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Freitag, 03 August 2012 17:04

Massenkarambolage: Über Autobahn geschleudert

MELSUNGEN. Ein Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen hat sich am Freitagnachmittag auf der A7 ereignet. Eine Person wurde eingeklemmt und schwer verletzt.

Wegen eines vorausgegangenen Unfalls war es auf der A7 in Fahrtrichtung Norden zu einem Rückstau gekommen. Ein 27 Jahre alter Autofahrer aus Frankfurt, der auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war, erkannte die Situation ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge zu spät und konnte trotz einer Vollbremsung ein Auffahren auf den vorausfahrenden PKW eines 66-jährigen Mannes nicht mehr verhindern.

Der Wagen des 66-Jährigen aus Gebrunn, in dem auch seine Frau saß, wurde durch den Aufprall zunächst nach links in die Mittelschutzplanke geschleudert und wieder nach rechts gegen das Auto eines 44-jährigen Fahrers aus Butzbach geschleudert. Anschließend geriet das Fahrzeug auf dem Mittelfahrstreifen gegen den PKW eines 33-jährigen Fritzlarers. Danach prallte der PKW noch gegen ein Wohnmobil eines 49-jährigen Fahrers aus Thedinghausen. Letztlich kam es erst auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Auch der Wagen des Unfallverursachers wurde nach dem Aufprall nach rechts gegen die rechte Schutzplanke geschleudert, wodurch Beschädigungen an mehreren Feldern der Planke entstanden. Weitere Fahrzeuge wurden nicht gerammt.

Beifahrerin eingeklemmt, Rettungshubschrauber landet
Die 64-jährige Beifahrerin aus Gerbrunn wurde bei dem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle transportierter Notarzt übernahm die medizinische Erstversorgung der 64-Jährigen, die anschließend mit dem Hubschrauber in ein Göttinger Krankenhaus geflogen wurde. Alle weiteren Unfallbeteiligten blieben weitestgehend unverletzt.

Während der Bergung mussten der rechte sowie der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Zur Landung des Rettungshubschraubers erfolgte kurzzeitig eine Vollsperrung. Gegen 13.30 Uhr konnten alle drei Fahrspuren wieder für den Verkehr, der sich über acht Kilometer zurückstaute, frei gegeben werden. Den Gesamtsachschaden schätzen die Beamten der Autobahnpolizei Baunatal auf rund 42.000 Euro.

Publiziert in KS Retter
Freitag, 29 Juli 2011 15:43

Mutter und Sohn (5) sterben bei Unfall

MALSFELD. Eine Frau aus Dänemark und ihr Sohn sind am Freitag bei einem schweren Unfall auf der A 7 ums Leben gekommen.

Nach Hinweisen von Zeugen und der Auswertung von Unfallspuren liegen mittlerweile genauere Angaben zum Unfallhergang vor. Demnach war der 56 Jahre alte Fahrer eines Sattelzuges aus dem Raum Herzberg/Harz am Freitag gegen 6.30 Uhr auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel bereits auf die mittlere Spur herausgezogen und überholte einen langsamer fahrenden Lkw. Der in gleicher Richtung fahrende T5 der dänischen Familie näherte sich Zeugenangaben zufolge auf dieser mittleren von drei Fahrspuren von hinten mit hoher Geschwindigkeit. Dabei erkannte der 37 Jahre alte Fahrer des T5 den auf der mittleren Spur vorausfahrenden Lkw mit Sattelauflieger offenbar zu spät.

Aufprall auf voll beladenen Sattelauflieger
Der 37-jährige Familienvater wollte wohl mit seinem Fahrzeug noch nach links auf den linken Fahrstreifen ausweichen, fuhr dabei jedoch mit seiner rechten Fahrzeugseite unter den mit 40 Tonnen Altpapier voll beladenen Sattelauflieger. Dabei wurden die 35-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz des T5 und der fünf Jahre alter Sohn der Familie aus der Nähe von Roskilde (Dänemark, Region Seeland) tödlich verletzt. Das zweieinhalb Jahre alte Mädchen überlebte wie der Vater schwer verletzt. Die Kleine kam zur Weiterbehandlung ins Kinderkrankenhaus Park Schönfeld, der Fahrer wurde ins Klinikum nach Kassel eingeliefert. Lebensgefahr soll bei den beiden Schwerverletzten nicht bestehen. An der Unfallstelle war neben Notarzt, Rettungswagenbesatzungen, Feuerwehr und Polizei unter anderem auch der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz.

Die A7 musste zeitweise voll gesperrt werden. Um kurz nach 10 Uhr wurde die Vollsperrung wieder aufgehoben. Der Schaden beträgt laut Polizeiautobahnstation Baunatal rund 70.000 Euro.

Publiziert in Retter
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