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BAD AROLSEN. Passanten hatten am Sonntag gegen 15 Uhr einen Ölfilm auf der Wasseroberfläche am Twistesee-Vorstau beobachtet und über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert. Daraufhin wurden die Feuerwehren Bad Arolsen, Mengeringhausen, Helsen, Wetterburg und Neu-Berich alarmiert, später auch die Feuerwehren aus Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg, um weitere Ölsperren aufzubauen.

Wer für die Umweltverschmutzung zuständig ist, konnte bislang nicht geklärt werden. Ein Absuchen des Bachlaufs vom Twistesee bis Braunsen führte zu keinem Hinweis auf den Verursacher. Erschwert wurden die Arbeiten auch wegen der Eisschicht auf dem See. Ein klares Lagebild lag bis 22.15 Uhr nicht vor, die Ermittlungen dazu dauern an, hieß es vonseiten der Polizei.

Der Gefahrguteinsatz hat sich bis 22.15 Uhr hingezogen, sagte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage. Insgesamt waren 83 Einsatzkräfte vor Ort. Zwei Ölsperren sind bereits links und rechts der Bundesstraße 485 ausgelegt worden, eine Dritte, etwa 220 Meter lange Sperre, wurde in der Seemitte platziert. Zwei Boote waren ebenfalls im Einsatz.

Die Wasserschutzbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Bad Arolser Bürgermeister Van der Horst wurden vom Stadtbrandinspektor in die Lage eingewiesen. Am heutigen Montag geht die Suche nach dem Verursacher weiter.

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 23 Oktober 2017 08:46

Öl im Bach: Feuerwehr rückt zweimal aus

DIEMELSTADT-WREXEN. Gleich zweimal mussten die Wehren aus Rhoden und Wrexen am Wochenende ausrücken um auslaufendes Öl zu binden und größere Umweltschäden in Gewässern zu verhindern.

Während am Samstag die Leitstelle Höxter die Wehren gegen 17.05 Uhr alarmierte um auslaufendes Öl im Laubach am Scheuermannsweg zu neutralisieren, erreichte die Einsatzkräfte aus Wrexen und Rhoden am Sonntag um 12.15 Uhr erneut die Alarmierung - ein Passant hatte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über einen Ölfilm in der Orpe informiert.

Rund 20  Freiwillige unter der Leitung von Jörn Ständecke trafen bei dem landwirtschaftlichen Anwesen ein, setzten eine Ölsperre und lokalisierten den Öleinfluss in den Laubach. Weil aus einem Abflussrohr kleine Mengen von Öl austraten, wurde die Kanalisation an dieser Stelle durchgespült und das Rohr mit einem Blindstopfen verschlossen. Im Nachgang wurden Öl-Ex Würfel in den Bach gestreut um ein Ausbreiten des Ölteppichs in Orpe und Diemel zu verhindern.

Ebenfalls im Einsatz waren an beiden Tagen Beamte der Polizeistation Bad Arolsen und Manfred Emde vom Fachdienst Wasser- und Bodenschutz des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Woher das Öl kam, war zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Link: Ölsperre Laubach - Wrexen

Publiziert in Feuerwehr

TWISTE. Mit einem Lieferwagen ist ein Paketkurier am Mittwoch vom Wirtschaftsweg zwischen Gut Rocklinghausen und Twiste abgekommen und im Graben gelandet. Der 19-Jährige blieb unverletzt, am Mercedes Sprinter entstand jedoch ein Schaden von 10.000 Euro. Zudem trat Öl aus, das die Feuerwehr auffangen und abbinden musste.

Der in Hessisch Lichtenau wohnende Kurierfahrer gab der Korbacher Polizei gegenüber an, ihm sei am Nachmittag gegen 16.30 Uhr auf dem schmalen Weg ein Auto entgegen gekommen, so dass er habe ausweichen müssen. Weil die Fahrbahn zu dieser Zeit feucht gewesen sei, habe er die Kontrolle über den mit Paketen beladenen Sprinter verloren. Der Lieferwagen kam nach rechts vom Weg ab, durchfuhr den Graben und kippte schließlich leicht auf die Seite. Das andere Auto fuhr angeblich weiter. Dennoch informierte der Fahrer des verunfallten Lieferwagens nicht die Polizei.

