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Montag, 15 Juli 2019 10:48

Raub - Täter bewaffnet und maskiert

MARBURG. Einem unbekannten Täter auf der Spur sind die Beamten der Kripo Marburg - gesucht wird ein Deutscher mit löchriger Hose und vollschlanker Figur.

Am Samstag, 13. Juli, nutzte ein Täter die Menge zur Flucht, tauchte in der Menge der vielen Besucher des Marburger Stadtfestes unter und blieb den Augen der Fahnder verborgen. Der Gesuchte hatte bewaffnet und maskiert gegen 12.45 Uhr ein Geschäft im Steinweg betreten, den Bediensteten bedroht und letztlich das Scheingeld aus der Kasse genommen. Er erbeutete mehrere Hundert Euro.

Das unverletzt gebliebene Opfer beschrieb den Täter als einen ca. 20 bis 25 Jahre jungen, ca. 1,70 Meter großen, hellhäutigen Mann mit kräftiger bis dicker Statur und dunkelblonden, kurzen Haaren. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze, eine schwarze Hose mit aufgesetzten Taschen und schwarze Stiefel. Die Kleidung war verdreckt und teils löchrig. Der Täter sprach akzentfreies Deutsch. Die Maskierung bestand aus einem bis über die Nase gezogenen schwarzen Tuch. Weitere Angaben zu der dunklen Pistole konnte der Überfallene nicht machen.

Wer kann Hinweise geben, die zur Identifizierung des beschriebenen Mannes führen könnten? Wem ist dieser Mann zur Tatzeit oder kurz davor oder danach aufgefallen? Die Kripo Marburg hat die Ermittlungen aufgenommen, bittet um Hinweise und insbesondere darum bei Auffinden mutmaßlicherTatkleidung, diese aus Spurensicherungsgründen nicht anzufassen und sofort die Polizei anzurufen. Die Rufnummer der Kripo Marburg lautet: 06421/406-0. (ots/r)

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DAUTPHETAL. Die Polizei sucht Zeugen und etwaige Opfer zur Fahrweise eines 19-jährigen Fahrers. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 07. April, grob zwischen 11 und 12 Uhr und zog sich vom Verbindungsweg zwischen Holzhausen und Hommertshausen bis nach Mornshausen.

Erst in Mornshausen gelang es der Polizei, den Kennzeichenlosen, nicht zugelassenen und nicht versicherten grünen Golf zu stoppen und den Fahrer vorübergehend festzunehmen. Der Drogentest des 19-Jährigen aus dem Hinterland reagierte positiv, sodass die Polizei eine Blutprobe veranlasste und seinen Führerschein sicherstellte.

Der grüne Golf fiel der Streife gegen 11.15 Uhr auf, als der 19-Jährige einen für Kraftfahrzeuge verbotenen Weg befuhr. Als der Fahrer den entgegenkommenden Streifenwagen bemerkte, bog er auf einen abzweigenden Weg nach Mornshausen ab und gab Gas. Er fuhr auf dem nur zwei Meter breiten Weg mit augenscheinlich stark überhöhter Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf die das gute Wetter ausnutzenden, zahlreichen Spaziergänger.

Zumindest ein Familienvater, der mit einem Kinderwagen und einem weiteren laufenden Kleinkind unterwegs war, musste auf den Grünstreifen ausweichen, um einer Kollision zu entgehen. Die Polizei bittet etwaige durch die Fahrweise gefährdete Zeugen, deren Personalien der Polizei noch nicht bekannt sind, sich zu melden. Die Rufnummer lautet: 06461/9295-0. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

EBSDORFERGRUND. Gleich zwei Autofahrer meldeten am späten Samstagabend, 23. März, einen dunklen Pkw, der auf der Landesstraße zwischen Heskem und Dreihausen und wenig später im Bereich Leidenhofen in Schlangenlinien unterwegs sei.

Mit dieser Meldung nahmen die Ermittlungen der Polizei Fahrt auf. Letztendlich musste ein stark alkoholisierter Mann im mittleren Alter eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und den Führerschein abgeben. Dabei leistete der Hund des mutmaßlichen Fahrers der Polizei quasi "Amtshilfe".

Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang eine zweite Unfallstelle. Der Halter des schwarzen Kleinwagens steht im Verdacht, gegen 22.35 Uhr in der Leidenhöfer Hohl in Ebsdorf den Außenspiegel eines geparkten Corsa abgefahren zu haben. Die weiteren Ermittlungen führten die Ordnungshüter in der Nacht an die Halteranschrift in einem Nachbarort. Dort bemerkten die Beamten an dem abgestellten Wagen frische Unfallschäden an der Fahrer- und Beifahrerseite. Auf Klingeln und Klopfen an der Wohnungstür wurde allerdings nicht reagiert, zumindest nicht von dem Hausbewohner.

Der Vierbeiner in der Wohnung sah dies wohl anders. Er sprang von innen gegen die Klinke und öffnete vermutlich so den Beamten die Haustür. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft veranlassten die Beamten bei dem angetroffenen Halter eine Blutentnahme und stellten den Führerschein sicher.

Die Polizei sucht nun eine mögliche zweite Unfallstelle, da die Beschädigungen an dem Kleinwagen nicht allesamt durch die Berührung mit dem Außenspiegel des Corsas erklärbar sind. Der mutmaßliche Fahrer bestritt sämtliche Vorwürfe, machte ansonsten bei der Polizei keine weiteren Angaben. Mögliche Geschädigte melden sich bitte bei der Polizeistation in Marburgunter der Rufnummer 06421/4060. (ots/r)

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MARBURG. Am 20. Februar wurde ein erst wenige Wochen alter Säugling mit massiven inneren und äußeren Verletzungen in ein Marburger Krankenhaus eingeliefert. Heute wurde bekannt, dass das Mädchen am späten Nachmittag des 26. Februar seinen schweren Verletzungen erlag.

In diesem Zusammenhang ermittelte die Staatsanwaltschaft Marburg zusammen mit der Kriminalpolizei Marburg bereits seit Mittwoch, den 20. Februar, wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde der 17-jährige Lebensgefährte der Kindsmutter festgenommen, bei dem es sich nicht um den Vater des Kindes handelt. Seit Freitag befindet sich der Beschuldigte aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten und vom Amtsgericht Marburg erlassenen Haftbefehls in Untersuchungshaft.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte, der sich bereits in der Vergangenheit an der Betreuung des Säuglings beteiligt hatte, am 20.Februar in der von einem freien Träger zur Verfügung gestellten Wohnung der 18-jährigen Kindsmutter in Marburg auf verschiedene Weise gewalttätig auf den Säugling eingewirkt hat. Der Säugling erlitt dadurch unter anderem schwerste Kopfverletzungen. Trotz Verständigung von Rettungskräften durch die Kindsmutter und anschließender intensivmedizinischer Behandlung des Säuglings erlag dieser seinen schweren Kopfverletzungen.

Die weiteren Ermittlungen werden nunmehr wegen des Verdachts des Totschlags sowie der Misshandlung Schutzbefohlener geführt. Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten seitens des freien Trägers oder des Jugendamtes, das die Kindsmutter unterstützte, haben sich im Zuge der Ermittlungen nicht ergeben. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern derzeit an. In diesem Zusammenhang hat die Staatsanwaltschaft umfangreiche rechtsmedizinische Untersuchungen veranlasst. (ots/r)

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