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PADERBORN. Am Mittwoch, dem 5. Dezember nahmen Ermittler einen 28-jährigen tatverdächtigen Delbrücker im Rahmen der Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt fest.

Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission "Spee" verdichteten sich die Hinweise auf einen bereits vorbestraften 28-jährigen Delbrücker. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der Bruder des Festgenommenen am Tatort beobachtet.

Im Rahmen der Recherchen waren Ermittler und Beamte einer Einsatzhundertschaft in dem Delbrücker Wohngebiet am Tatort unterwegs. Am Nachmittag führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Brüdern aus dem Bereich der Nachbarschaft des Opfers. Nach weiteren Untersuchungen wurde einer der Brüder in den Abendstunden wieder freigelassen, das Tatwerkzeug wurde bislang nicht gefunden.  

Der in Russland geborene, deutsche, 28-jährige Tatverdächtige machte bei seiner Vernehmung Angaben zum Tathergang. Dabei räumte er ebenfalls ein, das Opfer mit Stichen verletzt zu haben. Der 28-Jährige berief sich auf eine angebliche Notwehrhandlung. Dies deckt sich jedoch nicht mit dem bisherigen Ermittlungsstand. Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragte beim Amtsgericht Paderborn einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 28-Jährigen.

Die Vorführung des Tatverdächtigen erfolgte in den Nachmittagsstunden des 6. Dezembers beim Amtsgericht. (ots/r)

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DELBRÜCK. Wie bereits berichtet, ermittelt die Mordkommission "Spee" im Fall eines vermutlichen Tötungsdelikts am 30. November in Delbrück.

Ein Zeuge entdeckte den augenscheinlich schwer verletzten Mann am frühen Morgen des 30. um 00.16 Uhr, auf der Friedrich-von-Spee-Straße in Delbrück (wir berichteten: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/27661-33-jähriger-tot-aufgefunden-staatsanwaltschaft-und-polizei-ermitteln). Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.

Am Nachmittag des 30. Novembers wurde eine Obduktion des Leichnams durchgeführt, die ergab, dass der 33-jährige Delbrücker an Stichverletzungen gestorben ist.

Die 10-köpfige Mordkommission "Spee" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter sucht nun das Tatwerkzeug, das in Delbrück in der Friedrich-Spee-Straße benutzt wurde. Dazu erhalten die Ermittler Unterstützung durch Beamte einer Einsatzhundertschaft. Da bislang nur wenige Hinweise durch Zeugen eingegangen sind, werden weiterhin Befragungen in den angrenzenden Häusern rund um den Tatort stattfinden.

Die Staatsanwaltschaft Paderborn und die Polizei Bielefeld rufen Zeugen dazu auf, sich zu melden, sollten sie Angaben zum Tathergang machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0521/5450 entgegen. (ots/r)

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DELBRÜCK. In der Nacht vom 29. auf den 30. November wurde gegen 00.16 Uhr ein 33-jähriger Delbrücker in der Friedrich-von-Spee-Straße tot aufgefunden.

Ein Passant entdeckte den augenscheinlich schwer verletzten Mann auf der Straße liegend und setzte augenblicklich einen Notruf ab. Der eintreffende Notarzt versuchte, den Mann zu reanimieren, konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Der Körper des 33-Jährigen wies eine massive Gewalteinwirkung an Thorax und im Halsbereich auf.

Die Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts werden von der Staatsanwaltschaft Paderborn gemeinsam mit einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter übernimmt die Leitung der Mordkommission "Spee".

Eine Obduktion des Leichnams findet derzeit statt. (ots/r)

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Dienstag, 20 November 2018 13:17

Vier Verletzte bei Verkehrsunfällen

DELBRÜCK. Eine Fußgängerin und drei Autoinsassen sind am Sonntag bei Verkehrsunfällen verletzt worden.  

