Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Amnestie

Aus der Amnestie, welche bis zum 01.07.2018 gilt, ergibt sich u. a. eine Straffreiheit für den unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitz. Ausgenommen von dieser Regelung sind Waffen oder Munition, welche dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen. Ziel der Waffenamnestie ist es, Waffenbesitzern die Möglichkeit zu geben, illegale oder z. B. geerbte Waffen straffrei und unbürokratisch abzugeben. Zu den Waffen zählen auch sog. Nunchakus, Wurfsterne, Einhandmesser, Butterfly-Messer und sog. Schreckschusswaffen.

Legale Schusswaffen fallen auch unter die Amnestie. "Wir sind mit dem bisherigen Ergebnis der Waffenamnestie sehr zufrieden. Wir möchten die Bürger jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass die Waffenamnestie in wenigen Wochen endet", so Kriminalrat Bernhard Volke, Leiter der Regionalen Kriminalinspektion Schwalm-Eder.

Waffen und Munition können bei der zuständigen Polizeidienststelle oder bei der zuständigen Waffenbehörde beim Landratsamt in Homberg abgegeben werden. Wer Waffen oder Munition abgeben will, sollte sich jedoch zuvor mit der Polizei unter der Tel 05681/7740 oder Waffenbehörde unter der Telefonnummer 05681/775360 in Verbindung setzen, um die Verfahrensweise der Waffenübergabe oder Abholung abzustimmen. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in HR Polizei
Freitag, 16 Februar 2018 11:16

Zwischenbilanz der Waffenamnestie

HOMBERG. Auf Grund der Waffenamnestie 2017/2018 können Waffen und Munition weiterhin straffrei bei der Polizei oder Waffenbehörde abgegeben werden.

Am 06.07.2017 trat eine neue Regelung im Waffengesetz in Kraft, woraus eine straffreie Waffen- und Munitionsabgabe bei der Polizei oder der zuständigen Waffenbehörde resultierte. Aus der Amnestie ergibt sich unter anderem eine Straffreiheit für den unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitz.

Bisher wurden bei der Waffenbehörde und der Polizei im Schwalm-Eder-Kreis 126 Waffen und 15 Kilogramm Munition abgegeben. Dabei handelt es sich zu 50% um Gewehre, zu weiteren 50% um Handfeuerwaffen und wenige Messer und Schlagringe.

Bei der Hälfte der abgegebenen Waffen handelt es sich um erlaubnisfreie, legale Waffen. Der Besitz der anderen Hälfte der abgegebenen Waffen hätte, außerhalb der Waffenamnestie, ein Strafverfahren nach sich gezogen.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Waffen, Gegenstände oder Munition, welche dem Kriegswaffenkontrollgesetz oder dem Sprengstoffgesetz unterliegen. Die Waffenamnestie gilt noch bis zum 01.07.2018 und ihr Ziel ist es, Waffenbesitzern die Möglichkeit zu geben, illegale oder zum Beispiel geerbte Waffen straffrei und unbürokratisch abzugeben.

Vor der Abgabe von Waffen oder Munition sollte man sich jedoch mit der Polizei unter der Telefonnummer 05681/7740 oder der Waffenbehörde unter der Telefonnummer 05681/775360 in Verbindung setzen, um die Verfahrensweise der Waffenübergabe oder die Abholung abzustimmen. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in HR Polizei
Schlagwörter

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige