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Donnerstag, 28 April 2011 14:53

Kind und zwei Erwachsene bei Unfall verletzt

ADORF. Zwei Erwachsene und ein zweijähriges Kind sind am Donnerstag bei einem Unfall auf der Aartalstraße verletzt worden. Alle Beteiligten hätten nur leichte Verletzungen davongetragen und seien vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte ein Polizist an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Das zweijährige Mädchen sei ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesichert gewesen, erklärte der Beamte auf Nachfrage.

Ein 20 Jahre alter Mann aus einem Ortsteil der Großgemeinde Diemelsee wollte am Donnerstagmittag gegen 12 Uhr von Sudeck kommend an der Einmündung zur Landesstraße 3076 nach rechts in Richtung Flechtdorf abbiegen. An der Einmündung stoppte er seinen Golf zunächst und fuhr dann wieder an - dabei übersah er laut Polizei den Chevrolet der jungen Mutter, die mit ihrer kleinen Tochter von Adorf kommend in Richtung Flechtdorf fuhr.

Die beiden Auto stießen auf der Kreuzung zusammen, der Chevrolet überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Golf kam stark beschädigt mitten auf der Kreuzung zum Stehen. Der Schaden an beiden Autos beläuft sich auf 14.000 Euro.

Neben Polizisten, dem Korbacher Notarzt und den Besatzungen zweier Rettungswagen waren auch elf Einsatzkräfte der Adorfer an der Unfallstelle: Die Brandschützer unter Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle sicherten die Unfallstelle ab, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, fegten Trümmerteile von der Fahrbahn und unterstützten die Bergungsfirmen beim Abstransport der beschädigten Fahrzeuge.

Auf der Strecke zwischen Adorf und Flechtdorf und insbesondere am Abzweig nach Sudeck kommt es immer wieder zu teils schweren Unfällen. Wegen der Kollisionen waren in der Vergangenheit Konsequenzen wie ein Tempolimit gefordert worden.

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Freitag, 17 April 2009 10:50

Lastwagenfahrer stirbt am Steuer

ADORF. Ein Lastwagenfahrer (67) ist hinter dem Steuer gestorben - vermutlich an den Folgen eines medizinischen Notfalls.

Der 67 Jahre alte Fahrer einer Spedition aus dem Hochsauerlandkreis war am Freitag gegen 10 Uhr mit dem Lastwagen in Adorf unterwegs. Er sackte offenbar hinter dem Lenkrad zusammen, das schwere Fahrzeug kam an der Einmündung zur Rhenegger Straße von der Farbahn ab, durchbrach neben einem Eckhaus einen Zaun, überfuhr einen Gartenteich und blieb schließlich im Garten stehen. Um einen Zusammenstoß mit dem "Brummi" zu vermeiden, musste eine entgegenkommende Autofahrerin eine Vollbremsung machen. Die Frau hatte gesehen, dass der Lkw-Fahrer regungslos hinter dem Steuer saß.

Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Korbacher Notarzt stellte den Tod des Mannes fest. Im Einsatz waren Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr - die Adorfer Kameraden unter anderem für Absperrmaßnahmen und zur Bergung des Toten. Die Kameraden aus Korbach kamen mit dem sogenannten Öl-Sanimaten hinzu, das Wasser des Gartenteiches zu reinigen - Öl war bei dem Unfall hineingelaufen. Die Bergung des Lastwagens erfolgte mit einem Kran. Daher war die Kreuzung mehrere Stunden gesperrt. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 25.000 Euro.

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Samstag, 29 August 2009 18:02

Zwei Unfallopfer in Lebensgefahr

ADORF. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Samstagnachmittag fünf Menschen schwer verletzt worden. Zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr.

An dem schweren Unfall auf der Landesstraße 3076 zwischen Flechtdorf und Adorf waren zwei Autos und ein Motorrad beteiligt. Nach Angaben der Korbacher Polizei befuhren eine 44 Jahre alte Twistetalerin mit ihrem Opel Frontera und ein 46 Jahre alter Mann aus Brilon mit seinem Motorrad der Marke BMW die Strecke von Flechtdorf in Richtung Adorf. Auf einer langen Geraden zwischen dem Abzweig nach Benkhausen und Adorf überholte der Kradfahrer den Opel-Geländewagen und scherte ordnungsgemäß wieder ein.

In der Gegenrichtung fuhr ein 18-Jähriger aus der Großgemeinde Diemelsee. Der junge Mann verlor in einer Linkskurve auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Opel Corsa - die Polizei vermutet, dass nicht angepasstes Tempo und mangelnde Fahrpraxis die Ursachen sind. Der Kleinwagen geriet gegen 15.40 Uhr ins Schleudern, touchierte die Leitplanke und stieß leicht mit dem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Das Krad schleuderte in den Graben, der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Rückwärts in Gegenverkehr geschleudert
Nach dem Anstoß schleuderte der Corsa weiter herum, drehte sich mehrfach und geriet auf die Gegenspur. Hier rutschte der Opel rückwärts dem Frontera entgegen, dessen Fahrerin eine Vollbremsung machte. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß, bei dem der hinten im Corsa sitzende 20 Jahre alte Mitfahrer eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt wurde. Der 18-jährige Fahrer, sein 25 Jahre alter Beifahrer - alle drei wohnen in Diemelsee - sowie die Fahrerin des Opel Frontera erlitten schwere Verletzungen.

