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KASSEL/GÖTTINGEN. Hunderte Polizisten waren in den vergangenen Tagen an großangelegten Kontrollen in Nordhessen und Südniedersachsen beteiligt. Dabei wurden etwa 800 Fahrzeuge gestoppt und mehr als 1000 Personen überprüft. Drei von ihnen wurden per Haftbefehl gesucht.

Als Reaktion auf die weiterhin hohen Zahlen bei den Wohnungseinbrüchen in der Region sowie bei Diebstählen von und aus Kraftfahrzeugen stimmten sich die Polizeidirektion Göttingen und das Polizeipräsidium Nordhessen ab, Kontrollen auf den von überörtlich agierenden Tätern genutzten Anreise- und Verbringungswegen der Autobahnen durchzuführen. Hierbei sollten zusätzlich auch die Deliktsfelder Planenschlitzen, Ladungs- und Kraftstoffdiebstahl sowie die Schleusungskriminalität bekämpft werden.

Bei den vom 14. bis zum 18. März durchgeführten Kontrollen wurden fast jeden Tag insgesamt etwa 100 hessische und niedersächsische Polizeibeamte eingesetzt. Diese wurden unterstützt von den Autobahnmeistereien und dem THW. Zeitgleich führte auch der Zoll Kontrollen durch.

Kontrollergebnisse Südniedersachsen
Insgesamt kontrollierte die Polizei 659 Fahrzeuge und etwa 800 Personen. Hierbei wurden drei Personen festgestellt, die per Haftbefehl gesucht wurden, einer von ihnen war zur Festnahme ausgeschrieben und wurde in eine JVA gebracht. Die Einsatzkräfte leiteten 23 Strafverfahren ein, davon einmal wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss (1,08 Promille). Außerdem bestand bei einem 22 und einem 28 Jahre alten Fahrer der Verdacht auf Betäubungsmitteleinfluss. Es wurden jeweils Blutentnahmen durchgeführt. Die Bilanz bei den Ordnungswidrigkeiten beläuft sich auf insgesamt 68 eingeleitete Verfahren, dazu zählen auch Geschwindigkeitsüberschreitungen und Unterschreitung des Sicherheitsabstandes. Negativer Spitzenreiter bei der Geschwindigkeit war ein Autofahrer, der bei Tempolimit 130 eine gemessene Geschwindigkeit von 192 Km/h fuhr und damit 62 km/h zu schnell war. Elf Fahrer mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen, ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt. Fünf weitere Fahrer mussten eine Sicherheitsleistung entrichten.

Kontrollen in Nordhessen
Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollen nahmen über 60 Beamte und Angestellte des Polizeipräsidiums Nordhessen mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei und des Zolls im Laufe des Mittwochs den Fernbusverkehr auf Nordhessens Autobahnen ins Visier. In der Zeit von 8 bis 15 Uhr winkten sie vier Reisebusse und zwei Klein-Lkw von den Autobahnen 7 und 44 zu einer Kontrollstelle und führten anschließend umfangreiche Kontrollen durch. Dabei überprüften sie 94 Personen, die als Fahrer oder Fahrgäste in den Fahrzeugen unterwegs waren. Neben mehreren Anzeigen wegen allgemeiner Verkehrsverstöße leiteten die Beamten gegen zwei Personen Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein, da sie verbotene Messer bei sch hatten. Der 32-jährige Fahrer eines tschechischen Kleinlasters muss sich wegen Verstoßes gegen Sozialvorschriften verantworten, weshalb ihm ein Bußgeld im dreistelligen Eurobereich droht - der Mann hatte seine Tageskontrollblätter nicht dabei.

