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DIEMELSTADT-RHODEN. Über welchen Zeitraum ein Mann am heutigen Dienstag schwer verletzt auf der Straße gelegen hatte, kann die Polizei nicht sagen - fest steht aber, dass ein Junge aus der Nachbarschaft den Verunglückten fand. Familienangehörige setzten den Notruf an die Rettungsleitstelle ab.

Nach Angaben der Polizei wurde eine Streife um 14.57 Uhr aufgrund einer unklaren Situation in die Hohle Straße in Rhoden gerufen. Dort angekommen, wurde ein schwerverletzter 78-jährige Rentner bereits im RTW medizinisch versorgt. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, was geschehen war. Ein grüner Golf III stand mit abgerissener Tür auf der Straße, angetrocknete Blutreste am Auto und auf dem Asphalt ließen Fragen aufkommen, die es zu beantworten galt.

Was war geschehen?

Anhand der Spurenlage konnten sich die versierten Beamten aus Bad Arolsen ein Bild vom Geschehen machen. Der Rentner hatte seinen Hund in der Feldgemarkung ausgeführt, war in die Hohle Straße zurückgekehrt und hatte den Golf auf der steilen Auffahrt seines Hauses abgestellt. Danach muss der Senior die Tür geöffnet haben und ausgestiegen sein - allerdings, davon gehen die Beamten aus, war die Handbremse seines Pkw nicht richtig angezogen und der Gang nicht eingelegt.

Das Fahrzeug setzte selbstständig zurück, riss den Rentner mit sich, krachte mit der offenen Fahrertür gegen den Flügel eines Grundstückstores und kam auf der Straße zum Stehen. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen, die derzeit im Krankenhaus Warburg behandelt werden.

Nachbarn kümmern sich um Hund

Nicht nur der Rentner wurde durch den Nachbarsjungen gerettet, auch der im Auto sitzende Hund konnte durch die Nachbarschaft aus dem überhitzten Wagen geholt und versorgt werden. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an. (112-magazin) 

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. Ein Sattelzug hat am Montagabend auf der A 44 in Höhe Diemelstadt rund 300 Liter Diesel verloren. Andere Fahrzeuge fuhren durch den Kraftstoff und verteilten ihn auf der Autobahn, in der Aus- und Auffahrt sowie auf der B 252. Feuerwehr und Autobahnmeisterei waren stundenlang im Einsatz.

Ein in Zwickau zugelassener Sattelzug war am Abend gegen 19 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Diemelstadt überfuhr der Lkw-Fahrer einen Reifen, den ein anderer Brummi verloren hatte. Dadurch riss eine Treibstoffleitung, die die beiden Dieseltanks der Sattelzugmaschine miteinander verbindet. Durch das Leck flossen Polizeiangaben zufolge etwa 300 Liter Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn.

Obwohl der Lasterfahrer sofort auf die Standspur steuerte, floss der Kraftstoff auf den rechten der beiden Fahrstreifen - die Autobahn hat in diesem Abschnitt ein leichtes Gefälle zur Mittelleitplanke hin. Wie Feuerwehreinsatzleiter und Stadtbrandinspektor Ulrich Volke gegenüber 112-magazin.de erklärte, seien zahlreiche Fahrzeuge durch den Treibstoff gefahren und hätten diesen großflächig verteilt.

Weil die Meldung über das Ausmaß beim Notruf nicht ganz klar war, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie aus Bad Arolsen mit dem Stichwort Gefahrgut. Der Einsatz der Arolser Kameraden war aber nicht nötig, sie kehrten bald nach der Ankunft wieder in die Residenzstadt zurück. Lediglich das Lichtmastfahrzeug blieb an der Einsatzstelle stehen.

Feuerwehren, Autobahnmeisterei und Polizei sperrten einen Fahrstreifen auf der Autobahn, die komplette Ausfahrt Diemelstadt, die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund sowie die Bundesstraße 252 im betroffenen Abschnitt. Brandschützer und Autobahnwärter brachten großen Mengen an Ölbindemittel aus.

Die Einsatzkräfte kehrten das saugfähige Granulat zunächst mit Besen in den Asphalt ein, bevor eine Kehrmaschine der Autobahnmeisterei Baunatal das vollgesogene Bindemittel wieder aufnahm. Erst nach mehreren Stunden herrschte wieder uneingeschränkt freie Fahrt. Auch der Sattelzug setzte die Fahrt fort - nachdem die aufgerissene Leitung abgeklemmt worden war.


Auch auf der Gegenspur gab es am Abend einen Unfall, zu dem Feuerwehrleute ausrücken mussten:
Unfall auf A 44: Frau schwer verletzt im Auto eingeklemmt (20.01.2015, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Rhoden

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Publiziert in Feuerwehr

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