Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Alkoholfahrt

FRANKENBERG. Mit seinem Citroen Picasso ist am frühen Sonntagmorgen ein 31-jähriger Mann aus Allendorf (Eder) verunglückt. Die Polizei gibt nicht angepasste Geschwindigkeit und Alkoholkonsum als Unfallursache an.

Mit seinem Picasso befuhr der Allendorfer am 24. Juni gegen 2.20 Uhr die Berleburger Straße aus Richtung Auestraße, um im Kreisverkehr in die Siegener Straße einzubiegen. Dabei geriet das Fahrzeug aus der Kurve und krachte gegen einen Laternenpfahl - dieser wiederum stürzte auf den Abgrenzungszaun eines Autohauses, wobei Teile der Laternenlampe auf ein dort ausgestelltes Auto fielen.

Die eintreffende Polizeistreife nahm sich des Fahrers an und bemerkte Alkoholgeruch in der Atemluft des 31-Jährigen. Ein Schnelltest brachte dann die Gewissheit: Der Fahrer hatte anscheinend zu tief ins Glas geschaut. Um den genauen Promillewert zu ermitteln, musste der Picassofahrer die Ordnungshüter in das Frankenberger Krankenhaus begleiten. Es erfolgte die Blutentnahme, der Führerschein wurde sichergestellt.

Auf insgesamt 7000 Euro wurde der Schaden von den Beamten geschätzt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Kreisverkehr Frankenberg

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BAD AROLSEN. Erneut endete eine Alkoholfahrt am Dienstagvormittag mit der Sicherstellung eines Führerscheins und hohem Sachschaden.

Nach Polizeiangaben befuhr eine 64-jährige Frau mit ihrem silbergrauen Peugeot gegen 10.35 Uhr die Wetterburger Straße. Etwa in Höhe der Hausnummer 33 übersah die Warburgerin einen an der Straße geparkten schwarzen Golf. Mit ungebremster Kraft krachte die Peugeot-Fahrerin in das Heck des Volkswagens, in dem sich zum Unfallzeitpunkt niemand befand.

Durch den Krach aufgeschreckt, kehrte die 32-jährige Besitzerin (Wolfhagen) zu ihrem Golf zurück und rief die Polizei zu Hilfe. Als die Beamten wenige Minuten später am Unfallort eintrafen, um die Verursacherin zu befragen, schlug den Einsatzkräften Alkoholgeruch entgegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung, dass die Warburgerin unter Alkoholeinwirkung stand. Da der Wert deutlich über der zulässigen Promillegrenze lag, musste die 64-Jährige die Ordnungshüter ins Bad Arolser Krankenhaus begleiten. Nach der Blutentnahme wurden ihr Führerschein sichergestellt.

Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.. An dem Peugeot entstand Sachschaden von 2500 Euro, der Schaden am Golf der Wolfhagerin wurde auf 5000 Euro geschätzt.  (112-magazin)


Auch in Gemünden musste eine Frau ihren Führerschein abgeben, nachdem sie unter Alkoholeinwirkung einen Unfall verursacht hatte.

Schwein gehabt: Unfall, abgehauen, zurückgekehrt, Karte weg (5. Juni 2018)

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Sonntag, 03 Juni 2018 16:34

Beim Hessentag mit 3,7 Promille unterwegs

KORBACH. Der Samstag verzeichnete einen neuen Besucherrekord beim Hessentag. Etwa 120.000 Menschen besuchten die Hessentagsstraße mit den vielen Veranstaltungen. Die An- und Abreise verlief ohne nennenswerte Probleme. Insgesamt zählte die Bundespolizei 12.000 Besucher, die die Angebote des ÖPNV nutzten. Auf den Busparkplätzen parkten 80 Reisebusse.  Parkplatzkapazitäten standen zu jeder Zeit in ausreichender Zahl zur Verfügung. Zu nennenswerten Verzögerungen kam es nicht.

Genau wie in den vergangenen Tagen, zieht die Polizei auch für den 9. Tag eine positive Bilanz.

Eine öffentliche Versammlung am Samstagnachmittag in der Flechtdorfer Straße zum Thema "Aufklärung über die Zustände in der industriellen Tierhaltung" verlief ohne polizeiliche Vorkommnisse.

