Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Bahnschranke

MARSBERG. Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstag gegen 17 Uhr auf dem Bahnübergang in der Straße "Lange Ricke" bei Marsberg. Ein 21-jähriger Rollerfahrer stieß mit einem Regionalexpress zusammen.

Der junge Mann aus Marsberg wurde nach Angeben der Polizei bei der Kollision schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war der Marsberger trotz der abgesenkten Bahnschranken in den Gefahrenbereich gefahren. Als er vermutlich den Zug bemerkte, blieb er unmittelbar vor den Gleisen stehen. Trotzdem wurde das Kleinkraftrad vom Zug erfasst. Der Rollerfahrer wurde weggeschleudert und blieb mit schweren Verletzungen am Gleisbett liegen.

Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Unfallklinik. Aufgrund des Vorfalls erlitt der Zugführer einen Schock. Die 20 Fahrgäste aus dem Zug blieben unverletzt.Bis 18.45 Uhr musste der Bahnverkehr eingestellt werden. (ots/r)

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Publiziert in HSK Retter

TWISTE. Ein 46-Jähriger befuhr am 30. August mit seinem Sattelzug die Straße "Am Schwimmbad" in Twiste. Auf Höher einer Kunststofffirma wollte der aus Russland stammende Mann mit seinem Fahrzeug den dortigen Bahnübergang in Richtung der Bundesstraße 252 überqueren. 

Als die Maschine sich um etwa 12 Uhr auf den Schienen befand, schlossen sich aber plötzlich die Schranken und das Fahrzeug war eingeschlossen. Weil der 46-Jährige keinen anderen Ausweg sah, legte er den Rückwärtsgang ein und trat auf das Gaspedal - der Sattelzug brach durch die Schranke hinter sich und gelangte so wieder aus dem Gefahrenbereich heraus. 

Am Fahrzeug entstand kein Sachschaden und der Fahrer verletzte sich nicht. Wie hoch die Kosten der Reparatur an der Schrankenanlage ausfallen werden, kann noch nicht gesagt werden.

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN. Am Freitag kam es gegen 13.40 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Skoda am Stryckbahnhof bei Willingen.

Ein ortsansässiger Mann fuhr nach ersten Erkenntnissen mit seinem Skoda vom Bauhof Willingen kommend in Richtung der Bundesstraße 251. Aus bislang ungeklärter Ursache übersah er das rote Haltesignal der Ampel sowie die Bahnschranke und kollidierte auf den Gleisen mit dem aus Korbach in Fahrtrichtung Brilon fahrenden Zug. Der Skoda wurde vom Zug erfasst und etwa 35 Meter mitgerissen, ehe er am Bahngleis zum Stehen kam.

Die Feuerwehr

rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Insgesamt waren 18 Freiwillige am Einsatz beteiligt, die nach der Alarmierung mit schwerem hydraulischem Gerät den im Fahrzeug eingeklemmten Bauhofmitarbeiter aus seiner misslichen Lage befreien konnten. Mit einem Spineboard wurde der 56-Jährige schonend aus seinem Fahrzeug geholt und dem einftreffenden Notarzt übergeben. Lobenswert äußerte sich Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl über das Verhalten der Einsatzkräfte: "Die Kameraden und Kameradinnen haben ein tollen Job gemacht" so Querl und fügte hinzu, dass der 56-jährige Skoda-Fahrer ein Feuerwehrkamerad sei.

Der Fahrer

wurde bei dem Unfall schwer verletzt und nach der ärztlichen Versorgung durch den Notarzt mit einen RTW in das Korbacher Krankenhaus gebracht. Von dort sollte der 56-jährige Mann mit einem Rettungshubschrauber nach Kassel verlegt werden, dass war aber nach Auskunft der Polizei nicht mehr nötig. Ein Ärzteteam konnte den Zustand des Mannes inzwischen stabilisieren, es besteht keine Lebensgefahr mehr.

Die Polizei

rückte mit mehreren Streifenwagen zur Unfallstelle am Stryckbahnhof aus, sicherte Spuren und kontrollierte im Beisein von Bahnmitarbeitern die Funktionen der Lichtzeichenanlage und der Schranke. Die Technik der Bahnanlage wies keine Fehlfunktionen auf, sagte ein Polizeibeamter. Trotzdem könne bislang niemand sagen wie der Unfall passiert sei. 

Die Bahn

richtete sofort den Schienenersatzverkehr ein, ließ etwa 30 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Zug befanden mit Bussen zu den nächsten Bahnhöfen nach Willingen und Brilon-Wald bringen. Die Strecke wurde für den Verkehr gesperrt, die Untersuchungen dazu dauern an. Wann die Bahnstrecke Korbach-Bestwig wieder befahrbahr ist, darüber liegen keine Informationen vor. Einsatzkräfte des DRK betreuten den unter Schock stehenden Zugführer.

