Hütte selbst waren mehrere Brandmarken.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter
Sonntag, 08 Januar 2012 12:31

Grillhütte stand lichterloh in Flammen

OBERSDORF. Lichterloh in Flammen stand am Sonntagmorgen die Obersdorfer Grillhütte in der Jung-Dörfler-Straße.

Gegen kurz nach acht Uhr wurden die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Obersdorf und Wilnsdorf zu einem unklaren Feuer im Wald alarmiert. Bereits auf der Anfahrt sahen die Wehrleute einen riesigen Feuerschein aus dem Wald. Sofort war klar, dass dies die Grillhütte sein musste. Als sie dann wenige Augenblicke später an der Grillhütte eingetroffen waren, stand diese bereits lichterloh in Flammen. Der Einsatzleiter lies sofort weitere Kräfte der Feuerwehr Eisern nachalarmieren.

Die Feuerwehrleute konnten die Flammen nur von außen bekämpfen, ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich. Eine zusätzliche Gefahr war, dass sich in der Hütte Gasflaschen befanden, die jedoch durch die Einsatzkräfte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten. Weiterhin war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, ob sich noch eine oder gar mehrere Personen in der Hütte aufhielten. Wie ein Feuerwehrmann mitteilte, ist dies durchaus öfter der Fall, dass Gäste nach einer Feierlichkeit, wie sie am Samstagabend stattgefunden hat, in der Hütte die Nacht verbringen. Dies bestätigte sich aber glücklicherweise nicht.

Die Löscharbeiten dauerten etwa zwei Stunden an. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine mögliche Ursache für den Brand könnte ein kurzes Gewitter gewesen sein. Eine Anwohnerin, die unmittelbar oberhalb der Grillhütte wohnte berichtete, dass es etwa eine Stunde bevor die Grillhütte brannte, ein ganz kurzes Gewitter gab, es Blitzte und Donnerte nur einmal und danach roch alles verschmort, aber eine Ursache konnte nicht festgestellt werden. Etwa eine Stunde später stand dann die Grillhütte in Flammen.

Die Grillhütte war trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr nicht mehr zu retten und brannte komplett nieder. Erst vor etwa einen Jahr haben die Mitglieder des Heimatvereins ihren in mühevoller ´Kleinarbeit errichteten Anbau einweihen können.

Die Polizei schätzte den entstandenen Sachschaden auf mindestens 30.000 Euro.


Weitere Fotos in der Bildergalerie von:

BLAULICHTFOTOS.net

 

LINK:

Feuerwehr Wilnsdorf

Publiziert in SI Feuerwehr
Sonntag, 05 Juni 2011 17:50

Gewitter: Dachstuhlbrände, Keller voll

WALDECK-FRANKENBERG. Durch Blitzeinschläge sind am Abend zwei Dachstühle teils in Brand geraten. Zudem lief ein Keller voll. Im Frankenberger Stadtteil Röddenau schlug gegen 18 Uhr der Blitz in den Dachstuhl eines Wohnhauses in der Straße Am Mühlenrain ein (Fotos). Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Röddenau, Rodenbach und Frankenberg qualmte es dort lediglich aus dem Gebäude, der Dachstuhl stand nicht in Flammen. Vom Korb der Drehleiter aus öffneten die Feuerwehrleute die Dachhaut.

Dabei stellten sie fest, dass der Blitz zwischen zwei hölzernen Dachsparren eingeschlagen war und sich seinen Weg unter den Dachziegeln bis zum First gesucht hatte. Die Dachisolierung des Hauses aus Dämmwolle war leicht angekokelt. Gefährliche Brandnester in der Isolierung wurden von den Brandschützern allerdings nicht festgestellt. Für das Haus bestand schnell keine Gefahr mehr.

Die Hausbewohner hatten nach dem Blitzeinschlag bemerkt, dass die Elektrogeräte im Gebäude nicht mehr funktionierten. Außerdem nahmen sie Brandgeruch wahr. Sie verständigten die Feuerwehr. In mehreren Straßen fiel als Folge des Blitzeinschlags der Strom aus. Daher war auch der Bereitschaftdienst der Energiegesellschaft Frankenberg (EGF) im Einsatz. Welcher Schaden an dem betroffenen Einfamilienhaus entstanden war, stand zunächst nicht fest. Verletzt wurde niemand.

Blitzeinschlag auch in Bromskirchen
Kurz nach dem Abrücken der Einsatzkräfte in Röddenau ging bei der Leitstelle der nächste Notruf ein: In Bromskirchen war gegen 19.15 Uhr der Blitz in den Dachstuhl eines Hauses in der Grünewaldstraße eingeschlagen. Die örtlichen Wehren sowie die Kameraden aus Frankenberg mit Drehleiter und Wärmebildkamera rückten aus.

Bei der Erkundung fanden die Feuerwehrleute heraus, dass der Blitz mehrere Bahnen Dämmmaterial in Brand gesetzt hatte. Die Kameraden gingen unter Atemschutz vor, warfen die brennenden Bahnen ins Freie und löschten sie dort ab - so vermieden sie einen Wasserschaden im Haus.