Als der Sprinter gegen 18.30 Uhr mit zwei Bergungsfahrzeugen aus dem Graben gezogen werden sollte, erhielten auch die Polizei sowie die Feuerwehren aus Berndorf und Twiste Kenntnis von dem Unfall und rückten zur Unfallstelle aus. Zu diesem Zeitpunkt war bereits etwas Öl ausgetreten und in einen Graben gelangt, so dass die Brandschützer unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Volker Bangert eine Ölsperre setzten. Bei der Bergung dann trat weiteres Motoröl aus, das die Feuerwehrleute umgehend mit Bindemittel abstreuten. Laut Bangert sollte sich noch am Abend ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde ein Bild von den Verschmutzungen durch Öl machen und über das weitere Vorgehen entscheiden - so könnte der betroffene Abschnitt des Grabens ausgebaggert und das verunreinigte Material entsorgt werden.

Den Schaden am Sprinter schätzte ein Polizist an der Unfallstelle auf 10.000 Euro. Der Sprinter war nicht mehr fahrbereit und wurde abtransportiert. (pfa) 


Ganz in der Nähe, am Mühlhäuser Hammer, waren die beiden Wehren vor gut einem Monat im Einsatz
Twiste: Großaufgebot an Rettern nach Unfall auf B 252 (07.10.2016, mit Video/Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

BÜREN. Dramatischer Unfall am Mittwochabend auf einem Hof in Harth: Ein Traktorgespann setzte sich selbstständig in Bewegung und fuhr führerlos mehrere hundert Meter weit. Dann überschlugen sich Traktor und Anhänger in einem kleinen Waldstück. Zunächst war befürchtet worden, dass Personen das Gespann in Bewegung gesetzt hatten - und mit verunglückt waren. Dies bestätigte sich jedoch nicht - Menschen kamen nicht zu Schaden. Der  Sachschaden wurde aber auf insgesamt 200.000 Euro beziffert.   

Nach den Ermittlungen der Paderborner Polizei hatte der 38 Jahre alte Traktorfahrer das Gefährt mit Anhänger gegen 20 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Anwesen etwa zwei Kilometer außerhalb der Ortschaft abgestellt. Wenige Minuten später war das Gespann verschwunden. Anhand von Spuren wurde schließlich festgestellt, dass Traktor samt Anhänger etwa 400 Meter weit geradeaus über eine abschüssige Wiese gefahren waren und sich letztlich in einem Dickicht am Rande eines kleinen Waldstücks überschlagen hatten. Kopfüber kam das Traktorgespann dort zum Stillstand.  

Wegen der anfänglichen Vermutung, dass Dritte das Gespann in Bewegung gesetzt hatten und bei dem Unfall beteiligt waren, wurde auch die Feuerwehr alarmiert: Die Einsatzkräfte suchten die Unfallstelle mit einer Wärmebildkamera ab. Verunglückte Menschen wurden glücklicherweise aber nicht entdeckt.  Weiter konnte von den Rettern nicht ausgeschlossen werden, dass Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Daher wurde auf dem nahegelegenen Frankenbach vorsorglich eine Ölsperre eingerichtet. Wie sich das abgestellte Traktorgespann selbstständig machen konnte, beispielsweise durch einen technischen Defekt oder durch menschliches Versagen, wurde von der Polizei nicht genannt.

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 24 Februar 2015 06:32

Defekter Schieber: 40 Kubikmeter Gülle ausgelaufen

ADORF. Mit dem Einsatzstichwort "Gülle auf Gewässer" ist die Feuerwehr Adorf alarmiert worden. Ein aufmerksamer Spaziergänger hatte auf der Rhene in Höhe der Kläranlage von Adorf Gülle im Bachlauf entdeckt und die Polizei verständigt.

