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ECKELSHAUSEN. Einem Tier ausgewichen und gegen die Leitplanke gekracht ist am späten Donnerstagabend ein 30-jähriger Autofahrer auf der B 453. Der Mann wurde verletzt, an seinem Wagen entstand Totalschaden.

Der 30-Jährige befuhr gegen 22.15 Uhr die Bundesstraße zwischen Wolfgruben und Eckelshausen. Kurz vor Eckelshausen lief ein Fuchs oder eine Katze auf die Straße. Der Autofahrer wich aus, der Wagen geriet ins Schleudern und prallte erst mit der Front und dann mit dem Heck in die Leitplanke. Der Kleinwagen musste abgeschleppt werden. Der 30-Jährige erlitt Stauchungen und Prellungen.

Die meisten Wildunfälle ereignen sich in der Dämmerung und Dunkelheit. Auf der Suche nach Futter oder neuen Revieren treibt es die Tiere insbesondere zum Herbst und Winter immer wieder auch auf und über die Straße. Mit Wildunfällen muss man immer und überall rechnen - vor allem im Wald, am Feldrand und insbesondere dort, wo bereits entsprechende Schilder auf einen verstärkten Wildwechsel hinweisen.

"Entscheidend für die Vermeidung von Wildunfällen sind ein defensives, bremsbereites Fahren, die besondere Aufmerksamkeit und natürlich das Tempo", sagte am Freitag Polizeisprecher Martin Ahlich. Mit steigender Geschwindigkeit verlängert sich der Anhalteweg erheblich. Tempo 80 kann beispielsweise zu schnell sein, wenn 40 Meter vor einem ein Tier auftaucht. Der Aufprall folgt nach nicht mal zwei Sekunden mit einer Geschwindigkeit von noch immer 60 km/h. Wäre der Wagen vorher nur 60 km/h schnell gewesen, hätte der Fahrer die Kollision vermeiden und noch rechtzeitig anhalten können. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

GLADENBACH. Tödliche Verletzungen hat am Samstag eine 55 Jahre alte Autofahrerin bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 453 im Kreis Marburg-Biedenkopf erlitten. Ihre beiden im Wagen mitfahrenden Töchter, 16 und 22 Jahre alt, wurden schwer verletzt.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Polizeiangaben zufolge am Samstag gegen 13.45 Uhr auf der Bundesstraße zwischen Gladenbach-Runzhausen und Dautphetal. Die 55-Jährige aus einem Ortsteil von Gladenbach befuhr mit ihren beiden Töchtern die Strecke aus Richtung Runzhausen kommend in Richtung Dautphetal. In einer kurvigen Steigungsstrecke verlor sie vermutlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug.

Der Renault kam nach rechts von der Bundesstraße ab und prallte gegen einen Baum. Durch den Aufprall wurde die Fahrerin im Wagen eingeklemmt und musste von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit werden. Die 55-Jährige erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die beiden Töchter wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

BIEDENKOPF. Eine Kfz-Werkstatt im Biedenkopfer Ortsteil Eckelshausen ist in der Nacht zu Donnerstag vollständig niedergebrannt. Die Brandursache steht noch nicht fest, der Schaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Der Großbrand wurde gegen 2.30 Uhr gemeldet. Die Werkstatt in der Kirchstraße stand komplett in Flammen. Die für die Löscharbeiten erforderliche Sperrung der Bundesstraße 453 dauerte bis 6 Uhr. Noch am Morgen löschte die Feuerwehr kleinere Brandnester in der Halle ab. Verletzt wurde offenbar niemand.

Eine eingehende Untersuchung des Brandorts war am Donnerstag noch nicht möglich, so dass die Polizei derzeit noch keine Aussagen zur Brandursache treffen kann. In der nicht gänzlich niedergebrannten Werkstatt standen insgesamt sechs Fahrzeuge, darunter auch Oldtimer. Der Brandort ist sichergestellt.

Aufschluss über die Brandursache erhoffen sich die Brandermittlungsexperten der Kriminalpolizei Marburg und des Landeskriminalamtes durch die für die kommende Woche angesetzte, eingehende Untersuchung des Brandortes. Nach den ersten Schätzungen beträgt der Schaden mehrere hunderttausend Euro.

Das Feuer war vermutlich gegen 2 Uhr früh aus. Wer zu dieser Zeit rund um die Kirchstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Marburg in Verbindung zu setzen. Zu erreichen sind die Ermittler unter der Telefonnummer 06421/406-0. (ots/pfa)  

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Publiziert in MR Polizei

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