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KASSEL. Tödliche Verletzungen hat am Morgen ein Lkw-Fahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 erlitten: Der Mann, dessen Alter und Herkunft zunächst nicht angegeben wurde, war offenbar mit relativ hohem Tempo auf einen langsameren Sattelzug aufgefahren. Hierbei wurde das Führerhaus völlig zerstört.

Der folgenschwere Unfall passierte gegen 5.40 Uhr zwischen der Anschlussstelle Guxhagen und dem Südkreuz Kassel, in Höhe der Zufahrt zur A 44. Dort kam ein Sattelzug auf den rechten der drei Fahrstreifen in dem Steigungsstück nur sehr langsam voran. "Eventuell übersah dies der Fahrer des Klein-Lkw und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelzug auf", sagte am Morgen ein Polizeisprecher. Beide Lastwagen hatten die A 7 aus Richtung Süden kommend befahren.

Rettungskräfte und Notarzt konnten nichts mehr für das Unfallopfer tun. An der Unfallstelle im Einsatz war auch die Feuerwehr. Zur Unfallursachenermittlung ordnete die Staatsanwaltschaft Kassel an, dass ein Sachverständiger ein Gutachten erstellt. Die A 7 blieb nach dem Unfall in Fahrtrichtung Norden längere Zeit voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Guxhagen in Richtung A 49 umgeleitet. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

MARSBERG/LICHTENAU. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein Autofahrer am Montag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 erlitten. Die Crew eines Rettungshubschraubers flog den 51-Jährigen nach Auskunft der Autobahnpolizei in eine Klinik nach Kassel.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen der Polizei ist die genaue Ursache für den Verkehrsunfall noch nicht ermittelt. Ein Autofahrer meldete um 10.41 Uhr einen verunglückten Peugeot zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau. Auch ein Sattelzug sollte in den Unfall verwickelt sein, teilte der Anrufer mit. Rettungssanitäter und ein Notarzt versorgten den 51-jährigen Peugeotfahrer aus dem Raum Reutlingen in Süddeutschland vor Ort. Mit lebensgefährlichen Verletzungen transportierte ein Rettungshubschrauber den 51-Jährigen schließlich in ein Krankenhaus nach Kassel.

An dem Unfall war auch ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus Tschechien mit seinem Sattelzug beteiligt. Seine Vernehmung zum Ablauf des Unfalls ist laut Polizei noch nicht abgeschlossen - der Mann hat nur geringe Deutschkenntnisse. Daher zogen die Beamten einen Dolmetscher zu der Befragung hinzu. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn schaltete die Polizei zudem einen Sachverständigen aus Paderborn ein. Er soll anhand von Spuren und Schäden den Unfallhergang auf der in Richtung Dortmund führenden Autobahnseite rekonstruieren. Nach einer ersten Einschätzung soll der Lkw auf Auto aufgefahren sein.

Polizeibeamte sperrten während der Rettungsmaßnahmen kurzfristig auch die Fahrbahn in Richtung Kassel. Während der Unfallaufnahme leiteten sie den Verkehr in Richtung Dortmund auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbei. Der Verkehr staute sich in diese Fahrtrichtung auf einer Länge von sechs Kilometern. Die Autobahnpolizisten schätzten die Schadenshöhe auf 70.000 Euro. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

MARSBERG. Nach einem Fahrzeugbrand auf der A 44 hat sich am Stauende ein schwerer Unfall ereignet, bei dem eine 62 Jahre alte Frau schwer verletzt wurde. Der Gesamtschaden summiert sich auf 40.000 Euro.

Nach Auskunft der Autobahnpolizei entwickelte sich am Mittwoch gegen 18 Uhr ein Fahrzeugbrand im VW Passat eines 45 Jahre alten Mannes aus Bad Salzuflen. Dem Passatfahrer gelang es noch, auf den Randstreifen zu steuern und den Wagen zu verlassen, bevor sich die Flammen ausbreiteten. Ein auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in Richtung Kassel fahrender aufmerksamer Lkw-Fahrer drehte an der nächsten Anschlussstelle und fuhr in Richtung Dortmund bis zu dem brennenden Fahrzeug zurück. Er half dem Fahrer aus Bad Salzuflen beim Löschen mit zwei Feuerlöschern. Die alarmierten Feuerwehren aus Warburg und Diemelstadt eilten zur Unfallstelle und löschten den brennenden Wagen.

