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WEGA. Eine gemeinsame Übung der Katastrophenschutzeinheiten der Stadt Bad Wildungen und der Gemeinde Edertal findet am kommenden Samstag den ganzen Tag über im Bad Wildunger Stadtteil Wega statt. Angenommen wird ein größerer Waldbrand auf dem Roten Berg. Parallel dazu übt die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg das Erkunden einer Schadstoffwolke im Gebiet von Wildungen und Edertal.

Um die Übung so real wie möglich zu gestalten, wird der Rote Berg am Übungstag komplett vernebelt. Das Team von "HessenFeuerwerk" wird am Übungstag mehrere kleine und größere Explosionen stattfinden lassen. Teilnehmen an dieser Übung werden die Feuerwehren Braunau und Hemfurth-Edersee, die  Katastrophenschutz-Löschzüge Bad Wildungen und Edertal, der Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Bad Wildungen, das Technische Hilfswerk, Ortsverband Bad Wildungen, sowie die Gefahrstoffmessgruppe Waldeck-Frankenberg, die aus Mitgliedern der Feuerwehren Korbach und Bad Wildungen gebildet wirde. Ferner soll die Übung unterstützt werden durch die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal.

Hinweise für den Straßenverkehr: Aufgrund an- und abrückender Einsatzfahrzeuge kann es im Bereich der Bundesstraßen 485 und 253 in beiden Fahrtrichtungen sowie in der Ortsdurchfahrt von Wega zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Rote Berg in Wega ist am Übungstag für den Kraftfahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt. Außerdem kann es durch die reale Übungsgestaltung zu Belästigungen durch Rauch und Lärm kommen. Durch die gleichzeitig stattfindende Messübung kann es auf den Radwegen zwischen den Orten Wega und Mandern sowie zwischen Wega und Bergheim zu Behinderungen durch Einsatzfahrzeuge kommen. "Wir bitten die Bevölkerung um Rücksichtnahme", sagte am Mittwochabend der stellvertretende Zugführer Ronny Thiele. (r/pfa)

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Publiziert in Feuerwehr

RHODEN. Das schönste Geschenk hat sich die Feuerwehr Rhoden zum 50-jährigen Bestehen ihrer Jugendabteilung selbst gemacht: Bei einer Großübung durften die Mädchen und Jungen aller Diemelstädter Jugendfeuerwehren unter realen Bedingungen den angenommenen Brand der Schlossbergschule löschen. Dabei galt es unter anderem auch, eine Wasserversorgung vom Freibad aus aufzubaune, Vermisste zu suchen, Verletzte an das Rote Kreuz zu übergeben oder die Rettungskräfte bei der Registrierung der jungen Patienten zu unterstützen.

Die Übung fängt mit einem wahren "Festzug" für die Jubilare an: Mit Blaulicht rollt am Samstagmittag ein Tross von Feuerwehr- und DRK-Fahrzeugen vom Stützpunkt durch Rhoden bishin zum Platz vor der Stadthalle. Hier gibt Wehrführer Florian Kistner die Details zum bevorstehenden Übungseinsatz bekannt: In der Schlossbergschule brennt es, mindestens zehn Kinder werden in dem großen Gebäudekomplex vermisst, einige von ihnen sind verletzt oder haben eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Um der Übung so viel realistisches Flair wie möglich zu verleihen, raucht es bereits aus einigen Klassenzimmern. Der DRK-Betreuungszug mit 13 Einsatzkräften aus Rhoden und Korbach steht bereit, ebenso die Drehleiter der Feuerwehr Warburg. Plötzlich geht alles ganz schnell: Die Jugendlichen besetzten die Einsatzfahrzeuge, mit Martinshorn fahren sie zu den zuvor besprochenen Punkten. Während einige Jugendfeuerwehren direkt zur "brennenden" Schule vorrücken und mit dem Wasser der Tanklöschfahrzeuge den ersten Löschangriff vornehmen, machen sich andere Jugendliche auf zur Wasserentnahme im Freibad. Hier verlegen sie eine Saugleitung ins Schwimmbecken, schließen eine Tragkraftspritze an und fördern das Wasser über eine Leitung aus zahlreichen B-Schläuchen zur Schule. Alles läuft wie am Schnürchen...

Aus der Schlossbergschule werden zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten "Vermissten" nach draußen gebracht - entweder zu Fuß oder über den Korb der Warburger Drehleiter. Auf dem Pausenhof nehmen Mitglieder der DRK-Bereitschaft die "Verletzten" entgegen und bringen sie auf Tragen zu einem Betreuungszelt, in dem das Rote Kreuz binnen weniger Minuten eine Verletztensammelstelle eingerichtet hat. Wie sehr sich die jungen Feuerwehrleute bei der Übung ins Zeug legen, zeigt sich, als einige Kleinkinder aus der Schule gerettet werden: Weil gerade keine Trage bereitsteht, eilt ein Nachwuchsbrandschützer einfach so zum Zelt, auf dem Arm das "verletzte" Mädchen.

Bei den Verantwortlichen der Feuerwehr Rhoden sowie den Jugendwarten Gero Langguth und Marcel Römer herrscht große Zufriedenheit über den Verlauf der Übung. Die Jugendlichen hätten ihr Können unter Beweis gestellt und seien fast so schnell wie die "großen" Brandschützer gewesen. "Das ist der Nachwuchs, auf den wir bauen können", lobt ein Mitglied der Einsatzabteilung.

Hintergrund:
Die Jugendfeuerwehr Rhoden wurde 1965 durch den damaligen Bezirks-Brandmeister Friedrich Götte ins Leben gerufen. Erstmals wird die Jugendfeuerwehr in der Generalversammlung vom 18. Dezember 1965 erwähnt. Dort heißt es: "Die Jugendgruppe ist der freiwilligen Feuerwehr angeschlossen". Heute, 50 Jahre später, besteht die Jugendfeuerwehr aus 15 Jugendlichen unter der Betreuung von Gero Langguth und Marcel Römer. Zum Jubiläum gab es neben der Übung mit 50 Jugendlichen aus allen Diemelstädter Nachwuchsgruppen am Abend einen Festkommers im Stützpunkt.

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Publiziert in Feuerwehr

EDERTAL. 80 Helfer verschiedener Organisationen haben an einer großen Übung im ehemaligen Kieswerk in Mehlen teilgenommen: Dabei standen Tätigkeiten rund um den Hochwasserschutz im Mittelpunkt. Der für Katastrophenschutz zuständige Kreisbrandmeister Bernd Ochse zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf.

Unter der Überschrift Deichverteidigung trafen sich die 80 Helfer der Katastrophenschutzlöschzüge Bad Wildungen und Waldeck, des THW-Ortsverbandes Bad Wildungen, des DRK-Betreuungszuges im Kreisverband Bad Wildungen sowie die Kameraden der Feuerwehr Bad Arolsen mit dem Gerätewagen Logistik Hochwasser im ehemaligen Kieswerk in Edertal Mehlen zu der gemeinsamen Übung am Samstag.

In dem von Reinhold Best (Feuerwehr), Björn Münch (THW) und Kai Scheller (DRK) ausgearbeiteten Einsatzszenario galt es, die einzelnen Komponenten im Hochwassereinsatz aufzubauen und sicher abzuarbeiten. Johannes Seidl, Fachbeauftragter für Hochwasser im DRK Bad Wildungen, leitete die Übung fachlich an.

Unter anderem übten die Helfer die Anfahrt zum Einsatzort im geschlossenen Verband, den Aufbau und Betrieb der in Bad Wildungen stationierten Sandsackfülleinrichtung, den Transport von Sandsäcken zur Verbaustelle, Deicherhöhung durch den Verbau von Sandsäcken, das Abpumpen von Sickerwasser sowie die Verpflegung, den Verpflegungstransport und die Betreuung von Einsatzkräften.

Wie wichtig das Zusammenspiel der einzelnen Fachdienste gerade im Hochwassereinsatz ist, betonte Reinhold Best in der Abschlussbesprechung. Regelmäßige Übungen würden die Voraussetzungen schaffen, dass die Einsatzkräfte den Herausforderungen im Einsatzfall gewachsen seien.

Hintergrund
Mit der in Bad Wildungen stationierten Sandsackfülleinrichtung ist es möglich, mit dem Personal eines Löschzuges in einer Stunde etwa 600 Sandsäcke zu füllen und zum Transport auf Paletten zu verladen. Für den Ersteinsatz verfügt der THW-Ortsverband Bad Wildungen zudem über 500 gefüllte Sandsäcke, die mit dem Lkw mit Ladekran auch an schwer zugängliche Stellen transportiert werden können. Der in Bad Arolsen stationierte Gerätewagen Logistik Hochwasser des Landes Hessen verfügt nicht zuletzt über die nötigen Pumpkapazitäten, um eindringendes Wasser wieder zurück zu pumpen. Sämtliche Komponenten stehen auch für den überörtlichen Einsatz zur Verfügung und können über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg angefordert werden.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 03 Juni 2013 17:38

Hochwasser: Hundert heimische Helden helfen

WALDECK-FRANKENBERG. Rund 100 heimische Helfer sind unterwegs in die ostdeutschen Hochwassergebiete. Bislang sind drei Brandschutzzüge der Feuerwehren und ein DRK-Betreuungszug für einen mehrtägigen Einsatz vorgesehen.

Nach Auskunft von Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick hat das Land Sachsen das Land Hessen um Hilfe bei der Hochwasserlage gebeten. Aus Waldeck-Frankenberg werden drei für den Katastrophenschutz umgewandelte Brandschutzzüge und ein Betreuungszug des Roten Kreuzes erwartet.

Feuerwehrangehörige aus Bad Arolsen, Diemelsee, Bad Wildungen, Gemünden und Twistetal und der Betreuungszug Bad Wildungen haben am Montagnachmittag den Einsatzauftrag erhalten und sich umgehend auf den voraussichtlich fünf Tage währenden Einsatz vorbereitet.

Verbandsführer ist der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer. "Wir wissen bislang nur, dass wir nach Sachsen fahren, der genaue Einsatzauftrag steht noch nicht fest". Nach Auskunft des Kreisbrandinspektors sollte der Abmarsch der Waldeck-Frankenberger Einheiten um 20 Uhr am Feuerwehrstützpunkt in Bad Wildungen erfolgen. Zum dortigen Sammelpunkt waren die einzelnen Gruppen zunächst gefahren.

Mit im Gepäck hatten die Helfer neben persönlichen Utensilien auch Impfausweise, Medikamente und Verpflegung für mindestens 24 Stunden. "Dabei war vor allem Trinkwasser wichtig", sagte der Bad Arolser Wehrführer Gordon Kalhöfer beim Packen am Stützpunkt in der Residenzstadt. Kalhöfer, der selbst nicht mit ins Hochwassergebiet fährt, wünschte allen Helfern einen unfallfreien Einsatz. "Wir wünschen uns sehr, dass wir tatsächlich auch helfen können", erklärte der Wehrführer. Von Arolsen aus waren Einsatzkräfte aus Mengeringhausen, Helsen, Adorf und Bad Arolsen gemeinsam mit dem Verbandsführer zunächst nach Wildungen gefahren. Vor dem Aufbruch in Richtung Osten wurden unter anderem Verhaltensregeln für die Kolonnenfahrt nach Sachsen besprochen. Aus ganz Hessen sind nach Angaben des Hessischen Rundfunks rund 600 Helfer unterwegs in die Überschwemmungsgebiete.

Luftretter aus Wildungen helfen bei Evakuierung von Zwickau
Bereits am Sonntagabend waren zwei Mitglieder der DRK-Bergwacht Bad Wildungen von Helikoptern der Bundespolizei auf dem Wildunger Segelflugplatz aufgenommen worden. Die für die Luftrettung geschulten Einsatzkräften sollen nach Angaben von Dr. Hartmut Wecker, Sprecher der Kreisverwaltung, in Zwickau in der Evakuierung von rund 17.000 Einwohnern eingesetzt werden. Es sei durchaus möglich, dass noch weitere Luftretter aus unserem Landkreis hinzugezogen würden, sagte Wecker.

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