Gegen 7.10 Uhr war eine 45-jährige Frau zu Fuß mit ihrem Hund an der Feldmarkstraße in Boke unterwegs. Sie trug eine Warnweste und ihr Hund ein beleuchtetes Halsband. Ein in Richtung Hengsterberg fahrender, 18-jähriger VW Polo Fahrer übersah die auf dem Grünstreifen gehende Fußgängerin und erfasste sie mit der linken Fahrzeugseite. Dabei gingen die Frontscheibe und der Außenspiegel zu Bruch. Die Frau stürzte und erlitt Verletzungen. Mit einem Rettungswagen wurde die Verletzte in ein Krankenhaus nach Salzkotten gebracht und dort ambulant versorgt.  

Auf der Bundesstraße 64 fuhr eine 68-jährige Dacia Sandero Fahrerin gegen 15.45 Uhr in Richtung Rietberg. An der Kreuzung der Hövelhofer Straße und der Anreppener Straße kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden VW Golf, der nach links in die Hövelhofer Straße einbog. Der Dacia prallte frontal gegen die rechte Seite des Golfs. Die Daciafahrerin zog sich ebenso wie der 90-jährige Golffahrer und seine 86-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Krankenhäuser nach Paderborn und Bielefeld. Die stark beschädigten Autos mussten abgeschleppt werden. (ots/r)

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ALTENBEKEN. Nach einem Verkehrsunfall am Freitag auf der Landstraße 755 zwischen Altenbeken und Langeland schwebt ein 27-jähriger Motorradfahrer in Lebensgefahr.  

Der Suzuki GSX-Fahrer aus Düsseldorf fuhr gegen 12.15 Uhr auf der kurvigen Landstraße von Langeland nach Altenbeken. In der ersten Straßenkehre nach der Kreisgrenze geriet der Motorradfahrer vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit in den Gegenverkehr. Er kollidierte mit dem hinteren linken Seitenteil eines entgegenkommenden VW Touran einer 58-jährigen Frau.

Nach der Kollision stürzte der Motorradfahrer und schleuderte gegen die Front eines weiteren VW Touran, mit dem ein 47-jähriger Mann in Richtung Langeland fuhr. Der Motorradfahrer blieb lebensgefährlich verletzt liegen. Aufgrund der schweren Verletzungen forderte der eingesetzte Notarzt einen Rettungshubschrauber an.

Jedoch konnte der Hubschrauber an der Unfallstelle nicht landen, sodass der Patient mit einem Rettungswagen zum Landeplatz nahe des Bahnhofs Langeland gefahren werden musste. Mit dem Helikopter kam der Verletzte in eine Klinik nach Bielefeld.

Am Motorrad entstand Totalschaden, beide Autos wurden beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei rund 25.000 Euro. Die Landstraße 755 musste zur Unfallaufnahme und Beseitigung von ausgelaufenem Öl für fast drei Stunden gesperrt werden. (ots/r)

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PADERBORN. Am Samstag, den 07. April, kam es zu zwei Unfällen, an denen Radfahrer beteiligt waren.

Zur Unfallzeit des ersten Unfalls befuhr ein 52-jähriger Paderborner mit seinem Rennrad den Rad- und Gehweg neben der Landesstraße 755 von Benhausen in FR Paderborn. Etwa 200 Meter nach dem Bahnübergang Papenberg verlor der Radfahrer auf leicht abschüssiger Strecke aus bislang nicht bekannten Gründen die Kontrolle über sein Rad und stürzte schwer. Dabei zog er sich schwere innere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshelikopter Christoph 13 in ein Bielefelder Krankenhaus geflogen werden, wo er seinen Verletzungen erlag.

Ein Fremdverschulden ist nach Aussage eines Zeugen ausgeschlossen.  

Ebenfalls kam es am Samstag zu einem Unfall auf einem Aldi-Parkplatz in Bad Lippspringe, bei dem eine 66-jährige Frau stürzte. Die Dame aus Bad Lippspringe fuhr mit ihrem E-Bike auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes, als aus einer rechtsseitig gelegenen Parkbox eine 24 Jahre alte Golf-Fahrerin rückwärts ausparkte. Es kam zu einem Zusammenstoß, da die junge Frau die Radfahrerin übersah, wodurch die Radfahrerin stürzte und sich leicht verletzte. Daraufhin wurde die Radfahrerin zur Beobachtung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand nur ein geringer Sachschaden. (ots/r)

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Donnerstag, 11 August 2016 16:15

Vermisster Familienvater eventuell in Marburg?