Aufgrund der Löscharbeiten wurde die in Richtung Dortmund führende Autobahnseite an der Brandstelle komplett gesperrt. Im nachfolgenden Stau ereignete sich dann ein folgenschwerer Verkehrsunfall.

Mit 160 km/h dem Stauende genähert
Ein 65-jähriger Toyotafahrer aus Hagen erkannte rechtzeitig das Stauende. Er reduzierte seine Geschwindigkeit und fuhr mit etwa 60 km/h auf dem mittleren Fahrstreifen auf das Stauende zu. Ein nachfolgender 68-jähriger Mercedesfahrer aus Kassel war laut Polizei mit mit etwa 160 km/h auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Ein vor ihm fahrendes Auto machte aufgrund des Stauendes eine Vollbremsung. Um nicht auf diesen Wagen aufzufahren, wechselte der Mercedesfahrer nach rechts und fuhr dort auf das Fahrzeugheck des Hagener Toyotas auf.

Durch den starken Aufprall wurde die 62-jährige Beifahrerin im Toyota schwer verletzt. Sie wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Fahrzeuge wurden total beschädigt und anschließend vom Unfallort abgeschleppt. Die durch Betriebsstoffe und Fahrzeugtrümmer verunreinigte Fahrbahn wurde von der Feuerwehr Warburg gereinigt. Es entstand zeitweise ein fünf Kilometer langer Rückstau. Die Richtungsfahrbahn Dortmund war etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Den Schaden an den beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen gab die Autobahnpolizei mit 20.000 Euro an. Dieselbe Schadenshöhe nannten die Beamten beim Fahrzeugbrand. (ots/pfa)  


Links:
Feuerwehr Rhoden
Feuerwehr Warburg


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Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Zu einem als Lkw-Brand gemeldeten Einsatz ist die Kasseler Berufsfeuerwehr am Dienstagnachmittag auf die A 7 in Richtung Norden ausgerückt. Es stellte sich heraus, dass lediglich zwei Radnaben heißgelaufen waren und davon eine Rauchentwicklung ausging - aber auch eine Gefahr für den Sattelzug.

Die Brandschützer wurden um 15.49 Uhr zu einem vermeintlich brennenden Lkw auf die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Nord gerufen. Kurz vor dem Parkplatz Staufenberg war ein Sattelauflieger mit zwei heißgelaufenen Radnaben liegen geblieben, wie Einsatzleiter Markus Böse am Abend berichtete.

Der Lkw-Fahrer hatte bereits versucht, die stark rauchenden Räder mit einem Pulverlöscher zu löschen. Die Feuerwehr kühlte die Naben schließlich mit Wasser ab und begleitete den Lastzug zusammen mit der Autobahnpolizei anschließend zum Rastplatz Staufenberg. Dort musste der Auflieger erneut abgekühlt werden - zu groß war die Gefahr, dass die Hitzeentwicklung tatsächlich einen Lkw-Brand ausgelöst hätte.

Die Berufsfeuerwehr Kassel war mit zwölf Einsatzkräften etwa 45 Minuten im Einsatz. Der Verkehr könnte während des Einsatzes unbehindert weiterlaufen. Der Schaden am Sattelauflieger beläuft sich auf geschätzte 5000 Euro. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel) 

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Publiziert in KS Feuerwehr

HOMBERG (EFZE). Ein Fußgänger ist am Abend auf der A 7 von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Autobahn blieb nach dem folgenschweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Norden etwa drei Stunden voll gesperrt.

Nach Informationen des Polizeipräsidiums Nordhessen passierte der Verkehrsunfall am Samstagabend gegen 19 Uhr im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Homberg (Efze) und dem Rasthof Hasselberg Ost. Nach ersten Ermittlungen der Autobahnstation in Baunatal wurde der tödlich verletzte Fußgänger auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in Richtung Norden von einem Auto erfasst. In dem Wagen befand sich eine fünfköpfige niederländische Familie. Die beiden Erwachsenen und drei Kinder blieben unverletzt.

