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Mittwoch, 28 Februar 2018 19:39

Glück gehabt bei Kollision mit Lkw

ALBRECHTSPLATZ. Großes Glück hatte eine junge Frau heute Morgen um kurz nach acht bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 480 zwischen dem Abzweig nach Girkhausen und dem Albrechtsplatz. Ihr Kleinwagen war mit einem Lkw kollidiert.

Vermutlich wegen nicht angepasster Fahrweise bei glatter Straße war der Wagen der jungen Frau, die von Bad Berleburg kommend in Richtung Winterberg unterwegs war, ins Schleudern geraten und in den Auflieger eines entgegen kommenden Lkw geprallt. Der Wagen drehte sich um 180 Grad und blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen.

Wie durch ein Wunder wurde die junge Frau bei dem erheblichen Crash nur leicht verletzt und wurde vorsorglich mit dem DRK Rettungsdienst aus Bad Berleburg ins Krankenhaus gebracht. Der Lkw Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Feuerwehren aus Schüllar-Wemlighausen und Bad Berleburg waren ebenfalls an der Einsatzstelle, um Öl abzustreuen und die Fahrbahn von Trümmerteilen zu befreien. Außerdem waren sie bei der Verkehrssicherung behilflich. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die B 480 kurzfristig voll gesperrt. Das verunfallte Auto hatte nur noch Schrottwert und musste abgeschleppt werden. Auch der Lkw-Auflieger wurde beschädigt, konnte aber seine Fahrt fortsetzen. Die genaue Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

Publiziert in SI Retter
Montag, 13 November 2017 13:52

Schwerer Unfall auf schneebedeckter Straße

WINTERBERG. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Bundesstraße 480 wurden vier Menschen verletzt, nachdem ein Auto in den Gegenverkehr geraten war.

Um 19.25 Uhr befuhr eine 20-jährige Winterbergerin mit ihren Suzuki Swift die schneebedeckte Bundesstraße 480 von Winterberg in Richtung Niedersfeld. Ausgang einer leichten Rechtskurve geriet das Auto ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite frontal gegen den entgegenkommenden Ford eines Hallenberger Ehepaares.

Die Frau aus Winterberg sowie das 69 und 65 Jahre alte Pärchen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Ein direkt hinter dem Hallenberger Auto fahrender VW-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und fuhr auf das Heck des Vordermannes auf. Der 20-jährige Fahrer aus Olsberg wurde dabei leicht verletzt.

Die Feuerwehr Winterberg war im Einsatz und musste die beiden Senioren aus dem Auto retten. Alle Unfallbeteiligten wurden durch den Rettungsdienst in die anliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Autos mit einem Gesamtschaden von 12.500 Euro mussten abgeschleppt werden. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 06 September 2017 12:35

Nicht geguckt: Frau bei Auffahrunfall schwer verletzt

BAD WÜNNENBERG. Schwere Verletzungen hat eine Autofahrerin bei einem Auffahrunfall am Dienstagmittag in der Nähe von Haaren erlitten. Ein anderer Autofahrer hatte nicht auf den Verkehr geachtet und war der Frau ins Heck gekracht.

Die 38-jährige BMW-Fahrerin war gegen 13.15 Uhr auf der Bundestraße 480 von Bad Wünnenberg kommend in nördlicher Richtung unterwegs und an der Anschlussstelle Haaren heruntergefahren. An der Einmündung zur Bürener Straße (L 754) musste sie verkehrsbedingt anhalten. Ein nachfolgender Mercedesfahrer (50), der die Bürener Straße überqueren und weiter geradeaus auf die Graf-Zeppelin-Straße fahren wollte, erkannte dies nach eigenen Angaben zu spät, weil er nach links geschaut hatte. Er prallte gegen das Heck des vor ihm stehenden Autos, wodurch der BMW mit einer halben Fahrzeuglänge bis auf die Bürener Straße geschoben wurde.

Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher blieb bei der Kollision unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 8000 Euro. (ots/pfa) 

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Publiziert in PB Polizei

BAD BERLEBURG. Nach der Unfallflucht eines 90-Jährigen haben Zeugen den Rentner verfolgt und die Polizei verständigt. Die stoppte den flüchtigen Unfallverursacher und stellte seinen Führerschein sicher. 

Der 90-Jährige hatte am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr mit seinem Leichtfahrzeug die Bad Berleburger Innenstadt befahren. Schon auf der Sählingstraße fiel er dabei Zeugen auf, da er sehr unsicher und mehrfach in den Gegenverkehr fuhr. An der Kreuzung Unterm Höllscheid / Bismarckstraße kam der Senior erneut mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem SUV. Anschließend setzte der 90-Jährige seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern.

Verkehrsteilnehmer, darunter auch der SUV-Fahrer, nahmen die Verfolgung des flüchtigen Unfallverursachers auf mehreren Kilometern durch Bad Berleburg und über die B 480 hinweg bis zur Ortsgrenze von Hemschlar auf. Dort wurde er schließlich von der alarmierten Polizei angehalten. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher und untersagten ihm die Weiterfahrt. Angaben über die Schadenshöhe machte die Polizei zunächst nicht. (ots/pfa) 

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Publiziert in SI Polizei
Freitag, 18 August 2017 11:42

Pkw und Radlader kollidieren - Hubschrauber

LEIMSTRUTH. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind gestern am späten Nachmittag ein Kleinwagen und ein Radlader kollidiert. Dabei wurden die beiden Frauen aus dem Pkw schwer verletzt, eine von ihnen wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Der Unfall

Der Unfall ereignete sich auf der Leimstruth, und zwar genau auf der Höhe zwischen Erndtebrück und Bad Laasphe, im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 62 und 480. Zur Unfallzeit, gegen 16.15 Uhr, war ein 17-jähriger Mann aus Bad Laasphe mit einem Radlader von Erndtebrück kommend unterwegs und wollte im Kreuzungsbereich nach links auf die B 480 in Richtung Weidenhausen abbiegen. Dabei übersah er wegen einer beschlagenen Seitenscheibe den entgegenkommenden Citroen, der von einer 46-jährigen Frau aus Biedenkopf gesteuert wurde. Sie war mit ihrer 78-jährigen Begleiterin aus Erndtebrück in Richtung Schameder unterwegs. Da der Radlader in die Kreuzung einfuhr, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei war der Aufprall so heftig, dass der Radlader noch ein ganzes Stück in die Kreuzung geschoben wurde. Im Einmündungsbereich kamen beide Fahrzeuge schwer beschädigt zum Stehen.

Der Rettungsdienst

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Einsatz waren die DRK Rettungswagen aus Bad Laasphe, Erndtebrück und Kreuztal, der DRK Notarzt aus Bad Laasphe, sowie der Siegener ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 25“. Außerdem war ein KTW der DRK Rettungswache Erndtebrück zufällig in der Nähe und die Besatzung unterstützte die Kollegen vor Ort. Außerdem war ein Mitarbeiter der Siegener Kreisleitstelle, und engagiertes Mitglied der Bad Laaspher Feuerwehr, gerade auf dem Rückweg von einem Lehrgang in Münster und konnte an der Einsatzstelle dann ebenso unterstützend tätig werden.

Der ADAC Hubschrauber landete nicht auf der gesperrten Bundesstraße, sondern einige Meter weiter in einem Wirtschaftsweg. Dazu hatte der erfahrene Pilot Jan Weber auch einen Grund: Da durch den Aufprall Trümmerteile weit in die Fahrbahn geschleudert wurden und eine Telefonleitung direkt neben der Fahrbahn her führte, wäre eine Landung in diesem Areal zu riskant gewesen. Zum Einen hätten die weit verteilten Trümmerteile und das bereits ausgestreute Ölbindemittel umherwirbeln können, zum Anderen war es wegen der Leitung ziemlich eng, um auf der Fahrbahn zu landen.

