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Montag, 29 April 2019 15:48

Polizei kontrolliert am 1. Mai

WALDECK-FRANKENBERG. Auch in diesem Jahr wird die Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern insbesondere die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kontrollieren.

Ein besonderes Augenmerk wird die Polizei Bad Arolsen auf die "Chaotenwiese" am Twistesee mit gezielten Kontrollen bereits auf dem Weg zum See legen. Beamte der Polizeistation Frankenberg legen ihren Schwerpunkt auf den Bereich der Ederwiesen zwischen Battenberg und Dodenau. Auch die Ordnungshüter der Polizeistationen Korbach und Bad Wildungen führen Kontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage insbesondere bei jungen Menschen zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder zu alkoholbedingten, körperlichen Auseinandersetzungen kommt. Dieser Entwicklung trägt die Polizei Rechnung und wird bei ihren Kontrollen insbesondere auf jugendschutzrechtliche Belange achten.

Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen zwar im Vordergrund, aber auch Verstöße werden entsprechend konsequent geahndet. Die Polizei weist noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. 

Für Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist zwar der Genuss von „leichter“ Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier, erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken wie Schnaps. Ein eindringlicher Hinweis gilt zudem im Hinblick auf die bereits jetzt schon bestehende Waldbrandgefahr. Daher weisen Polizei und Ordnungsämter auf das Verbot von offenem Feuer hin und bitten die entsprechenden Hinweisschilder zu beachten.

Ein weiteres Augenmerk wird die Polizei auf Traktorgespanne legen. Es ist grundsätzlich nicht erlaubt mit einem Traktor einen mit Personen besetzten Anhänger zu ziehen. Dieses Verbot gilt eben auch zu Anlässen wie zum Beispiel den 1. Mai oder Christi Himmelfahrt und kann für den Fahrer sowohl strafrechtliche als auch führerscheinrechtliche Konsequenzen haben, betont Polizeisprecher Dirk Richter. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei in Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen ist mit dem Ergebnis der Jugendschutzkontrollen am Maifeiertag zufrieden. "In Bad Arolsen fällt das Resümee gemischter aus", sagte am Montag Polizeisprecher Volker König.

Bei den gezielten (und angekündigten) Kontrollen am 1. Mai war festzustellen, dass im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Jugendliche in Gruppen unterwegs waren, auch hatten diese nur geringe Mengen alkoholischer Getränke dabei, so dass die Ordnungshüter nur in sehr wenigen Fällen Hochprozentiges sicherstellen mussten. Die bekannten Treffpunkte aus den Vorjahren hatten deutlich weniger Zulauf und zumeist blieb dort alles ruhig. Zu einer kleineren Schlägerei kam es im Battenberger Ortsteil Dodenau, wo drei 17- bis 18-Jährige aneinander gerieten. Einer der Beteiligten erhielt von der Polizei einen Platzverweis und musste das Wiesengelände verlassen.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizeistation in Bad Arolsen hatten da weit mehr zu tun. Auf der Chaotenwiese am Twistesee versammelten sich am Nachmittag in der Spitze bis zu 300 Personen. Mehrere Flaschen Hochprozentiges wurde konfisziert. Die Beamten sprachen mehrere Platzverweise aus. Ein 19-Jähriger aus Volkmarsen verhielt sich bei der Kontrolle so aggressiv, dass er kurzerhand vom Veranstaltungsort weggebracht wurde, um weitere provokative Handlungen zu unterbinden.

Im Laufe des frühen Abends kam es auch noch zu einer handfesten Schlägerei, in deren Verlauf ein junger Mann aus Bromskirchen zur Polizeidienststelle gebracht wurde. Auch hier verhielt er sich noch sehr aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Dafür muss er sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Der bevorstehende Maifeiertag wird nicht nur Ausflügler, sondern auch die Polizei und Ordnungsämter mobiliseren: Wie in den Vorjahren kontrollieren die Ordnungshüter am 1. Mai an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern insbesondere die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen.

Zu den Schwerpunkten gehören zum Beispiel die Veranstaltungen an der "Chaotenwiese" am Twistesee, an der Strandbar in Rehbach am Edersee, an der Liegewiese Waldeck-Scheid, am Sportplatz in Nieder-Ense sowie in den Ederauen von Frankenberg nach Dodenau. "Aber auch anderorts ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen", kündigte Polizeisprecher Volker König an.

Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass es bei steigendem Alkoholkonsum zu körperlichen Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten kommen könne. Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde insbesondere auf jugendschutzrechtliche Belange achten, erklärte der Polizeisprecher. "Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen nicht geduldet", unterstrich König. Aufklärende Gespräche über übermäßigen Alkoholkonsum stünden zwar im Vordergrund, aber auch Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

Die Polizei weist dabei noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist der Genuss "leichter" Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken wie Schnaps. Diese Getränke sind laut Gesetz für unter 18-Jährige ausdrücklich "tabu". Auch das Rauchverbot gilt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 27 April 2016 09:27

Am 1. Mai ist auch die Polizei wieder unterwegs

WALDECK-FRANKENBERG. Der bevorstehende Maifeiertag wird nicht nur Ausflügler, sondern auch die Polizei und Ordnungsämter mobiliseren: Wie in den Vorjahren kontrollieren die Ordnungshüter am 1. Mai an zentralen Veranstaltungsorten von Maifeiern insbesondere die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen.

Zu den Schwerpunkten gehören zum Beispiel die Veranstaltungen an der "Chaotenwiese" am Twistesee, an der Strandbar in Rehbach am Edersee, an der Liegewiese Waldeck-Scheid, am Sportplatz in Nieder-Ense sowie in den Ederauen von Frankenberg nach Dodenau. "Aber auch anderorts ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen", kündigte Polizeisprecher Volker König am Mittwoch an.

Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass es bei steigendem Alkoholkonsum zu körperlichen Ausschreitungen und Gewalttätigkeiten kommen könne. Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde insbesondere auf jugendschutzrechtliche Belange achten, erklärte der Polizeisprecher. "Hochprozentiger Alkohol wird bei Jugendlichen nicht geduldet", unterstrich König. Aufklärende Gespräche über übermäßigen Alkoholkonsum stünden zwar im Vordergrund, aber auch Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

Die Polizei weist dabei noch einmal ausdrücklich auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hin. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre gilt in der Öffentlichkeit ein absolutes Alkoholverbot. Ab 16 Jahren ist der Genuss "leichter" Alkoholika wie Sekt, Wein und Bier erlaubt, nicht aber der Konsum von hochprozentigen Getränken wie Schnaps. Diese Getränke sind laut Gesetz für unter 18-Jährige ausdrücklich "tabu". Auch das Rauchverbot gilt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Ob bei den derzeit niedrigen Temperaturen am Sonntag, 1. Mai, mit den Ausschank von Glühwein zu rechnen ist, blieb in der Polizeimeldung von Mittwoch offen.

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WETTERBURG. Einen "erschreckend hohen Alkoholkonsum" haben Ordnungsamt und Polizei am Maifeiertag unter den Besuchern der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee festgestellt. Mehrere hundert überwiegend junger Gäste fanden sich dort am Nachmittag ein, es kam zu Schlägereien und Rettungsdiensteinsätzen.

Die Wiese am Twistesee ist seit Jahren am 1. Mai ein beliebter Treffpunkt für junge Leute - doch leider kommt es dort immer wieder zu Ärger, außerdem muss sich der Rettungsdienst regelmäßig um "Schnapsleichen" kümmern. In der Vergangheit wurden sogar Rettungskräfte angegriffen, und im vergangenen Jahr wurde ein damals 34-jähriger Mann aus Volkmarsen verprügelt, schwer verletzt und bestohlen. Grund genug für Polizei und Ordnungsamt, dort Präsenz zu zeigen. Dadurch sei in diesem Jahr "vieles im Keim erstickt worden", hieß es am Samstag von der Polizei - mehrere sich anbahnende Schlägereien seien so verhindert worden. Es sei aber auch zu einigen Körperverletzungen bei handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

Die Chaotenwiese habe sich am Feiertag ab etwa 15 Uhr gefüllt, gegen 17 Uhr hielten sich dort etwa 300 Personen auf. Polizei und Ordnungsamt, die mit insgesamt acht Personen vor Ort waren, führten Jugendschutzkontrollen durch und stellten diverse alkoholische Getränke sicher. Weil Besucher zu tief ins Glas oder in die Flasche geschaut hatten, musste der Rettungsdienst sechsmal und in einem weiteren Fall die DLRG eingreifen. Nahezu sämtliche Besucher seien teils deutlich alkoholisiert gewesen.

