KORBACH. Nach einer Unfallflucht auf dem Parkplatz des Herkules-Lebensmittelmarktes in der Briloner Landstraße sucht die Polizei mögliche Zeugen - und natürlich den noch unbekannten Verursacher. Der Unfall ereignete...
BAD AROLSEN/WETTERBURG. Am Freitag ereignete sich gegen 15.15 Uhr auf der Kreuzung der Kreisstraße 7 und der Bundesstraße 450 ein Verkehrsunfall.Zum Unfallzeitpunkt befuhr eine 72-Jährige mit ihrem roten Ford S-MAX...
WILLINGEN. Donnerstagnacht, um kurz nach Mitternacht, wurde einem 17-Jährigen vor einer Gaststätte mit der Faust in das Gesicht geschlagen, der Schläger flüchtete mit seinen Kumpels. Die Polizei sucht Zeugen....
WALDECK-FRANKENBERG. In den ersten zwei Wochen seit Schulbeginn hat die Polizei intensiv im Umfeld der Schulen kontrolliert und die Wege in den Kommunen des Landkreises Waldeck-Frankenberg überwacht. Die Polizisten...
ORPETAHL. Von Donnerstag auf Freitag wurde in Orpetahl in der Mühlenstraße ein blauer Mercedes Sprinter aufgebrochen und daraus ein Garmin Navigationsgerät sowie eine schwarze Arbeitsjacke mit MAN-Aufschrift...

Wehr finanziert selbst Wärmebildkamera

Sonntag, den 31. Juli 2011 um 12:52 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Wärmebildkamera für die Menschenrettung: (von links) Vorsitzender Michael Weide, Schriftführer Karl-Friedrich Schwenke, Zweiter Vorsitzender Thomas Kruhme, Kassenwart Wolfgang Weiß, Wehführer Jörg Jakobschak und der stellvertretende Wehrführer Dennis Kastenhuber. Wärmebildkamera für die Menschenrettung: (von links) Vorsitzender Michael Weide, Schriftführer Karl-Friedrich Schwenke, Zweiter Vorsitzender Thomas Kruhme, Kassenwart Wolfgang Weiß, Wehführer Jörg Jakobschak und der stellvertretende Wehrführer Dennis Kastenhuber. Foto: Luca Deutschländer

MENGERINGHAUSEN. Als erste Ortsteilwehr im Landkreis hat die Feuerwehr Mengeringhausen eine Wärmebildkamera angeschafft. Das Gerät wurde ausschließlich durch Spenden und Fördergelder der Feuerwehrmitglieder finanziert. "Wir wollten schon lange eine eigene Wärmebildkamera haben", erzählt Wehrführer Jörg Jakobschak. Da die finanzielle Grundlage für eine Anschaffung des 8400 Euro teuren Geräts vorhanden war, wurde die Kamera vor ungefähr einem halben Jahr angeschafft.

 

Dreimal wurde sie seitdem bereits eingesetzt, zum letzten Mal bei dem Wohnungsbrand in der Berliner Straße in Mengeringhausen im Juni (112-magazin.de berichtete). Die Kamera dient insbesondere der Menschenrettung und der Eigensicherung der Atemschutzgeräteträger, erklärt Jakobschak. "Mit dem Gerät können wir Glutnester und Brandherde aufspüren und auch in stark verrauchten Zimmern Menschen durch deren Körperwärme finden und retten", betont der Wehrführer. Auch für die Personensuche in freier Natur eignet sich die Kamera.

 

Durch die Anschaffung der Wärmebildkamera sei man nun unabhängiger und eigenständiger, sind sich Mitglieder der Wehrführung und des Vorstands sicher. "Wir können nun auch reagieren, wenn die Kollegen der Arolser Kernstadtwehr mit ihrer Wärmebildkamera bereits im Einsatz sind und die Nutzung einer Kamera an anderer Stelle nötig ist", sagt Jakobschak.

 

An der neu angeschafften Kamera schätzen die Wehrmitglieder besonders die einfache Bedienung und die gute Bildqualität. Darauf kommt es nämlich nicht nur beim Einsatz, sondern auch bei einer möglichen Aussage bei der Staatsanwaltschaft nach einem Brandeinsatz an. Mit den Bildaufnahmen werden die einzelnen Einsätze dokumentiert. (Quelle: HNA, Foto: Luca Deutschländer)

Zuletzt geändert am Dienstag, den 02. August 2011 um 16:31 Uhr