MARBURG/BIELEFELD. Ein seit fast drei Monaten vermisster Familienvater könnte sich in Marburg aufhalten - davon jedenfalls geht die Polizei aus, nachdem entsprechende Hinweise zum Verbleib des 53-jährigen Oliver K. bei den Ermittlern eingingen.

Mehrfach bereits veröffentlichte die Polizei in Bielefeld den Fall und bat um Hinweise zum Verbleib des Mannes, der seit 10. Mai spurlos verschwunden ist. Nun meldete sich unter anderem ein Mann aus Marburg, der den Vermissten in der Frankfurter Straße beziehungsweise in einem Bus der Linie 7 erkannt haben will.

Oliver K. ist etwa 1,80 Meter groß, etwa 95 Kilogramm schwer und hat graues, schütteres Haar bei fast kahler Stirn. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens - der 53-Jährige war eigentlich auf dem Weg zur Arbeit als Anstreicher - trug er eine Malerlatzhose und hatte eine auffällig blau-weiße Arbeitstasche der Marke Freitag bei sich, in der sich unter anderem ein passendes Portemonnaie desselben Herstellers befand. Bei den Freitag-Taschen, die aus Lkw-Planen hergestellt werden, handelt es sich um Unikate.

Der Mann könnte durch diese Tasche auffallen oder auch, weil er scheinbar desorientiert ist. Wer den Vermissten gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Marburg, Telefon 06421/406-0, oder bei der für diesen Fall zuständigen Kripo-Dienststelle in Bielefeld Tel. 0521/545-0, zu melden. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

FRANKENBERG/BIELEFELD. Keinerlei Hinweise auf einen Unbekannten, der einem Frankenberger Taxifahrer Schläge androhte und zuvor bezahltes Geld von ihm zurückforderte, sind bei der Polizei eingegangen. Auch zu einem auffälligen Portemonnaie, das der Täter bei der Ankunft in Bielefeld im Taxi zurückließ, liegen den Ermittlern keinerlei Angaben vor.

Zu dem Fall war es Anfang des Monats gekommen, genauer gesagt am Freitag, 3. Juni: Ein 48-jähriger Taxifahrer wartete am Bahnhof in Frankenberg auf Fahrgäste, als ihn gegen 14 Uhr ein Mann ansprach und nach Bielefeld gefahren werden wollte. Nach einer kurzen Preisverhandlung gab der Kunde dem Taxifahrer eine bare Vorauszahlung.

Als das Taxi gegen 16 Uhr die rund 150 Kilometer entfernte Bielefelder Innenstadt erreichte, hielt der Fahrer aus Frankenberg auf Anweisung des Fahrgastes an einer Sparkasse an. Anstatt den Restbetrag zu zahlen, forderte der Fahrgast plötzlich das bereits ausgehändigte Geld zurück. Er drohte dem Taxifahrer Schläge an und zeigte sich sehr aggressiv. Nachdem der geprellte Fahrer das Bargeld ausgehändigt hatte, flüchtete der Täter. Er ließ unter anderem ein auffälliges schwarz-gelb gemustertes Portemonnaie im Taxi zurück.

Weder zur Herkunft der sichergestellten Geldbörse (Foto) noch zu dem Fahrgast selbst seien bislang Hinweise eingegangen, sagte Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer (Bielefeld) auf Anfrage von 112-magazin.de.

Der Räuber ist etwa 45 Jahre alt und zwei Meter groß, er hat kurze, schwarze Haare und braune Hautfarbe. Am Tag des Vorfalls trug er einen Vollbart mit einrasiertem Muster, eine graue Stoffkappe mit Ohrenklappen, ein blaues Sweatshirt, eine blaue Jeans und weiße Stoffschuhe mit schwarzen Streifen. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise auf den Täter oder zur Herkunft des Portemonnaies. Zuständig ist die Polizei in Bielefeld, Telefon 0521/545-0. Hinweise nimmt auch die Polizeistation in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/7203-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei

PADERBORN/BIELEFELD. Ein 25-jähriger Mann aus Altenbeken steht im Verdacht, in mindestens 14 Fällen Frauen sexuell genötigt oder beleidigt zu haben. Zehn Tatorte liegen in der Bielefelder Innenstadt, vier in der Paderborner Südstadt. Gemeinsame Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Paderborn und des Polizeipräsidiums Bielefeld, in die auch das Landeskriminalamt eingebunden war, führten zur Festnahme des Tatverdächtigen. Seit Freitag sitzt der Mann in Untersuchungshaft.

