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Freitag, 15 Juli 2011 15:49

Banküberfall: Polizei wertet Hinweise aus

BATTENBERG. Nach einem Banküberfall hat die Polizei den Täter auch mit Unterstützung eines Hubschraubers nicht fassen können.

Die Fahndung läuft weiter auf vollen Touren", sagte Polizeisprecher Volker König am Freitagmorgen. Die Polizei werte derzeit einzelne Zeugenaussagen aus. König räumte ein, dass es Parallelen zum dem Überfall auf die Sparkasse Battenberg vor drei Jahren gebe – zum Beispiel bei der Art der Flucht. „Der aktuelle Täter scheint aber jünger und sehr unerfahren gewesen zu sein", sagte König. Der Bankräuber vom 18. Juli 2008 wurde bis heute nicht gefasst.

Zum Zeitpunkt des Überfalls am Donnerstagmorgen befanden sich acht Angestellte und eine Bankkundin in der Sparkasse. Alle blieben bei dem Überfall unverletzt. Unter Vorhalt einer schwarzen Pistole forderte der Räuber die Herausgabe von Bargeld. Seine Beute steckte er in einen beigen Leinenbeutel mit einem farbigen Aufdruck. Anschließend flüchtete er zu Fuß durch die Hauptstraße und weiter durch die Eselsgasse in Richtung Battenfeld. Bei seiner Flucht wurde er von einem Bankangestellten verfolgt, der ihn aber in Battenfeld aus den Augen verlor. Über die Höhe der Beute machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Der Täter ist 18 bis 30 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß und schlank. Er trägt kurze Haare. Er sprach hochdeutsch ohne Akzent. Bekleidet war der Unbekannte mit einer ¾ langen khakifarbenen Hose, dunklen Socken, weißen Turnschuhen sowie einer dunklen Regen- oder Sportjacke. Er trug eine beigefarbene Basecap und hatte sein Gesicht mit einem schwarzen Tuch vermummt. Im rechten Ohr trug der Täter einen Ohrstecker.

Die Polizei fahndete mit starken Kräften - allein mehr als 20 aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg - nach dem Täter. An der Suche waren auch ein Polizeihubschrauber und ein Suchhund beteiligt. Da nicht auszuschließen war, dass der Räuber mit einem Fahrzeug geflüchtet ist, waren auch Einsatzkräfte aus den benachbarten Landkreisen und Nordrhein Westfalen an der Fahndung beteiligt. "Leider führten die Suchmaßnahmen nicht zu gewünschten Erfolg. Der Räuber ist weiterhin flüchtig", sagte Polizeisprecher Volker König.

Die Polizei, die ein Foto aus der Überwachungskamera veröffentlichte, ist auf der Suche nach möglichen Zeugen. Wer den beschriebenen Mann vor oder nach der Tat gesehen hat, Angaben über ihn oder ein eventuell genutztes Fahrzeug oder zur weiteren Fluchtrichtung machen kann, meldet sich bei der Kriminalpolizei in Korbach. Die Telefonnummer lautet 05631/971-0.

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Freitag, 04 Mai 2007 15:35

Finger in Maschine eingeklemmt

BATTENBERG. Mit einem Finger ist ein 38-Jähriger in eine Maschine geraten und eingeklemmt worden. Die Feuerwehr befreite ihn.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Freitagmittag gegen 14 Uhr in einer Druckerei im Battenberger Industriegebiet in der Nähe des Bahnhofes. Laut Polizei wollte ein 38-jähriger Drucker wie jeden Freitag eine Druckmaschine reinigen. Dabei geriet er aus bislang nicht bekannter Ursache mit dem Zeigefinger der rechten Hand zwischen zwei Walzen.

Neben der Besatzung eines Rettungswagens eilten auch der Frankenberger Notarzt und die Battenberger Feuerwehr zu der Druckerei. Der 38-Jährige war rund eine Stunde eingeklemmt, weil es sich als äußerst schwierig gestaltete, ihn zu befreien. Nach Angaben des Battenberger Wehrführers Dirk Bienhaus, der gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Günter Hallenberger den Einsatz leitete, scheiterten wegen der Beschaffenheit der Druckmaschine mehrere Befreiungsversuche.

