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WALDECK-WEST. Auch mehr als eine Woche nach dem Untergang eines Getränkelasters im Edersee ist der genaue Grund für den ungewöhnlichen Unfall nicht bekannt. Bei den Ermittlungen "haben wir keinen Hinweis auf eine technische Ursache erlangt", sagte Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei auf Anfrage.

Der Lkw eines einheimischen Getränkehandels war am 27. Juni nach dem Anliefern an die Personenschifffahrt in Waldeck-West beim Rangieren in den Edersee geraten. Der 37-jährige Fahrer, der offenbar nicht schwimmen konnte, rettetete sich auf das Führerhaus des noch aufschwimmenden Lasters und rief um Hilfe - Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu und zogen ihn an Bord eines der Schiffe. Augenblicke später versank der 12-Tonner komplett im See.

Taucher lokalisierten den Lkw später in acht bis zehn Metern Tiefe und schekelten für die Bergung das Drahtseil einer Seilwinde an. Feuerwehrleute legten eine Ölsperre aus, mit der auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen wurden. Laut Wasserschutzpolizei gelangten geringe Mengen Öl und Diesel in den See. Dies sei aber von der Ölsperre aufgefangen und mit Ölbindewürfeln gebunden worden. Trotz des geringfügigen Ausmaßes leitete die Wasserschutzpolizei ein Verfahren gegen den Fahrer ein, "denn die Ursache für die Gewässerverunreinigung hat er ja gesetzt", sagte Gerd Paulus vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck. Die Staatsanwaltschaft werde nun über das weitere Verfahren zu entscheiden haben.

Unmittelbar nach der Bergung des Lastwagens mit einem Forstrückeschlepper zogen die Feuerwehren die Ölsperre wieder aus dem See. Der Lastwagen wurde abgeschleppt. "Man muss von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgehen", sagte Paulus, unter anderem mit Blick auf die Elektronik. Dies sei bei ähnlichen Unfällen in der Vergangenheit bereits nach kurzen Liegezeiten im Wasser der Fall gewesen. Angaben über die aktuelle Schadenshöhe machte er nicht.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall:
Im Edersee versunkener Lkw aus acht Metern Tiefe geborgen (27.06.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-WEST. Ein Getränke-Lkw ist am Donnerstagmorgen komplett im Edersee versunken. Der 37 Jahre alte Fahrer, der die Personenschifffahrt beliefert hatte, konnte sich unverletzt retten und kletterte auf das Führerhaus des noch eine Weile aufschwimmenden 12-Tonners. Am Nachmittag erfolgte die Bergung, nachdem Taucher den Laster lokalisiert und eine Seilwinde angeschekelt hatten.

Der Lastwagenfahrer hatte am Donnerstagmorgen bereits seine Ladung am Fähranleger ausgeliefert, als er wieder in den Lkw einstieg und zurücksetzte. Nach einigen Metern musste er anhalten, weil sich hinter ihm ein weiteres Lieferfahrzeug befand. Anschließend sei der Fahrer vorwärts gefahren und dabei in den See geraten. Der Lastwagen schwamm noch eine Weile auf und trieb einige Meter ab, bevor er schließlich im vollen See versank.

Aufs Führerhaus geklettert und um Hilfe gerufen
Der Fahrer kletterte nach Angaben der Wasserschutzpolizei aus dem Führerhaus und kletterte aufs Dach, wo er laut um Hilfe rief. Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu."Er hat sich an den Rettungsring geklammert und ich habe ihn ans Schiff gezogen", sagte Ralf Jobs, Schwager des Kapitäns Wilfried Meyer. "Der Lkw ist kurz danach komplett versunken". Im diesem Moment habe er das Geschehen eigentlich noch nicht realisiert, "man macht nur, was erfolderlich ist", sagte Jobs. "Hinterher ist man dann aber ganz flatterig, das war heftig". Zufrieden sei er darüber gewesen, dass der 37-Jährige den ungewöhnlichen Unfall unbeschadet überstanden habe.

Taucher der DLRG ermittelten die genaue Position des gesunkenen Lastwagens in acht bis zehn Metern Tiefe und markierten das Fahrzeug mit einer Boje. Glücklicherweise war der Getränkelaster beim Sinken nicht umgekippt und stand somit auch auf dem Grund des Sees noch auf den Rädern. Durch eine geöffnete Seitenklappe waren lediglich einige leere Flaschen aufgestiegen und schwammen auf dem See. Feuerwehrleute sammelten das Leergut mit dem Motorboot der Hemfurther Wehr ein.

Ölsperren weiträumig ausgelegt
Bevor die eigentliche Bergung begann, legten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Sachsenhausen, Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen Ölsperren auf dem See rund um die Unfallstelle. Kurioserweise hatten Edertaler und Wildunger Wehren genau das vor einigen Tagen geübt. Die schwimmenden Sperren sollten eventuell auslaufende Betriebsstoffe auffangen. Der Dieseltank des Lasters war jedoch so gut wie leer, andere Betriebsstoffe traten auch nicht aus. Vertreter der Unteren Wasserbehörde und des Wasser- und Schifffahrtsamtes verfolgten die gesamten Bergungsarbeiten.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, schekelten die DLRG-Taucher die Seilwinde eines Forstrückeschleppers am Heck des Lasters an. Vorsichtig und unter Beobachtung der Taucher wurde der Lkw aus dem Wasser gezogen. Tausende Liter Wasser flossen von der Ladefläche und aus dem Führerhaus hinaus zurück in den Edersee. Der Getränkelaster wurde später von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt.