Christian Wagner, Mitarbeiter der Erndtebrücker DRK Rettungswache, hatte in der ersten Lage als ersteintreffender Rettungsassistent die medizinische Einsatzleitung übernommen. Er war im ersten Moment dafür zuständig, sich einen genauen Überblick über die Anzahl der betroffenen Personen, die Art der Verletzungen und weitere Gefahren zu verschaffen. Dies ist wichtig, um der Leitstelle eine entsprechende Rückmeldung zu geben, und den effektiven Einsatz weiterer Rettungsmittel koordinieren zu können.

Die Rettungsteams kümmerten sich um die beiden Frauen aus dem Pkw, die beide schwer verletzt worden waren. Eine von ihnen musste nach der Befreiung durch die Feuerwehr und die Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die andere Frau wurde mit einem Notarztwagen ebenfalls in ein Siegener Krankenhaus gefahren. Der junge Fahrer des Radladers blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehr

Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass bei dem Unfall Menschen eingeklemmt waren, wurden die Feuerwehren aus Bad Laasphe, Feudingen und Rüppershausen mit dem Einsatzstichwort „TH2“ alarmiert. TH2 bedeutet im Kreis Siegen-Wittgenstein, dass Menschen nach einem Unfall eingeklemmt sind und mit schwerem Gerät befreit werden müssen. Dies muss nicht immer nach einem Verkehrsunfall sein, es kann auch zum Beispiel bei einem Baustellenunfall eintreten, wenn zum Beispiel ein Arbeiter verschüttet wurde, oder wenn ein Mensch unter einer einstürzenden Wand, etc. begraben wurde. Auch wenn Fabrikarbeiter in einer Maschine eingeklemmt werden, wird mit dem Stichwort „TH2“ alarmiert.

Unter der Einsatzleitung von Rainer Müller, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Bad Laasphe, waren rund 20 Feuerwehrleute im Einsatz. In enger Abstimmung mit den Rettungskräften und Notärzten befreiten sie die beiden Frauen aus dem Auto, obwohl diese nicht eingeklemmt waren: Hierbei ging es um eine patientenorientierte Rettung. Das heisst, es wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Patienten möglichst schonend befreit werden. Dabei steht die Schnelligkeit nicht im Vordergrund. So kann man nur vorgehen, wenn die Patienten sich kreislaufstabil präsentieren, also nicht in akuter Lebensgefahr schweben. Im Gegensatz dazu gibt es die so genannte Crash Rettung, bei der die Menschen möglichst schnell befreit werden müssen, weil sie in Lebensgefahr schweben und man ihnen in ihrer eingeklemmten Lage nicht helfen kann. Dann reicht die Zeit nicht aus, auf eine Wirbelsäulenimmobilisation zu achten, weil die Patienten den Unfall dann nicht mehr überleben würden.

Bei dem Unfall gestern wurden zur Rettung beider Frauen so genannte Spineboards eingesetzt. Das sind „Rettungsbretter“, die nach amerikanischem Vorbild eingesetzt werden. Sowohl die Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes, als auch manche Feuerwehrfahrzeuge haben diese Bretter an Bord. Mit einem speziellen Gurtsystem werden Patienten darauf fest verschnürt und können dann nahezu bewegungsfrei aus ihrer Lage gerettet werden.

Neben der Befreiung der verletzten Frauen waren die Feuerwehren gestern aber auch zuständig, die Gesamteinsatzleitung zu übernehmen, auslaufende Kraftstoffe abzustreuen, die Polizei bei der Beweissicherung zu unterstützten, den Brandschutz sicherzustellen und beim Transport zum Rettungshubschrauber behilflich zu sein.