Zunächst hatten die Brandschützer versucht, die Metall- und die gummierte Walze mit einem Brecheisen auseinander zu hebeln. Dies misslang ebenso wie der Versuch mit dem sogenannten kleinen Hebesatz. Weil die Walzen aus gehärtetem Stahl bestanden, ließ sich auch mit der hydraulischen Rettungsschere nichts ausrichten. Der Spreizer fand keinen Halt an den runden, glatten Walzen, und auch mit dem weit größeren Rettungszylinder kamen die Brandschützer nicht weiter.

Abhilfe schuf schließlich eine "Spezialkonstruktion": Mit dem Spreizer pressten die Feuerwehrleute große Holzkeile in den kleinen Zwischenraum zwischen beiden Walzen. Dank hydraulischer Kraft öffnete sich der Spalt so weit, dass der 38-Jährige seinen Finger aus der Maschine ziehen konnte.

Nach der Erstversorgung flog die Besatzung des Siegener ADAC-Rettungshubschraubers "Christoph 25" den verletzten Mann aus Rauschenberg in die Marburger Handchirurgie. Für Landung und Start des gelben Helikopters blieb die an der Druckerei vorbeiführende Landesstraße voll gesperrt. Die Frankenberger Polizei schaltete das Kasseler Amt für Arbeitsschutz ein, das den Vorfall näher untersuchen wollte.

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Mittwoch, 08 September 2010 13:47

Hubschrauber findet vermissten Jungen

BATTENBERG. Ein seit Mittwochmittag vermisster Zehnjähriger ist am frühen Abend von der Polizei wohlbehalten gefunden worden. Der Junge war nach dem Schulunterricht in Battenberg nicht nach Hause gekommen. Erwartet worden war er für 13 Uhr. Am Nachmittag wurde mit Flugblättern in den Einkaufsmärkten nach ihm gesucht und Passanten befragt. Später wurde die Polizei alarmiert.

Beamte machten sich auf die Suche, ein Hubschrauber der hessischen Polizei aus Egelsbach unterstützte sie aus der Luft - trotz miserablen Wetters und teils dichter Nebelbänke und damit verbundener schlechter Sicht. Die "Ibis 2"-Besatzung war es schließlich, die um 18.15 Uhr den Zehnjährigen bei der Schule entdeckte. Zwischenzeitlich ebenfalls alarmierte Feuerwehrleute rückten wieder ein. Etwa 20 Kameraden der Kernstadt-Wehr hatten sich gerade ausgerüstet, als die erlösende Nachricht vom Auffinden des Jungen kam.

Warum der Zehnjährige so lange von zu Hause fernblieb, war zunächst nicht bekannt. Am Donnerstag will die Polizei nähere Informationen geben.

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Freitag, 07 Oktober 2011 19:38

In den Gegenverkehr: 22-Jährige schwer verletzt

BERGHOFEN. Schwere Verletzungen hat eine 22 Jahre alte Frau aus Röddenau bei einem Verkehrsunfall erlitten, der sich am Freitag gegen 15.40 Uhr auf der Bundesstraße 236 zwischen Berghofen und Münchhausen ereignete.

Nach Angaben der Polizei war der 27 Jahre alte Fahrer eines silbernen Opel Astra unterwegs in Richtung Münchhausen. In einer langgezogenen Rechtskurve prallte der Opel rechts gegen die Leitplanke, schleuderte von dort in den Gegenverkehr und prallte nahezu frontal mit dem blauen VW Fox der jungen Frau aus Röddenau zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 22-jährige schwer verletzt, die Besatzung eines Rettungswagens lieferte sie ins Frankenberger Kreiskrankenhaus ein.

Der mutmaßliche Unfallverursacher aus Baden-Württemberg und seine 25-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Beide Autos im Wert von etwa 10.000 Euro haben nur noch Schrottwert. Außerdem wurden zehn Felder Leitplanken demoliert.