Unzählige Schaulustige
Unzählige Zuschauer hatten die Bergungsarbeiten verfolgt. Aufmerksam auf den Einsatz geworden waren Einheimische und Gäste zunächst auf die vielen Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht, die an der Ederseerandstraße abgestellt waren. Etliche Fotoapparate, Videokameras und Handys der Passanten waren ebenso auf den auftauchenden Laster gerichtet wie die Kameras der Profis: Neben den heimischen Zeitungen und 112-magazin.de berichteten unter anderem auch der Hessische Rundfunk und RTL über den Unfall. Der Fahrer und auch sein Chef hätten auf derartige Aufmerksamkeit wohl gern verzichet...


Einen spektakulären Lkw-Unfall hatte es am Waldecker Schlossberg im vergangenen Jahr gegeben - geborgen wurde er mit demselben Rückeschlepper:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.2.2012, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

WELLERODE. Nach einem leichten Zusammenstoß mit einem anderen Auto ist eine 47-jährige Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber in einen Bachlauf gestürzt. Die 47-Jährige befreite sich selbst aus dem Wagen und wurde verletzt in ein Krankenhaus nach Kassel eingeliefert.

Die 47-jährige Autofahrerin war am Dienstagmorgen auf der Kasseler Straße in Wellerode unterwegs, als eine 41 Jahre alte Frau aus Söhrewald beim Abbiegen den vorfahrtberechtigten Wagen der 47-Jährigen übersah. Der Wagen der Unfallverursacherin touchierte leicht das Auto der Lohfeldenerin, die beim Gegenlenken von der Fahrbahn abkam. Der Wagen überschlug sich und blieb Rande des Bachbettes auf dem Dach liegen.

Über die geborstene Heckscheibe befreite sich die 47-jährige Fahrerin selbständig aus dem Unfallwagen. Ein Arzt aus Wellerode übernahm die Erstversorgung der Verletzten, die anschließend mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht wurde. Die 41-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Bei dem Auto der Lohfeldenerin traten Betriebsstoffe aus. Die alarmierten Feuerwehren aus Eiterhagen, Wattenbach und Wellerode legten in Absprache mit der Unteren Wasserbehörde Ölsperren im Bach aus. An den beiden Autos entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein 87-jähriger Autofahrer aus Kassel hat die Bremse mit dem Gaspedal verwechselt, touchierte daraufhin zwei andere Autos und landete letztlich mit seinem Wagen in einem Bachlauf. Der Rentner wurde bei dem Unfall vermutlich leicht verletzt.

Der Autofahrer beabsichtigte am Dienstag gegen 16 Uhr mit seinem Fahrzeug vom Parkplatz eines an der Fiedlerstraße gelegenen Edeka-Marktes zu fahren. Dabei verwechselte er offensichtlich die Bremse mit dem Gaspedal und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über die Fiedlerstraße, dann weiter eine Böschung zum parallel zur Fiedlerstraße verlaufenden Ahne-Baches hinab. Die Front des Wagens stieß dabei gegen die Mauer des Bachlaufs, woraufhin der Mercedes des älteren Herrn endlich zum Stehen kam. Bei dem Zusammenstoß öffneten die Airbags des Autos.

Die Ahne hat an dieser Stelle einen Wasserstand von ungefähr 20 Zentimetern. Ein Ersthelfer befreite den 87-Jährigen aus seinem Fahrzeug und brachte ihn zur Fiedlerstraße. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und von einem zur Unfallstelle geeilten Notarzt erstversorgt.

Beim Überfahren der Fiedlerstraße hatte der 87-Jährige einen Wagen, der in Richtung Eisenschmiede unterwegs war, am Heck touchiert. Der 53-jährige Fahrer aus Guxhagen blieb dabei unverletzt. Ebenfalls stieß der Rentner beim Überfahren der Fiedlerstraße gegen ein aus Richtung Eisenschmiede kommendes Auto, das mit einer vierköpfigen Familie aus Kassel besetzt war. Am Steuer saß eine 29-jährige Frau, ihr 36-jähriger Ehemann war Beifahrer, hinten saßen die beiden drei Jahre sowie acht Monate alten Söhne. Die Eheleute klagten über Schmerzen und wurden nach notärztlicher Erstversorgung von Rettungskräften zusammen mit ihren Kindern zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ebenfalls wurde der 87-Jährige vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem Unfall waren geringe Mengen Betriebsstoffe in den Wasserlauf der Ahne gelaufen, die mit einer von der Kasseler Berufsfeuerwehr ausgelegten Ölsperre gesammelt und abgesaugt wurden konnten. Der Berufsfeuerwehr war es auch gelungen, den Wagen des 87-Jährigen aus dem Bachlauf zu ziehen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fiedlerstraße gesperrt werden.