Die Polizei

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen aus Bad Laasphe und Bad Berleburg vor Ort. Als erstes sperrten sie mit ihren Wagen die Fahrbahn ab, um den Rettungskräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen und um zu verhindern, dass Autos versuchen, die Unfallstelle zu durchfahren. Trotz arbeitender Einsatzkräfte kommt dies immer wieder vor. Gestern zeigten sich die Autofahrer und Lkw-Fahrer die lange im Stau standen aber sehr verständnisvoll und leisteten den Anweisungen der Polizei Folge. Besonders hart traf es einen Lkw-Fahrer aus dem Kreis Soest, der bis 18.00 Uhr Material abladen musste: Hätte er das noch geschafft, hätte er gestern noch nach Hause fahren können. Durch den Unfall konnte er nicht mehr pünktlich abladen und musste so über Nacht auf dem Firmengelände bleiben, um heute Morgen abladen zu können. Aber die Rettungsarbeiten an der Einsatzstelle haben natürlich Priorität.

Die Polizeibeamten halfen außerdem bei der Versorgung der schwer verletzten Frauen mit.

Auch nachdem die Rettungsarbeiten abgeschlossen waren, musste der Kreuzungsbereich noch gesperrt bleiben. Zum einen mussten die Polizeibeamten vor Ort Spuren sichern und Beweisfotos nach dem so genannten Monobildverfahren anfertigen. Dieses Verfahren ermöglicht es, hinterher computergestützt die Einsatzstelle in Quadrate aufzuteilen und so die Spurenlage exakt zu ermitteln. Dies ist wichtig, um die genaue Schuldfrage eindeutig zu klären und es wird später helfen, dass die Geschädigten ihre Ansprüche vor Gericht geltend machen können.

Weiterer Grund für die anhaltende Sperrung war das ausgelaufene Öl. Zwar darf die Feuerwehr es abstreuen, solche großen Mengen aber rechtlich gesehen nicht mehr entsorgen. Dazu musste eine Spezialfirma anrücken, die einen langen Anfahrtsweg hatte. Um das Öl nicht weiter zu verteilen und so eine Umweltgefahr und eine erhöhte Unfallgefahr zu provozieren, durfte auch nach Abschluss der Unfallaufnahme die Kreuzung nicht durchfahren werden. Lediglich eine einspurige Verkehrsführung über die B 62 war möglich. Bei Einsatz der Entsorgungsfirma musste die Unfallstelle nochmals komplett gesperrt werden.

Die Unfallfahrzeuge

Sowohl der Radlader, als auch der Citroen der beiden Frauen wurden schwer beschädigt. Am Radlader kam es zum Anbruch des rechten Vorderrades, das nur noch eierte. Es war lediglich möglich, den Radlader vorsichtig in eine Haltebucht zu bringen, damit die Kreuzung frei wurde. Bei einer Weiterfahrt hätte das Rad jeder Zeit abbrechen können. Der Citroen der beiden Frauen wurde total zerstört und musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden gibt die Polizei mit 20.000 Euro an.

Publiziert in SI Retter

BRILON. Einen schwer verletzten und in seinem Wagen eingeklemmten Autofahrer hat die Feuerwehr Brilon am Montagnachmittag aus seinem Fahrzeug befreit. Der Mann war auf der B 480 frontal gegen einen Baum geprallt.

Der Mann war gegen 14.40 Uhr kurz hinter dem Abzweig Wülfte in Fahrtrichtung Brilon in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Baum kollidiert. Der VW Passat Kombi schleuderte nach dem Anstoß zurück nach rechts auf den ursprünglichen Fahrstreifen zurück.

Notarzt, RTW-Besatzung, Feuerwehr und Polizei rückten zur Unfallstelle aus. Zur Rettung des Fahrers wurde mit der Rettungsschere hinter dem Fahrersitz eine große Befreiungsöffnung geschaffen. Er konnte so schnell befreit und vom Rettungsdienst schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die B 480 war für die Dauer der Rettungsarbeiten rund eine Stunde voll gesperrt. Der Löschzug Brilon war mit 14 Einsatzkräften vor Ort. Zu Unfallursache und Schadenshöhe lagen der Feuerwehr keine Angaben vor. (r/pfa) 


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr

NIEDERSFELD. 13 Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall im Winterberger Stadtteil Niedersfeld verletzt worden, vier von ihnen schwer. Beteiligt waren am Samstagnachmittag insgesamt fünf Fahrzeuge. Eine schwer verletzte Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet ein Auto auf der Ruhrstraße in Niedersfeld aus bisher ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn des Gegenverkehrs. Hier stieß der Wagen mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Anschließend wurden noch drei weitere Autos in den Unfall verwickelt.