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Mittwoch, 05 Oktober 2011 13:29

Tempo 100 erlaubt, Motorrad rast mit 160

BERGHOFEN. Mit einem mit Videoüberwachung ausgestatteten Zivilwagen hat die Polizei im Oberen Edertal schnelle Motorradfahrer ins Visier genommen. Fünf Raser müssen den Führerschein für vier Wochen abgeben.

Die Bundesstraße B 236 zwischen Münchhausen und Berghofen hat sich unter Motorradfahren wegen ihrer langgezogenen und gut ausgebauten Kurven als bekannter Treffpunkt herumgesprochen. Die Straße wird dann bei gutem Wetter zu "Testzwecken" genutzt. Immer wieder melden sich Verkehrsteilnehmer bei der Polizeistation in Frankenberg und berichten von halsbrecherischen Überholmanövern und weit überhöhten Geschwindigkeiten. Durch Tempokontrollen versucht die Polizei dies zu unterbinden, wie ihr Sprecher Volker König am Mittwoch erklärte.

Am Samstagnachmittag waren Fahnder der Verkehrsinspektion aus Kassel mit einem zivilen Messfahrzeug auf der Strecke unterwegs und stellten zwischen 15 Uhr bis 17.30 Uhr sieben "gravierende Geschwindigkeitsverstöße von Motorradfahrern fest". Den Rekord stellte ein 51-jähriger Mann aus Lichtenfels auf, der mit seinem Motorrad auf der kurvenreichen Strecke mit 160 km/h gemessen wurde. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 240 Euro, außerdem erhält er vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei. "Besonders schmerzhaft dürfte aber das vierwöchige Fahrverbot sein, das auf den Verkehrssünder zukommt", sagte König. Weitere vier Motorradfahrer müssen nach den Worten des Polizeisprechers mit den gleichen Sanktionen rechnen, weil sie ähnlich schnell unterwegs waren. Zwei Motorradfahrer kamen etwas glimpflicher davon. Sie lagen knapp unter einem Fahrverbot.

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Dienstag, 04 Oktober 2011 09:30

Brandstiftung: Mehrere Mülltonnen in Flammen

BATTENBERG. Mehrere Mülltonnen haben am späten Montagabend in und bei Battenberg sowie bei Laisa gebrannt. Die Polizei schließt bei der Ursache Brandstiftung nicht aus, Hinweise auf den oder die Täter liegen bislang aber nicht vor.

Der erste Brand wurde am Montagabend gegen 22 Uhr auf einem Parkplatz am Battenberger Schwimmbad entdeckt - die Feuerwehr rückte Augenblicke später mit drei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften zur Brandstelle aus. Nach Angaben der Polizei brannte eine Mülltonne, die die Flammen trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr vollständig zerstörten. Der Schaden liegt laut Polizei bei rund 100 Euro.

Zwei weitere Mülltonnen gingen wenig später auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 253 aus Richtung Frankenberg gesehen kurz vor Laisa in Flammen auf. Die Brandschützer aus Battenberg und Laisa rückten gegen 22.20 Uhr zu dem Parkplatz aus und löschten den Inhalt der Metallbehälter. Den Schaden in diesem Fall setzt die Polizei mit je 50 Euro pro Tonne an.

Etwa 20 Minuten später meldete ein Autofahrer den bei Laisa löschenden Einsatzkräften einen weiteren Mülltonnenbrand: Auf einem Parkplatz an der B 253 unweit der Zufahrt zur Biedenkopfer Straße bei Battenberg brannte ebenfalls ein Abfallbehälter. Die Kernstadtwehr löschte den Brand, wie bei den vorausgegangenen Fällen nutzten die Wehrleute dazu die Schnellangriffseinrichtung des Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs (HLF). Schaden: 100 Euro.

"Als wir mit mehreren Fahrzeugen verstärkt auf Streife gingen, hörte die Brandserie schlagartig auf", sagte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Dienstagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Die Beamten sehen einen Zusammenhang zwischen den Mülltonnenbränden und schließen vorsätzliche Brandstiftung als Grund für die Brände nicht aus. Da bislang keine Hinweise auf den oder die Brandstifter vorliegen, ist die Polizei auf die Hilfe möglicher Zeugen angewiesen. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06451/7203-0 bei der Polizei in Frankenberg zu melden.


Link:
Feuerwehr Battenberg

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Samstag, 17 September 2011 07:09

80-Jähriger verursacht schweren Unfall

BERGHOFEN. Offenbar nur knapp ist ein 80 Jahre alter Autofahrer aus Lahntal auf der B 236 dem Tod oder zumindest schweren Verletzungen entgangen: Der Rentner hatte es beim Überholen mit zwei Lastwagen zu tun, streifte einen auf gesamter Länge und blieb laut Polizei "wie durch ein Wunder unverletzt".

Der 80-Jährige war nach Polizeiangaben von Samstag am Vortag gegen 15.50 Uhr auf der Bundesstraße 236 von Münchhausen kommend in Richtung Battenberg unterwegs. Bereits auf Waldeck-Frankenberger Gebiet setzte er vor einer überschaubaren Linkskurve zum Überholen eines Sattelzuges an, den ein 39-Jähriger aus Herne steuerte. Als der Rentner mit seinem Citroen ih Höhe des Führerhauses war, kam ein weiterer Sattelzu gentgegen.

Der Citroen-Fahrer bremste ab und wich nach rechts aus, krachte seitlich gegen das Führerhaus des Sattelzuges neben ihm und schrammte anschließend an der linken Seite des gesamten Aufliegers entlang. Der Fahrer des entgegenkommenden Lastwagens reagierte laut Polizei sehr gut: Er bremste ebenfalls ab und wich seinerseits nach rechts aus. So kam es nicht zum Frontalzusammenstoß, bei dem der 80-Jährige schwere oder gar tödliche Verletzungen hätte davontragen können.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 30.000 Euro.

Publiziert in Polizei

BATTENBERG. Einen Büro- und Baucontainer, der im Hopfenweg stand, haben Unbekannte am Wochenende aufgehebelt. Die Diebe machten sich an beiden Eingangstüren zu schaffen und erbeuteten eine Getränkekasse mit einer geringen Menge Bargeld sowie drei Flaschen Hochprozentiges. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte bei der Polizeistation in Frankenberg, Tel.: 06451-72030; oder jeder anderen Polizeidienststelle.

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Dienstag, 22 Februar 2011 12:32

Auto zerrissen: 20-Jähriger stirbt

Battenberg. Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen ein 20-Jähriger ums Leben gekommen. Sein Auto zerriss. Der 20-Jährige wurde bei dem heftigen Aufprall gegen einen Baum aus seinem Alfa Romeo geschleudert. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt konnten nichts mehr für den jungen Battenberger tun.

 

Laut Polizei war der 20-Jährige um 6.05 Uhr auf der Bundesstraße 253 aus Richtung Battenberg-Laisa kommend in Richtung Frankenberg unterwegs. Zwischen den Abzweigen nach Münchhausen und Bromskirchen kam er mit seinem blauen Alfa Romeo auf einer Gefällstrecke, ausgangs einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den Grünstreifen, fuhr knapp an einer Birke vorbei und prallte frontal gegen die nächste Birke.

 

Die Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache. Der Aufprall war so heftig, dass das Fahrzeug in zwei Teile gerissen wurde. Der Motor wurde aus dem Wagen herausgerissen und flog rund 25 Meter weit in den Graben. Weitere Fahrzeugteile lagen weit verstreut um die Unfallstelle herum.

 

Die Bundesstraße war bis gegen 8 Uhr voll gesperrt, vor allem der Schwerlastverkehr bildete in beide Richtungen jeweils lange Staus. Neben Rettungskräften und Polizei war auch die Battenberger Feuerwehr im Einsatz - zunächst hatte es geheißen, der Wagen würde brennen. Die Brandschützer sicherten die Unfallstelle ab, reinigten die Fahrbahn und unterstützten den Abschleppunternehmer bei der Bergung des Wracks. Außerdem war an der Unfallstelle die Notfallseelsorge im Einsatz.

Publiziert in Retter
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