Streife stoppt Fahrzeuggespann - ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Dienstag, den 30. April 2019 um 08:21 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Die Polizei musste in Kassel ein Gespann an der Weiterfahrt hindern Die Polizei musste in Kassel ein Gespann an der Weiterfahrt hindern Pressefoto: Polizei Kassel (ots)

KASSEL. Ein auffälliges und zugleich gefährliches Fahrzeuggespann geriet am Donnerstagnachmittag auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Kassel-Niederzwehren und Auestadion ins Visier einer Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal.

Den Beamten, die mit Motorrädern unterwegs waren, fiel das Gespann gegen 15 Uhr aufgrund der unsicheren Fahrweise auf. Sie stoppten den Mercedes Vaneo, der auf dem angekuppelten Anhänger einen abgemeldeten Mercedes Kombi geladen hatte, in Höhe der Anschlussstelle Kassel-Waldau.

Der 37-jährige Fahrer des Gespanns aus Bad Wildungen legte den Polizisten seinen Führerschein der Klasse B und die Papiere für den Mercedes sowie den Anhänger vor. Die Streife stellte allerdings fest, dass der Führerschein der Klasse B für das Führen des Fahrzeuggespanns nicht ausreichend ist, da die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs (1980 kg) und des Anhängers (2000 kg) die zulässige Gesamtmasse von 3500 kg überschreitet. Für diese Kombination hätte der Mercedesfahrer einen Führerschein der Klasse BE benötigt, den er nicht vorweisen konnte. Zudem überschritt der 37-Jährige bei seiner Fahrt die für den Vaneo erlaubte Anhängelast um fast 100%, möglicherweise liegt hierin die Ursache für die auffällige Fahrweise.

Die gebremste Anhängelast für den Mercedes beträgt 1000 kg, der Anhänger mit dem geladenen Kombi wies aber eine Gesamtmasse von knapp 2000 kg auf. Die Fahrt endete wegen der festgestellten Verstöße nach der Kontrolle für den Fahrer abrupt.

Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Ordnungswidrigkeit wegen der überschrittenen Anhängelast verantworten. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 30. April 2019 um 08:49 Uhr