Bei dem Unfall wurden neun Personen leicht und vier Personen schwer verletzt - eine von ihnen wurde mit dem Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 in ein Krankenhaus geflogen. Die anderen Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gefahren beziehungsweise an der Unfallstelle ambulant behandelt. Im Einsatz waren laut Polizei drei Notärzte.

Bei dem Unfall war ein Gesamtschaden von rund 70.000 Euro entstanden. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften an der Unfallstelle tätig. Die Unfallstelle wurde für die Zeit der Unfallaufnahme komplett gesperrt, eine Umleitung erfolgte über innerörtliche Straßen. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Retter
Donnerstag, 25 Mai 2017 16:30

Unfall beim Überholen

ASSINGHAUSEN. Großes Glück hatten alle Beteiligten am späten gestrigen Abend bei einem Verkehrsunfall auf der B 480 bei Assinghausen. Bei einem Überholvorgang war es zu einem heftigen Auffahrunfall gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, waren ein Mercedesfahrer aus Rheinland Pfalz und ein Golffahrer aus dem Hochsauerlandkreis von Assinghausen kommend in Richtung Olsberg unterwegs. Auf der langen Geraden war vor den beiden Fahrzeugen ein Lkw, sowie ein Schlepper mit Anhänger unterwegs. Beide Autofahrer wollten die beiden Fahrzeuge gleichzeitig überholen, hatten aber nicht bemerkt, dass der Traktor nach links in ein Feld abbiegen wollte. Während der Benz Fahrer noch rechtzeitig bremsen konnte, krachte der Golf in das Heck des Mercedes. Der Fahrer im Golf wurde dabei verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Löschgruppe Assinghausen wurde zur Einsatzstelle gerufen, um die Straße auszuleuchten und auslaufende Betriebsmittel abzustreuen. Die Polizei sicherte Beweise und führte die Unfallaufnahme durch.

Wie hoch der entstandene Sachschaden war, ist nicht bekannt. Während der Mercedes weiterfahren konnte, war der Golf nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die B 480 blieb im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt.

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Publiziert in HSK Retter

BAD BERLEBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Dienstagnachmittag zwei Männer aus dem Hochsauerlandkreis eingeklemmt und schwer verletzt worden. Einer von ihnen wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Marburg geflogen. Die Bundesstraße Richtung Albrechtsplatz war stundenlang gesperrt. 

Der Unfall
Gegen 17.15 Uhr kam es auf der B 480 zwischen Dödesberg und dem Albrechtsplatz zu dem folgenschweren Unfall. Nach ersten Erkenntnissen war ein Opelfahrer aus dem Großraum Sundern in Richtung Bad Berleburg unterwegs, als er – warum ist noch nicht geklärt - auf der Gegenfahrbahn frontal mit dem Mercedes eines jungen Mannes aus Langewiese kollidierte. Dabei war die Wucht des Aufpralls derart heftig, dass beide Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß weiter katapultiert wurden. Sie blieben erst einige Meter entfernt vom Aufprallpunkt stehen. Der Benz wurde in eine Böschung geschleudert, der Opel drehte sich quer zur Fahrbahn.

Die Ersthelfer
Besonderes Lob gab es vom vor Ort eingesetzten Rettungsdienst für eine Krankenschwester, die im St. Franziskus Krankenhaus Winterberg arbeitet. Die junge Frau war zufällig an der Unfallstelle vorbeigekommen und hatte nicht nur Erste Hilfe geleistet, sondern auch den Rettungsdienst bei der Notfallversorgung vor Ort tatkräftig und kompetent unterstützt. Außerdem kümmerten Ersthelfer sich um einen Hund, der sich in einem Unfallfahrzeug befand und unverletzt blieb.

