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KORBACH. 25 frisch ausgebildete Atemschutzgeräteträger stehen den Feuerwehren im Landkreis und dem Korbacher THW ab sofort zur Verfügung. Die Ausbildung dauerte 35 Stunden, in denen die Teilnehmer in der Handhabung der Atemschutzgeräte, Einteilung der unterschiedlichen Geräte und dem richtigen Vorgehen im Einsatz geschult wurden.

Einen großen Anteil der Ausbildung stellte die praktische Ausbildung unter realistischen Bedingungen dar. In der speziell eingerichteten Atemschutzübungsstrecke mussten die Teilnehmer durch Tunnel kriechen und Ein- und Ausgänge in dem von einer Nebelmaschine verrauchten Streckenabschnitt finden. Bei dieser Übung werden auch Geräusche eingespielt, die bei einem realen Brand entstehen.

Zur Ausbildung gehört nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes auch ein Belastungstest, der auf dem Laufband, beim sogenannten Hammerziehen und beim Treppensteigen durchgeführt wird. Vor Beginn dieses Lehrgangs musste jeder Teilnehmer einen Gesundheitscheck absolvieren, der spätestens nach drei Jahren zu wiederholen ist. Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme müssen die frisch gebackenen Atemschutzgeräteträger an den einzelnen Standorten regelmäßig an Atemschutzübungen teilnehmen und mindestens einmal im Jahr einen Streckendurchgang in der Übungsstrecke in Korbach absolvieren. Die Atemschutzübungsstrecke in Korbach ist die einzige im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Mehrere Ausbilder führten den Lehrgang durch. Die Prüfung nahm schließlich Kreisbrandmeister Rolf Wilke (Herzhausen), der als Kreisausbilder Atemschutz für diesen Bereich verantwortlich ist, ab.

Erfolgreich waren folgende Feuerwehr- und THW-Mitglieder:
Torben Jack Beckmann (Bad Arolsen-Massenhausen), Thorben Blüchel (Waldeck-Netze), Nina Brand (Twistetal-Elleringhausen), Laura Emde (Korbach-Hillershausen), Melissa Emde (Korbach-Rhena), Robin Feike (Allendorf-Rennerthausen), Christoph Hallenberger, Nadine Hallenberger (beide Battenberg-Frohnhausen, Eike Hochgrebe (Haina-Löhlbach), Andreas Hoffmann (Frankenberg), René Jost (THW Korbach), Jonas-Tim Liebich (Bad Wildungen), Marco Oelling (Haina-Löhlbach), Kea-Cäcilia Przewdzing (Waldeck-Netze), David Schubert, Mike Stahl, Janek Stolz (alle Allendorf-Rennertehausen), Manuela Söhne, Torsten Söhne (beide Waldeck), Mareike Tepel (Twistetal-Elleringhausen), Tobias Viesehon (Volkmarsen-Hörle), Marius Völker (Frankenberg-Viermünden), Jendrik Warnecke (THW Korbach), Dustin Weise (Burgwald) und Markus Wiesemann (Edertal-Böhne). (r/Quelle: Kreisfeuerwehrverband)

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Publiziert in Feuerwehr

HAINA-KLOSTER. Eine starke Rauchentwicklung im Heizungskeller der Pizzeria Brar in Haina-Kloster ist am Dienstagmittag glimpflich ausgegangen: Es gab keinen Personenschaden und an dem Wohnhaus mit Café und Restaurant in der Kellerwaldstraße 2 auch keinen Gebäudeschaden, berichtete Einsatzleiter Thomas Bahr vor Ort. Bahr ist der Wehrführer der Hainaer Feuerwehr. Nach seinen Worten ist auch nur ein sehr geringer Wasserschaden entstanden.

Ursache für die Rauchentwicklung ist laut Bahr vermutlich ein technischer Defekt an der Heizungsanlage: Der Qualm kam aus dem Brennerkasten der Öl-Heizung, ein offenes Feuer gab es nicht. Durch die Verqualmung zog der Rauch allerdings in nahezu alle Räume des Wohn- und Gaststättengebäudes. Das musste stark gelüftet werden.