Bereits ab etwa 18 Uhr wanderten viele Besucher wieder ab, zu dieser Zeit hielten sich noch etwa 150 Menschen auf der Wiese auf. Noch einmal halbierte sich die Besucherzahl bis 19 Uhr.

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Publiziert in Polizei

BRILON. Ordnungsamt und Polizei haben eine Veranstaltung zum 1. Mai, bei der reichlich Alkohol sogar bei Jugendlichen im Spiel war, am Freitagabend aufgelöst. Die Teilnehmer kamen den Aufforderungen der Ordnungshüter aber ohne Widerstand nach.

In Gudenhagen/Petersborn bei Brilon hatten sich etwa 200 bis 300 Personen am Nachmittag eingefunden. Unter den anwesenden Teilnehmern befanden sich laut Polizei zahlreiche Minderjährige. Aufgrund des Alkoholkonsums kam es zu mehreren Einsätzen des Rettungsdienstes. Das Ordnungsamt entschloss sich gegen 18 Uhr, die Ansammlung zu beenden und bat die Polizei um Amtshilfe. Dem Ersuchen kam die Polizei nach. Es wurden Lautsprecherdurchsagen durchgeführt und die Teilnehmer gebeten, den Veranstaltungsort zu verlassen. "Die Auflösung verlief friedlich", sagte am Samstagmorgen ein Polizeisprecher.

Am Hennesee bei Meschede begingen etwa 200 Teilnehmer den 1. Mai fröhlich und friedlich. Lediglich in einem Fall nahm die Polizei eine Anzeige wegen einer Körperverletzung unter den Teilnehmern auf. Am Sorpedamm in Langscheid und auch in der Kirchstraße in Eslohe wurden in den frühen Abendstunden randalierende Personen gemeldet. Vor Ort wurden jedoch keine Straftaten festgestellt und so blieb es bei Gesprächen zwischen Polizisten und den Ausflüglern.

Insgesamt "verlief der 1. Mai aus Sicht der Polizei im Hochsauerlandkreis friedlich", bekräftigte der Sprecher.

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Publiziert in HSK Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Unzweifelhaft ist es der Alkohol, der bei einigen Menschen Aggressionen und soziales Fehlverhalten auslöst. Anders kann die Einsatzlage der Polizei im Hochsauerlandkreis in der Nacht zum 1. Mai nicht beschrieben werden.

Die Einsatzzahlen bewegten sich zwar im üblichen Rahmen, jedoch spielten Alkohol und Rauschgiftkonsum bei vielen Einsatzlagen die ausschlaggebende Rolle. So wurde die Polizei mehrfach zu einer öffentlichen Maiveranstaltung in Arnsberg zu Streitigkeiten gerufen. Die Polizei musste mehrere Platzverweise aussprechen und durchsetzen. In einem Fall führte der Alkoholkonsum zu Widerstandshandlungen gegen die Polizei und verbalen Bedrohungen gegen die eingesetzten Beamten. Neben einer entsprechenden strafrechtlichen Verfolgung dieses Sachverhaltes, waren mehrere Anzeigen wegen Körperverletzungen die Folge dieser Maifeier.

Auch in Winterberg musste die Polizei eine Maifeier für einen Gast mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung beenden. Der unterlegene Kontrahent wird sich kaum damit trösten können, dass er nicht der Einzige ist, der den ersten Mai diesen Jahres mit einem schmerzhaften Arztbesuch in Erinnerung behalten wird.

