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DIEMELSEE/MARSBERG. Durch aufmerksames Fahrverhalten eines 59-jährigen Mannes aus Diemelsee und eine koordinierte Rettungsaktion durch Beamte der Polizeidienststelle Korbach konnte ein junger Uhu vor dem sicheren Tod bewahrt werden.

Nach Angaben der Polizei befuhr der 59-Jährige am Freitag gegen 18.30 Uhr die Kreisstraße 71 von Giebringhausen in Richtung Heringhausen. Im Bereich "Am Stein" fiel dem Autofahrer ein "Wollknäuel" mit gelben Augen am rechten Straßenrand auf - bei näherer Betrachtung stellte der Fahrer fest, dass es sich um einen Jungvogel handelt, der dringend Hilfe benötigt.

Zunächst wurde die Polizeidienststelle in Korbach informiert, die dem Finder mitteilte, dass die "Einsatzstelle" in diesem Bereich mit einem Warndreieck abgesichert werden müsse. Danach stellte der Beamte eine Verbindung zur Vogelpflegestation in Marsberg her - von dort erhielt der Finder wichtige Informationen zum Fang des geschwächten Greifvogels. In einem Karton ging die Reise vom Diemelsee zur Vogelpflegestation nach Essentho. Dort wurde der etwa vier Wochen alte Uhu untersucht und im Nachgang erhielt der Greif die erste Atzung - hungrig verspeiste er eine halbe Maus und das Bein eines Kükens.

Wie die Betreiber der Vogelpflegestation mitteilen, wäre der Uhu vermutlich verhungert, überfahren worden oder dem Raubwild zum Opfer gefallen. In etwa sechs Monaten soll der Uhu wieder am Diemelsee ausgewildert werden.

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Publiziert in Retter

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