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BAD AROLSEN. Seine sprichwörtlich festgefahrene Situation musste am frühen Dienstagmorgen der Fahrer eines in Dortmund zugelassenen Lastkraftwagens der Marke Renault der Bad Arolser Polizeistation mitteilen.

Nach Angaben des 33 Jahre alten Mannes aus Hövelhof, hatte er zuvor ein Elektrofachgeschäft in Mengeringhausen am Schützenplatz beliefert. Gegen 4.20 Uhr setzte er seine Fahrt zur Bundesstraße 252 fort. Anders als sonst, führte ihn sein Navi aber nicht über die Stadtmitte zurück auf die B 252, sondern forderte den Fahrer auf die St.-Georg-Straße zu nutzen. Dies tat der 33-Jährige, beachtete dabei aber nicht, das sein Renault die Maximalhöhe von 2,8 Metern überschreitet.

Im Durchlass kam es zum Kontakt mit der Deckenhöhe. Der Renault wurde eingeklemmt, der Fahrer konnte sein Gefährt aber unverletzt verlassen. Zunächst wurde Luft aus den Reifen gelassen, um den "Karren" wieder flott zu kriegen. Dieses Unterfangen brachte nicht den gewünschten Erfolg, sodass der Fahrer die Polizei um 4.31 Uhr verständigte.

Die Beamten koppelten mit der Speditionsfirma in Paderborn und sperrte die Bahnunterführung ab. Im Nachgang konnte das Fahrzeug geborgen werden. Zu Verzögerungen im Bahnverkehr kam es nicht.   (112-magazin.de)

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WALDECK. Zu einem schweren Verkehrsunfall mussten die Feuerwehren Netze, Sachsenhausen und Waldeck in der Nacht von Sonntag auf Montag ausrücken - insgesamt waren 45 Einsatzkräfte mit zwei Rettungssätzen im Einsatz.

Den Unfallzeitpunkt gibt die Polizei mit 0.15 Uhr an. Ersten Ermittlungen zufolge war ein 20-Jähriger mit seinem silbergrauen Ford Focus um Mitternacht von Netze in Richtung Buhlen unterwegs. Auf regennasser Fahrbahn verlor der Waldecker die Kontrolle über seinen Pkw und krachte nach dem durchfahren einer Linkskurve gegen die Mauer einer ehemaligen Bahnunterführung.

Durch den Aufprall wurde das Auto nach links auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kam dort zum Stehen. An dem silbergrauen Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Bereits bei der Alarmierung war klar, dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt war. Wie Einsatzleiter Andreas Przewdzing an der Unfallstelle mitteilte, musste hydraulisches Gerät eingesetzt werden, um den Fahrer zu befreien. Parallel dazu mussten die Kameraden in Absprache mit der Polizei den Streckenabschnitt zwischen Netze und Waldeck sperren um ein problemloses an- und abfahren der Rettungskräfte zu ermöglichen. Außer dem schwerverletzten Autofahrer musste ein Kamerad der Feuerwehr medizinisch behandelt werden, er hatte einen Schwächeanfall bekommen, bestätigte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Fahrer ins Krankenhaus nach Bad Wildungen transportiert, aufgrund des Verletzungsmusters entschieden die Ärzte, den Patienten, der bei dem Unfall eine Kopfverletzung und einen Beckenbruch erlitten hatte, ins Krankenhaus nach Kassel zu verlegen.  

Nachdem  die Firma Heidel den Wagen abtransportiert hatte, konnte die Bundesstraße 485 für den Verkehr freigegeben werden. Über die genaue Ursache des Unfalls liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. (112-magazin.de)

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BATTENFELD. Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 12.45 Uhr auf der Landesstraße 3382 zwischen Allendorf-Eder und Dodenau ist eine 32 Jahre alte Frau aus Bad Berleburg schwer verletzt worden. Der 34 Jahre alte Beifahrer eines Transporters erlitt leichte Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei hatte der Transporter eines Bauunternehmens am rechten Fahrbahnrand auf einem Feldweg angehalten. Der 23 Jahre alte Fahrer aus Holzhausen wollte nach den Worten eines Polizeisprechers die Landesstraße in Richtung Bahnunterführung Battenfeld überqueren. Dabei übersah er offenbar den Wagen der 32-jährigen Frau, der sich aus Richtung Dodenau näherte.

Bei dem heftigen Zusammenstoß wurde das Auto total demoliert und der Transporter schwer beschädigt. Weil es zunächst hieß, die schwerverletzte Pkw-Fahrerin sei eingeklemmt, eilten auch 20 Feuerwehrleute aus Allendorf und Rennertehausen zur Unglücksstelle. Die Einsatzleitung übernahm der Allendorfer Gemeindebrandinspektor Horst Huhn. Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Rettungsdienstes konnten die Frau ohne schweres Gerät aus dem Wrack ihres Fahrzeuges befreien.

Den Schaden an beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Die Landesstraße war zwischenzeitlich voll gesperrt. Feuerwehrleute regelten den Verkehr und beseitigten die Unfallspuren.

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