Auch am Donnerstag waren Polizei und Zoll gemeinsam auf den nordhessischen Autobahnen unterwegs. Mit Funkstreifen- und Zivilwagen führten über 50 Beamte im Lauf des Tages mobile Kontrollen durch und zogen dabei 83 Fahrzeuge vorübergehend aus dem Verkehr. An diesem Tag kam es zu 145 Personenüberprüfungen. Vier Anzeigen wegen Drogenbesitzes, vier Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss sowie die Sicherstellung von rund sieben Gramm Kokain und einer kleinen Menge Marihuana stehen am Ende dieses Tages zu Buche. Zudem muss einer der Fahrer wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten, da er mit einem entstempelten und nicht zugelassenen Fahrzeug unterwegs war.

Neben diesen Verstößen erlangten die Beamten an beiden Tagen bei Überprüfungen von Personen mit Bezug zur Eigentumskriminalität auch wichtige Erkenntnisse für zukünftige Maßnahmen bei der zielgerichteten Bekämpfung der Kriminalität durch reisende Täter. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 44 bei Kassel ist am Montag ein 65 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Warendorf schwer verletzt worden. Er musste von der Berufsfeuerwehr mit hydraulischem Gerät befreit werden. Eine 46-jährige Autofahrerin aus Münster kam mit leichten Verletzungen davon. Der Gesamtschaden summiert sich auf rund 25.000 Euro.

Besonders erwähnenswert ist ein 35 Jahre alter Unbeteiligter aus Moers (NRW), der sich nach dem Unfall am Montagvormittag besonders fürsorglich um den schwer verletzten 65-Jährigen kümmerte. Er betreute bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes den Verletzten und unterstützte dann noch die Rettungskräfte. Da der Verletzte mit einem kleinen Hund unterwegs gewesen war, nahm eine Funkstreife der Autobahnpolizei das unverletzte Tier in Obhut und brachte es zunächst zur Dienststelle, wo es ein Angehöriger des 65-Jährigen später abholte.

Wie die Beamten der Autobahnpolizei berichten, waren die drei beteiligten Autos gegen 10.20 Uhr in Richtung Kassel unterwegs. Der 65-Jährige erkannte zwischen dem Westkreuz Kassel und dem Autobahndreieck Süd, kurz vor der Bergshäuser Brücke, ein vor ihm liegendes Stauende zu spät und prallte auf das Heck des Opels der 46-Jährigen. Durch den heftigen Aufprall wurde der Opel auf den davor haltenden BMW eines 48-Jährigen aus dem Landkreis Höxter katapultiert. Der BMW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Kassel schufen mit hydraulischem Rettungsgerät eine Rettungsöffnung, um eine patientenorientierte Rettung des 65-Jährigen durchführen zu können. Auch den Hund befreiten die Brandschützer aus seiner misslichen Lage im Fußraum. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Kasseler Kliniken gebracht.

Die beiden Autos der Verletzten waren derart beschädigt, dass sie von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten. Infolge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zum ohnehin bereits vorhandenen Verkehrsstau, der an einer Baustelle entstanden war, kamen anschließend weitere Behinderungen hinzu. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn an der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt. Später wurde ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben, bis schließlich am Mittag die Unfallstelle wieder komplett geräumt war. (r/ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Tödliche Verletzungen hat am Morgen ein Lkw-Fahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 erlitten: Der Mann, dessen Alter und Herkunft zunächst nicht angegeben wurde, war offenbar mit relativ hohem Tempo auf einen langsameren Sattelzug aufgefahren. Hierbei wurde das Führerhaus völlig zerstört.

Der folgenschwere Unfall passierte gegen 5.40 Uhr zwischen der Anschlussstelle Guxhagen und dem Südkreuz Kassel, in Höhe der Zufahrt zur A 44. Dort kam ein Sattelzug auf den rechten der drei Fahrstreifen in dem Steigungsstück nur sehr langsam voran. "Eventuell übersah dies der Fahrer des Klein-Lkw und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelzug auf", sagte am Morgen ein Polizeisprecher. Beide Lastwagen hatten die A 7 aus Richtung Süden kommend befahren.