Nach Einschätzung der den Unfall aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Nord in Vellmar entstand ein Gesamtsachschaden von ungefähr 20.000 Euro.

Publiziert in KS Polizei

WITTELSBERG. Ein Sattelzug ist am Dienstagmorgen auf der Ortsumgehung von Wittelsberg von der L 3048 abgekommen und auf der weichen Bankette eingesunken. Bei dem Verkehrsunfall liefen rund 600 Liter Diesel aus, da offenbar ein Kilometerstein am Straßenrand den Tank aufgerissen hatte.

Der Fahrer war auf der Umgehung in Fahrtrichtung Kirchhain unterwegs, als er vermutlich durch einen Fahrfehler nach rechts von der Straße abkam. Auf weichem Untergrund sanken der Maschinenwagen und der Auflieger mit der rechten Fahrzeugseite ein - dadurch neigte sich das Gespann in gefährliche Schräglage. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der Tank des Lastwagens riss auf, wodurch nahezu der gesamte Inhalt von etwa 600 Litern ins Erdreich floss. Die Feuerwehr rückte aus und errichtete unter anderem Ölsperren. Unter der Unfallstelle verläuft ein Entwässerungsgraben, in der Nähe außerdem die Zwester Ohm. Der Untergrund muss demnächst ausgebaggert werden, wie ein Sprecher mitteilte.

Die Feuerwehren aus Wittelsberg, Rauischholzhausen und Ebsdorf wurden mittels Sirene alarmiert - und das erst deutlich später nach dem Unfall, denn der Lkw-Fahrer hatte zunächst nicht gemerkt, dass der Kraftstoff ausgelaufen war. Die Kameraden waren mit 28 Mann vor Ort, um mit Ölbindemittel und Sperren zu verhindern, dass die nahe Zwester Ohm kontaminiert wurde. Zudem saugten sie mit Nasssaugern auch das Abflussrohr, das unter der Straße verlief, aus.

Dennoch rückte am Nachmittag eine Spezialfirma an, um das Rohr zu spülen und die Rückstände abzusaugen.

Gegen 13.30 Uhr rückten zwei Kräne an, um das knapp 40 Tonnen schwere Gespann, das Papierrollen geladen hatte, aus dem Graben zu heben. An den Rädern des Lastwagens wurden dazu Befestigungen angebracht, an denen dann die Zuggurte befestigt wurden.

Als problematisch erwies sich zunächst, dass die Räder auf der rechten Seite komplett im schlammigen Untergrund versunken waren - sie mussten mühsam freigegraben werden. Zudem machte die Schräglage dem Bergungsunternehmen zu schaffen: Immer wieder setzten die Experten neu an, bis sie den Lkw samt Auflieger letztlich bergen konnten.

Dann kam die nächste Unterbrechung: Im Tank des Lkw befand sich immer noch Diesel - der Kraftstoff wurde von den Wehren in einem Behälter aufgefangen, der Boden wurde mit Ölbindemittel behandelt.

Um 15.54 schwebte das Gespann dann endlich frei in der Luft, wenige Minuten später setzte es auf der Straße auf. Die Umgehung blieb mehrere Stunden gesperrt, der Verkehr konnte aber gut umgeleitet werden, sodass es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam. (as)

Publiziert in MR Feuerwehr
Dienstag, 06 Dezember 2011 16:39

Nach Lkw-Unfall: Wehr pumpt 230 Liter Diesel ab

BAD WILDUNGEN. Nach einem glättebedingten Lkw-Unfall an der Verbindung von der B 253 zur B 485 zwischen Wega und Bad Wildungen ist eine unbekannte Menge Dieselkraftstoff in den Boden gesickert. Die Feuerwehr pumpte am Dienstag mehr als 200 Liter Diesel aus dem Tank ab.

Der Lkw war am frühen Morgen gegen 5 Uhr an der Ausfahrt der Bundesstraße Wega in Richtung Bad Wildungen von der Fahrbahn. Er durchfuhr den Grünbereich und blieb stecken, wie das Wildunger Onlineportal badestadt.de berichtet. Ein Bergungsfirma mit Kran wurde angefordert, um den Lkw wieder auf der Fahrbahn auf die Räder zu stellen.

Weil während Wartezeit auf das Bergungsunternehmen Diesel aus dem Tank des Brummis auslief, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen gegen 9 Uhr gerufen. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und seinem Stellvertreter, Wehrführer Frank Volke, war die Feuerwehr war mit zehn Aktiven und vier Fahrzeugen im Einsatz. Der an Unfallstelle auf der Fahrbahn sitzende Bodeneinlauf wurde mit zwei Kanaldichtkissen, der unter der Unfallstelle fließende Bach Wilde wurde mit zwei Behelfsölsperren vorsichtshalber abgesichert. Aus dem Tank des havarierten Lastwagens pumpten die Brandschützer 230 Liter Diesel ab. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde durch eine Firma der verunreinigte Erdbereich abgetragen.


Links:
Onlineportal badestadt.de
Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr
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