Die Polizei forderte am Sonntag um 17.17 Uhr über die Leitstelle die Feuerwehr an, die mit 19 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen ausrückte. Bei dem Verursacher handelte es sich um einen Landwirt aus Sudeck. Die Gülle war durch einen defekten Schieber an einem Güllebehälter ausgetreten.

Der Landwirt gab der Feuerwehr gegenüber an, dass den Schaden am späten Sonntagvormittag eingetreten sei und er daraufhin mit einem Rundballen den Bachlauf abgedichtet habe. Danach wurde die ausgelaufene mit Güllefässern abgepumpt, wobei einige Berufskollegen aus Sudeck halfen. Insgesamt traten etwa 40 Kubikmeter Gülle aus - wie viel davon ins Gewässer floss, ist unbekannt.

Die Feuerwehren errichteten Ölsperren in der Rhene. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer. Vertreter der Unteren Wasserbehörde und der Gewässerschutzbeauftragte der Gemeinde Diemelsee waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Über die Leitstelle des Hochsauerlandkreises wurden zudem die notwendigen Maßnahmen auf westfälischer Seite eingeleitet. Die Rhene fließt nämlich über die Landesgrenze hinweg in Richtung Padberg, wo sich Fischteiche befinden. Über einen Schaden dort war zunächst nichts bekannt.

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Publiziert in Feuerwehr

HÖRLE. Der Kleinlaster eines Lumpensammlers ist am Montag auf einem abschüssigen Hof ins Rollen geraten, hat einen Zaun durchbrochen, ist auf die Straße Oberdorf gekracht, hat einen weiteren Zaun durchschlagen und ist erst am Fuße einer Wiese mit der Front in einem Bach zum Liegen gekommen. Verletzt wurde wie durch ein Wunder niemand.

Der 46 Jahre alte Schrotthändler aus Kassel fährt am Nachmittag bei einem Anwohner auf den Hof, um Altmetall abzuholen. Dabei, so die Arolser Polizei, habe er das Fahrzeug auf dem abschüssigen Gelände nicht ausreichend gegen Wegrollen gesichert. Kurz vor 17 Uhr passiert es: Während Hofbesitzer Daniel Clemens im ehemaligen Schweinestall eine alte Schubkarre und einige Dachrinnen für den Lumpensammler holt und der Mann neben dem Mercedes-Pritschenwagen wartet, setzt sich der bereits mit allerlei Schrott beladene Benz in Bewegung.

Der Laster rollt den Clemens'schen Hof hinunter, überrollt eine Buchenhecke, durchbricht einen Zaun, stürzt die drei Meter hohe Grundstücksmauer hinunter auf die Straße, verliert beim Aufprall Motoröl, kracht durch den gegenüberliegenden Zaun an einer Wiese, beschädigt dabei eine Stützmauer und rollt noch etwa 20 Meter den Hang hinab. Mit lautem Krach schlägt der Pritschenwagen schließlich mit der Front in der Bicke ein. "Der Mann hat nur 'oh nein, oh nein, oh nein' gerufen", beschreibt Daniel Clemens die Reaktion des Lumpensammlers.