Laut den bisherigen Ermittlungsergebnissen begann die Serie Mitte November in Paderborn. Eine 24-Jährige wurde an dem frühen Freitagmorgen, 13. November, gegen 4.35 Uhr an der Kilianstraße von einem fremden Mann freundlich angesprochen und ein Stück begleitet. In der Karlstraße drückte der Unbekannte die Frau plötzlich in einen dunklen Hauseingang. Das Opfer wehrte sich und konnte den Täter mit Tritten in die Flucht schlagen.

Mitte April (17.4.) wurde eine 25-Jährige gegen 5.40 Uhr in der Mallinckrodtstraße von dem Fremden angesprochen und festgehalten. Der Mann versuchte sie trotz heftiger Gegenwehr unter Kontrolle zu bringen. Durch einen lauten Schrei gelang es dem Opfer schließlich, den Täter kurz abzulenken und sich loszureißen.

Knapp sechs Wochen später, am 26. Mai, griff ein Unbekannter in der Bahnunterführung von der Warburger Straße zum Kasseler Tor eine 22-jährige Paderbornerin gegen 4.45 Uhr an. Die Frau wurde plötzlich von dem Mann von hinten festgehalten und an verschiedenen Körperstellen angefasst. Ihr Widerstand und ein lauter Schrei schlug auch in diesem Fall den Täter in die Flucht.

In allen Fällen gab es keine konkreten Hinweise auf Tatverdächtige. Auch ein mit Hilfe eines Opfers erstelltes Phantombild half den Paderborner Ermittlern nicht weiter.

Ähnliche Taten in Bielefeld
In Bielefeld hatte ein unbekannter Täter seit Anfang Januar 2016 wiederholt Frauen nachts auf dem Weg vom Boulevard aus dem Neuen Bahnhofsviertel gewaltsam festgehalten und unsittlich berührt. Zuletzt waren zwei Bielefelderinnen, unabhängig voneinander am Donnerstag, 9. Juni, sexuell attackiert worden. Ein Opfer konnte sich an Fragmente eines Paderborner Autokennzeichen an einem dunklen Kleinwagen erinnern. Mit dem Auto soll der Täter geflüchtet sein. Die Opfer konnten sich allesamt gegen den unbekannten Mann zur Wehr setzen. Der Täter suchte immer schnell das Weite.

Die Bielefelder Kripo hatte zu ihren Ermittlungen die Operative Fahndung des Landeskriminalamts (LKA) eingeschaltet. Die Fallanalytiker nahmen sich die Sachverhalte nochmals vor und suchten nach überörtlichen Parallelen. Dabei fielen Übereinstimmungen mit sexuellen Übergriffen in Paderborn auf.

Vergangene Woche trafen sich die ermittelnden Bielefelder und Paderborner Kriminalbeamten in Bielefeld mit ihren Kollegen vom LKA, um sämtliche Ermittlungsergebnisse zusammenzutragen. Mit Hilfe der Kennzeichenteile ließ sich ein möglicher Täterkreis einschränken - darunter auch der Tatverdächtige.

An den Haaren vom Gehweg zu ziehen versucht
Dann überschlugen sich die Ereignisse, denn noch in derselben Nacht kam es zu einer erneuten Tat. Kurz nach Mitternacht wurde eine 21-jährige Studentin in der Unterführung am Dahler Weg in Paderborn von hinten angegriffen und festgehalten. An den Haaren versuchte der Täter die sich energisch wehrende junge Frau vom Gehweg zu ziehen. Durch ihre Verteidigung und lautes Schreien schaffte es das Opfer, sich zu befreien und zu fliehen. Die junge Frau schilderte der Polizei noch in der Nacht, dass ihr vor der Tat ein dunkler Kleinwagen aufgefallen sei. Der Wagen sei zweimal langsam an ihr vorbei gefahren. Sie konnte Kennzeichenfragmente angeben, die den Schilderungen des Bielefelder Opfers entsprachen.