Rettungskräfte und Notarzt konnten nichts mehr für das Unfallopfer tun. An der Unfallstelle im Einsatz war auch die Feuerwehr. Zur Unfallursachenermittlung ordnete die Staatsanwaltschaft Kassel an, dass ein Sachverständiger ein Gutachten erstellt. Die A 7 blieb nach dem Unfall in Fahrtrichtung Norden längere Zeit voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Guxhagen in Richtung A 49 umgeleitet. (ots/pfa)  

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Publiziert in KS Polizei

MARSBERG/LICHTENAU. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein Autofahrer am Montag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 erlitten. Die Crew eines Rettungshubschraubers flog den 51-Jährigen nach Auskunft der Autobahnpolizei in eine Klinik nach Kassel.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen der Polizei ist die genaue Ursache für den Verkehrsunfall noch nicht ermittelt. Ein Autofahrer meldete um 10.41 Uhr einen verunglückten Peugeot zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau. Auch ein Sattelzug sollte in den Unfall verwickelt sein, teilte der Anrufer mit. Rettungssanitäter und ein Notarzt versorgten den 51-jährigen Peugeotfahrer aus dem Raum Reutlingen in Süddeutschland vor Ort. Mit lebensgefährlichen Verletzungen transportierte ein Rettungshubschrauber den 51-Jährigen schließlich in ein Krankenhaus nach Kassel.

An dem Unfall war auch ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus Tschechien mit seinem Sattelzug beteiligt. Seine Vernehmung zum Ablauf des Unfalls ist laut Polizei noch nicht abgeschlossen - der Mann hat nur geringe Deutschkenntnisse. Daher zogen die Beamten einen Dolmetscher zu der Befragung hinzu. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn schaltete die Polizei zudem einen Sachverständigen aus Paderborn ein. Er soll anhand von Spuren und Schäden den Unfallhergang auf der in Richtung Dortmund führenden Autobahnseite rekonstruieren. Nach einer ersten Einschätzung soll der Lkw auf Auto aufgefahren sein.

Polizeibeamte sperrten während der Rettungsmaßnahmen kurzfristig auch die Fahrbahn in Richtung Kassel. Während der Unfallaufnahme leiteten sie den Verkehr in Richtung Dortmund auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbei. Der Verkehr staute sich in diese Fahrtrichtung auf einer Länge von sechs Kilometern. Die Autobahnpolizisten schätzten die Schadenshöhe auf 70.000 Euro. (ots/pfa)  

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Publiziert in HSK Polizei

MARSBERG. Nach einem Fahrzeugbrand auf der A 44 hat sich am Stauende ein schwerer Unfall ereignet, bei dem eine 62 Jahre alte Frau schwer verletzt wurde. Der Gesamtschaden summiert sich auf 40.000 Euro.

Nach Auskunft der Autobahnpolizei entwickelte sich am Mittwoch gegen 18 Uhr ein Fahrzeugbrand im VW Passat eines 45 Jahre alten Mannes aus Bad Salzuflen. Dem Passatfahrer gelang es noch, auf den Randstreifen zu steuern und den Wagen zu verlassen, bevor sich die Flammen ausbreiteten. Ein auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in Richtung Kassel fahrender aufmerksamer Lkw-Fahrer drehte an der nächsten Anschlussstelle und fuhr in Richtung Dortmund bis zu dem brennenden Fahrzeug zurück. Er half dem Fahrer aus Bad Salzuflen beim Löschen mit zwei Feuerlöschern. Die alarmierten Feuerwehren aus Warburg und Diemelstadt eilten zur Unfallstelle und löschten den brennenden Wagen.

Aufgrund der Löscharbeiten wurde die in Richtung Dortmund führende Autobahnseite an der Brandstelle komplett gesperrt. Im nachfolgenden Stau ereignete sich dann ein folgenschwerer Verkehrsunfall.

