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Freitag, 09 März 2018 15:12

Nach Gladbeck-Drama von der Straße abgekommen

WILLINGEN. Schneeglatte Fahrbahnen in Verbindung mit Alkoholgenuss sind einem 28-jährigen Briloner am späten Donnerstagabend zum Verhängnis geworden - der Mann geriet in der Schwalefelder Straße mit seinem BMW ins Schleudern, überquerte die Gegenfahrbahn und rammte ein Haus.

Verletzt wurde der Fahrer dabei nicht, allerdings musste er die Beamten zur Blutentnahme in das nächstgelegene Krankenhaus begleiten, weil bei dem BMW-Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft die Streifenwagenbesatzung hatte stutzig werden lassen.

Passanten berichteten, dass ein lauter Knall in der Schwalefelder Straße zu hören war, als das TV-Drama "Gladbeck" endete. Bei der Nachschau um 21.45 Uhr wurde festgestellt, dass ein BMW, der im Hochsauerlandkreis zugelassen ist, gegen den Pfeiler einer Garageneinfahrt eines Mehrfamilienhauses gefahren war. Eine hinzugerufene Polizeistreife aus Korbach sicherte die Unfallstelle bis zum Abtransport des Wagens und stellte den Führerschein des Briloners sicher. 

An dem BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. (112-magazin)


Info:

Im Jahr 2017 wurden die Beamten im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu 3936 Unfällen gerufen. Exakt 195 Trunkenheits- oder Drogenfahrten wurden aufgenommen und angezeigt.

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VOLKMARSEN/WELDA. Infolge übermäßigen Alkoholgenusses war am frühen Sonntagmorgen ein 20 Jahre alter Warburger mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet.

Der Unfall passierte gegen 4 Uhr, als der 20-Jährige mit seinen beiden Kumpels von Welda in Richtung Volkmarsen unterwegs war. Auf gerader Strecke verlor der Warburger die Kontrolle über seinen grauer Fox, plättete einen Leitpfosten um und landete im Graben an der Landesstraße 3075.

Ein zufällig an der Unfallstelle vorbeikommender Passant informierte die Polizei in Höxter, die wiederum die Polizei Bad Arolsen um Hilfe bat, da der Unfall auf hessischer Seite passiert war. Die Streife war zügig vor Ort und überprüfte die Personalien der anwesenden Männer. Da niemand bei dem Unfall verletzt worden war, konnten sich die Beamten auf den Fahrer konzentrieren. Wegen Alkoholgeruch in der Atemluft des 20-Jährigen, veranlassten die Polizeikräfte einen Alkoholtest, der positiv ausfiel. 

Einer anschließenden Blutentnahme im Krankenhaus konnte sich der Warburger nicht entziehen. Der Führerschein wurde sichergestellt, das völlig zerstörte Fahrzeug musste abgeschleppt werden.  (112-magazin)


Info:

Im Jahr 2017 wurden die Beamten im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu 3936 Unfällen gerufen. Exakt 195 Trunkenheits- oder Drogenfahrten wurden aufgenommen und angezeigt.

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DIEMELSEE-ADORF. Vermutlich führte Unaufmerksamkeit und eine gehörige Portion Alkohol im Blut, zu einem Verkehrsunfall auf der Arolser Straße in Adorf - die Feuerwehr wurde um 19.27 Uhr von der Leitstelle informiert, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. 

Mit 17 Einsatzkräften unter der Leitung von Torsten Behle trafen die Freiwilligen nur wenige Minuten später am Unfallort ein, leuchteten die Unfallstelle aus und nahmen im Umfeld der beiden Pkws auslaufende Betriebsstoffe auf. Parallel dazu wurden Verkehrsposten aufgestellt die den Verkehr über Giershagen umleiteten. Mit Besen und Schaufel reinigten die Freiwilligen die Straße und entsorgten umherliegende Fahrzeugteile. Der Gegenverkehr aus Richtung Vasbeck musste warten, bis die Straße gegen 20.15 Uhr für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Was war geschehen?

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 34-jähriger Mann aus Giershagen am Freitagabend mit seinem schwarzen Passat die Arolser Straße in Richtung Vasbeck. Im Bereich der Johanniter Rettungswache übersah der Passatfahrer einen ordentlich mit Parkleuchte versehenen Skoda, der von seiner Besitzerin am rechten Rand der Fahrbahn geparkt worden war. Die 46-jährige Frau war gerade zu Besuch bei ihrer Schwester, als es einen lauten Knall vor dem Haus gab. Der 34-Jährige war ungebremst auf den Skoda aufgefahren und hatte diesen etwa 30 Meter nach vorne katapultiert, wo er an einer Hauswand zum Stehen kam.