Anwohner eilen herbei, versuchen, den verunfallten Laster mit einem Traktor aus dem Bach zu ziehen. Doch weil der Pritschenwagen auf einer weiteren Mauer am Ufer der Bicke aufgesetzt hat und man befürchtet, bei einer Bergung den Tank zu beschädigen, wird ein Kranwagen angefordert. Außerdem rücken die Feuerwehren aus Hörle, Herbsen und Külte - sie bilden gemeinsam den Volkmarser Löschzug Nord - zur Unfallstelle aus. Die insgesamt Kameraden unter der Leitung des stellvertretenden Hörler Wehrführers Wilfried Mielke setzen vorsorglich zwei Ölsperren in der Bicke. Außerdem streuen die Brandschützer das auf die Straße gelangte Öl ab und sichern die Unfallstelle ab - die Kreisstraße 3 bleibt während der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Nach dem Unfall ist Benz das, was er geladen hat: Schrott
Mit einem 100-Tonnen-Autokran hebt ein Bergungsdienst den Pritschenwagen schließlich am Abend an der Front an, ein Landwirt aus dem Ort zieht das verunfallte Fahrzeug auf die Wiese. Für den Lumpensammler war die Fahrt nach Hörle die letzte mit diesem Transporter - der alte Benz ist nach dem Unfall das, was er geladen hat: Schrott. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Bad Arolser Polizei mindestens 5000 Euro.

"So etwas hat es bei uns im Dorf noch nicht gegeben", sagt eine Bewohnerin, die wie viele andere Hörler die Bergung des Pritschenwagens verfolgen, "aber zum Glück ist ja niemandem etwas passiert". Schließlich hätte der Lastwagen beim Absturz auf die K 3 ein fahrendes Auto oder einen Radfahrer treffen können, "da will man gar nicht weiter drüber nachdenken..."


Ein Lkw hatte sich auch im Februar 2012 in Waldeck selbständig gemacht:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.02.2012, mit Video/Fotos)

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DEISFELD. Die Feuerwehr ist nach dem Ölunfall am Diemelsee weiterhin im Einsatz. Die Ölsperren auf der Diemel und im See bleiben in den nächsten Tagen noch stehen und müssen regelmäßig kontrolliert werden, sagte Günter Radtke, Sprecher der Diemelseer Feuerwehren.

Sechs Ölsperren hatten die Feuerwehrleute auf dem Fluss und im See verlegt. Dazu wurden die Sperren der Feuerwehren aus Korbach, Bad Arolsen und Bad Wildungen nach Diemelsee gebracht. Außerdem forderte die Leitstelle sogenannte Ölsanimate aus Korbach und Hofgeismar an. Diese Geräte saugen das verunreinigte Wasser an und trennen Öl und Wasser.

220 Helfer im Einsatz
Insgesamt waren nach Angaben von Günter Radtke etwa 220 Hilfskräfte im Einsatz. Darunter auch Helfer vom THW Korbach, von den Adorfer Johannitern sowie vom DRK. Die Polizei hatte noch in der Nacht zum Samstag ihre Ermittlungen aufgenommen. Wie berichtet, war sie auf einen älteren Mann gestoßen, der sich mit einer Platzwunde am Kopf in verwirrtem Zustand in seiner Küche befand. Der Mann wurde nach notärztlicher Behandlung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er auch am Montag noch behandelt.

3000 Liter ausgelaufen
Er hatte seine gesamten Heizölvorräte - laut Polizeisprecher Volker König vermutlich 2500 bis 3000 Liter - aus den Tanks im Haus abgelassen hatte. Das ausgetretene Heizöl suchte sich seinen Weg durch Mauerwerk und alte Abwasserkanäle, floss teilweise in die Diemel und löste dadurch den Großeinsatz aus. Wegen der starken Regenfälle im Upland musste die Ölsperre am Giebringhäuser Minigolfplatz in der Nacht zu Sonntag verstärkt werden.

Die Sperre war von dem schnellfließenden Wasser verschoben worden. Feuerwehr und THW kontrollierten die Sperren bis zum Sonntag. Auch am Montag waren Brandschützer mehrfach zur Kontrolle unterwegs, sagte Günter Radtke. Wann der Einsatz beendet und die Ölsperren wieder abgebaut werden, sei noch nicht bekannt, ergänzte der Sprecher. Das hänge von der Wasser- und der Naturschutzbehörde des Landkreises ab.