Bei dem tödlich verletzten Fußgänger handelt es sich um einen 46 -jährigen Lkw-Fahrer aus der Ukraine. Sein Sattelzug mit polnischer Zulassung wurde auf dem Rasthof Hasselberg-West aufgefunden. Gründe, warum der Mann die Fahrbahn zu Fuß überqueren wollte, sind nicht bekannt. Vermutlich wollte er zurück zu seinem Lkw. Die Staatsanwaltschaft in Kassel beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls. Seine Erkenntnisse liegen der Polizei noch nicht vor.

Am niederländischen Auto entstand ein Frontschaden von geschätzten 15.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die niederländische Familie wurde von einem Notfallseelsorger psychologisch betreut. Vermutlich am Sonntag sollten die Niederländer die weitere Heimreise antreten, hieß es.

Die Vollsperrung wurde nach der Unfallaufnahme gegen 22 Uhr aufgehoben. Da drei Fahrzeuge mit Batterieproblemen nicht mehr ansprangen, mussten Pannendienste helfen. Die Stauauflösung wurde dadurch etwas verzögert.

Zuvor hatten angeforderte Rettungskräfte auf der Anfahrt zur Unfallstelle Schwierigkeiten, da einige Verkehrsteilnehmer nach Staubildung nicht sofort eine Rettungsgasse gebildet hatten. (ots/pfa)   

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Publiziert in HR Retter

KASSEL. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Freitag auf die A 7 ausgerückt, wo es zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten gekommen war. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 wurde angefordert.

Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Hann.-Münden-Lutterberg waren nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Kassel gegen 14.30 Uhr fünf Autos ineinander geprallt. Da zunächst mehrere eingeklemmte Personen gemeldet waren, entsandte die Leitstelle umfangreiche Rettungskräfte an die Einsatzstelle: Neben dem Rüstzug der Feuerwache 1 eilten der Rettungshubschrauber Christoph 7, ein Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Rettungswagen, der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle.

Zehn Kilometer Stau
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich fünf Personen durch den Aufprall überwiegend leicht verletzt hatten - niemand war in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt. Die Verletzten wurden durch den LNA gesichtet und nach Versorgung an der Einsatzstelle auf Krankenhäuser im Kasseler Stadtgebiet verteilt. Die Feuerwehr Kassel sicherte die Einsatzstelle ab. Drei Hunde aus einem der Umfallfahrzeuge sollten vorübergehend in einem Tierheim untergebracht werden. Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau.

Für die 34 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Thema Rettungsgasse: Anfahrt zur Einsatzstelle problematisch
Problematisch gestaltete sich für die nachrückenden Einsatzkräfte die Anfahrt zur Einsatzstelle: Während die ersten Fahrzeuge noch eine Rettungsgasse vorgefunden hatten, konnten weitere Einsatzfahrzeuge teilweise nur im Schritttempo durch den Stau fahren. Die Rettungsgasse hatte sich bereits wieder aufgelöst. Die Feuerwehr appelliert daran, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden und diese unbedingt beizubehalten. Große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr benötigen ausreichend Platz, um eine Einsatzstelle zügig zu erreichen. Es gilt die Faustformal: Die linke Spur fährt nach ganz links - alle andern Fahrstreifen fahren nach ganz rechts. Aktuell läuft in vielen Bundesländern eine Kampagne zur Rettungsgasse. Über Flyer und Banner an Autobahnbrücken wird auf diese, möglicherweise lebensrettende, Verkehrsregel hingewiesen. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Polizei

MELSUNGEN/GUXHAGEN. Ein Gesamtschaden von 40.000 Euro ist am Montagabend entstanden, als mindestens elf Fahrzeuge über Reifenteile auf der A 7 fuhren. Der Verursacher, bei dessen Fahrzeug es sich vermutlich um einen Lastwagen handelt, ist noch unbekannt.

Der Last- oder Sattelzug verlor auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Melsungen und Guxhagen während der Fahrt in Richtung Norden einige Reifenteile. Mehrere nachfolgende Fahrzeuge fuhren gegen 18.20 Uhr ebenfalls in Richtung Kassel und fuhren über die Hindernisse. In zehn Fällen wurden dabei Autos beschädigt, in einem weiteren Fall eine Sattelzugmaschine.