Polizei stellt Alkoholgeruch fest

Polizeibeamte aus Korbach stellten bei der Überprüfung der Personalien fest, dass der Fahrer des Passats unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung, sodass der Giershagener die Streife zu einer Blutentnahme begleiten musste. Sowohl am Skoda der Wirmighäuserin, als auch bei dem Passat wurde wirtschaftlicher Totalschaden festgestellt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)


Bereits vor einer Woche musste die Feuerwehr in die Flechtdorfer Straße aurücken, dort war ein alkoholisierter Mann über eine Verkehrsinsel gefahren.

Link: Polo rast über Verkehrsinsel - Alkohol, kein Führerschein (24.02.2018)

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BROMSKIRCHEN/ALLENDORF. Ein Verkehrsunfall, der bereits eine Woche zurückliegt, beschäftigt derzeit die Beamten der Polizeistation Frankenberg - es wird ein Verkehrsteilnehmer gesucht, der am 22. Februar mit dem Fahrer eines verunfallten Chevrolet Captiva an der Unfallstelle kommunizierte.

Vorausgegangen war ein Unfall am vergangenen Donnerstag, zwischen Allendorf und Somplar, bei dem der Fahrer eines silbergrauen Captiva auf der B 236 in Höhe des Abzweigs nach Osterfeld gegen 8.15 Uhr von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Pkw im Graben gelandet war. Bei Eintreffen der Beamten an der Unfallstelle konnte die Streife im Nahbereich des Wagens einen Mann antreffen, der angab, das Fahrzeug nicht gefahren zu haben. Vom imaginären Fahrer fehlte indes jede Spur.

Zeugenaussagen belegen, dass ein bislang unbekannter Fahrzeugführer in den Morgenstunden an der Unfallstelle mit dem Fahrer des Captiva gesprochen hat. Diese Person möchte sich bitte bei der Polizei in Frankenberg unter der Telefonnummer 06451/72030 melden. (112-magazin)

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MASSENHAUSEN/CANSTEIN. Nach einem länderübergreifenden Einsatz am Sonntagmorgen, wurde ein 38-jähriger Mann aus Marsberg ermittelt, der unter Alkoholeinwirkung stehend, mit seinem Ford auf der Landesstraße 870 gegen einen Baum gefahren war. 

Nach Angaben von Zeugen war der alkoholisierte Fahrer mit seinem blauen Ford am frühen Sonntagmorgen gegen 2.20 Uhr auf dem Weg von Canstein nach Massenhausen unterwegs, als er ausgangs einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Mit der Front seines Pkws war der Marsberger mit einem Straßenbaum kollidiert, wobei das Fahrzeug erheblich beschädigt wurde. Angehörige des Fahrers riefen um 2.50 Uhr einen Bergungsdienst hinzu, der sich aber weigerte den Unfallwagen, ohne polizeiliche Genehmigung abzuschleppen.

Daraufhin wurde über die Notufnummer 110 das Polizeipräsidium Nordhessen informiert. Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen erhielten den Auftrag sich um die Sache zu kümmern, auch deshalb, weil nicht klar war, ob sich der Unfall auf hessischem oder nordrhein-westfälischem Gebiet ereignet hatte. 

Bei Eintreffen der Arolser Beamten war der Fahrer des Ford nicht mehr anwesend. Umgehend informierten die Einsatzkräfte die Kollegen aus dem Hochsauerlandkreis, die durch eingeleitete Fahndungsmaßnahmen den 38-Jährigen zügig antreffen konnten. Unter Alkoholgenuss stehend, musste sich der Marsberger einer Blutprobe unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. (112-magazin)

Link: Landesstraße 870

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Dienstag, 13 Februar 2018 15:25

Somplar: Alkoholfahrt endet im Straßengraben

FRANKENBERG/SOMPLAR. Für einen 47 Jahre alten Mann aus Frankenberg endete die Fahrt am Montagabend im Straßengraben - der Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Unter Einwirkung von Alkohol steuerte am Montag, gegen 21.30 Uhr, ein Frankenberger seinen blauen Peugeot auf der Ruhrstraße aus Somplar kommend, in Fahrtrichtung Frankenberg. Etwa 400 Meter hinter der Einfahrt von Ante Holz kam der 47-Jährige in einer leichten Rechtskurve mit seinem Peugeot nach links von der Fahrbahn ab, schleuderte in den Straßengraben und kam zwischen mehreren Bäumen zum Stehen.

Ein nachfolgender Verkehrsteilnehmer informierte die Polizei, weil zu diesem Zeitpunkt nicht feststand, wo sich der Fahrer des verunglückten Wagens aufhält oder ob der Fahrer ärztliche Hilfe benötigt. Die sofort eingeleitete Suche nach dem Verunglückten führte zum Erfolg. Beamte der Polizeidienststelle konnten den Frankenberger ausfindig machen und befragen. Dabei stellten die Ordnungshüter Alkoholgeruch in der Atemluft des augenscheinlich unverletzt gebliebenen Mannes fest.

Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes sichergestellt. Das völlig demolierte Fahrzeug wurde durch den Bergungsdienst AVAS abgeschleppt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Ruhrstraße



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FRANKENBERG. 2,3 Promille nach zwei Bier? Verteidigung erklärt Alkoholfahrt mit Darm-Erkrankung und scheitert vor Gericht.

Für den Gerichtsmediziner war die Sache klar: "So eine Erkrankung gibt es nicht. So etwas ist nirgendwo in der Literatur beschrieben." Prof. Dr. Manfred Riße, leitender Oberarzt am Institut für Rechtsmedizin des Uniklinikums Gießen, machte damit alles zunichte, worauf die Verteidigung ihren Einspruch aufgebaut hatte.

Der Unfall

Mit einer Erkrankung des Magen-Darm-Traktes wollte Verteidiger Ingo Schneider aus Korbach erklären, warum seine Mandantin bei ihrem Autounfall am 15. April 2017 einen Alkoholgehalt von 2,32 Promille im Blut hatte. Durch einen Darmpilz würden Kohlenhydrate, etwa aus Brot und Nudeln, im Körper zu Fuselalkohol verstoffwechselt, sagte Schneider. Die Angeklagte, eine 30-Jährige aus dem Frankenberger Land, war damals gegen 23.15 Uhr mit ihrem Auto zwischen Frankenberg und Schreufa von der Straße abgekommen. Normalerweise landet solch ein Alleinunfall nicht vor Gericht. Doch die Frau legte Einspruch gegen den Strafbefehl ein. Der lautete damals: Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 30 Euro (900 Euro) plus ein Jahr Führerscheinentzug.

Der Experte

Verteidiger Schneider sprach selbst von "böhmischen Dörfern", als er gestern im Amtsgericht den Erklärungsversuch vortrug. Es gebe Bluttests der Hausärztin, es sei aber schwierig, einen Arzt zu finden, der sich damit auskenne. "Meine Mandantin trinkt nicht mehr und nicht häufiger Alkohol als der Normalbürger. An dem Abend waren es nur zwei Bier. Trotzdem hatte sie diesen enormen Promillewert. Das passt nicht", sagte der Anwalt. Deshalb wünsche er sich eine weitere Analyse, um Klarheit über die Erkrankung der Angeklagten zu bekommen. Richterin Petra Kaschel hatte genau deshalb Prof. Dr. Manfred Riße als Sachverständigen eingeladen. Sein Fazit: Durch körperliche Besonderheiten wie eine Erkrankung könne die Alkoholkonzentration im Blut höchstens bei der zweiten Nachkommastelle steigen  "aber nicht mehr", sagte Riße. "Jeder Mensch hat maximal 0,015 Promille Alkohol im Blut. 2,32 Promille ist eine ganz andere Hausnummer. Eine weitere Analyse ist aus meiner Sicht nicht notwendig." Würde es eine Erkrankung geben, die einen Promillewert derart erhöhen könne, "wären unsere Krankenhäuser voll von Betrunkenen", sagte derMediziner. Laut Rißes Rechnung habe die Frau an dem Abend 4,25 Flaschen Bier à 0,5Liter getrunken. Rechne man das Ergebnis der Blutprobe zurück, sagte Richterin Kaschel, habe die Frau zum Unfallzeitpunkt mindestens 2,47 bis maximal 2,84 Promille gehabt.

Das Urteil

Den Argumenten des Experten konnte auch der Verteidiger nichts mehr entgegnen. Er bat um eine Sitzungspause, um sich mit der Angeklagten zu beraten. Danach räumte er die festgestellten 2,3 Promille und die Alkoholfahrt ein ("Der Sachverhalt ist relativ eindeutig") und beschränkte den Einspruch auf das Strafmaß. Und das erhöht sich nun im Vergleich zum ersten Strafbefehl: Die Angeklagte muss entsprechend ihrem Nettoeinkommen, das damals nicht bekannt war, sondern geschätzt wurde, 35 Tagessätze à 50 Euro zahlen (1750 Euro). "Das ist für den Promillegehalt angemessen und noch im unteren Rahmen", sagte Richterin Kaschel. Zudem verlängert sich der Führerscheinentzug bis Mai, da eine Sperrfristvon drei Monaten gilt, sobald das Urteil in Kraft tritt. Wann das ist,hängt auch von der Angeklagten und ihrem Anwalt ab, die sich noch nicht entschieden, ob sie das Urteil annehmen. Um wieder Auto fahren zu dürfen, muss die 30-Jährige eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) machen."Sie haben sich als ungeeignet erwiesen, ein Fahrzeug zu führen. Es war nur Zufall, dass bei dem Unfall nicht mehr passiert ist", sagte die Richterin. (Quelle HNA/Jörg Paulus)


112-magazin.de berichtete am 17. April 2017 über den Unfall. 

Link: Gegen Baum: Frau schwer verletzt - Verdacht auf Alkohol

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KIRCHHAIN. Am Freitagmorgen gegen 7 Uhr traute der Angestellte einer Tankstelle in der Frankfurter Straße seinen Augen nicht. Ein Mann steuerte seinen großen SUV aufs Gelände, stieg aus, betrat nur mit Unterhose und dünner Jacke bekleidet den Verkaufsraum, nahm sich eine Flasche Wodka aus dem Regal, trank einen ordentlichenSchluck daraus, verließ die Tankstelle mit Flasche und den Worten "hab kein Geld", setze sich in sein Auto und fuhr davon.

Die Ermittlungen führten die sofort verständigte Polizei zu dem Fahrer. Dieser hatte es tatsächlich unfallfrei nach Hause geschafft. Der in Kirchhain wohnende Mann stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Sein Alkotest um 8.24 Uhr zeigte über 2,6 Promille an. Die Polizei veranlasste die notwendigen Blutproben und stellte den Führerschein sicher. Im Verlauf der weiteren Maßnahmen ergaben sich immer mehr Anhaltspunkte dafür, dass der Mann dringen ärztliche Hilfe benötigt. Die Polizei brachte ihn daher in ein psychiatrisches Krankenhaus - die Fahrerlaunbis wurde eingezogen.

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Donnerstag, 23 November 2017 07:38

Kurve nicht gekriegt: Mit SLK gegen Baum, Kieferbruch

KORBACH. Das dürfte ein teurer Spaß werden: Mittwochabend krachte ein 23-Jähriger in Korbach mit seinem Pkw gegen einen Baum, sein Beifahrer wurde dabei schwer verletzt.

Ein Mercedes SLK der völlig zerstört wurde, ein Beifahrer der einen Kieferbruch erlitt und ein beschädigter Baum sind das Ergebnis einer Trunkenheitsfahrt, die sich am Mittwoch um 21.50 Uhr im Stadtgebiet ereignet hatte.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Korbacher mit seinem silberfarbenen Mercedes die Medebacher Landstraße stadtauswärts, um nach rechts in die Karpatenstraße einzubiegen. Aus bislang nicht bekannten Gründen verfehlte der 23-Jährige mit seinem Pkw die Einfahrt, prallte gegen einen Baum und wurde zurück auf die Straße geschleudert. Dabei wurde der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende Fahrer leicht verletzt.

Für den Beifahrer ging die Sache nicht so glimpflich aus: Nicht angeschnallt, krachte der Mann beim Aufprall mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Notarzt und Rettungssanitäter leisteten Erste Hilfe, stellten im Gesicht des Beifahrers unter anderem multiple Verletzungen fest, darunter eine Fraktur des Kiefers. Schwerverletzt wurde der Beifahrer in das Korbacher Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.

Bei dem SLK-Fahrer wurde auf Anweisung der Beamten im Korbacher Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt, sein Führerschein sichergestellt.

Die Polizei gab den geschätzten Schaden an dem SLK mit 5000 Euro an.

Link: Unfallstandort Medebacher Landstraße

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Publiziert in Polizei
Freitag, 03 November 2017 06:42

Mazdafahrer ohne Karte aber mit Alkohol im Blut

BREUNA. Für einen 28-jährigen Mazdafahrer endete die Tour am Donnerstag  gegen 19.45 Uhr im Feld - die Folgen seines Handelns dürften teuer werden.

Nach Angeban der Polizei befuhr ein 28-jähriger Mann aus Calden die Landesstraße 3080 von Oberlistingen kommend, in Fahrtrichtung Breuna. In einer Rechtskurve kam er mit seinem Mazda 3 aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, geriet nach links auf den unbefestigten Seitenstreifen und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der PKW überschlug sich mehrfach und kam auf einem Feld zum Liegen. Der Fahrer wurde durch einen hinzukommenden Verkehrsteilnehmer aus dem Fahrzeugwrack geborgen. Auf Grund seiner Verletzungen entschied der Notazt, den Mann in ein Krankenhaus zu verlegen.

Wie sich herausstellen sollte stand der Mazdafahrer unter Alkoholeinfluss, so dass eine Blutentnahme angeordnet wurde. Darüber hinaus ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Am PKW entstand Totalschaden. Er musste durch einen Abschleppdienst von dem Feld geborgen und abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt 4000 Euro geschätzt.

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