Diemelsees Bürgermeister Volker Becker lobte am Montag die Einsatzkräfte, die reibungslos zusammengearbeitet hatten. Er hatte sich noch in der Nacht zum Samstag ein Bild von der Lage gemacht. Becker dankte den Wehrleuten unter der Leitung der stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren Karl-Wilhelm Römer und Torsten Behle für ihren stundenlangen Einsatz. Besonders dankte er dem Deisfelder Feuerwehrmann, der in der Nacht den Ölgeruch im Dorf bemerkt und die Feuerwehr alarmiert hatte.

Der Einsatz habe wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Erhalt der Feuerwehren in kleinen Orten seien. Die Deisfelder Wehr habe sofort die ersten Hilfsmaßnahmen einleiten können.

Polizei ermittelt
Die Polizei ermittelt gegen den Verursacher wegen Umweltgefährdung. Außerdem müsse geklärt werden, was mit dem Erdreich unter dem Haus und in dessen Umfeld geschehen müsse, von dem aus sich das Öl den Weg gebahnt hatte.

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DIEMELSEE. Nachdem bis zu 3000 Liter Heizöl in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Deisfeld ausgetreten waren und Teilmengen des Brennstoffs in den Bachlauf der Diemel gelangten, hat die Besatzung eines Polizeihubschraubers kein Öl auf dem Diemelsee entdeckt.

Polizeisprecher Volker König sprach nach dem Einsatz des Polizeihubschraubers vom Typ Eurocopter EC 145 am Samstagnachmittag von einem erfreulichen Ergebnis. "Der stundenlange Einsatz von Feuerwehren und THW scheint erfolgreich verlaufen zu sein", sagte König. Die freiwilligen Einsatzkräfte hätten insgesamt sechs Ölsperren auf der Diemel und im Einlauf des Diemelsees gelegt.

"Aus der Luft wurden auf dem Diemelsee keinerlei Spuren von Heizöl entdeckt. Offenbar ist es gelungen, das Öl auf der Diemel abzufangen. Auch die Kläranlage scheint nicht von Heizöl betroffen zu sein", sagte der Polizeisprecher. In der Maschine der hessischen Polizeifliegerstaffel saß auch Gerd Paulus von der Wasserschutzpolizei. Paulus, der zahlreiche Luftbilder zur Dokumentation aufnahm, war nahezug den gesamten Samstag am Diemelsee im Einsatz.

Motiv des Verursachers unklar
Zu den Motiven und dem Zustand des 84-jährigen Verursachers gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Der Rentner, der allein auf einem Hof in der Ortslage von Deisfeld lebt, hatte am Freitagabend offenbar selbst bis zu 3000 Liter Heizöl aus Tanks auslaufen lassen. Ein Anwohner hatte starken Ölgeruch bemerkt und Polizei und Feuerwehr verständigt. Polizisten fanden den Mann verletzt im Haus vor, er wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Vorfall sorgte für einen Großeinsatz, an dem mehr als 100 Helfer von mehreren Feuerwehren und dem Korbacher THW beteiligt waren. Mitglieder des DRK-Betreuungszuges versorgten die Helfer. Kräfte der Johanniter Unfall Hilfe sicherten zudem den Einsatz ab, von dem sich unter anderem ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde ein Bild machte.


112-magazin.de berichtete bereits ausführlich und mit zahlreichen Bildern über den Einsatz:
Heizöl auf der Diemel: Weit über 100 Kräfte im Einsatz (23.08.2014, mit Fotos)

 

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. Eine größere Menge Heizöl ist am späten Freitagabend von einem landwirtschaftlichen Anwesen in Deisfeld in die Diemel gelangt. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren die ganze Nacht über und auch am Samstagmorgen noch im Einsatz, legten zahlreiche Ölsperren im Fluss sowie auf dem See und reinigten Wasser mit zwei sogenannten Ölsanimaten.

Der Alarm ging am späten Freitagabend gegen 23 Uhr ein, nachdem ein Anwohner im Diemelseer Ortsteil Deisfeld starken Heizölgeruch wahrgenommen hatte. Die Überprüfung ergab, dass der Brennstoff in größerer Menge von einem Anwesen in der Ortsmitte in den Lauf der Diemel geflossen war und flussabwärts in Richtung Giebbringhausen und weiter Richtung Diemelsee getragen wurde. Die alarmierten Diemelseer Wehren setzten umgehend mehrere Ölsperren und forderten Verstärkung an.

Polizisten machten sich sofort auf die Suche nach der Ursache, wurden in der Straße Wolfskaute fündig und verschafften sich Zutritt zu dem Anwesen. Die Beamten fanden den alleinigen Bewohner des Hofes, einen 84-jährigen Mann, mit einer Kopfplatzwunde und in verwirrtem Zustand in seiner Küche. Nach notärztlicher Behandlung musste er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Schnell war klar, dass er seine gesamten Heizölvorräte - laut Polizeisprecher Volker König vermutlich 2500 bis 3000 Liter - aus den Tanks abgelassen hatte. Warum er das tat, steht noch nicht fest. Das ausgetretene Heizöl suchte sich jedenfalls seinen Weg durch Mauerwerk und alte Abwasserkanäle in die Diemel und löste dadurch einen Großeinsatz der umliegenden Feuerwehren aus.

Die ganze Nacht über waren die Wehren aus den Diemelseer Ortsteilen Deisfeld, Giebringhausen, Adorf, Stormbruch, Heringhausen und Rhenegge im Einsatz. Die Besatzung eines Rettungswagens stand als Absicherung bereit. Die hinzu geforderten Kameraden aus Korbach setzten ihren Ölsanimaten ein: Dieses Gerät saugt verschmutztes Wasser an und scheidet das enthaltene Öl ab.

Einsatzleiter Karl-Wilhelm Römer, stellvertretender Gemeindebrandinspektor in Diemelsee, forderte am Morgen die Feuerwehr aus Hofgeismar mit einem weiteren Ölsanimaten sowie die Stützpunktfeuerwehren aus Bad Arolsen und Bad Wildungen mit speziellen Ölsperren für größere Gewässer an. Die Arolser Brandschützer stellten außerdem ein Boot zur Verfügung, ein weiteres war aus Adorf zum Diemelsee gebracht worden.

160 Meter lange Ölsperre auf dem See errichtet
In Höhe der Bushaltestelle Am Stein zwischen Giebringhausen und Heringhausen brachten die Feuerwehrleute am Morgen eine rund 160 Meter lange Ölsperre am Einlauf des Diemelsees in Position. An beiden gegenüberliegenden Ufern wurde die Sperre befestigt, bevor dann zahlreiche Ölbindewürfel auf der Wasseroberfläche ausgebracht wurden. Einsatzkräfte des DLRG mit Boot wurden zur Absicherung angefordert.

Unter anderem verschafften sich der Diemelseer Bürgermeister Volker Becker und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel dort einen Eindruck von den Einsatztätigkeiten. Der Chef der Gemeindeverwaltung lobte die große Einsatzbereitschaft und das reibungslose Miteinander der Wehren aus verschiedenen Städten und der Gemeinde. Ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde bezeichnete den Einsatz der Wehren als sehr professionell und wirkungsvoll. Die "weit größere Baustelle" werde wohl das landwirtschaftliche Anwesen in Deisfeld sein.

Mitglieder des DRK-Betreuungszuges standen am Feuerwehrgerätehaus in Giebringhausen bereit, um die Einsatzkräfte mit heißen Getränken und Brötchen zu versorgen - das hatte in der Nacht bereits die Deisfelder Bevölkerung getan. Im Einsatz war zeitweise auch ein First Responder der Johanniter, der mit einer Dienstmaschine der Motorradstaffel vorübergehend zur Absicherung abgestellt war.

Wasserschutzpolizei dokumentiert Verschmutzung aus der Luft
Zur Unterstützung der Feuerwehren rückte am Samstagvormittag das Korbacher THW an, das in der Ortslage von Giebringhausen eine große weitere Ölsperre errichtete. Der Einsatz dauerte auch am Samstagnachmittag noch an. Um sich ein besseres Bild vom gesamten Ausmaß der Verschmutzung machen zu können, war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein Beamter der Wasserschutzpolizei war mit an Bord und machte zahlreiche Fotos aus der Luft.

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EHRINGEN. Unerlaubte Fahrübungen eines 20-Jährigen ohne Führerschein sind am Sonntag mit einem außergewöhnlichen Unfall abrupt zu Ende gegangen: Der Wagen kam von einem Wirtschaftsweg und stürzte kopfüber in die Erpe. Der Fahrer, seine Mutter und seine Schwester wurden verletzt, einzig die Autobesitzerin auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt.

Der mit vier Personen besetzte Opel Corsa war am Sonntag gegen 16.45 Uhr auf einem für den Autoverkehr gesperrten und als Radweg ausgewiesenen Feldweg aus Richtung Volkmarsen kommend in Richtung Ehringen unterwegs. Am Steuer saß ein 20 Jahre alter Volkmarser, der nach Auskunft der Polizei nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Mit dem Auto seiner 18 Jahre alten Beifahrerin aus Bad Wildungen führte der junge Mann den Angaben zufolge Fahrübungen durch.

Dass der 20-Jährige tatsächlich aber noch nicht über ausreichende Fahrpraxis verfügt, stellte er kurz vor Ehringen auf der Verlängerung des Wiesenwegs eindrucksvoll unter Beweis: Der Corsa kam kurz vor einer Rechtskurve nach rechts vom Weg ab und geriet auf einen Grünstreifen. Beim Gegenlenken verlor der junge Mann vollends die Kontrolle über den Opel, der nach links von dem Wirtschaftsweg abkam, die etwa vier Meter tiefe Uferböschung der Erpe hinabstürzte, sich überschlug und schließlich auf dem Fahrzeugdach im Wasser zum Stillstand kam.

Bei höherem Pegelstand schlimmere Folgen
Spaziergänger, die den Unfall beobachteten, wählten sofort den Notruf. Der Fahrer und die Beifahrerin sowie die Mutter (42) und die Schwester (12) des Fahrers befreiten sich selbst aus dem Wagen und gelangten ans Ufer. "Dieser Unfall hätte weitaus schlimmer enden können", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de. Bei höherem Pegel der Erpe und schlimmeren Verletzungen hätte es gar passieren können, dass die Insassen im Fahrzeug ertrunken wären. Mutter, Sohn und Tochter aus Volkmarsen kamen mit Prellungen, einer Armfraktur, Hämatomen und Schock in Krankenhäuser. Die Autobesitzerin kam mit dem Schrecken davon. Am Fahrzeug entstand Totalschaden von 2500 Euro.

Nach dem Notruf alarmierte die Leitstelle nicht nur einen Notarzt und die Besatzungen mehrerer Rettungswagen, sondern auch die Feuerwehren aus Volkmarsen und Ehringen, die unter Leitung von Stadtbrandinspektor Kai Wiebusch mit insgesamt 35 Kräften ausrückten. Die Feuerwehrleute setzten sofort vorsorglich eine Ölsperre in der Erpe. Zwei Kameraden in Wathosen gingen in den Fluss, um für den Abschleppunternehmer entsprechende Drahtseile am Fahrzeug anzuschlagen. Mit einem Kran wurde der Corsa schließlich wieder auf festen Grund gehievt.

Der Unfall wird für die Beteiligten aller Voraussicht nach einen bitteren Nachgeschmack haben. Nicht nur, dass am Wagen Totalschaden entstand; der Fahrer wird sich verantworten müssen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung, bei der Fahrzeughalterin steht der Vorwurf des Zulassens einer Fahrt ohne Fahrerlaubnis im Raum. Da sie den Führerschein auf Probe hat, kann zudem ein Entzug drohen.


Link:
Feuerwehr Volkmarsen

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