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Donnerstag, 17 August 2017 18:19

VW zerkratzt, hoher Sachschaden

ADORF. Ein oder mehrere unbekannte Täter haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Lack eines schwarzen VW Passat zerkratzt.

Der Wagen stand auf einem Gemeindeparkplatz der Straße "Am Kahlenberg". Neben den tiefen Kratzern ritzten der oder die Täter zudem die Zahlen "187" in den Lack. Es handelt sich dabei möglicherweise um den Namen einer bekannten Rap- und Hip-Hop-Gruppe aus Hamburg. Der sinnlos angerichtete Schaden wird auf etwa 5000 Euro geschätzt.

Sie haben etwas gesehen oder gehört? Schildern Sie Ihre Hinweise bitte der Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/ 971 0.

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Publiziert in Polizei

VASBECK/ADORF. Lebensgefährliche Verletzungen hat am Sonntag ein 31 Jahre alter Motorradfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L 3078 zwischen Adorf und Vasbeck erlitten: Der Biker prallte gegen ein Auto, dessen Fahrer unweit einer Kuppe gewendet hatte. Mit dem Helikopter wurde der Warburger in eine Klinik nach Kassel geflogen.

Nach ersten Informationen befuhren zwei Motorradfahrer aus Warburg am Sonntag gegen 16.45 Uhr die Strecke mit einer Suzuki und einer KTM vom Diemelsee her kommend in Fahrtrichtung Vasbeck. In der Gegenrichtung waren ein 66 Jahre alter Autofahrer und seine 55-jährige Ehefrau aus einem Marsberger Ortsteil mit einem Chrysler PT Cruiser unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen wollte das Ehepaar wenige hundert Meter vor dem Abzweig nach Borntosten wenden, um wieder in Richtung Vasbeck zurückzufahren.

Etwa 100 Meter vor einer Kuppe hielt der 66-Jährige an einem Waldweg an, fuhr rückwärts in diesen hinein, guckte, ob die Straße in beiden Richtungen frei ist und fuhr dann los. In diesem Moment näherten sich von rechts die beiden Motorräder. An vorderer Position fuhr der Mann mit seiner nagelneuen KTM, gefogt von dem zweiten Warburger aus einer neun Jahre alten Suzuki. Während der KTM-Fahrer seine mit ABS ausgestattete Maschine sicher zum Stehen brachte, zog der Suzukifahrer eine etwa 100 Meter lange Blockierspur, fuhr dabei an der KTM vorbei und prallte dann in die Beifahrerseite des bereits losgefahrenen Autos.

Das Motorrad riss bei dem Zusammenstoß auseinander und flog nach rechts in den Straßengraben. Der 31-jährige Kradfahrer zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und blieb einige Meter weiter ebenfalls im Graben liegen. Der PT Cruiser wurde durch den Anstoß nach links auf die Gegenspur geschleudert und blieb nach gut 15 Metern stark beschädigt liegen. Fahrer und Beifahrerin überstanden den Unfall leicht verletzt und mit Schock. Beide wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Der zweite Motorradfahrer sowie mehrere Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten und setzten den Notruf ab. Der Bad Arolser Notarzt und drei Rettungswagen aus Adorf und Bad Arolsen rückten zur Unfallstelle auf der voll gesperrten Landesstraße aus. Die Rettungskräfte forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Helikopter an. Die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 13 aus Bielefeld übernahm den Einsatz. Die medizinische Besatzung des Helikopters und die bodengebundenen Kollegen bereiteten den Verletzten für den Transport ins Kasseler Klinikum vor. Gegen 18.15 Uhr hob die orangefarbene Maschine ab, der Pilot nahm Kurs auf die Documenta-Stadt.

Während Feuerwehrleute aus Adorf und Vasbeck den Verkehr am Abzweig nach Borntosten auf der einen und in der Ortsmitte von Vasbeck auf der anderen Seite ableiteten, streuten weitere Brandschützer ausgelaufene Betriebsstoffe an der Unfallstelle ab, sammelten Trümmerteile ein. Einsatzleiter waren Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und sein Stellvertreter Torsten Behle.

Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft nahm ein technischer Sachverständiger an der Unfallstelle seine Untersuchungen auf. Der Sachverständige soll klären, was genau zu dem schweren Verkehrsunfall führen konnte. Möglicherweise spielte nicht angepasste Geschwindigkeit des Motorradfahrers eine Rolle.

Den Gesamtschaden gab die Korbacher Polizei am Abend mit geschätzten 10.000 Euro an. Die Strecke blieb mehrere Stunden voll gesperrt. (pfa) 


Im Juni und Juli ereigneten sich auf der Strecke zwischen Adorf und Vasbeck zwei schwere Unfälle mit insgesamt vier Toten:
Motorräder prallen gegen Ladewagen: 25-Jähriger stirbt (12.06.2017, mit Fotos)
Adorf: Schwerer Motorradunfall fordert zweites Todesopfer (05.07.2017)
Diemelsee: Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß (26.07.2017, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Retter
Freitag, 11 August 2017 08:13

Großgemeinde Diemelsee: Blitzer auf der L 3078

DIEMELSEE. Auch bei regnerischem Wetter werden im Landkreis Waldeck-Frankenberg Radarkontrollen durchgeführt. Derzeit wird auf der Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Vasbeck eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets und überall die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Gemessen wird nach Auskunft eines Lesers auf einer langen Geraden in der Nähe des Abzweigs nach Borntosten in beiden Fahrtrichtungen.

Erst kürzlich kam es auf dieser Strecke zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen tödlich verletzt wurden.

Diemelsee: Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß (26.07.2017)

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Publiziert in Blitzer

ADORF/VASBECK. Tödliche Verletzungen haben eine 54 Jahre alte Frau und ein 61 Jahre alter Mann beim Frontalzusammenstoß ihrer Autos am Mittwochmorgen erlitten. Eine 25-jährige Frau, die in einem dritten Wagen saß, kam leicht verletzt ins Krankenhaus. Die Ursache für den folgenschweren Verkehrsunfall auf der L 3078 zwischen Adorf und Vasbeck ist bislang noch unbekannt.

Fest steht laut Polizei bislang, dass der 61-jährige Mann aus der Großgemeinde Diemelsee gegen 7 Uhr unterwegs war von Vasbeck in Richtung Adorf. Etwa in Höhe des Abzweigs nach Borntosten geriet der Audifahrer mit seinem älteren A6 avant nach links auf die Gegenspur. Dort näherte sich aus Richtung Adorf kommend eine 25-Jährige mit ihrem Opel Corsa. Die junge Frau wich aus, es kam aber zu einer leichten Kollision beider Fahrzeuge. Der Opel schleuderte herum, die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.

Der Audi fuhr weiter über die Gegenspur, wo es etwa 100 Meter weiter dann zu der folgenschweren Kollision kam: Der A6 stieß frontal mit dem entgegenkommenden Ford Kuga einer 54 Jahre alten Frau, ebenfalls aus einem Ortsteil der Gemeinde Diemelsee, zusammen. Der Kuga schleuderte in den Graben und an die Böschung, der Audi stieß neben der anderen Fahrbahnseite in den Graben, schleuderte weiter herum und blieb schließlich in einem Getreidefeld stehen. Beide Personen am Steuer waren vermutlich sofort tot und wurden in ihren völlig zerstörten Autos eingeklemmt.

Die Notärzte aus Korbach und Marsberg, die Besatzungen von drei Rettungswagen und die Adorfer Feuerwehr rückten zur Unfallstelle aus. Die Strecke blieb mehrere Stunden voll gesperrt, Straßenwärter und Feuerwehrleute leiteten den Verkehr über Borntosten um.

Feuerwehrleute unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer und Stellvertreter Torsten Behle befreiten die Unfallopfer mit hydraulischem Gerät aus ihren Fahrzeugen. Zwei Pfarrerinnen waren als Notfallseelsorgerinnen an der Unfallstelle.

