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KORBACH. Etwas Bargeld, eine Axt und ein iPad haben unbekannte Einbrecher aus dem Büro eines Landwarenhandels in Korbach gestohlen. Die Kripo ermittelt.

Laut Polizeibericht von Freitag kam es in der Nacht zu Donnerstag zu der Tat. Die Diebe versuchten zunächst ein Fenster aufzuhebeln, was aber misslang. Bei der Eingangstür des Landwarenhandels in der Straße Im alten Felde hatten sie dann mehr Erfolg und gelangten so ins Gebäude.

Die Diebe durchsuchten das Büro und erbeuteten eine geringe Menge Bargeld. Außerdem ließen sie noch eine Axt der Marke Fiskars und ein Apple iPad mitgehen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, meldet sich unter der Rufnummer 05631/971-0 bei den Ermittlern.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 27 Februar 2013 13:04

Ein Kilometer lange Ölspur abgestreut

KORBACH. Eine etwa einen Kilometer lange Ölspur haben Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr am Mittwoch abgestreut. Betroffen waren die Briloner Landstraße, der Ziegelhütter Weg sowie die Straßen Am Mühlengraben und Im Alten Felde.

Sieben Kameraden der Korbacher Stützpunktwehr rückten am Mittwoch gegen 9 Uhr mit zwei Fahrzeugen und zahlreichen Säcken Ölbindemittel zur Briloner Landstraße aus. Dort stellte sich heraus, dass bei einer Werkstattfahrt mit einem defekten Wagen Öl ausgelaufen war. Der verlorene Schmierstoff fand sich in vier Straßen auf einer Gesamtlänge von mindestens einem Kilometer wieder.

Die Einsatzkräfte streuten das Bindemittel auf die Ölspur und verteilten das Pulver mit Besen auf dem Asphalt. Als ein Problem stellte sich der rege Fahrzeugverkehr in den nassen Straßen heraus: Autos und Lkw verteilten das Öl immer weiter, so dass die freiwilligen Brandschützer teilweise die gesamte Fahrbahnbreite mit Bindemittel abstreuen mussten.


Link:
Feuerwehr Korbach

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Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Nach nur 300 Metern hat die Probefahrt einer 74-Jährigen am Samstag ein jähes Ende gefunden: Auf der Briloner Landstraße rammte die Rentnerin das Auto eines Ehepaares und katapultierte den Wagen von der Fahrbahn. Alle drei Beteiligten kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Von einem Autohaus in der Straße Im Alten Felde war die 74 Jahre alte Frau am Samstag gegen 10 Uhr mit einem Citroen C2 zu einer Probefahrt gestartet. An der Einmündung zur Briloner Landstraße verkannte sie offensichtlich die Beschilderung und fuhr ohne zu bremsen in die vorfahrtberechtigte Briloner Landstraße ein - auf der aus Richtung Lelbach kommend ein Willinger Ehepaar mit einem Fiat Marea Kombi stadteinwärts unterwegs war.

Der Citroen rammte den Fiat mit der Front und "schoss" den Wagen regelrecht von der Straße: Der Kombi kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rammte auf dem Gelände eines Autohauses einen Gebrauchtwagen. Die Rentnerin selbst schleuderte mit "ihrem" Auto herum und blieb entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung in der Einmündung der Ostpreußenstraße stehen. Der 61 Jahre alte Fiat-Fahrer aus einem Willinger Ortsteil, seine 43-jährige Ehefrau und die 74-jährige Arolserin zogen sich Verletzungen zu und wurden nach der Erstversorgung mit drei Rettungswagen in Krankenhäuser eingeliefert. Zuvor hatten Ersthelfer die Verletzten betreut und den Rettungsdienst verständigt.

"So etwas in 30 Jahren nicht erlebt"
An beiden Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden, an dem abgestellten Gebrauchtwagen auf dem Autohaus-Gelände entstand zudem ein Frontschaden. Die Polizei gab den Gesamtschaden an der Unfallstelle mit mindestens 10.000 Euro an. An der Unfallstelle kam es während des Einsatzes der Rettungsfahrzeuge zu leichten Behinderungen, weil die Briloner Landstraße halbseitig gesperrt war. Der Autoverkäufer, der der älteren Dame den Gebrauchtwagen mit rotem Kennzeichen für die Probefahrt zur Verfügung gestellt hatte und nach dem Zusammenstoß zur Unfallstelle kam, sagte gegenüber 112-magazin.de: "So etwas habe ich in meiner 30-jährigen Karriere als Verkäufer noch nicht erlebt".

Publiziert in Retter

KORBACH. Der am Sonntag am Fallrohr der Curtze-Holzhalle eingeklemmten und von der Feuerwehr geretteten Dohle geht es dem Umständen entsprechend gut: Ein Tierarzt schiente den gebrochenen Unterschenkel des Vogels. Unterdessen dankte das Unternehmen allen an der Aktion Beteiligten mit Spenden.

Eine junge Dohle hatte sich - wie berichtet - am Sonntagnachmittag unter dem Dachüberstand der Halle Im alten Felde zwischen einem Regenfallrohr und einem Holzbalken verfangen. Beim Versuch, sich selbst zu befreien, brach sich der Vogel den Unterschenkel knapp über dem Sprunggelenk. Spaziergänger Björn Bacher entdeckte das Tier in Not und verständigte die Polizei. Diese ließ die Feuerwehr mit der Drehleiter alarmieren und benachrichtigte Tierarzt Dr. Martin Kolberg.