Starkregen lässt Garage und Keller volllaufen
Auch der Norden des Landkreises blieb von den Folgen des starken Gewitterregens nicht verschont. So musste am Sonntagabend gegen 18 Uhr die Feuerwehr Volkmarsen zu mehreren kleinen Unwettereinsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Über die Kugelsburgstadt hinweg ziehende Gewitter mit anschließendem Starkregen hatten zu einer überfluteten Garage im Albert-Schweitzer-Weg geführt. Im Baugebiet Rabenspiegel / Sommermorgen lief das Wasser in den Keller eines Wohnhauses. Tauchpumpen und Nasssauger waren im Einsatz. Vorübergehend konnten die Wassermassen nicht über die Kanalisation abfließen, einige Straßen im Wohngebiet waren kurzzeitig überflutet, wie die Wehr auf ihrer Internetseite berichtet.

Etwa 45 Minuten nach dem Alarm in Volkmarsen mussten auch die Kameraden aus Schmillinghausen ausrücken. Auf der Kreisstraße 5 in Richtung Herbsen lag nach starkem Regen jede Menge Erde auf der Fahrbahn. Da die Straßenmeisterei am Wochenende keine Bereitschaft mehr hat, mussten die freiwilligen Helfer in die Hände spucken - sie reinigten die Straße überwiegend mit Schüppen. Auch ein Frontlader sollte zum Einsatz kommen. Der Bauhof der Stadt Bad Arolsen stellte anschließend Warnschilder auf. Weil die Strecke kaum befahren ist, kam es nach Angaben der Arolser Polizei nicht zu nennenswerten Behinderungen.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 28 April 2011 14:49

Kirche Basdorf: Blitz zerfetzt Turmhaube

BASDORF. Ein Blitzeinschlag hat am Donnerstagabend ein mehrere Quadratmeter großes Loch in die Haube des Kirchturms gerissen.

Schieferstücke der Dacheindeckung und herausgerissenes Holz des Gebälks flogen bis zu 150 Meter weit, der Ohren betäubende Lärm des Blitzeinschlags erschütterte den gesamten Vöhler Ortsteil. Um exakt 18.48 Uhr schlug der Blitz während eines Gewitterschauers mit Graupel-Niederschlag in die Südseite der Turmhaube ein - die Kirchenuhr über dem Eingang blieb exakt in diesem Moment stehen. Im Gotteshaus explodierte regelrecht der Sicherungskasten, mehrere Steckdosen flogen aus den Wänden. Feuer fing der Turm-Dachstuhl aber glücklicherweise nicht. Der entstandene Schaden allein an der Kirche dürfte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen. In der Nachbarschaft wurden Gebäude und Fahrzeuge durch Trümmerteile beschädigt, in einigen Nachbargebäuden waren ebenso die Steckdosen explodiert. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Vom Korb der Drehleiter aus Schaden begutachtet
Einsturzgefahr des Turms besteht offenbar nicht. Die Feuerwehr sperrte dennoch die Kreuzung Vöhler Straße / Mühlenstraße / Brunnenstraße / Schulstraße weiträumig ab - immerhin könnten weitere Schieferteile hinabstürzen, wenngleich fast die gesamte Bedachung der Haube durch den Einschlag abgerutscht war.

Mit der Drehleiter der Korbacher Feuerwehr ließ sich der Vöhler Dachdeckermeister Friedrich Thomas an die Einschlagsstelle hinaufbringen, um eine erste Begutachtung zu treffen. Nach Angaben Thomas' hatte sich die Haube des Kirchturms durch die Wucht des Blitzeinschlags angehoben. Noch lasse sich nicht genau sagen, in welchem Umfang eine Reparatur der beschädigten Turmhaube nötig ist, erklärte der Vöhler Handwerksmeister gegenüber 112-magazin.de.

"So einen lauten Knall noch nie gehört"
Viele Basdorfer standen noch lange nach dem gewaltigen Blitzschlag unter dem Eindruck dieser Naturgewalt. "Es hat einen Riesenschlag gegeben, Wahnsinn! So einen lauten Knall habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört", sagte beispielsweise der direkte Anwohner und Gastwirt Jörn Stapelfeld vom "Dorfkrug". Weil für einen Moment Rauch aus dem Turm aufgestiegen war, rief Stapelfeld sofort die Feuerwehr. Auch ein Mitarbeiter der EWF war rasch an der Basdorfer Kirche zur Stelle.

Am Freitag werde mit Bürgermeister, Ortsvorsteher, Pfarrer und den Fachleuten der zuständigen Firmen das weitere Vorgehen abgestimmt, erklärte Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber am Abend. Er hatte gemeinsam mit seinem Stellvertreter Bernd Schenk die Einsatzleitung.

Publiziert in Feuerwehr
Schlagwörter

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige