Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Beleidigung

ERNDTEBRÜCK. Ein 14-Jähriger hat mehrfach die Polizei über Notruf angerufen und in den Gesprächen Polizisten beschimpft und beleidigt. Über die Handynummer ermittelten die Beamten den Teenager.

Die Polizei stellte das Mobiltelefon des Jugendlichen sicher und leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein. Der 14-Jährige aus dem Raum Erndtebrück wird der Missbrauch von Notrufen und Beleidigung vorgeworfen.

Der junge Mann hatte am Sonntagabend mehrfach über Handynotruf bei der Einsatzleitstelle der Kreispolizeibehörde angerufen und in den Gesprächen Polizeibeamte übel beschimpft und beleidigt. Außerdem hatte der 14-Jährige wiederholt verfassungsfeindliche Parolen von sich gegeben. Dumm für den Teenager war nur, dass die Polizei ihn anhand seiner Telefonnummer ermitteln konnte.

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Publiziert in SI Polizei
Freitag, 26 April 2013 15:09

Polizeimotorrad mit Bierflasche beworfen

VOLKMARSEN. Ein Betrunkener hat einen Polizisten auf einem Dienstmotorrad mit einer abgebrochenen Bierflasche beworfen. Der 21-Jährige widersetzte sich der anschließenden Überprüfung erheblich, seine Freundin und ein weiterer Mann griffen den Polizisten tätlich an.

Als ein Beamter der Polizeistation Bad Arolsen am Donnerstagabend um 20.50 Uhr eine Personengruppe auf dem Rathausplatz/Marktplatz in Volkmarsen kontrollieren wollte, wurde er aus der dreiköpfigen Gruppe heraus mit einer abgebrochenen Bierflasche beworfen und beleidigt. Der Beamte konnte sein Motorrad gerade noch bremsen und dem Flaschenwurf ausweichen. Das berichtete am Freitag Polizeisprecher Volker König.

Bei der anschließenden Personalienfeststellung leistete der Flaschenwerfer Widerstand und widersetzte sich der Fesselung. Auch ein weiterer junger Mann aus der Gruppe griff den Polizeibeamten an, um die Fesselung des Flaschenwerfers zu verhindern. Mehrere Schläge auf die Arme des Angreifers verhinderten dies aber. Die Freundin des Flaschenwerfers griff ebenfalls in das Geschehen ein und schlug nach dem Beamten. Letztlich konnte der Beamte die Angriffe abwehren und Verstärkung anfordern. Bei dem Einsatz wurde er leicht verletzt, seine Armbanduhr ging außerdem zu Bruch.

Bei dem Flaschenwerfer handelt es sich um einen 21-jährigen Mann aus Volkmarsen, der zum Tatzeitpunkt erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Auch die anderen Angreifer aus Volkmarsen standen unter Alkoholeinfluss. Nach der Personalienfeststellung wurde ihnen ein Platzverweis erteilt. Der Angriff kommt sie nun teuer zu stehen. Sie müssen sich wegen verschiedener Delikte strafrechtlich verantworten.


Die neuen Dienstmotorräder sind seit 2011 im Einsatz - 112-magazin.de berichtete:
Gummihunde gegen neue Motorräder getauscht (25.06.2011, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 01 März 2013 18:14

Vor Uni-Bibliothek "blank" gezogen

MARBURG. Die Polizei Marburg bittet um Hinweise im Zusammenhang zu gleich zwei Straftaten mit sexuellem Hintergrund. Beide Taten ereigneten sich am Donnerstag: Zum einen handelt es sich um Beleidigungen mit sexuellem Hintergrund und zum anderen um Exhibitionismus.

Die Beleidigungen waren gegen 7.50 Uhr auf dem Fußweg von der Schwanallee zur Leopold-Lucas-Straße. Ein Mann "verfolgte" eine 15-jährige Schülerin und traktierte sie mit anzüglichen Bemerkungen und eindeutigen Avancen, bis sie den Schulhof erreicht hatte. Dann drehte er ab und verschwand in Richtung der kaufmännischen Schulen.

Der Mann ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, circa 1,75 bis 1,80 Meter groß und dünn. Er hat mittellange, nach hinten gegelte dunkle Haare und trug eine graue Jogginghose mit buntem Muster an den Hosenbeinen, knöchelhohe Lederschuhe und eine dunkle Daunenjacke.

Exhibitionist an Uni-Bibliothek
Der Exhibitionist zeigte sich zwischen 20.25 und 20.35 Uhr an der Unibibliothek in der Wilhelm-Röpke-Straße. Er klopfte an die Scheibe eines Raumes und machte dadurch auf sich aufmerksam. Danach ging er zusammen mit einer zweiten Person in Richtung der Parkplätze davon. Der Exhibitionist war 20 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und hatte helle Haare sowie eine sportliche Statur. Er trug Bluejeans und ein auffälliges, geometrisch gemustertes Kapuzenshirt. Die Mütze hatte er aufgezogen. Das Shirt war dreifarbig mit den Farben beige, braun und grün. Das Beige dominierte.

Ein Beschreibung des Begleiters liegt mit der Ausnahme, dass dieser von gleicher Statur und dunkel gekleidet war, nicht vor. Die Polizei fragt nun, wem die beschriebenen Männer noch aufgefallen sind. Sachdienliche Hinweise, die zur Identifizierung führen könnten, nimmt die Kripo Marburg unter der Telefonnummer 06421/406-0 entgegen.

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Publiziert in MR Polizei

WILLINGEN/KORBACH. Zwei 20 und 25 Jahre alte Männer aus der Großgemeinde Diemelsee sind nach einer Taxifahrt ohne zu bezahlen davongerannt. Später machte das Duo noch Ärger in einer Korbacher Kneipe und zeigte sich auch der hinzu gerufenen Polizei gegenüber nicht gerade von der besten Seite.

Die beiden jungen, alkoholisierten Männer aus Diemelsee kamen am Donnerstagabend um 22 Uhr auf die Idee, von Willingen nach Korbach zu fahren und riefen ein Taxi. Sie ließen sich bis in die Korbacher Kirchstraße fahren. "Allerdings dachten sie nicht daran, den Fahrpreis zu entrichten, sondern stiegen aus, rannten weg und verschwanden in der Dunkelheit", sagte Polizeisprecher Volker König am Freitag. Kurze Zeit später fielen die beiden jungen Männer dann um 22.45 Uhr in einer Korbacher Gastwirtschaft in der Kirchstraße unangenehm auf, so dass die Wirtin den Bierausschank verweigerte und das Duo zum Verlassen des Lokals aufforderte.

Scheibe eingeschlagen, am Arm verletzt
Nach einigen Verbalattacken kamen sie dieser Aufforderung widerwillig nach, zerschlugen aber beim Verlassen des Lokals eine Glasscheibe an der Eingangstür. Der Schlag war so heftig, dass sich der 20-Jährige eine blutende Wunde am rechten Oberarm zuzog. Das ist auch der Grund, dass sie kurze Zeit später in einer weiteren Gastwirtschaft auffällig wurden. Die Wunde blutete nämlich so heftig, dass ein Rettungswagen gerufen wurde und der 20-Jährige anschließend im Korbacher Krankenhaus behandelt werden musste.

Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zeigten sich die beiden wegen ähnlicher Delikte polizeibekannten Männer sehr uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten leiteten Strafverfahren ein wegen verschiedener Delikte wie Betruges, Hausfriedensbruchs, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Publiziert in Polizei
Freitag, 23 November 2012 11:24

Polizeibeamte aus fahrendem Auto beleidigt

SUNDERN. Mit Geschwindigkeitskontrollen war anscheinend ein Sunderner am Donnerstag nicht einverstanden. Er beleidigte die Beamten und haute dann ab. Die Polizisten schnappten sich den alkoholisierten Mann.

Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter der Polizeiwache Sundern führten Geschwindigkeitsmessungen auf der Hüstener Straßedurch, als sich der Messstelle ein PKW mit langsamer Geschwindigkeit näherte. Als sich der Wagen auf Höhe der Messstelle befanden, beleidigte der Beifahrer die beiden Beamten durch das geöffnete Beifahrerfenster. Anschließend fuhr die Fahrerin des PKW weiter.

Das Auto konnte wenig später durch die beiden Polizisten angehalten werden. Der alkoholisierte Beifahrer (53 Jahre aus Sundern) bestritt die Beleidigung. Die Fahrerin machte keine Angaben zu dem Vorfall.

Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Beamtenbeleidigung ein.

Publiziert in HSK Polizei
Dienstag, 09 Oktober 2012 15:50

Erst beleidigt, dann Faustschlag verpasst

MARBURG. Erst musste eine 27-jährige Marburgerin sich eine Beleidigung anhören und dann kassierte sie bei der Nachfrage, was das denn solle, auch noch einen Fausthieb. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Der Vorfall passierte laut Polizeibericht von Dienstag bereits in der Nacht zum Samstag gegen 3.15 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße an einer Bushaltestelle. Das Opfer ging an der Bushaltestelle, an der zwei Männer und zwei Frauen saßen, vorbei, als eine der Frauen eine Beleidigung aussprach und die zweite Frau wenig später auch zuschlug.

Die Frau, die zuschlug, war zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß, schlank und etwa 18 oder 19 Jahre alt. Sie hatte ihre langen dunklen Haare zu einem Zopf zusammengebunden und trug eine Jeans und einen Pullover. Ihre etwa gleich alte Begleiterin war etwa 1,60 Meter groß und hatte eine untersetzte, kräftige Figur. Auch sie trug ihre Haare mit einem Zopf und war mit einer Jeans bekleidet. Von den Männern, die sich nicht beteiligten, liegt keine Beschreibung vor.

Hinweise zur Identifizierung der beschriebenen Damen erbittet die Polizei Marburg. Die Ermittler sind zu erreichen unter der Telefonnummer 06421/406-0.

Publiziert in MR Polizei

WILLINGEN. Zwei betrunkene Frauen sind am Wochenende in Willingen ausgerastet: Sie schlugen Kinder, beleidigten Polizisten und wehrten sich gegen sie und beschädigten im Streifenwagen durch Tritte mehrere technische Einrichtungen - Gesamtschaden: 1000 Euro. Die Quittung: Mehrere Anzeigen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Volker König fühlten sich die beiden 54-Jährigen aus NRW am späten Samstagabend gegen 22.30 Uhr durch drei spielende Kinder in der Lobby eines Hotels in der Waldecker Straße gestört. Die alkoholisierten Frauen schlugen nach den Kindern und zogen sie an den Haaren. Die beiden Frauen waren so aggressiv, dass der Geschäftsführer die Polizei verständigte.

Beim Eintreffen der Beamten hatten sich die Frauen noch immer nicht beruhigt. Im Gegenteil, sie verhielten sich nach wie vor sehr aggressiv und beleidigten die Beamten. Als sie daraufhin mit zur Polizeidienststelle genommen werden sollten und in den Fahrzeugfond verfrachtet wurden, zeigten sie sich weiterhin uneinsichtig und traten mehrfach im Fahrzeug wild um sich und beschädigten dabei das Streifenfahrzeug nicht unerheblich, indem sie technische Einrichtungen beschädigten. Nach einer ersten Schätzung verursachten sie einen Schaden von etwa 1000 Euro.

Das kommt die beiden Frauen nun teuer zu stehen. Sie müssen sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten - Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - vor Gericht verantworten. "Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatten sich die beiden Frauen am frühen Morgen dann wieder beruhigt und gelobten Besserung, so dass sie entlassen werden konnten", sagte Polizeisprecher Volker König am Montag.

Publiziert in Polizei
Freitag, 20 April 2012 22:55

Erst Mann geschlagen, dann Polizisten bespuckt

KASSEL. Aggressive Betrunkene haben an einer Bushaltestelle einen Mann geschlagen, rechtsradikale Parolen gerufen und schließlich hinzu gerufene Polizisten beleidigt und bespuckt. Der jüngere der beiden aggressiven Männer randalierte später auch noch in einem Rettungswagen.

Was Alkohol aus Menschen machen kann, zeigt einmal mehr das rowdyhafte Verhalten zweier aus dem Werra-Meißner-Kreis stammender Männer im Alter von 23 und 26 Jahren, die am Donnerstagabend um 18.30 Uhr am "Stern" im betrunkenem Zustand einige Straftaten verübt haben.

Den Berichten der Polizisten des Innenstadtreviers Mitte zufolge, waren die Beamten von Mitarbeitern des Ordnungsamtes zur Unterstützung an den "Stern" gerufen worden. Die Mitarbeiter hatten die beiden 23 und 26 Jahre alten Männer festgenommen, da sie an einer Bushaltestelle einen jungen Mann aus Kassel beleidigt und geschlagen hatten. Zuvor hatten sie nach Angaben der Zeugen rechtsradikale Parolen gegrölt.

Nicht nur gegen die Festnahme setzten sich die äußerst aggressiven und zur Gewalt neigenden Männer zur Wehr, auch bespuckten und beleidigten sie in Folge die eingesetzten Polizisten. Der 23-Jährige randalierte zudem noch in einem Rettungswagen, der ihn zur Versorgung seiner Wunden in ein Krankenhaus bringen wollte, indem er gegen Personen sowie Inventar trat. Die Verletzungen hatte er von dem Opfer an der Bushaltestelle erhalten, das sich gegen den Angriff der beiden Auswärtigen zur Wehr gesetzt hatte. Der Krankenwagentransport musste von Revierbeamten begleitet werden. Das Opfer der Körperverletzung wurde ebenfalls medizinisch versorgt.

Mit Unterstützung weiterer Streifenwagenbesatzungen des Innenstadtreviers wurde zunächst der 26-Jährige unter starkem Protest sowie heftigem Widerstand in das Gewahrsam eingeliefert. Ihm folgte ebenfalls unfreiwillig der 23-Jährige nach seiner ambulanten Behandlung im Krankenhaus. Im Gewahrsam ordneten die Beamten bei den stark alkoholisierten Krawallmachern eine Blutentnahme an.

Die beiden festgenommenen Männer sind bei der Polizei bereits hinreichend wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten. Gegen sie wurden mehrere Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte sowie Beleidigungen vorgelegt. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Volksverhetzung eingeleitet.

Publiziert in KS Polizei

FRANKENBERG. Ein 25-Jähriger hat mehrfach per Notruf anonym bei der Frankenberger Polizeistation angerufen und die Beamten auf das Übelste beschimpft. Derselbe Mann hatte zuvor - ebenfalls telefonisch, aber mit übertragener Handynummer - eine Ruhestörung angezeigt. Ein Polizist erkannte die Stimme wieder - Zugriff. Dümmer als die Polizei erlaubt...

Zunächst ging - wie so oft - ein Anruf bei der Frankenberger Polizei über eine vermeintliche Ruhestörung ein. Ein 25-Jähriger beklagte sich am Dienstagabend über den Lärm aus einer Nachbarwohnung und forderte die Polizisten auf, der Sache nachzugehen. Ein Routinefall, wie die Beamten nach Auskunft des Dienstgruppenleiters von Mittwochmorgen zunächst vermuteten. Gegen 23.25 Uhr dann wurde aus der Routine-Nachtschicht auf der Frankenberger Wache plötzlich ein interessanter Fall: Insgesamt achtmal rief ein Unbekannter mit unterdrückter Nummer bei der Station an und beschimpfte und beleidigte die Polizisten "mit Worten, die ich nicht wiedergeben möchte", sagte der Dienstgruppenleiter. Der Grund für die Beleidigungen war zunächst unklar.