Nachwirkung werden die Maifeiern auch für mehrere Verkehrsteilnehmer im Hochsauerlandkreis zeigen. So wurde ein Fahrzeugführer im Raum Sundern auffällig, der nach einem Vortestergebnis mit 1,7 Promille am Steuer seines Wagens  erwischt wurde und seine Fahrerlaubnis zunächst einmal los ist. Ebenso wird es zwei Fahrern ergehen, die im Raum Meschede unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer ihrer Autos erwischt wurden. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Beifahrer mit diversem Rauschgift in seinem Besitz auffällig. Auch ihn erwartet ein entsprechendes Strafverfahren.

In Winterberg wurde ein bereits einschlägig bekanntes Pärchen erwischt, das erneut und bereits ohne Besitz der Fahrerlaubnis mit dem eigenen Wagen im berauschten Zustand unterwegs war.

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Trotz des anfangs eher trüben und kühlen Wetters sind am 1. Mai wieder viele Wandergruppen in die Natur gezogen. Erwartungsgemäß wurde dabei in vielen Fällen reichlich aber leider auch oft zu viel Alkohol getrunken. An verschiedenen Schwerpunkten hatte die Polizei daher Präsenz gezeigt und - wie sich herausstellen sollte - dies war der richtige Weg, um Straftaten im Keim zu ersticken.

Dennoch kam es vereinzelt zu Schlägereien, deren Eskalation jedoch durch schnelles Einschreiten meist verhindert wurde. So berichteten die Beamten aus Frankenberg von 200 bis 300 überwiegend jungen Menschen, die sich nahe Dodenau in den Ederauen auf einer Wiese zusammengefunden hatten. Insgesamt verlief dieses Treffen zwar friedlich, Einsatzleiter Ottmar Vöpel berichtete allerdings von teilweise sehr bedenklichem Alkoholkonsum der Jugendlichen, die teilweise schon auf dem Weg in die Ederauen stark alkoholisiert von ihren Eltern abgeholt werden mussten.

Ruhe in Nieder-Ense, auf Scheid fliegen die Fäuste
In Korbach verliefen die Kontrollen in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt "sehr entspannt", wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag sagte. Hatten sich noch vor einigen Jahren Scharen junger Menschen auf den Weg nach Nieder-Ense begeben, so scheint dieser Trend gestoppt. Ebenfalls erfreulich ist, dass die Wanderer vermutlich durch die konsequenten Kontrollen der Vorjahre kaum hochprozentigen Alkohol dabei hatten. Allerdings trafen sich auf der Halbinsel Scheid zahlreiche Wandergruppen mit insgesamt rund 50 jungen Menschen, von denen in den Nachmittagsstunden, bedingt durch übermäßigen Alkoholkonsum, eine aggressive Stimmung ausging. Es kam hier zu zwei Schlägereien, ein junger Mann aus Korbach musste von der Polizei für den Nachmittag aus dem Verkehr gezogen werden.

Auf dem gegenüberliegenden Ederseeufer in Rehbach hatten die Beamten aus Bad Wildungen Position bezogen. Auch hier fanden sich Wandergruppen ein und ließen sich am Ufer nieder. Einsatzleiter Reinhard Caspar berichtete von einer ausgelassenen, aber entspannten Stimmung. Gegen Abend kam es aber leider auch dort zu einer kleineren Schlägerei, auch hier bedingt durch Alkoholkonsum der Beteiligten.

Größter Andrang auf Chaotenwiese am Twistesee
Den größten Andrang meldete die Polizei aus Bad Arolsen. Auf der sogenannten Chaotenwiese am Twistesee hatten sich zeitweise mehr als 500 junge Menschen aufgehalten. Dort war es bereits schon am Mittag zu einer Schlägerei zwischen drei jungen Männern gekommen. Immer wieder kam es trotz Präsenz der Polizei zu kleineren Schlägereien, die zum Glück jedoch im Keim erstickt werden konnten. Ursache der Auseinandersetzungen war auch hier der übermäßige, meist mit Hochprozentigem betriebene Alkoholmissbrauch.