Die Feuerwehr
Die Löschgruppe Girkhausen und der Löschzug aus Bad Berleburg kamen mit Tanklöschfahrzeug und Löschgruppenfahrzeug zum Einsatz. Auf beiden dieser Fahrzeuge sind Rettungsschere, Spreizer und Zylinder untergebracht, mit denen die Kameraden die beiden eingeklemmten Unfallopfer schnell und schonend aus den Unfallfahrzeugen befreien konnten. Außerdem waren die Feuerwehrleute beim Versorgen und Befreien der beiden Verletzten behilflich. Die Löschgruppe Girkhausen schlug dem anfliegenden Rettungshubschrauber zudem einen geeigneten Landeplatz vor. Außerdem stellten die Kameraden den Brandschutz an der Unfallstelle sicher.

Der Rettungsdienst
Durch die integrierte Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden die Rettungswagen aus Erndtebrück und Kreuztal zur Einsatzstelle beordert, da der RTW aus Bad Berleburg bereits in einem anderen Einsatz gebunden war. Außerdem wurden der Notarzt der Bad Berleburger DRK Wache entsandt und der Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen alarmiert. Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Leitende Notarzt des Kreises wurden ebenfalls auf die B 480 alarmiert. Die Besatzungen von NEF, Rettungswagen und Hubschrauber versorgten beide Verletzten noch in den Unfallfahrzeugen und stabilisierten sie für die Rettung. In den Einsatzfahrzeugen wurden weitergehende Maßnahmen durchgeführt, bevor der Opelfahrer nach Siegen gefahren und der Mercedesfahrer mit dem Rettungshubschrauber nach Marburg geflogen wurde.

Die Polizei
Streifenwagen aus Bad Berleburg, Bad Laasphe und Winterberg waren im Einsatz. Neben der Unfallaufnahme vor Ort, die von der Streife aus Bad Berleburg übernommen wurde, bestanden die Aufgaben der Polizeibeamten darin, sich um an der Einsatzstelle eingetroffene Angehörige zu kümmern, Spuren zu sichern und die Straße zu sperren. Dazu wurden der Winterberger Wagen am oberen Ende der Straße eingesetzt, der Laaspher Wagen stand am unteren Ende der Bundesstraße, um den Verkehr abzuleiten. Ein Beamter der Laaspher Streife unterstütze seine Kollegen bei der Unfallaufnahme und der Spurensicherung. Um die Spuren korrekt zu erfassen, und aufgrund der Schwere des Unfalles wurde ein so genanntes Monobild angefertigt. Dabei wird die Straße in Quadrate eingeteilt, die dann in Einzelschritten vermessen und abfotografiert werden. Außerdem werden sämtliche Spuren und Trümmerteile markiert und erfasst. Anschließend können die Daten computergestützt eingelesen und verarbeitet werden. Diese Spurensicherung wird später helfen, die Schuldfrage eindeutig zu klären und Beweise gerichtsverwertbar zu dokumentieren. Dies wird den unschuldig Beteiligten im Prozess einen wichtigen Dienst erweisen.

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Publiziert in SI Retter

BAD WÜNNENBERG. Beim Anschnallen während der Fahrt hat ein Paketzusteller auf der L 956 die Kontrolle über seinen Lieferwagen verloren. Bei dem Verkehrsunfall zog sich der 35-Jährige schwere Verletzungen zu.

Laut Polizeibericht von Dienstag fuhr der Kurier am Montag gegen 12.30 Uhr mit einem VW Crafter von Bleiwäsche in Richtung B 480. Laut eigenen Angaben versuchte er sich während der Fahrt in einer Linkskurve anzuschnallen und kam dabei nach rechts von der Straße ab. Beim Gegenlenken kippte der Lieferwagen um und rutschte auf der rechten Seite quer über die Straße nach links in den Graben.

Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde im Lieferwagen eingeklemmt. Die Feuerwehr trennte das Dach des Fahrzeugs auf, um den Verletzen zu befreien. Der Mann aus Bielefeld wurde an der Unfallstelle notärztlich erstversorgt und dann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei
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