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Wehr finanziert selbst Wärmebildkamera

Sonntag, den 31. Juli 2011 um 11:52 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Wärmebildkamera für die Menschenrettung: (von links) Vorsitzender Michael Weide, Schriftführer Karl-Friedrich Schwenke, Zweiter Vorsitzender Thomas Kruhme, Kassenwart Wolfgang Weiß, Wehführer Jörg Jakobschak und der stellvertretende Wehrführer Dennis Kastenhuber. Wärmebildkamera für die Menschenrettung: (von links) Vorsitzender Michael Weide, Schriftführer Karl-Friedrich Schwenke, Zweiter Vorsitzender Thomas Kruhme, Kassenwart Wolfgang Weiß, Wehführer Jörg Jakobschak und der stellvertretende Wehrführer Dennis Kastenhuber. Foto: Luca Deutschländer

MENGERINGHAUSEN. Als erste Ortsteilwehr im Landkreis hat die Feuerwehr Mengeringhausen eine Wärmebildkamera angeschafft. Das Gerät wurde ausschließlich durch Spenden und Fördergelder der Feuerwehrmitglieder finanziert. "Wir wollten schon lange eine eigene Wärmebildkamera haben", erzählt Wehrführer Jörg Jakobschak. Da die finanzielle Grundlage für eine Anschaffung des 8400 Euro teuren Geräts vorhanden war, wurde die Kamera vor ungefähr einem halben Jahr angeschafft.

 

Dreimal wurde sie seitdem bereits eingesetzt, zum letzten Mal bei dem Wohnungsbrand in der Berliner Straße in Mengeringhausen im Juni (112-magazin.de berichtete). Die Kamera dient insbesondere der Menschenrettung und der Eigensicherung der Atemschutzgeräteträger, erklärt Jakobschak. "Mit dem Gerät können wir Glutnester und Brandherde aufspüren und auch in stark verrauchten Zimmern Menschen durch deren Körperwärme finden und retten", betont der Wehrführer. Auch für die Personensuche in freier Natur eignet sich die Kamera.

 

Durch die Anschaffung der Wärmebildkamera sei man nun unabhängiger und eigenständiger, sind sich Mitglieder der Wehrführung und des Vorstands sicher. "Wir können nun auch reagieren, wenn die Kollegen der Arolser Kernstadtwehr mit ihrer Wärmebildkamera bereits im Einsatz sind und die Nutzung einer Kamera an anderer Stelle nötig ist", sagt Jakobschak.

 

An der neu angeschafften Kamera schätzen die Wehrmitglieder besonders die einfache Bedienung und die gute Bildqualität. Darauf kommt es nämlich nicht nur beim Einsatz, sondern auch bei einer möglichen Aussage bei der Staatsanwaltschaft nach einem Brandeinsatz an. Mit den Bildaufnahmen werden die einzelnen Einsätze dokumentiert. (Quelle: HNA, Foto: Luca Deutschländer)

Zuletzt geändert am Dienstag, den 02. August 2011 um 15:31 Uhr