Neben den körperlichen Auseinandersetzungen hatten auch die Rettungsdienste alle Hände voll zu tun. Nicht nur Verletzungen durch alkoholbedingte Stürze, sondern auch mindestens zwei junge Männern musste mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in Krankenhäuser in Korbach und Bad Arolsen eingeliefert werden.

Aufgrund der noch immer sehr bedenklichen Entwicklung im Hinblick auf übermäßigen und teils verantwortungslosen Alkoholkonsum junger Menschen kündigte die Polizei bereits an, zu den kommenden traditionellen Wandertagen - beispielsweise an Christi Himmelfahrt - entsprechende Präsenz zu zeigen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Zum 1. Mai führt die Polizei im gesamten Landkreis gezielte Kontrollen an verschiedenen Schwerpunkten durch. Dabei geht es vor allem darum, die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu überwachen und damit mögliche Trinkgelage Minderjähriger zu unterbinden.

Zu den Schwerpunkten in Waldeck-Frankenberg zählt die Polizei zum Beispiel die sogenannte Chaotenwiese am Twistesee, das Ederseeufer in Rehbach, das Obere Edertal bei Dodenau, Orpethal sowie den Sportplatz zwischen Ober und Nieder-Ense. Aber auch an anderen Stellen ist mit der Präsenz der Ordnungshüter jederzeit zu rechnen. Unterstützt wird die Polizei bei ihrer Arbeit von den jeweiligen Ordnungsämter der Städte und Gemeinden.

"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben leider gezeigt, dass sich traditionelle Wandertage insbesondere bei jungen Menschen zu teilweise sehr bedenklichen Trinkgelagen entwickelt haben, in deren Umfeld es immer wieder bedingt durch Alkohol zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt", sagte am Dienstag Polizeisprecher Dirk Virnich.

Dieser Entwicklung trage die Polizei Rechnung und werde bei ihren Kontrollen insbesondere auf jugendschutzrechliche Belange achten. Hochprozentiger Alkohol werde bei Jugendlichen oder auch in ihrem Umfeld nicht geduldet. Aufklärende Gespräche zu übermäßigem Alkoholkonsum stehen laut Virnich zwar im Vordergrund, aber Verstöße würden entsprechend konsequent geahndet.

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Publiziert in Polizei
Montag, 29 April 2013 13:39

Polizei kontrolliert verstärkt am 1. Mai

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei will am Maifeiertag verstärkt Kontrollen durchführen. In Zusammenarbeit mit Ordnungsämtern, freiwilligem Polizeidienst und der Wasserschutzpolizei haben die Beamten vor allem die Veranstaltungen im Blick, bei denen in der Vergangenheit Jugendliche über die Stränge schlugen.

Unter den Veranstaltungen zum Tag der Arbeit gibt es einige, zu denen sich besonders Jugendliche hingezogen fühlen. In den vergangenen Jahren haben sich hier die Veranstaltungen an der "Chaotenwiese" am Twistesee, an der Strandbar in Rehbach am Edersee, in den Ederauen bei Battenberg-Dodenau und am Sportplatz in Ober-Ense herauskristallisiert. Teilweise bis zu 1000 Jugendliche werden bei den Veranstaltungen erwartet. Bei steigendem Alkoholkonsum könnten dann Schlägereien und Vandalismus die Folge sein, sagte Polizeisprecher Volker König am Montag zu den möglichen Folgen.

Aus diesem Grund kündigt die Polizei für den 1. Mai verstärkte Kontrollen im gesamten Kreisgebiet an - nicht nur an den oben genannten Veranstaltungsorten. Gemeinsam mit den Ordnungsämtern der Kommunen, dem freiwilligen Polizeidienst und auch der Wasserschutzpolizei am Edersee wird besonders auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen geachtet. "Hochprozentiger Alkohol bei Jugendlichen wird nicht geduldet", schickte König voraus.

Offene Präsenz an den Veranstaltungsorten und aufklärende Gespräche über übermäßigen Alkoholgenuss werden dabei im Vordergrund stehen. Es gehe der Polizei nicht darum, den jungen Leuten den Spaß am Feiern zu nehmen.

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