Ein Gutachter nahm auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft seine Untersuchungen an der Unfallstelle auf, um die Gründe für den folgenschweren Zusammenstoß herauszufinden. Die Vollsperrung wurde gegen Mittag nach Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn wieder freigegeben.

Zwei Tote nach Motorradunfall im Juni
Erst im Juni war auf derselben Strecke, nur gut einen Kilometer vom aktuellen Unfallort entfernt, ein tödlicher Verkehrsunfall passiert: Damals prallten zwei junge Motorradfahrer aus Korbach bei Adorf mit einem landwirtschaftlichen Ladewagen zusammen. Einer der Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle, der zwei einige Tage später in einer Klinik in Kassel. (pfa) 


112-magazin.de berichtete über den Motorradunfall:
Motorräder prallen gegen Ladewagen: 25-Jähriger stirbt (12.06.2017, mit Fotos)
Adorf: Schwerer Motorradunfall fordert zweites Todesopfer (05.07.2017)


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Publiziert in Polizei

ADORF. Der schwere Motorradunfall bei Adorf vor etwa drei Wochen, bei dem ein 25-Jähriger starb, hat ein zweites Todesopfer gefordert: Ein 26 Jahre alter Korbacher erlag in einer Klinik seinen Verletzungen, wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de bestätigte. Die beiden jungen Männer waren damals mit einem landwirtschaftlichen Ladewagen kollidiert.

Insgesamt drei Motorradfahrer waren am Montagabend, 12. Juni, gegen 19 Uhr mit ihren Maschinen auf der L 3078 von Adorf kommend in Richtung Vasbeck unterwegs. Die beiden 25 und 26 Jahre alten Männer kollidierten in Höhe eines Aussiedlerhofes mit dem Ladewagen eines Traktor-Gespanns, mit dem ein 30 Jahre alter Mann die Landesstraße in Richtung der Straße Im Meer überqueren wollte. Der dritte Motorradfahrer wurde nicht in den Unfall verwickelt, weil er in einem gewissen Abstand hinter den beiden anderen Maschinen gefahren war.

Der 25-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der lebensgefährlich verletzte 26-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen, wo er etwa zweieinhalb Wochen später seinen Verletzungen erlag. Der Schlepperfahrer erlitt ebenso wie der dritte Motorradfahrer einen Schock. Alle Beteiligten sind Korbacher.

Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft nahm ein Sachverständiger an der Unfallstelle die Untersuchungen auf - der Gutachter soll herausfinden, wie es zu dem folgenschweren Verkehrsunfall hatte kommen können. Über das Ergebnis liegen 112-magazin.de bislang keine Angaben vor. (pfa) 


112-magazin.de berichtete über den folgenschweren Verkehrsunfall:
Motorräder prallen gegen Ladewagen: 25-Jähriger stirbt (12.06.2017, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

BENKHAUSEN. Von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt ist am Donnerstag ein 19 Jahre alter Autofahrer. Der junge Mann aus der Großgemeinde Diemelsee zog sich bei dem Unfall zwischen Adorf und Benkhausen schwere Verletzungen zu. Ein engagierter Ersthelfer befreite den Fahrer aus seinem zerstörten Auto.

Nach Auskunft der Korbacher Polizei war der 19-Jährige am Morgen gegen 6.45 Uhr unterwegs gewesen von Adorf in Richtung Benkhausen. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über seinen Ford Fiesta und kam nach links von der Kreisstraße 73 ab - glücklicherweise näherte sich zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr. Der Wagen prallte frontal gegen einen Baum und schleuderte mit dem Heck herum. Dabei zog sich der Fordfahrer schwere Verletzungen zu.

Weil zunächst von zwei Verletzten die Rede war und mindestens eine Person als im Auto eingeklemmt galt, alarmierte die Leitstelle zwei Rettungswagen, den Bad Arolser Notarzt und die Feuerwehr aus Adorf. Noch vor deren Eintreffen hatte jedoch ein couragierter Ersthelfer den Fahrer befreit. Bis die ersten Rettungskräfte die Unfallstelle erreichten, kümmerte sich der Helfer - ein Feuerwehrmann aus Benkhausen, der auf der Strecke unterwegs war - um den Schwerverletzten. Nach notärztlicher Versorgung im Rettungswagen der Johanniter brachte die RTW-Besatzung den jungen Mann ins Krankenhaus.

