Saunabrand lässt Feuerwehrleute über Stunden schwitzen

Mittwoch, 17 September 2014 17:20 geschrieben von

REINHARDSHAUSEN. Ein Saunabrand im Wellnesstrakt eines Hotels in Reinhardshausen hat am Mittwoch etwa 30 Feuerwehrleute über mehrere Stunden extrem gefordert. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst unbekannt, Feuerwehrsprecher Udo Paul sprach von einem "beträchtlichen Schaden".

Die Feuerwehr wurde um 12.34 Uhr zur Quellentherme in Reinhardshausen gerufen, nachdem in der dortigen Sauna die Brandmeldeanlage angeschlagen hatte. "Bei unserem Eintreffen war Brandrauch sichtbar, es handelte sich also um ein bestätigtes Feuer", sagte der Feuerwehrsprecher. In der Sauna hatten sich durch das Feuer bereits Temperaturen von mehr als 400 Grad gebildet, außerdem konnten die Feuerwehrleute wegen des extremen Brandrauchs kaum die Hand vor Augen sehen. Jeweils mit zwei Trupps unter Atemschutz gingen die Feuerwehren mit C-Rohren gegen die Flammen vor. Insgesamt setzte die Einsatzleitung nacheinander insgesamt 16 Personen unter schwerem Atemschutz ein.

Gäste waren zum Zeitpunkt des Feuers glücklicherweise noch nicht in der Sauna. Der "Schwitzraum" war nach Auskunft des Feuerwehrsprechers etwa eine Stunde vor Brandausbruch angeheizt worden. Die betroffene Sauna gehört den Angaben zufolge zum Hotel Schwanenteich, das über einen Wellnessbereich mit Schwimmbad und eben dieser Sauna verfügt. Da laut Udo Paul die Brandschutztüren einwandfrei funktionierten, breitete sich der Brandrauch nicht in das Hotel aus. Lediglich ein Technikbereich war vom Qualm betroffen, und leichter Rauch war auch in das Schwimmbad gezogen.

Die Sauna wurde offenbar weitgehend zerstört durch das Feuer. Das Schwimmbad sei vorerst geschlossen, erklärte der Feuerwehrsprecher. Der Einsatz in Reinhardshausen forderte die Brandschützer bis in den späten Nachmittag hinein. Dennoch löste der Einsatzleiter eines der Fahrzeuge aus, um mit der Besatzung die in Wildungen tätigen Kameraden zu unterstützen. Dort hatte der Brand in einer Trafostation für einen stadtweiten Stromausfall mit weitreichenden Folgen gesorgt (siehe weiteren Bericht).

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Letzte Änderung am Mittwoch, 17 September 2014 22:15

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