Ordentlich getankt

Bei einer Verkehrskontrolle ging der Polizei ein 44-jähriger Mann aus Korbach ins Netz, als er mit seinem Mercedes auf dem Westring unterwegs war. Ein freiwilliger Alkotest erbrachte einen erstaunlichen Wert von mehr als 3,7 Promille. Dieser Wert ist dreimal höher, als der Wert der absoluten Fahruntüchtigkeitder, der bei 1,1 ‰ liegt.  Der Korbacher musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, sein Führerschein wurde von den Beamten sichergestellt.

21-Jähriger will Schnaps stehlen

Im Einsatzprotokoll ist ein versuchtes Diebstahlsdelikt vermerkt. Ein stark angetrunkener 21-jähriger Mann aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg wollte am späten Samstagabend aus dem Backstage-Bereich des HR-Zeltes eine Kiste hochprozentiges stehlen. Dabei wurde er von der Security ertappt und an die Polizei übergeben.

Die Falschen angerempelt - Zellenbesuch inklusive

Eine Gruppe junger Männer fiel um 2.15 Uhr pöbelnd am Festzelt des HR auf. Sie rempelten in aggressiver Art und Weise Gäste an. Ihr Pech war, dass sie an zivile Einsatzkräfte der Polizei gerieten. Die zivilen Beamten riefen uniformierte Verstärkung und stellten die Identität der Männer fest. Sie sprachen Platzverweise für die Hessentagsstraße aus, dem die Männer unter Protest schließlich widerwillig nachkamen. Einer musste allerdings zur Durchsetzung des Platzverweises ins Gewahrsam genommen werden. Er verbrachte die Nacht in der Zelle. Bei diesen Einsatzmaßnahmen wurde auch eine stark angetrunkene 28-jährige Frau aus dem Hochsauerlandkreis vorläufig festgenommen, die die Polizeimaßnahmen mehrfach behinderte und eine Polizeibeamtin beleidigte. Weitere Streitigkeiten konnten durch Polizeikräfte im Keim erstickt werden.

Rettungsdienste im Einsatz

Der Rettungsdienst hatte am gestrigen Samstag insgesamt 165 Rettungskräfte vom DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe und Promedica im Einsatz. Allein für den Veranstaltungsbereich Continental-Arena standen 65 Rettungskräfte mit 6 Rettungswagen bereit. Das Einsatzprotokoll verzeichnet für den Samstag insgesamt 41 Rettungseinsätze. 18 Personen mussten mit dem RTW transportiert werden, sieben davon in das Korbacher Krankenhaus, die anderen zu Unfallhilfsstellen. Die meisten Einsätze hatten einen chirurgischen oder internistischen Hintergrund, acht einen alkoholbedingten.(ots/r)

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KORBACH. Bei sonnigem Wetter besuchten 85.000 Besucher den 58. Hessentag in Korbach. Auch der zweite Festtag verlief aus polizeilicher Sicht erfreulich. An- und Abreise der Gäste klappte trotz hoher Beucherzahlen reibungslos. Die Straftaten hielten sich in Grenzen - auch deshalb, weil die Polizei durch starke Präsenz den Überblick in der Kreisstadt behielt.

Am frühen Sonntagmorgen stoppte eine Streife der Polizei den Fahrer eines Audi aus dem Lahn-Dill-Kreis, weil er Schlangenlinien fuhr. Der 23-jährige Fahrer des Q5 war von Korbach in Richtung Dillenburg unterwegs. Der Verdacht auf Trunkenheit bestätigte sich schnell. Ein freiwilliger Alkotest erbrachte einen Wert zutage, der deutlich über dem der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Der Mann musste eine Blutentnahme im Korbacher Krankenhaus über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Unter Alkoholeinwirkung kam es um 2.25 Uhr zu einer Körperverletzung, bei der ein 28-Jähriger aus Iserlohn durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt wurde. Der 23-jährige Aggressor aus Frankenau wurde vorläufig festgenommen. Er musste die Nacht zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle der Polizei verbringen.

Um kurz nach 4 Uhr wurde durch Unbekannte ein Bodenstrahler bei der Kilianskirche beschädigt. Wie hoch der Sachschaden ist, steht noch nicht fest.

