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BAD AROLSEN. Ein Rolltor ist auf dem ehemaligen Kasernengelände in Mengeringhausen angefahren und schwer beschädigt worden - die Polizei vermutet, dass ein Lkw beim Rangieren gegen das massive Metalltor gefahren ist.

Ereignet haben muss sich der Unfall am Montag (12. April) am Abzweig der Bundesstraße 450 zur Einfahrt "Auf dem Hagen" in der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr. Nach Schätzung der Beamten beläuft sich der angerichtete Sachschaden auf etwa 25.000 Euro.

Hinweise zum Unfallhergang oder zum Fluchtfahrzeug nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen.

Link: Unfallstandort am 12. April im Bereich der Hagenstraße.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN/WETTERBURG. Seine Zustelltätigkeit musste am Freitag vorübergehend der Fahrer eines Mercedes Sprinter einstellen - der 24 Jährige landete mit seinem Transporter im Graben.

In den frühen Morgenstunden des 1. Dezember wurden dem Bad Arolser gegen 7.30 Uhr, die alte Panzerstraße zum Verhängnis. Obwohl sein Fahrzeug mit Winterreifen ausgerüstet war, kam der 24-Jährige zwischen Mengeringhausen und Wetterburg in einer Linkskurve infolge von Fahrbahnglätte nach links von der Straße ab und blieb im Straßengraben auf der Beifahrerseite liegen.

Nachdem der Dienstleister umständlich aus der Fahrertür ausgestiegen war, wurden die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen informiert, die zur Unfallaufnahme an der Bundesstraße 450 eilten. Da keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren und der Fahrer keine Verletzungen zu beklagen hatte, wurden weder Feuerwehr noch eine RTW-Besatzung benötigt.

Die Streife schätzt den Schaden an dem Fahrzeug auf 2000 Euro - zuzüglich eines umgefahrenen Leitpfostens, der mit 100 Euro zu Buche schlägt. 

Der ADAC wurde mit der Bergung des Lieferwagens beauftragt.


Publiziert in Polizei
Mittwoch, 30 August 2017 07:42

Blitzer auf dem Hagen bei Mengeringhausen

MENGERINGHAUSEN. Derzeit wird in der Hagenstraße, etwa in Höhe der alten Kaserne, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dort gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Wer außerorts das Tempolimit um bis zu 20 km/h überschreitet, zahlt nach dem neuen Bußgeldkatalog (gültig seit 1.5.2014) bis zu 30 Euro Bußgeld. Wird ein Verkehrsteilnehmer erwischt, der außerhalb geschlossener Ortschaften zwischen 21 und 40 km/h zu schnell ist, sind Bußgelder zwischen 70 und 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Ab einer Tempoüberschreitung von 41 km/h außerorts müssen Raser - je nach Tempo - zwischen 120 und 600 Euro Bußgeld zahlen und kassieren zwei Punkte. Hinzu kommen ein bis drei Monate Fahrverbot.

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Publiziert in Blitzer

MENGERINGHAUSEN. Ein durch einen Kurzschluss ausgelöster Kellerbrand, ein völlig verrauchtes Gebäude der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge sowie drei verletzte und vermisste Arbeiter - das war das Szenario einer Übung, zu der am Dienstagabend die Feuerwehren aus Mengeringhausen, Bad Arolsen und Helsen ausrückten.

Mit dem Hinweis auf eine ausgelöste Brandmeldeanlage alarmierte die Leitstelle gegen 18.15 Uhr zunächst die Feuerwehr aus Mengeringhausen. Als die Kameraden unter der Leitung von Wehrführer Jörg Jakobschak wenig später auf dem umzäunten Gelände an der Hagenstraße eintrafen, drang Rauch aus dem ehemaligen Georg-Friedrich-Kasino. Drei Menschen galten zu diesem Zeitpunkt als vermisst.