Durchs offene Fenster weitere Beschimpfungen gehört
Einer der Beamten erkannte die Stimme des Anrufers wieder - und damit zog sich die sprichwörtliche Schlinge um seinen Kopf zu. Eine Streife fuhr zur Anschrift des Mannes, der zuvor die Anzeige wegen des Lärms in der Nachbarschaft erstattet hatte. Just in dem Moment, als die Beamten vor der Wohnung standen, hörten sie durch ein geöffnetes Badezimmerfenster von drinnen Worte, die ihnen bekannt vorkamen - es handelte sich ganz offensichtlich um den Mann, der genau zu dieser Zeit ein weiteres Mal auf der Wache anrief und seine Schimpftiraden absonderte. Wohl noch in dem Glauben, nicht entdeckt worden zu sein...

Diese Gewissheit wich rasch dem blanken Erstaunen, als die Polizisten plötzlich vor dem Mann standen. Er hielt sich mit einer 19-jährigen Besucherin in der Wohnung auf. "Der junge Mann war sehr verblüfft, dass wir ihm so schnell auf die Schliche gekommen sind", sagte der Dienstgruppenleiter weiter. Von der Polizeistation aus rief ein Kollege die Nummer an, die der Anrufer bei der Anzeige wegen Ruhestörung hinterlassen hatte - und siehe da, "das Handy auf dem Wohnzimmertisch klingelte", sagte der Beamte weiter. Damit war der Fall geklärt und der 25-Jährige der Beleidigungen überführt. Das Handy stellte die Polizei sicher.

Handy, Softairwaffe, Drogen und Wasserpfeife sichergestellt
Doch damit nicht genug: Auf der Couch des Frankenbergers lag eine Waffe - sie stellte sich im Nachhinein als Softairpistole heraus, die jedoch einer echten Waffe vom Typ Beretta 92F täuschend ähnlich sah. Die schwarze Waffe stellten die Beamten sicher, ebenfalls die aufgefundenen Drogen und eine Wasserpfeife. Gegen den jungen Mann, der deutlich unter Alkoholeinfluss stand, erging Strafanzeige wegen Beleidigung, Missbrauchs von Notrufeinrichtungen und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der bereits wegen anderer Delikte polizeibekannte Frankenberger muss sich demnächst wegen der neuen Vorwürfe vor Gericht verantworten.

Warum der Anrufer die Polizisten mehrfach beschimpft hatte, fanden die findigen Fahnder ebenfalls heraus: Der 25-Jährige wollte sich offenbar vor seiner Besucherin profilieren, um Eindruck zu schinden. Dieser Schuss ging jedoch voll nach hinten los...

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 28 Dezember 2011 22:14

Übler Scherz endet mit Anzeige

MARBURG. Die Polizei Marburg ermittelt nach einem üblen Scherz nun wegen Bedrohung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Drei Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren hatten im Jenaer Weg ein Kabel zwischen einer Haustür und einem nur wenige Meter entfernten Gartentürchen gespannt, sodass sich diese Haustür nicht mehr öffnen ließ.

Die Jungs klingelten, um die Wirkung des Werkes zu testen. Als es dem 44-jährigen Bewohner gelang herauszukommen, nahm er die Verfolgung auf und stellte sie zur Rede.

Der "Spaß" endete endgültig, als ein Jugendlicher ihn massiv bedrohte. Der Wortführer war etwa 1,70 Meter groß und hatte eine drahtige, sportliche Figur. Er hatte dunkle Haare und trug eine weiße Baseballkappe und eine schwarze Jacke.

Der Mann zog sich zurück und erstattete eine Anzeige. Die Ermittlungen nach den Jugendlichen dauern an. Hinweise bitte an die Polizei Marburg unter Telefon 06421/406-0. (ma)

Publiziert in MR Polizei
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