Die Autos trugen zumeist an der Front einen Schaden davon, in manchen Fällen wurde auch der Motor oder Unterbodenschutz beschädigt. Der größte Schaden entstand am BMW eines 40-Jährigen aus dem Landkreis Göttingen. An seinem 1er war die Front eingedrückt und der Motor erheblich beschädigt worden. Weil das Motoröl auslief, entstand auch noch ein Motorschaden. Rund 8000 Euro beträgt der Sachschaden alleine an diesem Wagen.

Den Frontschaden an einem 4er BMW eines 24-Jährigen aus Osterode am Harz bezifferten die Beamten der Autobahnpolizei mit 7000 Euro. Auf weitere rund 6000 Euro beläuft sich der Schaden an einem Dacia eines 39 Jahre alten Fahrers aus Guxhagen. Auch ein 57 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Verden (Niedersachsen) konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. An seinem VW Passat riss der vordere Stoßfänger bei dem Aufprall ab.

Rund eine Stunde dauerten die Säuberungs- und Aufräumarbeiten, bis schließlich alle Fahrstreifen in Richtung Norden wieder frei waren und sich keine neuen Unfälle mehr ereigneten.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation bitten nun Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

MELSUNGEN/GUXHAGEN. Ein mit rund 2000 lebenden Puten beladener Lkw ist in der Nacht zu Freitag auf der Autobahn 7 gegen einen Sperranhänger der Autobahnmeisterei geprallt. Die Tiere blieben unversehrt, der 47 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt im Führerhaus eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Der Schaden summiert sich auf mehr als 100.000 Euro.

Der schwere Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Melsungen und Guxhagen. Dort sicherte der Sperranhänger einen mit Panne liegen gebliebenen Lkw ab. Die Fahrbahn in Richtung Norden ist seit 8.30 Uhr geräumt. Die Puten, die in Transportboxen untergebracht waren, mussten zum Weitertransport umgeladen werden.

Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, war das mit Lebendputen beladene Lkw-Anhänger-Gespann auf der A 7 in Richtung Norden unterwegs. Der 47 Jahre alte Fahrer aus dem Landkreis Cloppenburg übersah aus bislang ungeklärter Ursache einen auf dem rechten von drei Fahrstreifen abgestellten beleuchteten Sperranhänger. Die Autobahnmeisterei Baunatal hatte diesen zur Absicherung eines auf dem rechten Fahrstreifen zuvor liegen gebliebenen Sattelzuges aufgestellt. Das Lkw-Gespann krachte auf den Sperranhänger und schob diesen auf den davor stehenden Pannen-Lkw.

Aufgrund der heftigen Kollision verteilte sich eine Vielzahl von Fahrzeugteilen auf der Fahrbahn. Ein nachfolgender 50 Jahre alter Autofahrer aus dem Main-Taunus-Kreis konnte mit seinem Skoda nicht mehr ausweichen und überfuhr das Trümmerfeld. Dabei entstand auch an seinem Wagen ein nicht bezifferter Sachschaden.

Der Fahrer des Putentransporters war beim Aufprall in seinem Fahrerhaus eingeklemmt worden. Er musste durch die Feuerwehr zunächst befreit werden, bevor ihn der Rettungsdienst ins Krankenhaus brachte. Die Verletzungen seien allerdings nicht besonders schwerwiegend gewesen, hieß es von der Unfallstelle. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Insgesamt 1300 Liter Dieselkraftstoff haben unbekannte Diebe in der Nacht zu Dienstag aus den Tank zweier an der A 44 abgestellter Sattelzugmaschinen abgezapft. Einer der beiden schlafenden Lkw-Fahrer wurde auf den Diebstahl aufmerksam, als seine Standheizung - wegen Treibstoffmangels - ausfiel. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen.