Sofort gaben die Mengeringhäuser Kameraden die Rückmeldung über den angenommenen Brand mit Vermissten an die Leitstelle, die daraufhin die Wehren aus der Kernstadt und aus Helsen nachalarmierte. Wenig später waren etwa 50 Feuerwehrleute vor Ort, 14 von ihnen unter Atemschutz. Sie gingen in den verwinkelten Keller vor und suchten nach den Vermissten - in diesem Fall Puppen. Während der Personensuche durch die Atemschutztrupps überwachten Kameraden außerhalb des Gebäudes, wie lange welche Brandschützer bereits im Einsatz sind und wie lange etwa ihnen die Atemluft noch reicht. Im Ernstfall ist diese sogenannte Atemschutzüberwachung lebenswichtig. Alles habe reibungslos geklappt, lobte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer.

Während sich die Suchtrupps bei äußerst geringen Sichtweiten durch die Rauchentwicklung ihren Weg bahnten, bauten andere Kameraden draußen bereits eine umfassende Wasserversorgung auf und bereiteten den Innengriff mit C-Rohren vor. Andere Freiwillige kümmerten sich darum, dass die Einsatzstelle ausreichend ausgeleuchtet wird, wieder andere standen bereit, um die geretteten Vermissten auf Tragen zu betten und in Sicherheit zu bringen. Nicht zuletzt sorgten weitere Feuerwehrleute dafür, die Standrohre der Hydranten oder verlegte Schlauchleitungen mit Warnlampen abzusichern. Vorsicht war darüber hinaus geboten, weil sich Löschwasser bei eisigen Temperaturen in rutschige Eisflächen verwandelte.

Bei der sich direkt anschließenden Nachbesprechung lobten Stadtbrandinspektor Meyer und sein Stellvertreter Sven Eichweber die Leistungen der Einsatzkräfte. Weil die Erstaufnahmeeinrichtung dem Land gehört, beobachteten auch Vertreter des Regierungspräsidiums die Übung. Der Beauftragte der RP, Wolfgang Finis, wertete den Verlauf des Einsatzes und insbesondere der Menschenrettung als besonders gut. Finis muss es wissen: Er war bis zum vergangenen Jahr an der Landesfeuerwehrschule als Ausbilder und zuletzt auch als kommisarischer Leiter der Schule tätig. Die Wehren hätten einen guten Ausbildungsstand. Als sehr positiv wertete Finis, dass innerhalb kürzester Zeit eine ausreichende Anzahl an Atemschutzgeräteträgern einsatzbereit waren.

Platz für bis zu 700 Menschen
Die Außenstelle Mengeringhausen der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge wurde für mehrere Millionen Euro eingerichtet und ist für rund 500 bis 700 Menschen ausgelegt. Bislang wohnte dort aber kein einziger Flüchtling. Um unter anderem Vandalismus von außen zu verhindern, wird der Gebäudekomplex rund um die Uhr bewacht. (pfa) 


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Mengeringhausen

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Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN. Ein 70 Jahre alter Mann aus Brilon ist beim Schlittschuhlaufen in der Willinger Eishalle gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen. Da der Mann zeitweise auch bewusstlos war, forderten die Rettungskräfte am Boden einen Rettungshubschrauber an.

Der Rentner aus dem Hochsauerlandkreis wollte nach Informationen von 112-magazin.de mit seinen Enkelkindern am Dienstagnachmittag gerade zum Schlittschuhlaufen aufs Eis gehen, da passierte es bereits: Der 70-Jährige kam auf der glatten Fläche zu Fall und schlug mit dem Schädel auf dem harten Boden auf. Die Besatzung eines Rettungswagens und der Notarzt rückten aus und versorgten den Verletzten, der zeitweise das Bewusstsein verloren hatte.

Der zwischenzeitlich angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel nahm Kurs auf Willingen. Zwei Feuerwehrleute rückten aus und sicherten den Landeplatz unweit der Eishalle auf einer Wiese an der Straße Vor den Weiden. Dorthin wurde der Patient schließlich mit dem Rettungswagen gebracht, der Hubschrauber hob wenig später und lieferte den Verletzten in eine Kasseler Klinik ein.