Mit 160 km/h dem Stauende genähert
Ein 65-jähriger Toyotafahrer aus Hagen erkannte rechtzeitig das Stauende. Er reduzierte seine Geschwindigkeit und fuhr mit etwa 60 km/h auf dem mittleren Fahrstreifen auf das Stauende zu. Ein nachfolgender 68-jähriger Mercedesfahrer aus Kassel war laut Polizei mit mit etwa 160 km/h auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Ein vor ihm fahrendes Auto machte aufgrund des Stauendes eine Vollbremsung. Um nicht auf diesen Wagen aufzufahren, wechselte der Mercedesfahrer nach rechts und fuhr dort auf das Fahrzeugheck des Hagener Toyotas auf.

Durch den starken Aufprall wurde die 62-jährige Beifahrerin im Toyota schwer verletzt. Sie wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Fahrzeuge wurden total beschädigt und anschließend vom Unfallort abgeschleppt. Die durch Betriebsstoffe und Fahrzeugtrümmer verunreinigte Fahrbahn wurde von der Feuerwehr Warburg gereinigt. Es entstand zeitweise ein fünf Kilometer langer Rückstau. Die Richtungsfahrbahn Dortmund war etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Den Schaden an den beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen gab die Autobahnpolizei mit 20.000 Euro an. Dieselbe Schadenshöhe nannten die Beamten beim Fahrzeugbrand. (ots/pfa)  


Links:
Feuerwehr Rhoden
Feuerwehr Warburg


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Publiziert in HSK Polizei
Donnerstag, 23 Februar 2017 09:17

Nur ein Fahrstreifen zwischen Marsberg und Lichtenau

MARSBERG/LICHTENAU. Wegen Arbeiten auf der A 44 steht voraussichtlich bis Freitag im Streckenabschnitt zwischen Marsberg und Lichtenau nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund zur Verfügung. Es kann zu Behinderungen kommen.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm musste aufgrund eines Schadens am Fahrbahnübergang der Talbrücke "Apfelbaumgrund" einen der beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund sperren. Bis zu diesem Freitag soll der Schaden behoben sein, so dass der gesperrte Fahrstreifen voraussichtlich im Laufe des Freitags wieder freigegeben werden kann. Die Arbeiten waren bereits am Mittwochnachmittag aufgenommen worden.

Fahrbahnübergänge sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen einer Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten, wie Straßen.NRW erläuterte. (r/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

DIEMELSTADT. Beim Abfahren von der A 44 auf die B 252 hat ein Lkw am Abend Klärschlamm verloren. Der Beschleunigungsstreifen war voll mit der übel riechenden Masse, die Mitarbeiter von Hessen Mobil beseitigen mussten.

Der Lkw-Fahrer aus Bayern bemerkte seine stinkende Hinterlassenschaft zunächst nicht. Verkehrsteilnehmer machten ihn im Verlauf der Weiterfahrt auf der B 252 in Richtung Korbach darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmte. Er stoppte am Mühlhäuser Hammer, wo sich die Situation für ihn dann aufklärte. Daraufhin nahm der Mann auch Kontakt mit der Polizei auf.

Deren Angaben zufolge hatte der Brummifahrer mit seinem Lastwagen gegen 19.20 Uhr die Autobahn verlassen. Durch einen technischen Defekt öffnete sich ungewollte die Klappe des Kippers, daraufhin fiel beim Beschleunigen am Hang der geladene Klärschlamm auf die Fahrbahn. Auf einer Länge von 25 Metern war der Beschleunigungsstreifen auf gesamter Breite etwa zehn Zentimeter hoch mit dem Material verschmutzt.

"Schöne Sch...", werden sich dann auch die hinzu gerufenen Straßenwärter gedacht haben, die die Fahrbahn wieder reinigten und den Klärschlamm zur Entsorgung transportierten. Etwa zwei Stunden dauerte der Einsatz von Hessen Mobil, die Polizei musste während dieser Zeit die Gefahrenstelle absichern. Zu Unfällen kam es glücklicherweise nicht.