Der aus beiden Lastwagen gestohlene Kraftstoff hat einen Gesamtwert von 1700 Euro, wie die Polizei in Kassel am Dienstag mitteilte. Der 44-jährige Fahrer einer der beiden betroffenen Sattelzugmaschinen aus dem Landkreis Eichsfeld in Thüringen hatte sein Gespann gegen 22 Uhr am späten Montagabend auf dem Parkplatz Bärenberg an der A 44 in Richtung Kassel abgestellt und sich in der Fahrerkabine schlafen gelegt. Gegen 1 Uhr bemerkte er, dass die Standheizung nicht mehr lief und in die Tankanzeige aufleuchtete.

Als er am Tank nachsah, stellte er zwar zunächst keine Beschädigungen am Tankdeckel fest, dieser ließ sich jedoch mit dem dazugehörigen Schlüssel nicht mehr öffnen. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Gegenüber der zum Tatort entsandten Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal gab der Trucker an, dass er den Lkw mit rund 500 Litern im Tank auf dem Parkplatz abgestellt habe. Nun sei der Tank offenbar leer. Von dem Diebstahl des Kraftstoffs habe er beim Schlafen in der Fahrerkabine nichts mitbekommen.

Der zweite Dieseldiebstahl ereignete sich in der Zeit zwischen 20.30 und 4 Uhr auf dem Parkplatz der Tank- und Rastanlage Bühleck in Fahrtrichtung Kassel. Der 57-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus dem Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen hatte seinen Lkw dort an der Zufahrt zur Rastanlage abgestellt und anschließend ebenfalls in der Fahrerkabine geschlafen. Auch er bekam dabei eigenen Angaben zufolge nichts von dem Diebstahl aus dem Tank seiner Sattelzugmaschine mit. In diesem Fall hatten die Täter rund 800 Liter abgepumpt und entwendet. Erst als er seine Fahrt am Morgen gegen 4.30 Uhr fortsetzen wollte, bemerkte er anhand der Tankanzeige den massiven Kraftstoffverlust und verständigten ebenfalls die Polizei.

Die Ermittler der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die im Laufe der Nacht an der A 44 verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Das ist für einen 23-jährigen Raser wirklich dumm gelaufen, und laufen werden muss der junge Mann demnächst, denn er überholte mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ausgerechnet eine Zivilstreife der Autobahnpolizei.

Mit einem sogenannten ProVida-Fahrzeug, einem Zivilwagen mit Videotechnik zur Verkehrsüberwachung im laufenden Verkehr, waren Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal am Freitagmorgen gegen 9.30 Uhr in einer Baustelle auf der A 7 bei Kassel unterwegs. Dort gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern. Als die Polizisten von einem Skoda mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt wurden, nahmen sie sofort die Verfolgung des Autos auf. Der Skoda war weiterhin mit hohem Tempo in Richtung Norden unterwegs.

Durch den sofortigen Einsatz der Videomesstechnik in ihrem Fahrzeug stellten die Autobahnpolizisten fest, dass der Skodafahrer über eine längere Strecke mit Geschwindigkeiten zwischen 120 und 150 km/h auf der schmalen linken Spur der Baustelle unterwegs war. Der Spitzenwert der Messung lag bei 151 km/h, bis die Beamten den Raser schließlich an der Anschlussstelle Kassel-Nord von der Autobahn zogen.

Verschlafen und daher eilig zur Arbeit unterwegs
Am Steuer des Wagens saß ein 23-Jähriger aus Melsungen. Als die Streife ihn mit dem kurz zuvor aufgezeichneten Beweisvideo seiner deutlich zu schnellen Fahrt konfrontierte, gab er an, verschlafen zu haben und auf dem Weg zur Arbeit zu sein. Da er dazu die im Baustellenabschnitt zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern deutlich überschritten hatte, muss er nun jedoch mit einem Fahrverbot rechnen. Für Überschreitungen von 61 bis 70 km/h mit Autos außerhalb geschlossener Ortschaften sieht der Gesetzgeber ein zweimonatiges Fahrverbot, 440 Euro Geldbuße sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister des Kraftfahrbundesamtes in Flensburg vor. (ots/pfa) 


Kürzlich zog eine ProVida-Besatzung bei Kassel einen Autofahrer mit gefälschtem Führerschein aus dem Verkehr:
Vor Jahren die "Karte" gelocht: Fälschung vorgelegt (06.01.2017)

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Publiziert in KS Polizei
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