Die 14 eingesetzten Feuerwehrleute aus Adorf unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle brauchten zwar die Rettungsschere nicht einzusetzen, sie sicherten aber die Unfallstelle ab, unterstützten die Bergung des völlig zerstörten Wagens und fingen auslaufende Betriebsstoffe auf beziehungsweise streuten sie ab. Außerdem reinigten die ehrenamtlichen Brandschützer die Straße. (pfa)  


Auf derselben Strecke war die Feuerwehr vor zwei Jahren im Einsatz:
Wildschwein ausgewichen: Mopedfahrerin (16) schwer verletzt (06.08.2015, mit Video/Fotos)

Link:
Feuerwehr Adorf

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Publiziert in Retter

DIEMELSEE-FLECHTDORF. Viel Glück hatte heute ein Audi-Fahrer, der mit seinem A8 und einem beladenen Anhänger von Adorf in Richtung Flechtdorf unterwegs war. Der Adorfer befuhr gegen 8.45 Uhr die Landesstraßen 3076 um Sperrmüll auf die Deponie bei Flechtdorf zu bringen. Am Ausgang einer Linkskurve, etwa in Höhe der alten Mühle, löste sich der Anhänger während der Fahrt eigenständig vom Audi A8, schleuderte über die Gegenfahrbahn und blieb mit den Rädern nach oben im Straßengraben liegen.

Ein herbeigerufener Pannendienst aus Adorf untersuchte die Ursache und kam schnell zu dem Ergebnis, dass die Anhängerkupplung an dem schwarzen Audi nicht fest arretiert worden war. Wahrscheinlich war das der Grund, weshalb sich der  Anhänger samt Kupplung von dem schwarzen Audi gelöst hatte und in den Straßengraben katapultiert wurde. An dem Anhänger entstand augenscheinlich kein Schaden. Lediglich ein Leuchtpfosten wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Derzeit wird auf der Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Vasbeck eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets und überall die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

Gemessen wird nach Auskunft eines Lesers auf einer langen Geraden in der Nähe des Abzweigs nach Borntosten in beiden Fahrtrichtungen. An der Messstelle gilt Tempo 100 km/h.

Erst gestern Abend kam es auf der Landesstraße 3078 zu einem tragischen Verkehrsunfall zwischen einem Schlepper mit Ladewagen und zwei Motorrädern.

Link: Motorräder prallen gegen Ladewagen: 25-Jähriger stirbt (12.Juni 2017 mit Fotostrecke)

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Publiziert in Blitzer

ADORF. Tödliche Verletzungen hat am Montagabend ein 25 Jahre alter Motorradfahrer erlitten, als er bei Adorf mit einem landwirtschaftlichen Anhänger zusammenstieß. Ein weiterer Motorradfahrer (26), der ebenfalls gegen den Ladewagen prallte, zog sich schwerste Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 30-jährige Schlepperfahrer erlitt ebenso wie ein weiterer Kradfahrer (31) einen Schock.

Die Landesstraße 3078 zwischen Adorf und Vasbeck blieb mehrere Stunden voll gesperrt. Drei Rettungswagen, zwei Notärzte, zwei Rettungshubschrauber, die Adorfer Feuerwehr, zwei Notfallseelsorger und eine Streife der Korbacher Polizei waren im Einsatz. Auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft nahm noch am Abend ein Sachverständiger an der Unfallstelle die Untersuchungen auf - der Gutachter soll herausfinden, wie es zu dem folgenschweren Verkehrsunfall kommen konnte.