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 26 September 2013 07:02

Lkw blockiert Umleitung: Willingen halbe Nacht dicht

WILLINGEN. Dem Fahrer eines 40-Tonners ist am Mittwochabend der Sprit ausgegangen - ausgerechnet auf der Strecke, die als Umleitung für die wegen Bauarbeiten gesperrte Ortsdurchfahrt ausgeschlildert ist. Bis morgens um 4.15 Uhr ging Am Hagen in Willingen nichts mehr.

Laut Polizei hatte der griechische Fahrer einer deutschen Spedition zunächst das Durchfahrtsverbot der Umleitung missachtet - mit seinem mit Holz beladenen 40-Tonner hätte der Trucker die Strecke gar nicht befahren dürfen. Sie gilt lediglich für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen, größere Lastwagen werden weiträumig umgeleitet. Weil der Dieseltank jedoch bereits so gut wie leer war, wollte der Brummifahrer auf dem Weg nach Olsberg wohl keinen Kilometer zu viel fahren.

An der Steigung Am Hagen kam es dann, wie es kommen musste: Der Motor ging durch Spritmangel aus. Bevor der Lastwagen zum Stillstand kam, rollte er schräg zurück und blockierte die gesamte Straße. Weil der Chef des Fahrers erst am Morgen jemanden schicken wollte, "hat sich der Fahrer in die Koje gelegt und geschlafen". Nachdem die Polizei gegen Mitternacht von einem Taxifahrer über die ungewollte "Vollsperrung" informiert worden war, "mussten wir den Fahrer erst mal wecken", sagte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizeistation am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Den Griechen habe die von ihm verursachte Verkehrsbehinderung nicht sonderlich interessiert.

Kein Geld, keine Scheckkarte
Außerdem hatte "der Fahrer kein Geld und auch keine EC-Karte dabei, um Dieselkraftstoff bezahlen zu können", sagte der Dienstgruppenleiter. Daher sei zunächst der ADAC gerufen worden - das Servicemobil hatte jedoch nur fünf Liter Treibstoff in einem Kanister dabei. "Das reichte aber hinten und vorne nicht aus", hieß es am Morgen weiter.

Schließlich rückte ein Bergungsunternehmen aus Brilon an, füllte 100 Liter Dieselkraftstoff nach, entlüftete den Motor und brachte ihn so wieder zum Laufen. Seine Fahrt nach Olsberg konnte der Fahrer gegen 4.15 Uhr fortsetzen - "zum Glück bevor der Berufsverkehr am Morgen einsetzte", sagte der Polizist.

Der Lkw-Fahrer muss nun ein Bußgeld bezahlen - weil er das Durchfahrtsverbot für seine Gewichtsklasse missachtete. Zusätzlich muss er die Kosten für den Einsatz der Bergungsfirma zahlen.

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Publiziert in Polizei
Montag, 25 Februar 2013 17:11

Eissporthalle: Einbrecher erbeuten Geld

WILLINGEN. Einbrecher haben in der Willinger Eissporthalle Bargeld in noch unbekannter Höhe erbeutet. Die Korbacher Polizei sucht mögliche Zeugen, denen verdächtige Personen aufgefallen sind.

Durch ein zuvor hinein geschnittenes Loch im Maschendrahtzaun drangen die bisher unbekannten Einbrecher in der Nacht von Freitag auf Samstag in das Gelände der Eissporthalle ein. Nachdem sie eine Glastür gewaltsam aufgehebelt hatten, brachen die Täter im Geschäftsbereich Spielautomaten, Schränke und das Kassenhäuschen auf. Dabei erbeuteten sie Bargeld in noch unbekannter Höhe.

Hinweise nimmt die Polizeistation Korbach unter der Rufnummer 05631/971-0 entgegen.

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Publiziert in Polizei
Montag, 31 Oktober 2011 20:20

Großübung: Explosion im Holzheizkraftwerk

MENGERINGHAUSEN. Für vier Opfer kam trotz aller Bemühungen der rund 80 Feuerwehrleute jede Hilfe zu spät - zum Glück war dieser tragische Ausgang eines Explosionsunglücks nur Teil eines Übungsszenarios. Neben den Brandschützern aus der Kernstadt und mehreren Stadtteilen waren an der Großübung im Bioenergiepark Auf dem Hagen am Montagabend auch Mitglieder zweier DRK-Schnelleinsatzgruppen beteiligt. Mitglieder der Mimengruppe "Screaming Rescuers" schlüpften - realistisch geschminkt - in die Rolle der Betroffenen.

