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Drogentransporte: Junge Friseurin verurteilt

Donnerstag, den 11. April 2013 um 14:40 Uhr

KORBACH. Wegen Beihilfe zur unerlaubten Einfuhr sowie wegen Veräußerung von und Handeltreibens mit Betäubungsmitteln hat das Amtsgericht Korbach eine 26-Jährige zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Die Strafe gegen die Waldeck-Frankenbergerin wurde zur Bewährung ausgesprochen.

Das Schöffengericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass die Friseurin in vier Fällen beim Transport von Drogen über die deutsch-niederländische Grenze das Begleitfahrzeug steuerte. Als Vorhut waren sie und ein weiterer Angeklagter mit diesem Wagen zunächst über die Grenze gefahren und hatten dann - wenn alles problemlos verlief - per Handy das nachfolgende Fahrzeug mit den Drogen und Drogen-Kurieren informiert.

Die Angeklagte soll so im März und April 2010 die Einfuhr von Marihuana in Einzelmengen zwischen einem und zwei Kilogramm unterstützt haben. Das "Gras" wurde anschließend im Raum Korbach und Waldeck weiterverkauft.

Der Prozess gegen die Selbstständige steht in Zusammenhang mit dem laufenden Verfahren vor dem Landgericht Kassel gegen die Hauptangeklagten, einen 27-jährigen Kasseler, einen 23-jährigen und derzeit inhaftierten Korbacher und eine 22-jährige Korbacherin. Quelle: HNA

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Mit Messer im Gesicht verletzt: U-Haft

Montag, den 04. Februar 2013 um 19:19 Uhr
WABERN. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger ist nach einer gefährlichen Körperverletzung mit einem Messer festgenommen und am gleichen Tag der zuständigen Haftrichterin vorgeführt worden. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der 29-jährige Mann aus Wabern befand sich laut Polizeibericht…
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Wettbüro-Einbruch: 25-Jähriger in Haft

Montag, den 28. Januar 2013 um 13:19 Uhr

KORBACH. Zu zehn Monaten Haft hat das Korbacher Amtsgericht einen jungen Mann aus Nordwaldeck verurteilt. Amtsrichter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling befand den Mann für schuldig, im August 2011 in ein Korbacher Wettbüro eingebrochen zu sein. Weil der Angeklagte wegen einer anderen Tat noch unter Bewährung stand, muss er die Haftstrafe antreten, wenn sie rechtskräftig wird.

Schon Anfang Januar war wegen des Einbruchs verhandelt worden. Am Montag wurde noch ein weiterer Zeuge gehört. Zeugen für die Tat hatte es nicht gegeben. Im Gericht schwieg der 25-Jährige. Und auch Spuren gab es nicht - bis auf einen Blutstropfen, der auf die Spur des Mannes führte. Anhand der Indizien und des Blutstropfen verurteilte Kalhöfer-Köchling den Mann. Er sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte den Einbruch begangen hatte, bei dem etwa 4500 Euro Bargeld erbeutet wurden.

Insider-Wissen
Weil seine damalige Freundin in dem Wettbüro gearbeitet habe, habe er das Wissen gehabt, dass in der Nacht diese Geldmenge in der Kasse lag. Denn normalerweise brachte der Betreiber die Einnahmen regelmäßig zur Bank. Von Insider-Wissen ging der Richter aus, weil bei dem Einbruch gezielt nur nach Geld gesucht wurde. Andere Wertgegenstände wie Flachbildschirme seien nicht beachtet worden.

DNA-Untersuchung führt zu 25-Jährigem
An der mit Sicherheitsglas ausgestatteten Eingangstür hatte die Kriminalpolizei einen Blutstropfen gefunden. Den hatte laut Richter der Täter beim Einschlagen hinterlassen. Und der war dem jungen Mann zum Verhängnis geworden. Denn die DNA-Spur aus diesem Tropfen brachte die Polizei auf die Spur des Nordwaldeckers. Der war polizeibekannt, weil er eine gefährliche Körperverletzung begangen hatte. Wegen dieser Tat, die vor dem früheren Bad Arolser Amtsgericht geahndet worden war, stand der Mann noch unter Bewährung.