Fest steht bislang, dass drei Motorradfahrer gegen 19 Uhr die L 3078 von Adorf kommend in Richtung Vasbeck befuhren - die beiden 25 und 26 Jahre alten Männer vorn, ein 31-Jähriger in gewissem Abstand dahinter. Zur selben Zeit befuhr ein 30 Jahre alter Schlepperfahrer mit einem angehängten Ladewagen einen Wirtschaftsweg in Höhe eines Aussiedlerhofes und wollte die Landesstraße in Richtung der Straße Im Meer überqueren.

Vor dem Anfahren habe er sich - auch mit Blick in einen Verkehrsspiegel - davon überzeugt, dass die Landesstraße frei sei, gab der Traktorfahrer später der Polizei gegenüber an. Als der Traktor die L 3078 überquerte, stießen die beiden jungen Motorradfahrer gegen den Ladewagen und wurden zu Boden geschleudert. Eine der Maschinen geriet unter ein Rad des Ladewagens. Als der nachfolgende Motorradfahrer den Berg hinauffuhr und die Unfallstelle erreichte, sah er die Verunglückten bereits auf der Fahrbahn liegen.

Nach dem Notruf alarmierte die Leitstelle die Rettungskräfte und auch die Adorfer Feuerwehr, die mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen ausrückte und die Unfallstelle absicherte. Die beiden Rettungshubschrauber Christoph 7 (Kassel) und Christoph 25 (Siegen) nahmen Kurs auf die Unfallstelle. Für den 25-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Luftretter flogen den 26-Jährigen in eine Klinik nach Kassel. Rettungskräfte und Notfallseelsorger betreuten den Traktorfahrer und den dritten Motorradfahrer. Alle Beteiligten kommen laut Polizei aus Korbach. (pfa) 

Weitere Informationen folgen!

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VASBECK. Mit seinem Lkw umgekippt und dabei schwer verletzt worden ist am Mittwochnachmittag ein 29 Jahre alter Mann auf der Strecke zwischen Adorf und Vasbeck. Der junge Mann war mit seinem Kipper einem entgegenkommenden Lastwagen ausgewichen. Die L 3078 blieb wegen der Bergungsarbeiten längere Zeit voll gesperrt.

Nach Angaben der Korbacher Polizei befuhr 29-Jährige aus Alheim (Kreis Hersfeld-Rotenburg) gegen 14.20 Uhr die Landesstraße 3078 von Adorf kommend in Richtung Vasbeck. Der Muldenkipper einer Firma aus dem Schwalm-Eder-Kreis war beladen mit einer Fuhre Schotter. Etwa anderthalb Kilometer vor Vasbeck kam dem Mann ein anderer Lkw entgegen. Als der 29-Jährige nach rechts auswich, geriet er auf die Bankette und kippte mit seinem Lastwagen auf die rechte Seite um. Dabei zog sich der junge Mann schwere Verletzungen zu. Die Ladung ergoss sich über eine Wiese neben der Fahrbahn.

Zu einem Zusammenstoß mit dem anderen Lkw war es laut Polizei nicht gekommen. Der Mann am Steuer setzte seine Fahrt in Richtung Adorf fort. Es soll sich um einen grünen Lastwagen mit Abrollcontainer handeln. Zeugen des Unfalls bittet die Polizei, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 auf der Wache in Korbach zu melden.

Rettungskräfte lieferten den schwer verletzten 29-Jährigen ins Krankenhaus nach Korbach ein. Wegen der mehrstündigen Bergungsarbeiten blieb die Landesstraße zwischen Vasbeck und dem Abzweig nach Marsberg-Borntosten voll gesperrt. Mitarbeiter von Hessen-Mobil richteten eine Umleitung über die Kreisstraßen 76, 64 und 63 sowie über die L 549 über Borntosten in Richtung Heddinghausen/Canstein nach Vasbeck und umgekehrt ein.

Ein Bergungsunternehmen richtete den Lastwagen wieder auf und schleppte ihn ab. Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens wollten laut Polizei die Ladung mit einem Bagger aufnehmen und mit einem Ersatz-Lkw abtransportieren. Angaben über die Schadenshöhe lagen nicht vor. (pfa)  

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