Der Korbacher Veterinär nahm das verletzte Tier nach der Befreiung per Drehleiter in seine Obhut. Noch am Sonntag schiente Kolberg den gebrochenen Unterschenkel provisorisch mit zwei ausgepolsterten Holzschienen und legte einen Verband zum Fixieren an. Man müsse nun einige Tage abwarten, ob die Verletzung heile oder das Bein ab der Fraktur abwärts absterbe. Für diesen Fall müsse der Unterschenkel abgenommen werden. Doch auch dann könne der Vogel weiterleben.

Bereits am Montag zeigte sich die Firma C. C. Curtze, zu der die Holzfachhandelshalle im Industriegebiet gehört, bei allen an dem ungewöhnlichen Rettungseinsatz Beteiligten erkenntlich. Curtze-Prokurist Oliver Schmidt überreichte 100 Euro an Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt. Zwei Gutscheine über je 50 Euro gingen auf Anregung von 112-magazin.de an Björn Bacher und an Tierarzt Dr. Martin Kolberg. Es sei keinesfalls selbstverständlich, dass andere Menschen alles stehen und liegen lassen, um einem Tier in Not zu helfen, sagte Oliver Schmidt bei der Übergabe im Feuerwehrstützpunkt, "dieses selbstlose Engagement wollen wir gern würdigen". Der Stadtbrandinspektor nahm das Geld für die Gruppenkasse der Drehleitersparte dankbar entgegen und sagte seinerseits, es sei nicht selbstverständlich, dass der Feuerwehr Dank und Anerkennung zugesprochen werde. "Und dass wir von einer Firma, die für einen Einsatz eigentlich gar nicht verantwortlich ist, auch noch eine Spende erhalten, kommt nicht jeden Tag vor".

"Das ist aber nett, wir freuen uns sehr, danke", sagte Björn Bacher, der der Dohle durch seine aufmerksame Beobachtung vermutlich das Leben rettete - wäre der Vogel nicht entdeckt und gerettet worden, wäre er wohl einen qualvollen Tod gestorben. Damit die Dohle - übrigens Vogel des Jahres 2012 - schon bald wieder mit ihren Artgenossen am Himmel über Korbach zu sehen sein wird, beobachtet und versorgt Tierarzt Dr. Kolberg das schwarz-graue Tier auch weiterhin. Weil die Behandlung des Wildtiers von niemandem bezahlt wird, freute sich der Veterinär über den Curtze-Gutschein als Anerkennung: "Damit hatte ich nicht gerechnet".


112-magazin.de hatte am Sonntag über die Rettung berichtet:
Eingeklemmt: Feuerwehr und Tierarzt retten verletzte Dohle (18.03.2012, mit Video und Fotos)

Links:
Feuerwehr Korbach
C. C. Curtze
Tierarztpraxis Liedtke und Kolberg

Publiziert in Feuerwehr

KORBACH. Vogel des Jahres in Not: Feuerwehrleute und ein Tierarzt haben am frühen Sonntagnachmittag eine Dohle gerettet, die sich an einer Lagerhalle an einer Dachrinne verfangen hatte. Ein aufmerksamer Spaziergänger hatte den verletzten Vogel gegen 13.40 Uhr entdeckt und die Polizei verständigt.

Die Ordnungshüter ließen über die Leitstelle sofort die Korbacher Feuerwehr alarmieren und riefen den Tierarzt Dr. Martin Kolberg hinzu. Als die Feuerwehrleute wenig später an der Einsatzstelle Im alten Felde im Korbacher Industriegebiet eintrafen, flatterte die Dohle zwar, konnte sich aber aus eigener Kraft nicht aus ihrer misslichen Lage befreien. Die Brandschützer unter Leitung von Wehrführer Jörn Häußler brachten umgehend die Drehleiter in Stellung, fuhren zum Dachüberstand der Lagerhalle hinauf und retteten den an einem Bein verletzten Vogel.

Am Boden wartete der Veterinär bereits mit einer Transportbox und übernahm die verschreckte Dohle von den Feuerwehrleute. Nach einer ersten Untersuchung sagte Dr. Kolberg von der Tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Liedtke und Kolberg, der Vogel habe sich vermutlich den Unterschenkel einmal um 360 Grad verdreht und gebrochen. Er versuche nun, das Bein zu schienen. Doch selbst wenn das Bein nicht zu retten sei, bedeute dies nicht das Todesurteil für den jungen Vogel: "Der kann mit einem Bein gut weiterleben".

Die Rettungsaktion der Feuerwehr verfolgte neben zahlreichen Passanten auch der Spaziergänger, der die Rettungsaktion durch seine aufmerksame Beobachtung erst ermöglicht hatte: Björn Bacher hatte eigenen Angaben zufolge zunächst gedacht, der Vogel würde unter dem Dachüberstand sitzen und fressen. Die Dohle habe jedoch geschrieen und geflattert, da sei ihm klar geworden, dass der Vogel in Not sei. Er sei zwar erstaunt gewesen über die große Anzahl an Feuerwehrleute, sagte Bacher, doch er zeigte sich sehr erleichtert über die rasche und professionelle Rettung.


Links:
Feuerwehr Korbach
Tierarztpraxis Liedtke und Kolberg

Publiziert in Feuerwehr

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