Um 5.30 Uhr, wurden die Beamten in die Briloner Landstraße zu einer Auseinandersetzung gerufen. Nach privaten Streitigkeiten kam es unter Alkoholeinfluss zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Mann aus Korbach und einem 28-jährigen aus Usseln. Der Mann aus Usseln musste mit Verdacht auf Nasenfraktur durch den Rettungswagen in das Korbacher Krankenhaus gebracht werden, der Korbacher wurde vorläufig festgenommen.

Außer diesen genannten Straftaten verzeichnet das Einsatzprotokoll noch einige wenige weitere Einsätze bei verbalen Auseinandersetzungen, die aber durch starke Polizeipräsenz im Keim erstickt wurden.

Erfreulich für die eingesetzten Beamten sind die vielen lobenden und anerkennenden Worte der Hessentagsbesucher.(ots/r)

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Donnerstag, 10 Mai 2018 08:49

Polizei hat richtigen Riecher - Karte weg

FRANKENBERG. Die auffallend unsichere Fahrweise eines 36-jährigen Mannes veranlasste am frühen Donnerstagmorgen die Polizei, eine Überprüfung durchzuführen -  zurecht wie sich später herausstellen sollte.

Der Frankenauer war gegen 3.20 Uhr mit seinem Ford Fiesta auf der Röddenauer Straße unterwegs, als eine Polizeistreife auf den Fahrer aufmerksam wurde. Kurzerhand überholte der Streifenwagen den Fiesta, stoppte das Fahrzeug und führte eine Überprüfung durch. Da Alkoholgeruch in der Atemluft des 36-Jährigen schwebte, wurde ein Kurztest durchgeführt, der deutlich über dem erlaubten Wert lag.

Daraufhin musste der Frankenauer sein Auto stehen lassen und die Beamten zum Krankenhaus begleiten. Nach erfolgter Blutentnahme wurde dem 36-Jährigen die Fahrerlaubnis abgenommen und eine Anzeige gefertigt. (112-magazin)


Bereits am Tag zuvor wurde ein 34-Jähriger in Battenfeld positiv auf BTM getestet.

Link: Allgemeine Verkehrskontrolle - Weiterfahrt untersagt (9. Mai.2018)

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BAD WILDUNGEN. Eine Unfallflucht der besonderen Art hatten die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen am Freitag aufzuklären - der Fahrer eines  Daimler Benz, dessen Kennzeichen zur Entstempelung ausgeschreiben waren, befuhr am Freitag, gegen 16.40 Uhr, die Straße Dürrer Hagen und kollidierte während eines Wendemanövers mit einem am Straßenrand geparkten, blauen Ford Focus.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der 39 Jahre alte Bad Wildunger seine Fahrt fort. Über den Polizeinotruf 110 informierte ein Zeuge die Beamten und gab das Kennzeichen des Sprinters durch. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Auto mit den gesuchten Kennzeichen nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist, da der Versicherungsschutz fehlt. Mit mehreren eingesetzten Streifenwagen wurden die Beamten in der Badestadt fündig und stellten den Fahrer zur Rede. Dabei wurde festgestellt, dass der 39-Jährige unter Alkoholeinwirkung stand. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest bestätigte die Vermutung, sodass der Bad Wildunger die Beamten zur Blutentnahme begleiten musste. Sein Führerschein wurde sichergestellt, die Kennzeichen an dem Sprinter abgeschraubt und entwertet.

Den 39-Jährigen erwarten nun mehrere Anzeigen: Fahren unter Alkoholeinwirkung, Führen eines Fahrzeugs ohne Versicherungsschutz und eine Verkehrsunfallflucht. Die Reparaturkosten an dem Ford in Höhe von 600 Euro wird der 39-Jährige wohl selbst tragen müssen. (112-magazin)

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HOCHSAUERLANDKREIS. Eine teure Alkoholfahrt ereignete sich am 24. März in Meschede. Nicht nur der entstandene Sachschaden, sondern auch die Krankenhauskosten, Schmerzensgeld und Verfahrenskosten kommen auf einen 34-jährigen Mann zu.

Ereignet hatte sich der Unfall am Samstag gegen 20.50 Uhr, als ein 34-jähriger Dacia-Fahrer von einem Tankstellengelände nach rechts in den Dünnefeldweg einzubiegen versuchte. Infolge von Alkohlgenuss krachte er mit seinem Fahrzeug in den Audi eines 31-jährigen Mannes, der den Dünnefeldweg in Richtung Warsteiner Straße (Bundesstraße 55) befuhr.