Verteidiger wollte Freispruch
Mit den zehn Monaten Haft war Kalhöfer-Köchling dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt. Auch die sah den Mann anhand der Indizien als den Täter an und hatte sich gegen eine Bewährungsstrafe ausgesprochen. Der Verteidiger plädierte auf Freispruch, weil er die Indizien gegen seinen Mandanten als nicht ausreichend erachtete. Quelle: HNA

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5000 Euro geklaut: Angeklagter leugnet

Dienstag, den 08. Januar 2013 um 00:50 Uhr

KORBACH. Wer brach in ein Korbacher Sportwettbüro ein? Die erste Verhandlung im Korbacher Amtsgericht brachte noch kein Licht in den Vorfall, der sich im August 2011 ereignet hatte. Amtsrichter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling unterbrach am Montag die Sitzung, die am 28. Januar fortgesetzt wird. Dann wird noch ein weiterer Zeuge gehört.

Ein 25-Jähriger muss sich vor dem Korbacher Amtsgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, in das Sportwettbüro eingebrochen zu sein. Damals wurden etwa 5000 Euro gestohlen. Vor Gericht sagte der Mann aus Nordwaldeck nur etwas zu seinen Personalien, ansonsten schwieg er.

Die Anklage basiert auf einem Blutstropfen, der an der mit erheblicher Gewalt eingeschlagenen Eingangstür entdeckt worden war. Die Kriminalpolizei sicherte die Spur und ließ sie gentechnisch untersuchen. So kam sie auf die Spur des Mannes. Der Angeklagte bestreitet aber die Tat. Er sei in den Morgenstunden des Tattages nur an der eingeschlagenen Tür vorbeigekommen und habe aus Neugier hindurchgeschaut, hatte er bei der Polizei gesagt. Dabei habe er sich an der kaputten Scheibe geschnitten. Das sagte auch sein Verteidiger, der im Gericht dazu eine Erklärung des Mannes verlas.

Mehrere Zeugen wurden am Montag gehört. Doch auch ihre Aussagen trugen nicht weiter zur Aufklärung bei, da es keine direkten Tatzeugen gibt. Eine Zeugin, die früher in dem Wettbüro gearbeitet hatte, machte von ihrem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern. Sie ist mit dem Angeklagten verlobt.

In den Zeugenstand trat auch der Betreiber des Wettbüros. Der hatte sich gewundert, dass die Tat nicht aufgefallen war. Denn ein Mitarbeiter des Unternehmens, das die kaputte Tür reparierte, hätte gesagt, dass es 15 Minuten dauere, ein solches Loch in das Sicherheitsglas zu schlagen. Der Betreiber hatte den Einbruch bemerkt und am Vormittag die Polizei gerufen.

Der neue Zeuge soll nun noch erklären, wer damals die Tür des Wettbüros abgeschlossen hat. Quelle: HNA

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FRANKENBERG. Weil die Berufungskammer am Marburger Landgericht eine Haftstrafe um einen Monat reduziert hat, kann ein Mann aus dem Frankenberger Land seine bereits begonnene Drogentherapie ununterbrochen fortsetzen und muss nicht zwischendurch ins Gefängnis.

Das Amtsgericht Frankenberg hatte den 33-Jährigen wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln zu zwei Jahren und einem Monat verurteilt. Gleichwohl hatte es befürwortet, dass die Strafe zugunsten einer Therapie ausgesetzt wird.

