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Körperverletzung: Polizist freigesprochen

Montag, den 13. Februar 2012 um 14:35 Uhr
FRANKENBERG. Freigesprochen hat das Frankenberger Amtsgericht am Montag einen 40 Jahre alten Polizeibeamten vom Vorwurf der Körperverletzung im Amt. Der Polizist hatte am 8. Oktober 2010 einem angetrunkenen und aggressiven Mann einen Handballenstoß gegen das…
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Rasender Sprinterfahrer gibt "Karte" ab

Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 17:18 Uhr
FRANKENBERG. Einen Monat Fahrverbot, drei Punkte in Flensburg und 250 Euro Bußgeld - bei dieser Strafe bleibt es für einen 22-jährigen Mann aus Bremen, der beim Amtsgericht Frankenberg Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid wegen einer Ordnungswidrigkeit…
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Nicht zum Prozess erschienen: Haftbefehl

Dienstag, den 15. November 2011 um 13:12 Uhr

KORBACH. Weil er nicht zu seiner Verhandlung vor dem Amtsgericht Korbach erschienen ist, wird der Angeklagte jetzt von der Polizei gesucht. Amtsgerichtsdirektor Wolfgang Damm hatte zuvor einen Haftbefehl erlassen.

Der Mann war wegen Körperverletzung und Missbrauch des Notrufes angeklagt. Am Dienstag sollte nach einem HNA-Bericht ab 10 Uhr vor dem Amtsgericht der Strafprozess stattfinden. Die Zeugen waren gekommen, darunter mehrere Polizeibeamte, einige Zuschauer saßen im Gerichtssaal, Richter und Staatsanwalt waren natürlich da und die Bewährungshelferin des Angeklagten. Denn der ist bereits vorbestraft. Erst im September ist er wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden, erklärte die Bewährungshelferin.

Als der Beschuldigte auch um 10.15 Uhr nicht erschienen war, fragte Richter Damm die Bewährungshelferin, ob diese wisse, wo ihr Mandant sei. Das wusste sie zwar nicht, konnte aber berichten, dass es der Angeklagte nicht so mit zuverlässigem Erscheinen habe. "Auf die zweite Einladung hin kommt er aber meistens", sagte die Bewährungshelferin.

Diese zweite Einladung stellte Richter Damm dann auch in Absprache mit dem Staatsanwalt aus: in Form eines Haftbefehls.

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Versuchter Mord: Haftbefehl erlassen

Sonntag, den 05. April 2009 um 15:16 Uhr
BERNDORF. Gegen den 40-Jährigen, der seine drei Kinder fast tot geschlagen hat, ist Untersuchungshaftbefehl erlassen worden. Die Haftrichterin beim Amtsgericht Kassel erließ nach Angaben von Polizeisprecher Jürgen Wilke am Sonntagmittag im Beisein der Ermittlungsbeamten und…
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"Drogensucht zieht sich wie roter Faden durch ihr Leben“

Freitag, den 26. August 2011 um 10:25 Uhr

FRANKENBERG. Ein einschlägig vorbestrafter Mann aus dem Altkreis Frankenberg ist vom Amtsgericht verurteilt worden. Der 29-Jährige war wegen verschiedener Diebstähle angeklagt. Richterin Andreas Hülshorst verurteilte den nur zum Teil Geständigen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. „Ihre Drogensucht zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben“, sagte Hülshorst. Das wollte der Angeklagte nicht einsehen. Er sei in Therapie, sagt er zu Beginn der dreistündigen Sitzung.

Erst im Laufe der Verhandlung stellte sich heraus, dass der Angeklagte auf Diebestour ging, um seine Drogensucht zu finanzieren. 50 Euro benötigte er täglich für Heroin oder Kokain. Dem Angeklagten wurden unter anderem zwei Ladendiebstähle zur Last gelegt. In Schwalmstadt hatte er aus einem Supermarkt fünf Wodkaflaschen geklaut, aus einem anderen Supermarkt in Frankenberg hatte er Rasierklingen mitgehen lassen. Diese Taten gab der Angeklagte zu.

Knifflig wurde es bei einem Einbruch in zwei Autos in Ernsthausen. Dort soll der Angeklagte die Scheiben zerschlagen haben, das jeweilige Autoradio ausgebaut und an sich genommen haben. „Davon weiß ich nichts“, sagte er. Allerdings fanden sich in einem Auto Blutspuren, diese konnten nach einer DNA-Probe zweifelsfrei dem Angeklagten zugeordnet werden. „Das kann doch auch ein anderer gewesen sein“, meinte der Angeklagte.

Nach dem Diebstahl der Autoradios soll der Angeklagte versucht haben, in der Schule Ernsthausen weiteres Diebesgut zu finden. Bei dem Versuch wurde er aber gestört und ließ die Autoradios an der Schule zurück. An einem anderen Tag soll er in eine Wohnung in Ernsthausen eingebrochen sein und dort eine Digitalkamera und Kleingeld geklaut haben. Die Zeugen bestätigten dies dem Gericht: Die Verlobte des Angeklagten hatte sich der Nachbarin anvertraut.

Der seit 1999 Kriminelle gab nur die Taten zu, bei denen er vor Ort erwischt worden war. Die Staatsanwaltschaft sah strafmildernd nur das Teilgeständnis und die soziale Notlage an. Sie forderte eine Strafe von einem Jahr und sechs Monaten. Dem schlossen sich der Pflichtverteidiger und Richterin Hülshorst an.

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