Mit den zusammengetragenen Erkenntnissen beantragten die Paderborner Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 25-Jährigen in Altenbeken. Am vergangenen Freitag vollstreckten mehrere Polizeibeamte aus Bielefeld und Paderborn den Beschluss. Sie stellten Beweismittel sicher und nahmen den Tatverdächtigen fest. In seinen Vernehmungen gestand er insgesamt 14 Taten. Seine Opfer hatte er gesucht, indem er mit seinem Auto langsam durch die Bielefelder Innenstadt oder die Paderborner Südstadt gefahren war. Das Auto hatte er dann in der Nähe abgestellt, um die Frauen zu Fuß zu erreichen. Nach den sexuell motivierten Taten konnte er so immer schnell verschwinden.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass sich weitere bislang unbekannte Opfer des Tatverdächtigen nicht an die Polizei gewandt haben, um eine Anzeige zu erstatten.

Der berufstätige Mann war bislang polizeilich nicht aufgefallen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn wurde er am Freitag dem Haftrichter am Paderborner Amtsgericht vorgeführt. Dieser ordnete U-Haft an.

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Publiziert in PB Polizei

FRANKENBERG/BIELEFELD. Ein Unbekannter hat sich im Taxi von Frankenberg ins fast 150 Kilometer entfernte Bielefeld fahren lassen. Die bei Abfahrt geleistete Anzahlung forderte der Passagier bei der Ankunft unter Androhung von Schlägen zurück. Mit dem Geld entkam der Mann, ließ aber seinen Rucksack und ein auffälliges Portemonnaie im Wagen zurück.

Wie die Polizei in dieser Woche berichtete, war es am vergangenen Freitag zu dem Fall gekommen. Ein 48-jähriger Taxifahrer wartete am Bahnhof in Frankenberg (Eder) auf mögliche Fahrgäste, als er gegen 14 Uhr von einem Mann angesprochen wurde. Er wollte von dem Taxifahrer nach Bielefeld gefahren werden. Nach einer kurzen Preisverhandlung gab der Kunde dem Taxifahrer eine bare Vorauszahlung.

Als das Taxi gegen 16 Uhr die Bielefelder Innenstadt erreichte, hielt der Fahrer aus Frankenberg auf Anweisung des Fahrgastes in der Zimmerstraße an einer Sparkasse. Der 48-Jährige parkte das Taxi auf dem Gehweg. Anstatt den Restbetrag zu zahlen, forderte der Fahrgast plötzlich das bereits ausgehändigte Geld zurück. Er drohte dem Taxifahrer mit Schlägen und zeigte sich sehr aggressiv. Nachdem der geprellte Fahrer das Bargeld ausgehändigt hatte, flüchtete der Täter in die Fußgängerzone. Er ließ einen schwarzen Rucksack und ein auffälliges schwarz-gelb gemustertes Portemonnaie im Taxi zurück.

Der Räuber ist etwa 45 Jahre alt und zwei Meter groß, er hat kurze, schwarze Haare und braune Hautfarbe. Er soll einen Vollbart mit einrasiertem Muster, eine graue Stoffkappe mit Ohrenklappen, ein blaues Sweatshirt, eine blaue Jeans und weiße Stoffschuhe mit schwarzen Streifen getragen haben.

Das Kriminalkommissariat 14 bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Rucksack und dem Portemonnaie machen können, sich unter der Rufnummer 0521/545-0 bei der Polizei in Bielefeld zu melden. Möglicherweise ist der Fahrgast bereits zuvor in Frankenberg aufgefallen oder hat mit anderen Taxifahrern gesprochen. Wer Angaben zu dem Unbekannten machen kann, der wendet sich ebenfalls an die Polizei in Bielefeld oder die Polizeistation in Frankenberg, Telefon 06451/7203-0.

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