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BISCHOFFEN/GLADENBACH. Bei einer mehrstündigen Verkehrskontrolle auf der B 255 in Höhe der Zollbuche hat die Polizei 21 Autofahrer erwischt, die teils deutlich zu schnell waren. Sämtliche Motorradfahrer hingegen hielten sich an das Tempolimit, zwei Biker hatten jedoch ihre Auspuffanlagen unerlaubt verändert.

Für die Kontrolle schlossen sich die Verkehrsdienste Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill zusammen, sie wurden unterstützt von Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Lich. In der Zeit zwischen 16 und 20 Uhr am Donnerstag nahmen sie Raser und "Poser" auf der Strecke zwischen dem Aartalsee und Gladenbach-Weidenhausen ins Visier. In Höhe von Oberweidbach bauten die Polizisten ihre Geschwindigkeitsmesstechnik auf und "blitzten" den Verkehr in beide Fahrtrichtungen. Auf dieser Strecke ist eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h erlaubt.

Weiterfahrt untersagt
Keiner der gemessenen Motorradfahrer war zu schnell unterwegs. Allerdings ließ der technische Zustand zweier Motorräder, insbesondere deren Auspuffanlagen, sehr zu wünschen übrig. Beide Fahrer sind 20 Jahre alt und stammen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Um die Manipulation am Auspuff an einem der Bikes nachweisen zu können, war von den Polizisten ganzer Einsatz gefordert. Die Lärmmessung an einer der Maschinen brachte es auf einen Wert von 110 Dezibel, obwohl lediglich 90 dB erlaubt sind. Zunächst musste der Endtopf dieser Auspuffanlage komplett abgebaut und in seine Einzelteile zerlegt werden. Anschließend kam eine sogenannte Schwanenhalskamera zum Einsatz, die die Veränderungen im Inneren der Teile sichtbar machte. Durch die technischen Veränderungen erlosch bei beiden Motorrädern die Betriebserlaubnis. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und zogen Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung ein.

Bei den kontrollierten Autos sah die Bilanz ganz anders aus: Insgesamt stoppten die Polizisten 32 Fahrzeuge, von denen 21 zu schnell unterwegs waren. Die gemessenen Geschwindigkeiten lagen zwischen 120 und 162 km/h. Eine junge Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wurde mit 140 km/h gemessen, was 120 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg für sie zur Folge hat. Mehr Aufmerksamkeit erregte der Komplettumbau ihres VW Polo. Auch an diesem Gefährt wiesen die Verkehrsexperten Manipulationen an der Auspuffanlage nach, mit der Folge, dass auch ihr wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis die Weiterfahrt untersagt wurde.

Zwei gefährliche Überholmanöver
Zwei junge Frauen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf werden wegen ihrer gefährlichen Überholmanöver auf der Bundesstraße angezeigt. Sie hatten trotz Gegenverkehrs überholt und hierbei eine Gefährdung der entgegenkommenden Fahrer in Kauf genommen. Beide erwarten ein Bußgeld von 120 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. (ots/pfa) 

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Publiziert in MR Polizei

GLADENBACH/HERBORN. Drei Motorräder hat die Polizei bei einer Kontrollaktion auf der B 255 in Höhe der Zollbuche aus dem Verkehr gezogen - wegen technischer Veränderungen. Andere Biker waren zu schnell unterwegs oder hatten ihre Papiere nicht dabei. Die Beamten stoppten und überprüften insgesamt 27 Motorräder. 

Die gemeinsame Kontrollaktion der Regionalen Verkehrsdienste Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill fand bereits am vergangenen Samstag statt, wie die Marburger Polizei an diesem Freitag berichtete. Anlass für die Aktion war der Umstand, dass es auf der Bundesstraße 255 nahe des Aartalsees immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen, insbesondere mit Motorrädern, kommt. Geschwindigkeitsmessungen und die Überprüfung der Fahrzeugtechnik standen im Vordergrund.

Zwischen 11 und 15 Uhr überprüften die Beamten 38 Fahrzeuge, davon 27 Motorräder. Zwei Biker waren zu schnell. Sie bezahlten ihr Verwarnungsgeld an Ort und Stelle und durften weiterfahren. Bei vier Motorrädern mussten die Beamten etwas genauer hinsehen. Hier hatten die Fahrer beispielsweise den Schalldämpfer aus der Auspuffanlage entfernt. In solchen Fällen erlischt die Betriebserlaubnis und der Fahrer darf damit nicht mehr weiterfahren. Die Beamten stellten drei Kennzeichen und drei Fahrzeugscheine sicher; zudem kommt eine Anzeige auf jeden Fahrer zu. Sie können mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen. Ein Biker durfte, nachdem er die technische Veränderung vor Ort behoben hatte, seine Fahrt fortsetzen. An einem Fahrzeug war der Termin zur Hauptuntersuchung (TÜV) überschritten.

Aber nicht nur die Motorräder hatten die Beamten im Visier, sondern auch den übrigen Fahrzeugverkehr, wie Polizeisprecherin Claudia Knappl berichtete. So fielen den Beamten an einem landwirtschaftlichen Gefährt die nicht ausreichend gesicherten Heuballen auf dem Ladewagen auf. Darüber hinaus gab es viele kleinere Verstöße, zum Beispiel hatten Verkehrsteilnehmer ihre Fahrzeugpapiere nicht dabei oder benutzten die Hupe ohne Grund.

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Publiziert in MR Polizei

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