Link: Unfallstandort Stryckbahnhof Willingen am 23.11.2018

Publiziert in Polizei

LAHNTAL. Ein zunächst Unbekannter beschädigte am Donnerstag gegen 7 Uhr mit seinem Pkw einen Schrankenbaum am Bahnübergang in Sarnau. Die Schrankenanlage an der Bundesstraße 62 (Bahnstrecke Volkmarsen - Sarnau) wurde dabei erheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

Wie die Polizei mitteilte, war der Fahrer, ein 62-Jähriger aus Lahntal, in die geschlossene Vollschranke gefahren und hatte  dabei den Schrankenbaum verbogen. An seinem Pkw zersplitterte die Frontscheibe, verletzt wurde der Fahrer aber nicht. Nach dem Unfall wendete der Mann sein Fahrzeug und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Die Unfallflucht konnte jedoch schnell aufgeklärt werden. Beim Aufprall auf die Schranke war das vordere Kennzeichen vom Fahrzeug abgerissen worden. So kamen die Bundespolizisten dem 62-Jährigen schnell auf die Spur. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Desweiteren wird sich der Unfallfahrer für Behinderungen des Bahnverkehrs, einer so genannten "Betriebsstörende Handlung", verantworten müssen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 16 November 2017 14:31

Lkw bleibt unter Bahnschranke stecken und flüchtet

PADERBORN. Die Polizei sucht nach Zeugen und dem Fahrer eines polnischen Sattelzuges, der am Nachmittag des 14. Novembers mit seinem Lkw unter einer sich schließenden Bahnschranke stecken geblieben und anschließend weggefahren ist.

Der Lkw mit weißem Auflieger hatte gegen 14.50 Uhr die Eggestraße aus Richtung Paderborn kommend befahren. Trotz entsprechender roter Ampel war der unbekannte Fahrer auf den Bahnübergang an der Einmündung zur Straße "Papenberg" gefahren und hatte dort angehalten, um vermutlich anschließend rückwärts in die Seitenstraße zu fahren. Dabei senkte sich die Schranke und kam zwischen dem Führerhaus und dem Sattelanhänger zum Stillstand.

Der Fahrer stieg daraufhin aus und drückte die Schranke mit Hilfe einer weiteren Person, die mit ihrem Pkw im Gegenverkehr vor dem Bahnübergang angehalten hatte, wieder hoch. Während der Helfer die Schranke hoch hielt, fuhr der Lkw-Fahrer rückwärts in die Straße "Papenberg", wendete dort und fuhr in Richtung Paderborn davon.

Auf Grund eines automatischen Alarms war der Bahnverkehr auf der Strecke sofort eingestellt worden. Zu einem Sachschaden an der Schrankenanlage ist es nicht gekommen. Nach Überprüfung wurde die Strecke gegen 15.45 Uhr wieder freigegeben.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Zeugen, die Angaben zu dem Fahrer oder dem Sattelzug machen können, werden gebeten unter der Telefonnummer 05251/3060 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

PADERBORN. Fast zeitgleich ist es am Donnerstagnachmittag in Paderborn zu zwei nahezu gleichen Unfällen gekommen. In beiden Fällen saßen Frauen am Steuer des Autos, in beiden Fällen wurde ein Motorradfahrer in Mitleidenschaft gezogen. Und in beiden Fällen zogen sich die Biker leichte Verletzugen zu.

Unfall 1: Laut Polizei in Paderborn wollte eine 43 Jahre alte BMW-Fahrerin gegen 16.35 Uhr einen Parkplatz über die Marienloher Straße nach links in Richtung Schloßstraße verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich in der Marienloher Straße wegen der geschlossenen Bahnschranken ein Rückstau gebildet: Durch eine Fahrzeuglücke wollte die Frau nach links abbiegen - in der Annahme, dass wegen des geschlossenen Bahnübergangs von rechts kein Fahrzeug kommen könne.

Mit dieser Annahme lag die Frau allerdings daneben: Die Schranke hatte sich schon wieder geöffnet, auf der Straße war bereits ein Motorradfahrer unterwegs. Als die Frau mit ihrem BMW abbog, krachte es: Bei der Kollission stürzte der Motorradfahrer zu Boden. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus gebracht werden. An der Honda entstand Totalschaden: Gesamtsachschaden rund 8000 Euro.  

Unfall 2: Nur zwei Minuten später ereignete sich ein ähnlicher Unfall: Eine 49 Jahre alte Opelfahrerin hatte sich im Bereich Münsterstraße verfahren - und als sie dies bemerkte, wollte sie verbotswidrig über eine Sperrfläche wenden. Dabei prallte ein 57-jähriger Motorradfahrer auf das Heck des Kleinwagens. Der Biker gab später gegenüber der Polizei an, dass die Opelfahrerin zunächst nach rechts gefahren sei: Deshalb sei er davon ausgegangen, dass die Autofahrerin am rechten Fahrbahnrand anhalten wolle. Er zog daraufhin links an dem Auto vorbei - in diesem Moment wendete die Frau aber ihren Wagen. Bei dem Unfall zog sich der Hondafahrer leichte Verletzungen am rechten Fuß zu.

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Publiziert in PB Polizei

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