Eine Explosion hatte Gebäudeteile zerstört und Trümmer auf dem gesamten Gelände verteilt, eine Gasleitung bersten lassen, mehrere Brände entfacht und einige der Opfer verschüttet, andere hatten Verbrennungen erlitten oder waren von Metallteilen durchbohrt - so sah es das Übungsszenario vor, das Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und seine Stellvertreter Michael Seebold und Sven Eichweber ausgearbeitet hatten. Bis auf das Führungstrio der Arolser Brandschützer wussten die Feuerwehrleute in Kernstadt und Ortsteilen nichts von der komplexen und mit vielen Aufgaben gespickten Übung. Die Leitstelle alarmierte gegen 18 Uhr die Wehren aus Mengeringhausen, Bad Arolsen, Helsen, Schmillinghausen, Massenhausen und Wetterburg sowie die Besatzung eines in Korbach stationierten Einsatzleitwagens für größere Schadensfälle.

Als wenig später die ersten Feuerwehrleute an dem Holzheizkraftwerk eintrafen, "bildeten sie innerhalb weniger Augenblicke verschiedene Abschnitte und brachten damit Struktur in den Einsatz", lobte der Stadtbrandinspektor. So hätten sich die Brandschützer auf dem großen Gelände sofort ein Bild vom Ausmaß des Schadens gemacht und seien sehr gezielt zur Menschenrettung ins Gebäude oder im Freien vorgegangen, während sich andere Kräfte um Wasserversorgung und Brandbekämpfung gekümmert hätten. Mit dem Korb der Drehleiter wurde ein Verletzter vom Dach eines Gebäudes gerettet. Andere Verletzte und auch die angenommenen Todesopfer trugen die Feuerwehrleute zur Verletztensammelstelle, die die Mitglieder der DRK-Schnelleinsatzgruppen Ehringen und Bad Arolsen an einer Zufahrt eingerichtet hatten. Deren Führung hatten die Bereitschaftsleiter Hartmut Keim (Ehringen) und Thorsten Schaub (Bad Arolsen) inne.

Einen Verletzten mussten die Brandschützer mit einem Hebekissen befreien - der Mitarbeiter war unter einem Eisenträger "gefangen". Vorherige Versuche, das schwere Metall mit einer Axt durch Hebeln oder mit einem Wagenheber anzuheben, waren gescheitert. Für die unter Atemschutz vorgegangenen Brandschützer war dies eine große körperliche Anstrengung, und in der Dunkelheit am Rande eines Holzhackschnitzelberges bedeutete das Bedienen des mit Druckluft aufblasbaren Hebekissens eine weitere Schwierigkeit.

"Innerhalb von nur 60 Minuten waren alle sechs Opfer gefunden und befreit", lobte Stadtbrandinspektor Meyer. Die Einsatzkräfte hätten außerdem alle sonstigen, recht unterschiedlichen Anforderungen gemeistert. Sein Stellvertreter Sven Eichweber erklärte, dass die Übung nahezu alle Sachgebiete der Feuerwehr abgedeckt habe - Brandbekämpfung, Retten und Bergen von Opfern sowie der Umgang mit Gefahrgut. Auch für die Führungskräfte sei eine solche Großübung unter den im Bioenergiepark vorgefundenen Bedingungen eine ideale Möglichkeit, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Die Führungskräfte lobten alle Beteiligten, die in kürzester Zeit in großer Zahl an der "Einsatzstelle" eingetroffen seien und sich in jeder Hinsicht bewährt hätten. Auch die Kooperation und Kommunikation mit den 14 eingesetzten DRK-Helfern und den Kameraden der "mobilen Leitstelle" sei sehr professionell gewesen. Als professionell schätzten alle Beteiligten auch die "Opfer" ein, die durch Aussehen und Verhalten für realistisches Flair sorgten.

Publiziert in Feuerwehr

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