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SCHMILLINGHAUSEN. Dank aufmerksamer Anwohner im Bereich der Rhoder Straße konnten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Arolsen und Schmillinghausen Umweltschäden in einem Bach verhindern.

Auf dem Betriebsgelände der Firma Schmidt war aus bislang nicht bekannter Ursache ein Diesel-Ölgemisch in die Wande gelaufen und drohte das Gewässer vom Hellenberg bis zur Twiste zu verunreinigen. Wie Einsatzleiter Michael Seebold gegenüber 112-magazin mitteilte, konnte die Herkunft der ölhaltigen Flüssigkeit nicht festgestellt werden. 

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurden die Wehren um 11.44 Uhr alarmiert, bereits wenige Minuten später konnten im Bachbett der Wande die ersten Ölschlängel und Würfel ausgelegt werden. Es folgten drei weitere Sperren im Ortsbereich von Schmillinghausen, die penibel überprüft wurden. Michael Seebold: "Innerhalb von zwei Stunden konnten wir mit den Ölschlängeln die Verunreinigung im Bach neutralisieren". Um 13.45 Uhr rollt das letzte Einsatzfahrzeug vom Betriebsgelände im Ortskern von Schmillinghausen. Insgesamt waren 23 Freiwillige am Einsatz beteiligt.

Eine Streife der Polizei Bad Arolsen war ebenfalls vor Ort.

Vorsorglich wird sich am Montag das Amt für Boden- und Wasserschutz mit dem Thema befassen. (112-magazin)

Link: Ein Ölfilm auf der Wande rief am Sonntag, 9. Dezember die Feuerwehr auf den Plan.

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 24 August 2012 08:41

Ölfilm gebunden, Vögelchen gerettet

WETTERBURG. Ausgelaufenes Benzin hat einen schillernden Film auf dem Twistesee entstehen lassen. Die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Wetterburg und Neu Berich rückten aus.

Die Wehren wurden gegen 17 Uhr alarmiert, nachdem Passanten in der Nähe der DLRG-Station einen Ölfilm auf dem Twistesee bemerkt hatten. Aus noch nicht geklärten Umständen war aus dem Tank eines Bootes eine gering Mengen Treibstoff ausgelaufen. Die Feuerwehrleute entfernten den Tank und streuten im Boot Ölbindemittel aus. Parallel dazu wurden die Boote der Feuerwehr Bad Arolsen und Wetterburg zu Wasser gelassen und eine 100 Meter lange Ölsperre an Land vorbereitet, die dann durch die Boote um die Leckage gezogen wurde, um ein weiteres Ausbreiten des Treibstoffes zu verhindern. Im Anschluss daran brachten die Feuerwehrleute spezielle Würfel auf dem Wasser aus, die den Treibstoff aufsaugen.

Nach Rücksprache mit der Unteren Wasserschutzbehörde verbleibt die Sperre bis Samstag vor Ort. Der Eigentümer des Bootes wird dieses bis dahin säubern und von Treibstoff befreien, damit keine weitere Gefahr für den Twistesee ausgehen kann.

Im Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold und des Wehrführers Gordon Kalhöfer waren insgesamt 22 Einsatzkräfte. Die Kameraden aus Neu Berich waren in Bereitschaft, brauchten jedoch nicht eingesetzt zu werden.

Rotkehlchen befreit
Der Einsatz war um 18.44 Uhr beendet. Als sich die Bad Arolser Einsatzkräfte auf der Rückfahrt zum Stützpunkt befanden, meldete die Leitstelle einen weiteren Einsatz: In der "Vögelsiedlung" in Mengeringhausen hatte sich ein Rotkehlchen in Folienresten eines Dachfirstes verheddert und konnte sich alleine nicht mehr befreien. Die Mannschaft des Löschgruppenfahrzeuges fuhr diese Einsatzstelle an und befreite den Vogel über die Steckleiter aus seiner misslichen Lage. Die Hauseigentümer nahmen den Vogel in ihre Obhut. Gegen 19.30 Uhr war dieser Einsatz auch beendet und die Fahrzeuge waren wieder einsatzbereit.


Der Fall aus Mengeringhausen erinnert an die Befreiung einer Dohle in Korbach:
Eingeklemmt: Feuerwehr und Tierarzt retten verletzte Dohle (18.03.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

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