Durch den Zusammenstoß wurde der 31-Jährige in seinem Audi schwer verletzt. Bei dem 34-jährigen Promillesünder wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Die Höhe des Gesamtschadens beträgt nach ersten Schätzungen etwa 9.000 Euro. (ots/r)

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RHENA/LELBACH. Ein weiterer Fall einer Trunkenheitsfahrt wird in die Statistik der Polizei einfließen - in der vergangenen Nacht rutschte ein Mann aus Diemelsee mit seinem Audi über den Straßengraben an der Bundesstraße 251 und kam dort zum Stillstand.

Winterliche Straßenverhältnisse und eine gehörige Portion Alkohol im Blut wurden einem 27-jährigen Mann aus einem  Diemelseer Ortsteil am frühen Samstagmorgen zum Verhängnis. Gegen 2.15 wurden die Beamten zur Unfallstelle an der B 251 gerufen, dort hatte der Mann aus Diemelsee seinen silbergrauen Audi unsanft auf einem angrenzenden Feld geparkt, als er aus Richtung Rhena in Fahrtrichtung Lelbach unterwegs war.

Bei Eintreffen der Beamten stellten diese bei dem 27-jährigen Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft fest, sodass ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Das Ergebnis war eindeutig, der Diemelseer wurde zur Blutentnahme in das Krankenhaus nach Korbach gebracht und wird sich demnächst für seine Trunkenheitsfahrt verantworten müssen. Verletzt wurde den 27-Jährige bei dem Unfall nicht.

An dem nicht mehr fahrbereiten Audi entstand ein Schaden von 3000 Euro. Der Wagen wurde abgeschleppt.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Die öminöse Fahrerflucht vom vergangenen Donnerstag ist geklärt: Ein Zeuge meldete sich nach einem Presseaufruf bei der Polizei und gab an, den betrunkenen Fahrer am Abzweig Bühle aufgenommen und nach Landau gefahren zu haben.

Nach Angaben der Polizei konnte so die Fahrt des 55-jährigen Mannes aus der Gemeinde Habichtswald in weiten Teilen rekonstruiert und der Unfallort gefunden werden. 

Irrfahrt durch Mengeringhausen und Bad Arolsen endet auf Landesstraße.

Als verfahrene Situation bezeichnete ein Beamter der Polizeistation Bad Arolsen eine mehrstündige Suche nach einem alkoholisierten Fahrzeugführer - bis sich ein betrunkener Mann bei der Polizei meldete und Hilfe in Anspruch nehmen wollte, weil sein Wagen verschwunden war.

Begonnen hatte die Suche nach einem blauen Skoda am Donnerstagabend um 19.55 Uhr, weil Passanten in der Landstraße in Mengeringhausen einen Pkw mit Kassler Kennzeichen aus Richtung Essex-Kreisel in Fahrtrichtung alte Polizeiwache beobachtet hatten. Der Skoda fuhr starke Schlangenlinien und fiel durch seine unsichere Fahrweise auf. Umgehend nahm die verständigte Polizeistreife  die Verfolgung auf, konnte das gesuchte Fahrzeug jedoch nicht lokalisieren. 

Der nächste Hinweis erfolgte um 22.15 Uhr als ein 55-Jähriger bei der Polizeiwache anklopfte und um Einlass bat. Dort erzählte der aus dem Landkreis Kassel stammende Mann, dass sein Fahrzeug verschwunden sei - ein neuer, blauer Skoda. Nun wurden die Beamten hellhörig und bemerkten zugleich, dass der 55-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Weitere Hinweise konnte der Mann aufgrund seines Alkoholkonsums nicht geben.

Im Verlauf der Suche wurde die Streife auf der Landesstraße 3198 fündig. Der Skoda war am Straßenrand in Höhe des Abzweigs nach Bühle abgestellt worden, auch deshalb, weil der Pkw im Frontbereich erhebliche Beschädigungen aufwies. Weitere Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Skoda-Fahrer von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer zu einer Gaststätte nach Landau mitgenommen worden war und später nach Bad Arolsen zur Polizeistation gelangte.