Die Besitzerin der Pizzeria hatte die Rauchentwicklung im Heizungskeller gegen 12.30 Uhr festgestellt. Sofort alarmierte sie die Feuerwehr. Neben 30 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Haina-Kloster, Löhlbach und Halgehausen/Bockendorf rückten auch das Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen sowie die Polizei an. Die Feuerwehr bekämpfte den Rauch mit einem Trupp Atemschutzgeräteträger, vor allem wurde die Gasleitung im Haus abgedreht. Die Rauchentwicklung konnte so schnell gestoppt werden.

Die 50 Jahre alte Besitzerin der Pizzeria sowie die beiden neun und 15 Jahre alten Kinder wurden noch im Rettungswagen auf Rauchgasvergiftung untersucht, konnten aber schnell wieder aus der medizinischen Obhut entlassen werden. Auch der Bezirksschornsteinfeger wurde hinzugezogen. Er überprüfte die Heizungsanlage, solange blieb auch die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen vor Ort. Das Wohngebäude wird jetzt wohl eine neue Heizungsanlage brauchen.


Link:
Restaurant Pizzeria Brar

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Publiziert in Feuerwehr

WINTERBERG. Dem schnellen Eingreifen und dem engagierten Einsatz der Winterberger Feuerwehren ist es zu verdanken, dass beim Brand eines Doppelhauses ein unmittelbar benachbartes Wohnhaus vor dem Feuer verschont geblieben ist. Außerdem haben die Kameraden einem Wellensittich das Leben gerettet. Ein ausbrennen des Doppelhauses konnten sie aufgrund der schwierigen Gegebenheiten vor Ort aber nicht mehr verhindern.

Am Mittag um kurz nach 12 Uhr waren die Einsatzkräfte in die Güninghauser Straße im Winterberger Stadtzentrum alarmiert worden. Dort, so Pressesprecher Jens Vogelsang vor Ort, sei es zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoß gekommen. Nach ersten Meldungen sei eine Frau als vermisst gemeldet worden, erklärte Vogelsang weiter. Diese Vermutung hat sich aber zum Glück nicht bestätigt.

Sofort begannen die Kameraden, auch unter schwerem Atemschutz, mit dem Löschangriff. Sowohl von der Vorderseite, als auch von hinten und von der Drehleiter aus wurde das Feuer bekämpft. Besondere Schwierigkeiten bereitete dabei die enorme Hitzeentwicklung in dem brennenden Haus: „Die Kameraden können unter diesen Extrembedingungen nur sehr kurz unter Atemschutz eingesetzt werden. Der Löschzug Züschen wurde bereits nachalarmiert“, resümierte Pressesprecher Jens Vogelsang während des Einsatzes.

Im brennenden Obergeschoss hatte das Feuer aufgrund der Holzbauweise und der Zwischendecken sehr schnell reichlich Nahrung gefunden und in die Dachhaut übergegriffen. Wegen der Schieferbedeckung war die Dachhaut schwer zu öffnen, im Inneren des Hauses waren bereits Zwischendecken eingebrochen, was keinen Innenangriff mehr zuließ. Zu gefährlich wäre er für all die Feuerwehrleute gewesen. Dennoch gelang es ihnen, noch einen Wellensittich aus dem Haus zu retten und so vor dem sicheren Tod zu bewahren. Auch ein Übergreifen des Feuers auf ein direkt angebautes Wohnhaus konnten die Kameraden erfolgreich verhindern.
Zwei Atemschutzgeräteträger erlitten unter der extremen körperlichen Belastung und schwülen Temperaturen einen Kreislaufkollaps und mussten mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Zum besseren Löschangriff wurde noch eine zweite Drehleiter von der Medebacher Feuerwehr eingesetzt, außerdem setzten die Kameraden hinter dem Haus ein Wendestrahlrohr zur Brandbekämpfung ein. Besondere Schwierigkeiten bereitete der enorme Brandrauch, der die ganze Straße in einen beißenden Nebel hüllte. Die Bevölkerung wurde über das Radio aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Der Einsatz und die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den späten Abend an. Dabei waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. Nicht nur von der Feuerwehr, auch vom Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises, dem DRK des Kreisverbandes Brilon, der RWE, den Wasserwerken und der Polizei. Außerdem kümmerten sich Mitarbeiter der Notfallseelsorge um die schockierten Hausbewohner.
Die Brandursache und die Schadenshöhe standen zunächst noch nicht fest. Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. 

Publiziert in KS Feuerwehr
Donnerstag, 15 März 2012 08:19

Arolser Feuerwehrleute sind (Aro)fit

BAD AROLSEN. Zahlreiche Lehrgänge, Fortbildungen und praktische Übungen gehören fest zum Terminkalender der Feuerwehren im Bad Arolser Raum. Doch all das Erlernte hilft den Feuerwehrleuten nicht, wenn im Ernstfall Fitness gefordert ist und die Brandschützer blitzschnell auf bestimmte Umstände reagieren müssen. Gerade für die Atemschutzgeräteträger ist die rund 28 Kilogramm schwere Ausrüstung eine zusätzliche Belastung. Und genau aus diesem Grund nutzen zahlreiche Feuerwehrleute die professionellen Trainingsbedingungen im Fitnesszentrum "AroFit" in Bad Arolsen.

Stellvertretender Stadtbrandinspektor Sven Eichweber betont, dass die Mitglieder der ehrenamtlich organisierten Feuerwehren nicht weniger fit sein dürfen als Berufsfeuerwehrleute. Diese Fitness werde regelmäßig bei einer Belastungsüberprüfung ermittelt, berichtet Eichweber. Nach einiger Zeit des Suchens hat die Feuerwehr im Oktober 2010 nach eigenen Angaben "optimale Bedingungen" im AroFit vorgefunden. "Bei der Belastungsüberprüfung werden Dinge wie Radfahren, Gewichtziehen oder Ausdauer gefordert - komplett mit Atemschutzgerät", erklärt der stellvertretende Stadtbrandinspektor. Durch die Anschaffung einer Endlosleiter, die AroFit-Betreiber und Diplom-Sportlehrer Oliver Hintschich 2011 für den Trainingsbetrieb bereitgestellt und finanziert hat, ist ein professionelles und realitätsnahes Training komplett gewährleistet.

Möglich ist die Vorbereitung auf den Ernstfall auch dank der Kooperation zwischen Stadt und AroFit: Bei regelmäßiger Teilnahme der Wehrleute greift ein Bonussystem, das die Kommune eingeführt hat und damit den einzelnen Feuerwehrmann finanziell unterstützt. Denn jährlich fallen trotz der Kooperation bis zu 240 Euro Gebühren für jeden Einzelnen an, berichtet Eichweber. Bürgermeister Jürgen van der Horst begründet die Unterstützung seitens der Stadt mit den "Erfolgen des tollen Projekts, die für sich sprechen". Laut van der Horst sei die Fitness der Atemschutzgeräteträger nachweislich verbessert worden und die Anzahl der Feuerwehrleute mit Trainingserfolgen gestiegen. Auch die Fitness der älteren Feuerwehrleute sei stark verbessert worden, bilanziert Eichweber.

Fast 45 Feuerwehrleute, darunter auch einige Frauen, sind regelmäßig dabei. Das Training wird von Hintschich individuell aus einer Mischung von Konditions- und Krafttraining angepasst, die Stärkung der Skelettmuskulatur steht im Vordergrund. Interessierte Feuerwehrleute melden sich im AroFit bei unter 05691/6245470 zum Feuerwehrsport, der mehrfach in der Woche stattfindet, an.


Links:
AroFit
Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr

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