„Das ist absurd“, betonte der Verteidiger des Mannes. Hintergrund: Die Aussetzung ist nur bei einer Höchststrafe von zwei Jahren möglich. Die Staatsanwaltschaft habe in erster Instanz die Auffassung vertreten, dass der Angeklagte einen Monat das Gefängnis kennenlernen sollte und das Gericht sei dem gefolgt, obwohl es die erste Verurteilung seines Mandanten zu einer Freiheitsstrafe gewesen sei.

Da die Berufung auf die Reduzierung des Strafmaßes beschränkt war, ging die Berufungskammer vom erstinstanzlich festgestellten Sachverhalt aus. Der Mann hatte gestanden, seine inzwischen rechtskräftig verurteilte Ehefrau überredet zu haben, mit ihm in die Niederlande zu fahren. Mit 24 Gramm Heroin und vier Gramm Kokain wurden die beiden in Nordhessen bei einer Polizeikontrolle erwischt. Knapp ein Gramm Heroin hatte der Mann bereits unterwegs konsumiert und auch der Rest sei für den Eigenkonsum bestimmt gewesen, so das Urteil vom Juni.

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Per Haftbefehl gesucht: Festnahme bei Kontrolle

Donnerstag, den 01. November 2012 um 08:41 Uhr
KORBACH. Ein per Haftbefehl gesuchter Mann aus Ungarn ist in eine Verkehrskontrolle geraten und festgenommen worden. Am Abend führten Polizisten den Gesuchten dem Haftrichter am Korbacher Amtsgericht vor. Zu der Festnahme war es am Mittwochnachmittag…
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DIEMELSTADT. Weil er drei Hochsitze in einem Jagdrevier in Diemelstadt verwüstet hat, wurde ein 49-jähriger gestern vom Korbacher Amtsgericht zu einer Geldstrafe von insgesamt 2700 Euro verurteilt. Laut Anklageschrift, die Staatsanwältin Andrea Manetz verlas, drang der Angeklagte zwischen Ende August und Ende Oktober vergangenen Jahres in drei Hochsitze ein und beschmierte den Innenraum mit Schlamm, Kot und Buchenteer. Darüber hinaus schlug er Scheiben ein, durchlöcherte mit einem Holzbohrer und verangelte dessen Tür, zerstach die Reifen eines mobilen Hochsitzes und entwendete eine Wildkamera. Dabei entstand ein Schaden von insgesamt rund 5000 Euro. Der Angeklagte wollte hierzu keine Aussage machen. Der Verdacht sei auf den Mann gefallen, weil er zuvor einen Begehungsschein für das Jagdrevier hatte, der jedoch nicht verlängert worden war. Nach Angaben des Jagdpächters hatte er sich mit einigen Angehörigen der Jagdgesellschaft überworfen. "Das konnte so einfach nicht weitergehen. Deshalb mussten wir uns leider von ihm trennen.", sagte er. Anschließend sei es dann zu den Sachbeschädigungen gekommen. "Die Schlösser der Hochsitze waren alle unversehrt. Es konnte nur jemand sein, der einen Schlüssel hatte". Es sei nicht unwahrscheinlich, dass der Angeklagte nicht alle Schlüssel zurückgegeben habe, sagte der Zeuge. Der Jagdpächter schaltete die Polizei ein und äußerte seinen Verdacht. Da dem Angeklagten zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts nachzuweisen war, entschloss man sich, ihm eine Falle zu stellen. "Ich habe das Schloss mit einem Gemisch aus Vaselinen und Silbernitrat präpariert", sagte ein Polizeibeamter aus Bad Arolsen aus. "Das hinterlässt Spuren auf den Händen, die so schnell nicht wieder weggehen." Nachdem auch der präparierte Hochsitz demoliert worden war, wurde der Angeklagte auf die Wache in Warburg bestellt. "Er hatte schwarze Spuren an den Händen", berichtete ein Beamter aus Warburg. "Er hat behauptete, er habe sich die Hände mit Öl beschmiert, weil er eine verrostete Wühlmausfalle repariert habe" gab der Beamte an. "Ich habe in gebeten, es abzuwaschen. Das hat aber nicht geklappt. Für ihn seien es eindeutig die Spuren des Silbernitrats gewesen, sagte der Beamte. Auch Richter Kalr-Heinz Kalhöfer-Köchling entkräftete die Behauptung, es habe sich um Öl gehandelt. Ich habe dieses Öl auch zu Hause, sagte er und zog eine Flasche unter der Richterbank hervor um anschließend eine Probe auf ein Blatt Papier zu sprühen. "Wie sie sehen, ist das nicht schwarz, sondern farblos." Aber wenn es mit Rost in Verbindung kommt wird es Schwarz entgegnete der Verteidiger des Angeklagten. "Nein ich denke , dann würde es eher rostfarben", antwortete Kalhöfer-Köchling. Letztendlich stand für das Gericht fest: Der Angeklagte war wütend, weil er aus der Jagdgesellschaft ausgeschlossen worden war, und hat seinen Zorn an den Hochsitzen ausgelassen, die er selbst mit aufgebaut hatte.