Genau hier setzten die Ermittler an, suchten über die Presse nach dem unbekannten Fahrzeugführer und wurden fündig. Ein Mann aus Gilserberg meldete sich bei der Polizeistation Bad Arolsen als Zeuge und berichtete von dem Unterfangen. Der nette Herr war beruflich in Bad Arolsen unterwegs gewesen und hatte den 55-jährigen Ehlener zu einer Gaststätte nach Landau gebracht.

Unfallort gefunden

Nach Recherchen der Beamten war der 55-Jährige mit seinem neuen Skoda durch Mengeringhausen und Bad Arolsen geirrt, war in der Aartalsenke nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte den Graben durchfahren, drei Leitpfosten geplättet und einige Anbauteile seines Fahrzeugs verloren. Dabei wurde der blaue Skoda erheblich beschädigt, war aber zu diesem Zeitpunkt noch fahrbereit. Weiter ging die Tour zurück nach Bad Arolsen, dort verlor der Skoda seinen rechten Nebelscheinwerfer in der Hagenstraße in Höhe der Karl-Presing Schule. Von dort gelangte der Mann irgendwie auf die Landesstraße 3198 am Abzweig nach Bühle - dort endete die Fahrt, weil der Skoda den Geist aufgegeben hatte.

Den Skodafahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrerflucht, Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Sachbeschädigung. Nach der Blutentnahme im Krankenhaus wurde sein Führerschein sichergestellt.  (112-magazin)


Am 9. März startete die Polizei einen Presseaufruf - ein Mann aus Gilserberg meldete sich bei den Beamten, der Fall konnte geklärt werden.

Link: Alkoholisierter Fahrer hält Polizei auf Trab - Wer hat den Skodafahrer chauffiert?

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KORBACH. Etwa 140 Meter weit ist ein Polizist bei einer Kontrolle von einem flüchtenden Auto mitgeschleift worden: Der Fahrer war alkoholisiert und sollte den Wagen verlassen, da gab der 58-Jährige Gas, lautete am 9. September 2016 die Meldung im 112-Magazin.

Damals wurde der Beamte bei dem Vorfall verletzt und begab sich zur ambulanten Behandlung ins Korbacher Krankenhaus. Der Autofahrer war weiterhin flüchtig, seine Personalien waren jedoch bekannt.

Was war geschehen?

Die Korbacher Polizei hatte am 8. September gegen 19 Uhr einen anonymen Hinweis auf einen alkoholisierten Autofahrer in Korbach bekommen. Eine Funkstreife traf den damals 58-jährigen Fahrer kurze Zeit später im Birkenweg an und führte eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Nachdem sich der Hinweis auf Alkohol bestätigte, wurde mit Einverständnis des Fahrers ein Atemalkoholtest durchgeführt, der positiv verlief.

Als der Fahrer von den kontrollierenden Polizeibeamten aufgefordert wurde, sein Fahrzeug zu verlassen, startete der Mercedesfahrer den Motor und fuhr los. Einer der Polizisten versuchte die Weiterfahrt zu verhindern und beugte sich ins Fahrzeuginnere. In diesem Moment beschleunigte der 58-Jährige und schleifte den Polizeibeamten etwa 140 Meter mit sich, bis sich dieser befreien konnte und auf die Straße stürzte. Der Flüchtige setzte sich in ein Waldstück ab und stellte sich am Abend der Polizei.

Was wurde dem Korbacher vorgeworfen?

Trunkenheit am Steuer (2,17 ‰), gefährliche Körperverletzung, Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Körperverletzung wurden dem Mann zur Last gelegt. Vor dem Korbacher Amtsgericht räumte der 60-Jährige die Tat ein und entschuldigte sich bei dem Beamten, der damals fünf Wochen Dienstunfähig war.

Das Urteil

Richter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling verurteilte den Angeklagten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von von einem Jahr und vier Monaten, die zur Bewährung auf drei Jahre ausgesetzt wurden. Seinen Führerschein darf der 60-Jährige frühestens im September 2019 beantragen.

Die Kosten

Über 6000 Euro musste der Angeklagte bereits an das Land Hessen bezahlen, 8500 Euro Schmerzensgeld an den Beamten und die Gerichts- sowie Anwaltskosten kommen hinzu. Auch die Erlangung der Fahrerlaubnis dürfte teuer werden, sodass sich die Kosten auf etwa 20.000 Euro summieren.

Link: Kontrolle - Polizist 140 Meter weit mitgeschleift, Flucht (09.09.2016)

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