Die Notärzte aus Korbach und Bad Arolsen, der Leitende Notarzt Dr. Ecke Tammen, der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 13 aus Bielefeld sowie die Besatzungen mehrerer Rettungswagen rückten zur Unfallstelle aus, um die Verletzten zu versorgen. Rund 25 Adorfer Feuerwehrleute unter Leitung des Gemeindebrandinspektors Karl-Friedrich Fieseler setzten hydraulisches Gerät ein, um den eingeklemmten Mitfahrer aus dem völlig zerstörten Corsa zu befreien. Dazu trennten sie unter anderem das Fahrzeugdach ab und entfernten einen Sitz.

Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, der Motorradfahrer nach Bielefeld in eine Spezialklinik geflogen. Die Polizei bestellte einen Gutachter zur Unfallstelle, der die genauen Umstände des Unfalls ergründen soll. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen, betonte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de. Die Landesstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Tätigkeit des Gutachters mehrere Stunden voll gesperrt. Aus Richtung Flechtdorf leiteten Brandschützer der dortigen Wehr den Verkehr über Wirmighausen um, in der Gegenrichtung waren Adorfer Kameraden mit der Verkehrsleitung beauftragt. Erst ab 19.10 Uhr war die Strecke wieder frei.

Autofahrer verwehrten Hilfe
Die Korbacher Polizei äußerte sich am Abend mit Unverständnis über das Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer: So habe eine Ersthelferin vergeblich versucht, etwa acht bis zehn zum Unfall hinzukommende Autofahrer zum Anhalten und Helfen zu bewegen. Alle seien jedoch unverrichteter Dinge weitergefahren, "obwohl ganz offensichtlich war, dass hier Hilfe dringend nötig war", sagte einer der Beamten gegenüber 112-magazin.de.

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FLECHTDORF. Ein 30-Jähriger hat am Nachmittag einen Frontalzusammenstoß verursacht. Er wurde in seinem Auto eingeklemmt. Der Mann aus Korbach erlitt bei dem Unfall auf der Aartalstraße zwischen Flechtdorf und Adorf schwere Verletzungen. Die Fahrerin des zweiten beteiligten Wagens, eine 40 Jahre alte Frau aus Korbach, kam mit leichten Verletzungen davon.

Wie eine Polizeibeamtin an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de erklärte, war der 30-Jährige am Montagnachmittag gegen 15.15 Uhr mit seinem Opel Astra von Adorf kommend in Richtung Korbach unterwegs. Der Opelfahrer wollte ausgangs einer Linkskurve einen vorausfahrenden Lkw überholen - dabei übersah er jedoch den entgegenkommenden Nissan Terrano der 40-Jährigen. Beide Autos prallten frontal zusammen. Der Opel schleuderte herum und blieb rechts neben der Fahrbahn an der Böschung stehen. Der Nissan wurde ebenfalls durch die Wucht des Aufpralls herumgeschleudert und landete mit dem Heck im Graben.

Der Korbacher Notarzt, die Besatzungen zweier Rettungswagen aus Adorf und Korbach sowie die Feuerwehren aus Flechtdorf und Adorf rückten zur Unfallstelle auf der Landesstraße 3076 aus. Die Brandschützer unter Einsatzleitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle trennten das Dach des zerstörten Opels ab und trennten die Fahrertür heraus. "Der Mann war insbesondere im Bereich der Beine eingeklemmt", erklärte Behle. Die Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte sei hervorragend gelaufen, lobte der Feuerwehr-Einsatzleiter. Nach relativ kurzer Zeit war der schwer verletzte 30-Jährige befreit.

Sowohl der Opel-Fahrer als auch die Nissan-Fahrerin wurden nach der Erstversorgung in den Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Ersthelferin an der Unfallstelle kümmerte sich um den Hund der 40-Jährigen, der angeschnallt im Geländewagen mitgefahren war. Das Tier war augenscheinlich bei dem Zusammenstoß nicht verletzt worden. Der Lkw, der der Korbacher überholen wollte, wurde nicht in den Unfall verwickelt.

Die Feuerwehrleute sicherten außerdem die Unfallstelle ab, leiteten im Auftrag der Polizei den Verkehr über Wirmighausen um, klemmten die Batterien der Autos ab, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden von insgesamt 10.000 Euro.

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Freitag, 23 September 2011 14:18

Verkaufsbude am Dansenberg aufgebrochen

ADORF. In einen Verkaufsstand am Sportplatz auf dem Dansenberg sind in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein oder mehrere bisher Unbekannte gewaltsam eingedrungen. Durch die aufgehebelte Verkaufslade gelangten der oder die Einbrecher an einen Verstärker für die Lautsprecheranlage und ließen das Gerät mitgehen. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf etwa 500 Euro.

Hinweise an die Polizeistation in Korbach, Tel. 05631-9710, oder jede andere Polizeidienststelle.

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