Die Beamten fuhren auch die weitere Route des Lastwagens bis zum Mühlhäuser Hammer ab. Unterwegs lag den Angaben zufolge stellenweise weitere verlorene Ladung. Dem Lkw-Fahrer untersagte die Polizei am Abend die Weiterfahrt - so lange, bis die Ladeklappe repariert ist. Das war am frühen Donnerstagmorgen der Fall. Die Spedition erwartet nun eine Rechnung von Hessen Mobil über den Einsatz. (pfa)  


Etwa an derselben Stelle gab es einen Abend zuvor einen Feuerwehreinsatz:
Heißgelaufene Bremse: Brand verhindert, Krankenhaus (22.02.2017)

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Publiziert in Polizei

RHODEN. Eine heißgelaufene Bremse hätte am Dienstagabend beinahe den Brand eines Lkw-Anhängers ausgelöst. Der Brummifahrer griff zum Feuerlöscher, atmete beim Ablöschen aber Rauchgase ein und kam daraufhin zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Der 49 Jahre alte Trucker aus Halle/Westfalen war am Dienstagabend auf der A 44 unterwegs und hatte die Autobahn gegen 21 Uhr verlassen. Auf der Bundesstraße 252 in Fahrtrichtung Bad Arolsen hielt der Lkw-Fahrer dann auf dem Seitenstreifen an, weil er eine Rauchentwicklung am Anhänger bemerkte.

Mit einem Feuerlöscher "bewaffnet", lief der 49-Jährige nach hinten, um der Sache auf den Grund zu gehen. Laut Polizei hatte eine heißgelaufene Bremse am vorderen linken Rad des Anhängers für die Rauchentwicklung gesorgt, die entstandene Hitze hätte beinahe dafür gesorgt, dass ein Feuer entstand. Dies verhinderte der Kraftfahrer aber mit dem Feuerlöscher. Anschließend informierte er die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Anhänger mit der Wärmebildkamera, kühlten die betroffene Bremse mit dem Schnellangriff, sicherten die Gefahrenstelle ab und betreuten den Lkw-Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungswagens.

Weil der Fahrer zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Warburg kam, wurde der Lkw in einer Haltebucht an der B 252 abgestellt. Bevor er dann später weiterfahren konnte, sollte noch ein Techniker die Bremse überprüfen beziehungsweise reparieren. (pfa) 

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Publiziert in Feuerwehr

ZIERENBERG/WALDECK-FRANKENBERG. Bei jedem zweiten von insgesamt 86 überprüften Lastwagen und Transportern hatte die Polizei etwas auszusetzen während einer Kontrollaktion auf der Rastanlage Bühleck-Süd. Beamte des "Kontrolltrupps Nordhessen" warfen am Montag einen genauen Blick auf den Güterverkehr.

Auch mehrere Polizisten, die in Waldeck-Frankenberg ihren regulären Dienst versehen, gehören dem Kontrolltrupp an. Dabei handelt es sich um eine regelrechte "Spezialeinheit", denn dieser Gruppe gehören nur ausgewiesene Spezialisten nordhessischer Polizeidienststellen an, die in Sachen Güterkraftverkehr bestens Bescheid wissen. Themen wie Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Vorschriften beim Transport von gefährlichen Gütern oder die Technik von Lastwagen kennen diese Polizisten aus dem effeff. Jede Menge Erfahrung, ein gutes Auge und nicht zuletzt das richtige Bauchgefühl sind bereits nötig, wenn die Beamten in Sekunden entscheiden, welcher Brummi in die Kontrollstelle "gezogen" wird.

Montagvormittag, 10.49 Uhr, A 44, Fahrtrichtung Kassel: Ein Streifenwagen setzt sich gut einen Kilometer vor der Rastanlage Bühleck vor einen Lastwagen, der einen Kettenbagger transportiert. Das Polizeifahrzeug eskortiert den Lkw in die Kontrollstelle auf der Rastanlage, wo die Beamten sich die Papiere des Fahrers zeigen lassen, die Fahrerkarte aus dem digitalen Tachograph auswerten und die Ladungsdokumente einsehen. "Der ist vermutlich zu hoch", kommentiert Polizeihauptkommissar Ralf Werner, üblicherweise Chef beim Regionalen Verkehrsdienst in Korbach und derzeit kommissarischer Leiter der Polizeiautobahnstation Baunatal, den Grund für die Kontrolle. Werner und auch seine Kollegen aus dem Streifenwagen sollen Recht behalten.

Bobby-Car bombenfest verzurrt
Der Arm des verladenen Baggers ragt so weit nach oben, dass die zulässige Gesamthöhe des Lastwagens um 31 Zentimeter überschritten ist. Zu schwer ist das Gespann ebenfalls. Eine Ausnahmegenehmigung dafür kann der Trucker nicht vorlegen. Doch damit nicht genug: Ein Gutachter der Dekra, der auch an der Kontrolle beteiligt ist, äußert Bedenken: Die schwere Baumaschine ist auf dem Lkw nicht ausreichend gesichert. Ganz anders sieht das bei dem kleinen Bobby-Car aus, das der Lasterfahrer "aus Jux" noch mit auf der Ladefläche transportiert. Verzurrt mit einem breiten Spanngurt, sitzt das Kunststoff-Kinderauto bombenfest. Das hätten sich die Beamten auch für den Kettenbagger gewünscht. Die Polizisten untersagen die Weiterfahrt. "Der Fahrer muss nachsichern, den Arm des Baggers, wenn möglich, absenken und die für das zu hohe Gesamtgewicht nötige Urkunde beantragen und uns vorlegen", erklärt Werner die Folgen, "erst dann darf er die Fahrt fortsetzen." Den Mann erwartet zudem ein Bußgeld - das muss auch derjenige berappen, der den Lkw beladen hat.

Risiko: Schnelle Kleintransporter mit hoher Zuladung
Ebenfalls "nachsichern" muss ein Sprinterfahrer, den Jens Herrmann und Antonio Diaz-Eierding an diesem Tag kontrollieren. Hermann ist normalerweise Dienstgruppenleiter bei der Polizeistation Bad Arolsen und derzeit kommissarischer Leiter des Verkehrsdienstes, dem Diaz-Eierding seit mehreren Jahren angehört. Beide Beamte engagieren sich im Kontrolltrupp Nordhessen, geben ihre Erfahrungen an diesem Tag auch an einen Polizeipraktikanten weiter - und auch an den Sprinterfahrer: "Wir wollen nicht nur einen Missstand aufdecken, sondern auch eine Lösung präsentieren", erklärt Diaz-Eierding und zeigt, wo und wie die Spanngurte richtig anzulegen sind.

Ralf Werner erklärt, dass die Schwerlastprofis der Polizei auch immer häufiger Mercedes Sprinter und ähnliche Kleintransporter anderer Hersteller kontrollierten. Fahrzeuge dieser Bauart hätten häufig eine hohe Motorleistung, reichlich Laderaum und unterlägen keinerlei Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dies stelle eine häufig unterschätzte Gefahr dar, verdeutlicht der Hauptkommissar. Würde bei hohem Tempo zum Beispiel in einer Kurve die Ladung verrutschen, könne dies zu einem schweren Unfall führen. Genau solche Folgen wolle man mit Kontrollen dieser Art verhindern. Generell gehe es den Beamten nicht etwa darum, das Transportgewerbe zu drangsalieren; vielmehr wolle man um Verständnis für die vorhandenen gesetzlichen Regelungen werben und auf diese Weise Unfallprävention leisten. Viele Lkw-Fahrer hätten Verständnis für die Überprüfungen, selten nur würden die angehaltenen Fahrer ausfallend reagieren.

"Mein Leben, meine Existenz"
Dass ein ordentlicher technischer Zustand und eine optimale Ladungssicherung auch im eigenen Interesse eines Lkw-Fahrers liegt, hat Berufskraftfahrer Horst Möller schon lange kapiert. "Das ist mein Leben, meine Existenz", sagt der Vollbluttrucker ganz überzeugt. "Wenn etwas nicht in Ordnung ist, verliere ich meinen Job, da kennt unser Chef kein Pardon", erzählt der Detmolder, der mit einer Fuhre flüssigen Industrieklebers unterwegs nach München ist. Die Kontrolle seines Sattelzuges ist daher auch nach wenigen Minuten vorbei - und endet mit einem dicken Lob von den Polizisten.

"Das ist wirklich ein Musterbeispiel, wie es sein soll", sagt einer der Beamten noch, als Möller wieder auf den "Bock" steigt und die Maschine des Brummis anlässt. Wenige Meter entfernt rollt in diesem Moment ein Lastwagen, der mit vier geladenen Sattelzugmaschinen unterwegs nach Osteuropa ist, auf die mobile Waage. Damit ist die Polizei in der Lage, direkt an einer Kontrollstelle das Gesamtgewicht eines Lkw zu überprüfen. In diesem Fall "drückt" der überprüfte Laster aber weniger als 40 erlaubten Tonnen.

Elf Brummis müssen stehenbleiben
Neben den 40 Polizisten des Kontrolltrupps und dem Dekra-Gutachter sind an der Aktion auch Kräfte des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (BAG) beteiligt, zwei Feldjäger der Bundeswehr aus Fritzlar schauen sich die Kontrollen ebenfalls an. Insgesamt 86 Last- und Lieferwagen werden überprüft - bei 44 Fahrzeugen gibt es etwas zu beanstanden. In 28 Fällen sind dies Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, also die sogenannten Sozialvorschriften. Elf Lastwagen müssen - wie der Baggertransport - stehenbleiben, weil Papiere fehlen, die Ladungssicherung nicht ausreicht oder technische Mängel bestehen. Gegen einen Lkw-Fahrer ergeht Strafanzeige, weil er Drogen konsumiert hat. In einem weiteren Fall besteht der Verdacht, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein besitzt. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Über eines sind die Beamten aber mehr als zufrieden: Kein einziger "rollender Schrotthaufen" ist an diesem Tag auf der A 44 unterwegs. Kein Grund jedoch für die Ordnungshüter, die Bemühungen in diesem Feld zurückzufahren. Auch künftig wird es Aktionen des Kontrolltrupps geben. Auch dann bringen sich wieder Beamte aus Waldeck-Frankenberg ein - mit jeder Menge Erfahrung, einem guten Auge und dem richtigen Bauchgefühl...

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Publiziert in Polizei

LICHTENAU/MARSBERG. Wegen Arbeiten auf der A 44 steht von Freitag bis kommenden Montag im Streckenabschnitt zwischen Lichtenau und Marsberg nur ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kassel zur Verfügung. Es kann zu Behinderungen kommen.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm musste aufgrund eines Schadens am Fahrbahnübergang der Talbrücke "Langer Grund" einen der beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kassel sperren. In den kommenden Tagen wird der Schaden behoben, so dass der gesperrte Fahrstreifen voraussichtlich im Laufe des Montags wieder freigegeben werden kann.

Fahrbahnübergänge sind Metallkonstruktionen, die das Ausdehnen einer Brücke je nach Umgebungstemperatur sicher gewährleisten, wie Straßen.NRW in der Meldung erläuterte. (r/pfa)  


Auf der genannten Brücke brannte im Spätsommer ein Auto:
Pkw-Brand auf A 44: Verwirrung um genaue Einsatzstelle (04.09.2016, mit Fotos)

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Publiziert in HSK Polizei
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