Quelle: HNA 

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Geldstrafe nach tödlichem Zusammenstoß

Montag, den 02. Juli 2012 um 18:23 Uhr
KORBACH. Zu einer Geldstrafe von 8000 Euro hat das Korbacher Amtsgericht einen jungen Waldecker verurteilt. Der Mann wurde schuldig gesprochen, Anfang Oktober vergangenen Jahres einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben, bei dem eine Frau ums…
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SIEGEN. In der Nacht zu Mittwoch besprühten unbekannte Täter Gebäudeteile des Amtsgerichts Siegen mit diversen Graffitis. Auch in der nahe gelegenen Morleystraße schlugen die Farb-Vandalen zu, so die Polizei in Siegen. Hier besprühten sie eine…
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Prozess drei Jahre nach tödlichem Unfall

Freitag, den 13. Juli 2012 um 15:11 Uhr

KOTTHAUSEN/KORBACH. Drei Jahre nach einem schweren Unfall am Diemelsee, bei dem in der Nacht zum 1. November 2009 ein 22-Jähriger tödliche Verletzungen erlitt, steht der mittlerweile 37 Jahre alte Halter des Wagens im November diesen Jahres in Korbach vor Gericht.

Das teilte der Oberstaatsanwalt Dr. Götz Wied, Sprecher der Kasseler Anklagebehörde, auf Anfrage von 112-magazin.de mit. Das mit den zwei Männern besestzte Audi Cabrio war am frühen Morgen des 1. November 2009 gegen 0.50 Uhr auf der Landesstraße 3393 aus Richtung Diemeltalsperre kommend in Richtung Bontkirchen unterwegs. Der Wagen kam in der Gemarkung Kotthausen von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der jüngere der beiden Männer erlitt tödliche Verletzungen, der Fahrzeughalter zog sich schwere Verletzungen zu und wurde noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden.

Zunächst war nicht bekannt, wer den Wagen gesteuert hatte - die Staatsanwaltschaft ließ daraufhin Gutachten, unter anderem zur Fahrereigenschaft, erstellen. Für die zuständige Kasseler Staatsanwaltschaft steht mittlerweile fest, dass der inzwischen 37 Jahre alte Halter des Wagens auch der Fahrer war. Der Mann habe unter Einfluss von Alkohol gestanden. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage. Dem im Hochsauerlandkreis lebenden Beschuldigten wird der Vorwurf der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässigen Tötung gemacht. Der Prozess beginnt am Montag, 5. November, um 12 Uhr vor dem Korbacher Amtsgericht. Ursprünglich war der 3. September als Termin angesetzt, dann aber um zwei Monate verschoben worden.


112-magazin.de berichtete über den folgenschweren Unfall:
Cabrio gegen Baum: 22-Jähriger getötet (01.11.2009, mit Video und Fotos)

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