Rauschgifthändler festgenommen: echte Schusswaffen und Drogen gefunden

Donnerstag, den 15. November 2018 um 15:02 Uhr Verfasst von  Aneudis Taveras
Eine erfolgreiche Wohnungsdurchsuchung führte zur Festnahme des mutmaßlichen Rauschgifthändlers. Eine erfolgreiche Wohnungsdurchsuchung führte zur Festnahme des mutmaßlichen Rauschgifthändlers. Foto: Polizei/ots/Archiv

KASSEL. Am Dienstag nahm die Kasseler Polizei einen 25-Jährigen aus Kassel fest, der im Verdacht steht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Wochenlange Ermittlungen des Kasseler Kommissariats 34 führte die Beamten letztlich auf die Fährte des Mannes. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten dann neben diversen Drogen im Gesamtwert von rund 12.500 Euro auch drei echte Schusswaffen.    

Im Zuge der Ermittlungen zu anderen Verfahren im Betäubungsmittelbereich geriet der 25-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit ins Visier der Beamten. Es ergaben sich diesbezüglich konkrete Hinweise, dass der Mann vermutlich mit Cannabis in nicht geringen Mengen und anderen Drogen Handel betreibt. Nachdem über die Kasseler Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden konnte, begab sich die Kasseler Kriminalpolizei am Dienstag an die Wohnanschrift des Tatverdächtigen im Stadtteil Wolfsanger.

Bei der Überprüfung seiner Wohnräume fanden die Beamten rund 2,5 kg Haschisch, 400 g Marihuana und 200 g Amphetamin im Gesamtwert von rund 12.500 Euro. Außerdem stellten sie neben dem Rauschgift weitere Beweismittel, Munition und drei echte Schusswaffen sicher. Bei den Schusswaffen handelt es sich um eine Maschinenpistole, ein Repetiergewehr und eine Pistole. Ob diese auch tatsächlich funktionsfähig sind, überprüfen die Experten vom Landeskriminalamt.  

Der mutmaßliche Drogenhändler war während der Durchsuchung nicht zu Hause. Die Polizei konnte ihn aber an seiner Arbeitsstätte in Kassel festnehmen und im Anschluss auf die Dienststelle bringen. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Besitzes und Handels von Betäubungsmitteln, sowie des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.  

Die weiteren Ermittlungen dauern jetzt noch an und werden vom Ermittlungskommissariat 34 der Kasseler Kriminalpolizei geführt. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 15. November 2018 um 15:21 Uhr